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Cross Duathlon Zweibrücken – Wassersportfreunde Zweibrücken und Vitargo, ein bewährtes Team

Bei perfektem Wetter gingen am vergangenen Sonntag rund 100 Sportlerinnen und Sportler an den Start des 2. Cross Duathlon Zweibrücken. Ausrichter waren, wie schon bei der Premiere im letzten Jahr die Triathleten der Wassersportfreunde Zweibrücken.

Crossduathlon mit Vitargo

Foto:Marco Wille

Gestartet wurde wie im Vorjahr auf den abwechslungsreichen und selektiven Strecken rund um die Tschifflik im Zweibrücker Fasaneriewald über zwei Distanzen, die klassische Kurzdistanz (sechs Kilometer Laufen, 20 Kilometer Radfahren, drei Kilometer Laufen) und über die Jedermanndistanz (3km-10km-3km). Zwei Neuerungen gabs denn aber doch in diesem Jahr: über die Kurzdistanz wurden die offiziellen Saarlandmeister ermittelt und über die Jedermanndistanz konnte man in einer Staffel an den Start gehen
Pünktlich um 10.15 Uhr hatten sich gut 50 Athleten auf die anspruchsvolle Cross-Duathlon-Strecke gemacht und trotzten, dick eingepackt, den frostigen Temperaturen. „Teilt euch die Strecke gut ein und denkt daran, dass das Rennen nicht auf den ersten Kilometern entschieden wird“, ermahnten die Organisatoren die Teilnehmer, mit ihren Kräften gut hauszuhalten und die Laufdistanz nicht zu schnell anzugehen. Bereits nach wenigen Minuten war das Starterfeld lang auseinandergezogen, die Laufspezialisten hatten sich an die Spitze gesetzt. Als Erster wechselte Bengt Leibrock (Grojos LTF Elversberg) auf das Mountainbike, um die 20 Kilometer lange Strecke über den rutschigen Waldboden in Angriff zu nehmen. Nachdem er auf dem Rad seine Führungsposition wieder eingebüßt hatte, spielte er auf der abschließenden Drei-Kilometer-Strecke seine läuferische Dominanz aus. Mit 1:34:04 Stunden siegte Bengt Leibrock am Ende hauchdünn. Mit einem Vorsprung von fünf Sekunden verwies der 27-Jährige den St. Ingberter Dominik Luck auf den zweiten Platz und sicherte sich damit auch die Saarland-Meisterschaft über die Kurzdistanz.
„Obwohl es verdammt kalt war, hat der Wettkampf riesigen Spaß gemacht. Und die Organisation war klasse“, freute sich Leibrock nach dem Zieleinlauf. Dritter wurde Sebastian Wintringer (Phast Racing Team). Auf der verkürzten Jedermann-Strecke triumphierte Marco Amann von der TSG Maxdorf. In 53:12 Minuten bewältigte er die 16 Kilometer als Schnellster. „Trotz der Kälte war es ein klasse Wettbewerb.“
Wie immer bei Veranstaltungen der WSF Zweibrücken wurden die Athleten auf der Strecke mit Vitargo Gel versorgt. Am besten bauen wir nächstes Jahr einen Vitargo Stand auf, denn die Frage nach mehr Vitargo Produkten war wohl eine der meist gestellten an diesem Tag“, so Jörg Panter vom Orga Team der WSF.

Bild und Textquelle: Jörg Panter per E-Mail

Zweibrücker Crossduathlon 2012

Ein Temperatursturz von zehn Grad und andauernder Regen hat die Erstauflage des Crossduathlons der Triathlon-Abteilung der Wassersportfreunde Zweibrücken am vergangenen Sonntag gestern zu einer wahren Schlammschlacht gemacht. Vor allem auf der Radstrecke war wegen nassem Untergrund aber erhöhte Vorsichtgeboten. Sieger der Debütveranstaltung wurde der Heltersberger Udo Bölts, der Ex-Profi-Radrennfahrer kam nach 1:29,33 Stunden ins Ziel. Olympia-Teilnehmer Carsten Bresser war Bölts auf der Zielgerade dicht auf den Fersen, Platz eins und zwei des Treppchens wurden folglich von den Favoriten belegt.

