Florian Reus 24h-Lauf in Taipeh (Taiwan) am 2.-3.12.17 – Rennbericht

Hallo zusammen,

der 24-Stundenlauf an der Soochow University in Taipeh ist Geschichte. Es war wieder eine bereichernde und inspierende Erfahrung. 

Vitargo Sportler Florian Reus

„Boah was für ein Tag, was für ein Rennen! Vor dem Abflug habe ich geschrieben, dass ich mir sicher bin ein „gutes“ Rennen laufen zu können. Ok, meine Definition für „gut“ liegt eigentlich schon im Bereich von 250 Kilometer, wofür es letztendlich ja nicht gelangt hat. Von „sehr gut“ oder gar „Topergebnis“ wollte ich im Vorfeld nicht reden. Ich habe in Taipeh die letzten Jahren oft dermaßen auf die Rübe bekommen, wie bei keinem anderen Lauf. Dementsprechend bin ich mit gedämpft…en Erwartungen, so konservativ angelaufen, wie ich das bei internationalen Rennen schon seit 4,5 Jahren nicht mehr getan habe. Nach 6 Stunden war ich mit 70 gelaufenen Kilometern noch im Plan und dann gingen die Probleme schon los. Auch wenn ich die Veranstaltung hier liebe, muss ich mir ein Stück weit eingestehen, dass ich mit den klimatischen Bedingungen nicht zurechtkomme und jedesmal mit massiven muskulären Problemen zu kämpfen habe.

Du hast hier natürlich schon eine sehr hohe Luftfeuchte und dementsprechend ist die Kleidung eigentlich 24 Stunden lang immer feucht. Keine Ahnung, ob mir das einfach nicht bekommt oder die Beanspruchung bei gleicher Belastung einfach höher ist unter den Bedingungen. Nach meinem Verletzungsjahr 2016 hat es lange gedauert bis ich wieder die Sicherheit zurückbekommen habe, was sich auch ein Stück weit in der mentalen Stärke im Wettkampf abgebildet hat. Belfast war zwar mit 259 Kilometern mein Comeback, aber so richtig zurück habe ich mich auch danach nicht gefühlt, denn das war alles noch nicht wieder so wie vorher und diese „scheißegal was kommt – Mentalität“, die im Ultra wichtig ist, hat dort noch gefehlt. Auch wenn ich mit dem Ergebnis natürlich nicht all zu viel anfangen kann, freut es mich, dass es vom Spirit wieder der alte Florian Reus heute war – was ich auch schon seit einigen Wochen gespürt habe.

Florian Reus Ultramarthon Taipeh 24 Stunden Lauf

So ist es heute gelungen zu jeder Minute die Situation so anzunehmen wie sie eben gerade ist und das beste draus zu machen, auch wenn man ganz weit von der persönlichen Bestleistung weg war. Ich wollte unbedingt finishen, nein ich musste heute finishen. Nicht nur für mich, sondern auch für die Leute hier. So einen Support wie hier von den unzähligen Volunteers und Organisatoren, bekomme ich – abgesehen vom eigenen Team natürlich – nirgends! Alle trugen sie die blauen Shirts, welche mit dem diesjährigen Motto „I complete – Never give up!“ der Veranstaltung bedruckt waren. Genau das ist es, der Spirit des Ultramarathons – und auch das was mich jahrelang ausgezeichnet hat. Heute war diese „Niemals-Aufgeben-Mentalität“ wieder da. In Belfast war ich mit dem Ergebnis zufrieden, mit der Art und Weise jedoch nicht wirklich.

Vitargo Sportler Florian Reus

Heute war es genau umgekehrt. So habe ich mich 18 Stunden lang irgendwie durchgeschleppt und nach einem kleinen Endspurt kamen wenigstens 228 Kilometer (Platz 8) am Ende raus. Jetzt freue ich mich auf die Saisonpause und kann für mich sagen, dass das Jahr 2017 in der Summe ein tolles verletzungsfreies Comeback war!“

Sportliche Grüße aus Taiwan
Florian Reus

TG Pollmächer goes Monte Gordo

Wir befinden uns gerade im beschaulichen Monte Gordo an der Algarveküste Portugals. Damit entfliehen wir dem winterlichen Wetter in Deutschland und trainieren hier unter optimalen klimatischen Bedingungen. Die Temperaturen bewegen sich meist so um die 20 Grad und es scheint ununterbrochen die Sonne. Da wir alle schon mindestens einmal (und höchstens 14 mal) vorher hier waren, kennen wir uns bereits bestens aus. Die Laufstrecken sind vielfältig: von nahezu endlosen und wenig befahrenen Straßenrunden über teils hügelige Waldstrecken bis hin zu extra angelegten Crossrunden findet man hier alles was das Läuferherz begehrt. Auch ein Stadion mit Tartanbahn, Krafträumen, Rasenplätzen, angrenzender Schwimmhalle und Physiotherapie ist vorhanden.

Vitargo Sportler Toni im Trainingslager in Portugal

Unser Trainingsalltag beginnt mitunter schon vor dem Frühstück. Wir gehen dann meist eine lockere, kurze Runde joggen und aktivieren unseren Körper mit Präventivmaßnahmen am Strand. Nach ausgiebigem Frühstück lassen wir uns noch eine Weile Zeit zum Verdauen und bereiten uns auf das Training vor. Je nach Einheit nutzen wir vor dem Training L-Carnitin oder BCAA´s , die wir je 30-60min davor einnehmen.

Gegen 10 Uhr folgt dann die Haupteinheit des Tages. Aktuell sind das bei uns Mittelstrecklern vier mal pro Woche Tempoläufe in unterschiedlicher Form. Das können zum Beispiel extensive 400er im Wald, intensive 500er in Richtung Wettkampftempo oder schnelle 100er mit Zugwiderstand (Reifen) sein. Als Teil der Erwärmung absolvieren wir dazu noch verschiedene Koordinations- und Sprungformen, sowie Schnelligkeitstraining. Zum Cool-Down gehen wir im Anschluss noch an den Strand, halten die strapazierten Füße ins Wasser und kräftigen sie barfuß im Sand. Dabei füllen wir mit dem Vitargo-Carboloader unsere Kohlenhydratspeicher optimal und schnellstmöglich auf. An den anderen Tagen finden Dauerläufe in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Umfängen statt. Je nach Bedarf und Trainingsziel supplementieren wir da im Anschluß mit Pro 80 Eiweißshakes oder dem Vitargo Pro Muscle Gainer.

In der Mittagspause bleibt dann Zeit für Uniarbeiten, Home Office oder auch mal einem ausgiebigen Mittagsschlaf, bevor es dann gegen 15:30 Uhr zur zweiten Einheit geht. Diese beinhaltet zumeist kürzere Dauerläufe mit anschließendem Athletiktraining, Kräftigung, Dehnung oder anderen Präventionsmaßnahmen.

Trainingsgruppe Andre Pollmächer Vitargo Sportler

Bis zum 11. Dezember können wir diese super Bedingungen jetzt noch nutzen Dann geht es wieder ins nasskalte Deutschland, wo wir uns weiterhin zielstrebig auf die anstehende Hallensaison vorbereiten werden, bei der es unser Ziel ist, uns für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren und uns dort bestmöglich zu präsentieren.

Vielen Dank an dieser Stelle an MyVitargo für die super Unterstützung seit mittlerweile 6 Jahren.

Liebe Grüße aus Portugal,
Denise, Luisa und Toni von der TG Pollmächer

Rennbericht Hawaii 2018 von Katharina Grohmann

Liebes Vitargo-Team :-),

seit gut 10 Tagen liegen die Weltmeisterschaften auf Hawaii jetzt zurück… Seit Montag bin ich wieder zurück in Deutschland und heute möchte ich Euch ein paar Zeilen zu meiner Zeit auf Hawaii und zu meinem Rennen schreiben.

Ich bin dieses Mal sehr früh angereist. Ich wollte meinem Körper genügend Zeit für die Zeitumstellung und Akklimatisierung geben und vor allem in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung auch genügend Zeit für die Regeneration nach den Trainingseinheiten haben. Anfang September machte ich mich somit auf den Weg nach „Big Island“.