Carsten Bresser und Udo Bölts - Crossduathon 2012

Carsten Bresser und Udo Bölts

„Ich kenn‘ das Gelände hier, bin ja sozusagen aus der Gegend“, sagte der Erstplatzierte nach sechs Kilometern Laufen, 20 Kilometern Radfahren und noch einmal drei Kilometern Laufen. Die äußeren Bedingungen hätten seiner Auffassung besser sein können, die organisatorischen nicht. „Kompliment an die Triathleten der Zweibrücker Wassersportfreunde: Dafür, dass es die erste Austragung dieses Duathlons war, hat alles ausgesprochen gut geklappt“, erklärte Bölts.

Nicht viel weniger Schlamm als der Sieger trug Carsten Bresser im Gesicht, das Duell mit Udo Bölts habe Spaß gemacht, beim nächsten Mal stelle er sich ein umgekehrtes Ergebnis vor. „Das war ein harter Fight zwischen uns beiden, insgesamt kann ich diese Premiere nur als gelungen bezeichnen“, zog Bresser um kurz vor 12 Uhr Bilanz. Dass die Entscheidung um Platz eins zwischen ihm und Bölts fallen würde, zeichnete sich schon nach der ersten von zwei Zieldurchfahrten ab, denn nach Bölts und Bresser kam erstmal lange gar nichts. Den Mann, den man auf Grund seiner sportlichen Erfolge ebenfalls zum Favoritenkreis gezählt hätte, suchte man rund um die Fasanerie vergebens: Der erwartete Stuttgarter Triathlet Marc Dülsen musste wegen einer Erkrankung absagen.

Für die perfekte Energieversorgung während des Wettkampfes sorgten Gels und Elektrolyte von Vitargo, die die Athleten bei diesen Bedingungen und der durchaus anspruchsvollen Strecke sehr gut brauchen konnten.

Nach dieser gelungenen Premiere wird es sicher eine Fortsetzung geben, dann vielleicht auch mit etwas mehr Glück beim Wetter.

Text- und Bildquelle: Jörg Panter per E-Mail

Mit Vitargo beim New York Marathon – Rennbericht Rainer Lilischkis

Für Rainer Lilischkis von den Zweibrücker Wassersportfreunden blieben beim New York City Marathon am vergangenen Sonntag die Uhren nach 03:02:50 Stunden stehen.

Rainer Lilischkes mit Vitargo beim New York Marathon 2011

Zehn Jahre nach seinem Debüt beim bedeutendsten Straßenmarathon der Welt belegte er damit Rang 122 in seiner Altersklasse. Der New York Marathon zieht Jahr für Jahr Scharen von Laufbegeisterten aus aller Welt an. Am Sonntag zählten die Offiziellen vom New York City Road Renners Club 45.756 Teilnehmer. Mit Abstand das größte Starterfeld der Welt in einem Stadtmarathon. „Ich bin wirklich beeindruckt, wie toll der Lauf organisiert war.“ berichtete Lilischkis im Ziel. „Vom Transport mit der Fähre nach Staten Island bis zum Kleiderservice zurück im Central Park lief alles wie am Schnürchen.“

Der Lauf beginnt traditionell am Fuß der Verazzano Narrows Brigde die die kleine Insel Staten Island mit Brooklyn verbindet. Sie gilt als Wahrzeichen des Marathons und bietet einen perfekten Blick auf die Skyline von Manhattan. Die Bilder der endlosen Menschenmenge die über die Brücke läuft gehen in jedem Jahr live in alle Welt. „Und die Amerikaner wissen wirklich wie man feiert.“ berichtet der Zweibrücker Triathlet von der Strecke. „Die Stimmung ist unvergesslich. In jedem Stadtteil entlag der Strecke neue Musik neue Gesichter und eine neue Party. Da gibt es zu Anfang die Spanier und Latinos mit Steeldrums die die Süd- und Mittelamerikaner auf der Strecke besonders feiern. Dann später die Iren, die mit etliche Rockbands für Stimmung gesorgt haben bis zu Hip-Hop und Rap in der Bronx. Und alles ist hier so echt wie die Wolkenkratzer die die Straßen umsäumen.“