MyVitargo Sportlerin Katharina Grohman

Es hat gut 2 Wochen gedauert, bis sich mein Körper an die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnt hat. Trotz allem lief das Training sehr gut und ich lag am Ende der Vorbereitungen über den erwarteten Wattwerten auf dem Rad und das Lauftempo passte auch. Sogar mein Schwimmen war so gut wie noch nie! 😉

Ich bin mit sehr großen Erwartungen in das Rennen gegangen. Ich hatte mich schließlich so lange und akribisch vorbereitet und war in der besten Form, die ich je hatte!

Leider kann man nicht alles genau planen und vorhersehen…

Am 14.10. war es dann so weit! Um 6:35 Uhr fiel der Startschuss und ich habe tatsächlich meine bisher beste Schwimmdurchschnittszeit erreichen können. Da ich aber keine Gruppe erwischt hatte und alleine schwimmen musste, habe ich auf dem Rückweg nicht gemerkt, dass ich vom Kurs abgekommen war. Ich stieg laut GPS-Sender nach 4329m (anstatt 3800m) aus dem Wasser und war somit über 500m zu viel geschwommen… Dies bedeutete statt einer Schwimmzeit von 1:05h eine Zeit von 1:13h. Ein riesen Unterschied… Ein wichtiger Punkt, den es jetzt für die neue Saison zu trainieren gilt: „Orientierung im Freigewässer/Meer“.

Auf dem Rad merkte ich recht früh, dass mein Magen die zugeführte Energie nicht richtig verwerten konnte. Ich bekam daher leider nicht so viel Nahrung zugeführt, die ich für das maximale Abrufen meiner Leistung gebraucht hatte. Für die 180km bei viel Wind und großer Hitze stieg ich nach 5:06h vom Rad ab, was bei den Frauen die 11. schnellste Radzeit bedeutete. Ein super Ergebnis, wobei ich mich natürlich trotzdem etwas ärgere, da bei „normalem“ Verlauf (ohne Verpflegungsprobleme)  wohl die 6.-8. schnellste Radzeit herausgesprungen wäre. Und das bei einer WM! 🙂 Mit der 3. Disziplin wollte ich natürlich meine Stärke ausspielen. Es kam leider anders als gedacht… Nach 12km wurde für mich das Rennen nicht mehr zu einem Kampf gegen die Konkurrentinnen oder die Uhr, sondern gegen meinen Körper. Mein Magen streikte jetzt komplett und nach jeder Verpflegungsstelle (jede 1,5km) musste ich mich übergeben. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch knapp 30km vor mir.

Ich sah in diesem Augenblick sprichwörtliche alle (Traum-)Seifenblasen vor meinen Augen platzen. Am für mich wichtigsten Tag des Jahres und meiner bisherigen Sportler-Karriere zieht mir mein eigener Körper einen Strich durch die Rechnung. Mein Kampfgeist und Dickkopf waren zum Glück stärker und ich schaffte es am Ende trotz Dehydration und ohne verbleibenden Energiereserven als 28. Frau ins Ziel.

Wie ihr mich in den letzten Jahren kennen gelernt habt, könnt ihr Euch bestimmt vorstellen, dass die Enttäuschung nach dem Rennen riesen groß war. Ich hätte am liebsten die Zeit zurückgedreht.. Es gibt kaum ein „schlimmeres“ Rennen, als eines, bei dem man das Ziel erreicht hat und nicht sagen kann „Heute konnte ich zeigen, was in mir steckt!“

„Nach der Saison ist vor der Saison!“ Einen Traum konnte ich mir dieses Jahr mit der ersten Profi-Quali für die WM in diesem Jahr erfüllen. Für die Erfüllung des zweiten Traums (ein Top-Ergebnis auf Hawaii) sollte es dieses Mal noch nicht klappen. Für mich ist das aber kein Grund jetzt den Kopf in den Sand zu stecken.

Die Planungen für die neue Saison sind bereits am Laufen. Mein (neuer) Trainer [mit ihm arbeite ich seit Juli 2017 zusammen] hat versprochen, dass ich im nächsten Jahr mit einer Gruppe aus dem Wasser steigen werde. Vorher lässt er mich nicht mehr an den Start! 😉 Damit sollten sich für mich ganz andere Rennverläufe ergeben und ich bin mir sicher, dass ich im kommenden Jahr noch mal einen großen Sprung nach vorne machen werde!

Es ist bis dahin noch ein weiter Weg, aber meine Ziele für 2018 stehen fest und ich werde alles dafür geben, dass ich nächstes Jahr 2 große Ziele erreichen werde:

Die Qualifikation für die WM auf Hawaii UND ein Top 10 Ergebnis bei den Frauen!
„Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weiter machen!“

Auch durch eine „Niederlage“ kann man wachsen und ich werde nächstes Jahr gestärkt aus dieser Erfahrung in die neue Saison gehen!

Liebe Grüße,
Eure Katharina

Bild und Textquelle: Katharina Grohmann (Privat)

Vitargo Gel im Runners World Test

Vitargo Gel Schwarze Johannisbeere Vitargo Gel Cola

In der Onlineausgabe der Runners World wurden verschiedene Gels getestet. Hier der Auszug zu dem Vitargo Gel:

Vitargo Gel

Das Vitargo Gel beinhaltet mit Isomaltulose und Amylopektin vor allem langsam wirkende Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel weniger rasch ansteigen lassen. Doch auch Fructose und Trehalose (ein Zweifachzucker) sind enthalten. Aufgrund der Wirksamkeit der Zuckerarten eignet sich das Vitargo Gel vor allem vor und nach einer Belastung, um die Kohlenhydratspeicher zu füllen. Doch auch im Wettkampf, zum Beispiel bei einem sehr langen Lauf, kann es eingenommen werden, um die Kohlehydratzufuhr unkompliziert zu gestalten. Wahlweise ist es auch mit Koffein erhältlich, das während der Belastung Müdigkeit entgegenwirkt.

Redaktioneller Test

Das Vitargo Gel empfanden manche Tester als fruchtig süß, aber auch ein wenig sauer und künstlich – es schmeckte trotzdem nach der angegebenen Sorte. Eine andere Testerin sagte: „Ein geschmacklich hervorragendes Gel“. Das Mundgefühl wurde als sehr angenehm wahrgenommen, zudem ließ sich das Gel leicht schlucken. Wasser nachzutrinken ist jedoch empfehlenswert. Die Konsistenz ist bei kalten und warmen Temperaturen unverändert gut. Vor allem für diejenigen, die kleinere Portionen bevorzugen, hat das Gel die richtige Portionsgröße. Die Verpackung ist leicht zu öffnen und es entstehen keine unnötigen Schnipsel.

Praxistest

Im Praxistest schnitt das Vitargo Gel gut ab. Es ließ sich während des Laufs ganz leicht öffnen und spendete spürbar Energie. Die Portionsgröße wurde im Test als angemessen beurteilt. Während und auch nach dem Lauf wurde das Gel sehr gut vertragen.

Fazit

Isomaltulose und Amylopektin sorgen dafür, dass das Vitargo Gel langsamer aufgenommen wird und länger anhält. Das kann insbesondere vor und nach einer Belastung von Vorteil sein.

 

Quelle: http://www.runnersworld.de/ernaehrung/energie-gels-zum-laufen-im-ueberblick.470058.htm#1

TriTeam Selm bei der Challenge in Roth

Conny und Thorsten starteten am Wochenende bei der Challenge in Roth. Das Schwimmen bei der weltweit größten Langdistanz fand wie immer im abgesperrten Main-Donau-Kanal statt. Das Highlight auf der Radstrecke war natürlich der Solarer Berg, an dem die Zuschauer traditionell im engen Spalier auf der Straße standen. Gelaufen wurde erstmals nicht am Kanal entlang, sondern durch den Ortskern von Roth und durch Büchenbach. Mit über 500 Höhenmetern war dies keine Strecke für Weltrekorde, dafür war die Stimmung in den Ortschaften aber grandios.

TriTeam Selm unterstützt von Vitargo

Sowohl Conny als auch Thorsten beendeten ihren ‚längsten Tag‘ erfolgreich und genossen den langen Zieleinlauf durch den Rother Triathlonpark bis hin zur Finish-Line.

Quelle: http://www.triteamselm.eu/2017/07/11/challenge-roth/

Vitargo Sportler Florian Reus bei der Weltmeisterschaft 1.7.17 in Belfast – Ergebnis

Hallo zusammen,

die 24h-Lauf Weltmeisterschaft in Belfast ist zu Ende. Mein Ergebnis 6. Platz mit 257,010 Kilometern! Um es vorwegzunehmen, ich bin ZUFRIEDEN! Klar, als Titelverteidiger spekuliert man natürlich darauf, das Ganze noch einmal zu wiederholen. Bis kurz vor Schluss war selbst dies kein absolutes Ding der Unmöglichkeit. Mein Hauptziel war es jedoch im Vorfeld eine grundsolide Leistung abzuliefern… und das ist mir gelungen. Das Rennen war wieder mal ein absolutes „Auf und Ab“. Schon nach dem ersten Viertel musste ich von meiner Marschroute abweichen, da ich Adduktorenprobleme bekam. Dies lies sich aber zum Glück, durch einen kurzen Stopp zur Behandlung ganz gut beheben. Ich war also weiterhin im Geschäft für den Kampf um den Titel. Leider wurde es jetzt sehr, sehr unübersichtlich.

Grund dafür war die Tatsache, dass der Veranstalter riesige Probleme mit der Bereitstellung der Zwischenergebnisse hatte. Dafür, dass das hier, wie im Vorfeld kommuniziert, die professionellste WM aller Zeiten werden soll, war das was hier abgelaufen ist ein ziemlich schlechter Scherz. In den letzten Jahren hat mich bei den Einsätzen im Nationalteam vor allem ausgezeichnet, dass ich mich an jeden noch so dünnen Platzierungs-Strohhalm extrem festgebissen und mich dann volle Kanne reingehauen hab. Hier in Belfast musste man mit den wenigen Infos umgehen und das Beste daraus machen. Auch wenn es wieder eine riesige Schinderei war, bin ich als es in das entscheidende letzte Viertel ging noch voll bei der Musik gewesen, was die Chancen auf den Titel und Medaillen anging. Fünf Stunden vor Schluss hatte ich dann einen kurzen aber sehr heftigen Durchhänger mentaler Art der mich fast aus dem Rennen geworfen hatte. Ich hab in der Phase einfach nicht gewusst für was ich das alles mache. Meine Gedanken waren „Mensch Du bist doch schon Weltmeister, was willst Du dich jetzt nochmal so quälen, es reicht doch auch so schon.“ Zum Glück hab ich mich aber mit Unterstützung unserer Crew recht schnell wieder gefangen, nachdem ich mit ordentlich Frust über das Informationsdefizit zwei schnelle Runden eingebaut hatte. 3,5 Stunden vor Schluss hat sich gezeigt, dass die beiden Führenden des Rennens taumeln wie angeschlagene Boxer. Für mich war, nachdem ich kurz vorher wieder eines der vielen kleinen Tiefs hatte, dass es jetzt an der Zeit ist alles in die Waagschale zu werfen, was noch irgendwie da ist. Jetzt war ich jedenfalls richtig „on fire“ und der typische Spirit war da.

Wenigstens gab es nun ein paar wenige Infos mit denen man arbeiten konnte. Die ersten Positionen des Rennens wurden nochmal ordentlich durcheinander gewürfelt und mit der Zeit wurde klar, dass die ersten beiden sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen. Allerdings sah es danach aus noch auf Platz 3 zu rutschen. Durch die spärlichen Infos ist uns jedoch noch ein Pole durch die Lappen gegangen, was sich erst 1:50 Stunden vor Schluss herausgestellt hat. In dem Moment war klar, dass es für eine Medaille diesmal nicht reichen wird. Jetzt galt es einfach nur noch das Rennen würdevoll zu beenden. Inklusive Restmeter lautet das Ergebnis 257,010 Kilometer und Platz 6.

Viele Grüße aus Belfast

Florian Reus

Bild- und Textquelle: Florian Reus

LIDOMA IX – Kumpel-Edition

LIDOMA IX – Kumpel-Edition

Der neunte Laufen-in-Dortmund-Marathon sollte mal wieder nicht in Dortmund stattfinden. Als besonderen Ort habe ich mir dieses Mal das Welterbe „Zeche und Kokerei Zollverein“ in Essen ausgesucht. Die 1986 bzw. 1993 stillgelegte Anlage ist heute das Prestigeobjekt Essens oder besser des gesamten Ruhrgebiets. Mehr Ruhrgebiet geht nicht.

Die Laufgäste und die Crew (catfun-foto.de)

Auf dem von alten, rostigen Industrieanlagen überzogenen Gelände sind wir am 2. Juli 2017 12-mal eine Runde von knapp 3,6 km gelaufen und kamen so auf ungefähr 43 km Gesamtlänge. Unseren Verpflegungspunkt haben wir im Kokereibereich an einer ehemaligen Tankstelle platziert. Von hier aus starteten dann pünktlich um 9:00 Uhr die 80 Laufgäste auf ihre Runden. Die Laufstrecke umrundete die alte Kokerei und die Zeche mit den beiden noch vorhandenen Fördertürmen. Auch eine Bergehalde war Bestandteil der Strecke. Hier mussten einige Treppenstufen und auf freiwilliger Basis ein steiles Kletterstück überwunden werden. So waren sich nachher alle Teilnehmer einig, dass die Laufrunde läuferisch sehr abwechslungsreich und kulturell sehr interessant war. Insgesamt 66 Gäste finishten den kompletten Marathon. 14 Läuferinnen und Läufer absolvierten einen Halbmarathon oder einen Dreiviertelmarathon.

Start des LIDOMA IX (catfun-foto.de)

Schnellster Marathoni war Jürgen Hemesath, der für die 43 km lange Strecke eine Zeit von 3:24:53 Stunden benötigte. Schnellste Frau wurde Anke Seebacher. Sie finishte ihren Marathon nach 4:07:49 Stunden. Da die Laufrunde nicht nur einige Treppenstufen aufwies sondern auch ein steiles Kletterstück, das man fast auf allen Vieren bewältigen musste, waren die gelaufenen Zeiten als sehr gut anzuerkennen. Aber… der LIDOMA ist kein Wettkampf, bei dem unsere Laufgäste nur auf die Uhr schauen, um irgendwelche Bestzeiten zu unterbieten. Alle, die den Marathon gefinisht haben, sind Sieger. Und alle, die ein Teilstück absolviert haben, sind es ebenfalls. Wir wollen euch einen besonderen Lauf in außergewöhnlicher Atmosphäre präsentieren. Einen Lauf zum Genießen und im gemeinsamen Miteinander. Nicht mehr… aber auch nicht weniger.

Die stolzen Siegerinnen und Sieger (catfun-foto.de)

Ich bedanke mich zuerst einmal bei meinem LIDOMA-Team. Tatjana und Monika haben wieder mit viel Herzblut und immer freundlichen Worten den Verpflegungsstand gemeistert. Lena und Marie haben fehlerfrei in hoher Konzentration die Runden gezählt (was eine Höchstleistung ist, wie ich aus eigener Erfahrung weiß). Angelika und Roger, die Medical Crew, haben auf uns aufgepasst und kleinere Wehwehchen versorgt (und ein größeres, das aber nicht zu unserer Veranstaltung gehörte). Vielen Dank für euren tollen Einsatz. Ich bereite alles vor und nach. Aber der Lauftag ist ohne euch nicht zu stemmen. Ohne euch gäbe es den LIDOMA nicht. DANKE!!!

Bis zum LIDOMA X (catfun-foto.de)

Vielen Dank für die tollen Fotos an Wolfgang Steeg, der sich den ganzen Sonntag für uns „um die Ohren gehauen“ hat. Außerdem bedanke ich mich bei Jörg Pott von der Pott’s Brauerei in Oelde für unser köstliches Finisherbier, das inzwischen schon Tradition geworden ist. Ebenfalls ein herzliches Dankeschön an Susanne Bodingbauer von VITARGO, die uns mit dem leckeren Energy-Getränk versorgt hat. Den Transport der gesamten Ausrüstung hat das Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Hamm ermöglicht. Auch dafür vielen Dank. Und nicht zuletzt ein besonderes Dankeschön an Viola Schimmöller vom Veranstaltungsmanagement der Stiftung Zollverein. Sie hat es uns überhaupt erst ermöglicht, auf dem Gelände eines Weltkulturerbes zu laufen. DANKE SEHR!

Wir freuen uns auf den LIDOMA X in 2018. Lasst euch überraschen. ?

Bild und Textquelle: http://www.lidoma.de/

Vitargo Sportler Toni Riediger mit neuer 1500m-Bestzeit

MyVItargo Sportler Toni Riediger mit neuer Bestzeit

Yes! 3:44,77 – Neue 1500m-Bestzeit gestern in Pfungstadt!

Hätte mir 2013 jemand gesagt, dass es 4 Jahre dauert bis die Zeit fällt, hätte ich es wohl nicht geglaubt. Umso mehr freue ich mich jetzt wieder meine persönlichen Grenzen verschieben zu können! Schritt für Schritt!

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an Maximilian Thorwirth zu einem unglaublichen Rennen und zur U23 EM-Norm!!

Quelle: https://www.facebook.com/toni.riediger.DUS/

Vitargo Gel im Test in der Runners World

 

    
Vitargo Gel

Das Vitargo Gel beinhaltet mit Isomaltulose und Amylopektin vor allem langsam wirkende Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel weniger rasch ansteigen lassen. Doch auch Fructose und Trehalose (ein Zweifachzucker) sind enthalten. Aufgrund der Wirksamkeit der Zuckerarten eignet sich das Vitargo Gel vor allem vor und nach einer Belastung, um die Kohlenhydratspeicher zu füllen. Doch auch im Wettkampf, zum Beispiel bei einem sehr langen Lauf, kann es eingenommen werden, um die Kohlehydratzufuhr unkompliziert zu gestalten. Wahlweise ist es auch mit Koffein erhältlich, das während der Belastung Müdigkeit entgegenwirkt.

Redaktioneller Test

Das Vitargo Gel empfanden manche Tester als fruchtig süß, aber auch ein wenig sauer und künstlich – es schmeckte trotzdem nach der angegebenen Sorte. Eine andere Testerin sagte: „Ein geschmacklich hervorragendes Gel“. Das Mundgefühl wurde als sehr angenehm wahrgenommen, zudem ließ sich das Gel leicht schlucken. Wasser nachzutrinken ist jedoch empfehlenswert. Die Konsistenz ist bei kalten und warmen Temperaturen unverändert gut. Vor allem für diejenigen, die kleinere Portionen bevorzugen, hat das Gel die richtige Portionsgröße. Die Verpackung ist leicht zu öffnen und es entstehen keine unnötigen Schnipsel.

Praxistest

Im Praxistest schnitt das Vitargo Gel gut ab. Es ließ sich während des Laufs ganz leicht öffnen und spendete spürbar Energie. Die Portionsgröße wurde im Test als angemessen beurteilt. Während und auch nach dem Lauf wurde das Gel sehr gut vertragen.

Fazit

Isomaltulose und Amylopektin sorgen dafür, dass das Vitargo Gel langsamer aufgenommen wird und länger anhält. Das kann insbesondere vor und nach einer Belastung von Vorteil sein.

Nährwerte pro 100 Gramm

Energie 226 kcal
Kohlenhydrate 53 g
Eiweiß 0 g
Fett 0 g

Geschmacksrichtungen Cola, Orange, Lemon (enthalten Koffein) sowie Schwarze Johannisbeere und Wassermelone
Vegan nein
Bio nein
Besonderheiten lactosefrei

Preis ab 1,50 € je Beutel à 45 g
Herstellerwebsite VITARGO

Quelle und mehr Informationen: http://www.runnersworld.de/ernaehrung/energie-gels-zum-laufen-im-ueberblick.470058.htm#21

Pages: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ... 82 83 84 Next