So wird Marathon für die Mehrheit der Sportler zum Reiseerlebnis. Die Strecke, die durch sieben der New Yorker Stadtteile führt und fünf Brücken passiert gilt zudem als anspruchsvoll. Brückenrampen und vor allem der hügelige Central Park in dem das Ziel liegt verlangen besonderen Einsatz von den Läufer. Die richtige Ernährung ist dann für viele entscheidend. „Ich habe mit Vitargo schon seit ein paar Jahren für mich den besten Lieferanten für Sporternährung gefunden,“ resümiert Lilischkis. „Mit den Produkten, die mir schon im Training die besten Voraussetzungen für optimale Leistung und Regeneration bieten, komme ich besonders gut zurecht. Oft hat man ja so seine Probleme mit einem nervösen Magen. Das ist das besondere an Vitargo, dass es wunderbar verträglich ist. Und das beste daran: es gibt Vitargo inzwischen auch als Gel für die Strecke. Ich muss also unterwegs nicht auf meine gewohnte Ernährung verzichten. Und nach dem Rennen war ich superschnell regeneriert dank Vitargo Gainers Gold. Das hat die optimale Mischung aus Kohlehydraten und Eiweiss.“
Sein selbstgestecktes Ziel einer Zeit unter 3:10 Stunden hat Lilischkis voll erreicht, auch wenn es in Berlin vor sechs Wochen schon 5 Minuten schneller ging. Im „Big Apple“ wie New York auch gern genannt wird, zählt Zufriedenheit mehr als ein persöhnlicher Rekord. „Für mich war das Rennen heute perfekt. Ich habe immer davon geträumt locker und schnell zugleich zu laufen und das ist mir heute super gelungen,“ berichtet der 46 jährige Triathlet.
Selbst für die Afrikanischen Superstars der Szene die das Rennen Jahr für Jahr unter sich ausmachen scheint ein Weltrekord in New York nahezu unmöglich. Der Kenianer Goffrey Muttai hat das Rennen am Sonntag gewonnen. Mit neuem Streckenrekord in 02:05:06 pulverisierte er die alte Bestmarke förmlich. Ob er die grandiosen Aussichten auf Manhattan geniessen konnte ist nicht überliefert.

Bild und Textquelle: Rainer Lilischkis per E-Mail

Platz 3 vom WSF Zweibrücken bei der Mannschaftswertung bei der Duathlon DM in Oberursel

Wir haben bei der Deutschen Meisterschaft im Duathlon der 3.Platz  belegt. Für mich ist Duathlon  (Run-Bike-Run) eher die Ausnahme,  da ich mich doch vorwiegend als Triathlet sehe.
Jedoch im Frühjahr nutzen wir Duathlon auch um die Kraftausdauer aufzubauen. Bei diesem Kurzdistanz-Event wird vom Startschuss weg Gas gegeben. D.h. man ist sofort am Anschlag und muss diesen „ Aggregat-Zustand„ halten.

Mit der Mannschaft hat es sehr viel Spaß gemacht und unser gestecktes Ziel aufs Podium zu kommen haben wir erreicht. Dabei wurden die 3 Endzeiten jedes Athleten (10km Run-36km Bike-5 km Run) zur Gesamtzeit addiert.

DM Duathlon 2011 - Vitargo Sportler Hartmut Andres mit Team vom WSF Zweibrücken erfolgreich auf Platz 3

Vitargo Verpflegung währen der DM

Mit Vitargo-Professional haben wir dafür die optimale Vorraussetzungen. Wir trinken bereits während dem  Einchecken(1 Std vor Start)  und dem Vorbereiten des Rades in der Wechselzone eine 0.75 Liter Flasche (3 -4 Esslöffeln Vitargo Professional). Der bergige Kurs in Oberursel verlangte alles ab und während der nur  ca. einstündigen „Jagd“  findet die kl. 0,5 l Vitargo Trinkflasche am Rahmen Platz. Sie ist für die Kurzstrecke ausreichend oder man „arbeitet“ mit Vitargo in der Aeroflasche. Natürlich ist jetzt auch wieder V-Professional drin. Zum Ende des Rad-Parts, ca. 5 min vor der Wechselzone wird ein Vitargo Cola-Gel eingeworfen und kurz nachgespült. Bei dem noch anstehenden 5km Run ist  nur noch Power gefragt.

Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

Text- und Bildquelle: Hartmut Andres per E-Mail

Malle hat mich verwöhnt – wie immer

Viel zu schnell geht das Frühjahrstrainingslager vorbei. Nach dem extremen Winter in Deutschland waren die 10 Tage in diesem Jahr ein noch größerer Genuss.

Die Insel hat mich, damit ich keinen allzu großen Schock bekomme, in den ersten beiden Tagen mit kühlen Temperaturen um 15° empfangen. Ab dem dritten Tag ging es dann aber steil bergauf. Temperaturen von über 20°, blauer Himmel und strahlender Sonnenschein haben wie immer extrem motivierend gewirkt.

Die Berge im Norden - jedes Jahr wieder ein Hochgenuss

So kam ich auf einen Wochenumfang von über 30 Stunden, was gemessen an dem was man zuhause in diesem Winter absolvieren konnte, das Maximum war, das ich meinem Körper zumute wollte. Zwar lag der Schwerpunkt mit 1200 Km natürlich auf dem Radtraining, aber die optimalen Bedingungen im Freiwasserpool und entlang der Laufstrecken an der Küste von Cala Ratjada haben auch dafür gesorgt, dass die anderen beiden Disziplinen nicht zu kurz kamen.

OK - in den Pausen trink ich auch mal was anderes als Vitargo

Es ist immer wieder erstaunlich, welche Belastungen man wegsteckt, wenn man sich rein auf den Sport konzentrieren kann. Zuhause wäre ein solches Pensum um diese Jahreszeit nicht möglich und würde wahrscheinlich auch die komplette Saison ruinieren.
An dieser Stelle noch ein Tipp an alle: Benutzt in solchen Phasen unbedingt das Vitargo Gainers Gold aus der Vitargopalette. Ihr werdet spüren, wie sehr das eure Regeneration fördert.

Vitargo Gainers Gold - das Recovery Wunder

So langsam spricht sich das auch bei den Profis rum. So viele überzeugte Vitargonutzer wie in diesem Jahr hab ich noch nie erlebt!

Vitargo Sportler Jörg Panter

Und jetzt muss ich mich zuhause zusammenreißen. Tapern und nicht zu viel machen! Das ist gar nicht so einfach, aber fast genauso wichtig wie das Trainingslager selbst.

Bild- und Textquelle: Jörg Panter vom WSF Zweibrücken

Mallorca Trainingslager 2010

Impressionen aus Mallorca von den Vitargo Sportlern Patric Bilias und Hartmut Andres vom WSF Zweibrücken

Bis auf die Anreise verlief alles vollkommen problemlos. Das Wetter ist im Vergleich zu Deutschland geradezu paradiesisch. Seit unserer Ankunft haben wir fast ausnahmslos Sonne und Temperaturen bis 22°C. Wie immer sind wieder viele Profis auf der Insel. In unserem Hotel hat sich das Commerzbank Triathlonteam um Norman Stadler einquartiert, um sich den letzten Schliff vor der Saison zu holen. Wir haben uns in diesem Jahr vorgenommen ein wenig strukturierter zu trainieren, dass heißt morgens schwimmen, danach ordentlich frühstücken, eine Runde Ruhen und in einem Grundlagen Tempo den Tag auf dem Rad zu verbringen. So weit so gut, leider sind da immer wieder diese anderen Radler die einen geradezu provozieren einen Gang schneller zu treten ;-). Nach den spürbaren harten Kilometern der ersten Tage, zogen wir es am 4. Tag vor, ein wenig die Insel mit dem Auto zu erkunden und mit unseren Frauen shoppen zu gehen.

Vitargo Sportler im Trainingscamp 2010 - Hartmut und Patric

Letzter Check vor der Ausfahrt

Der Tag Pause, verleite uns zusammen mit unserem guten Vitargo Elektrolyte bei der durchgeführten Bergtour, Flügel!!!!

Von Alcudia fuhren wir in Richtung Palma, um von St. Maria den Colle de Soller und danach in Richtung Puig Major aufzusteigen. Die Abfahrt zum Kloster Lluc und das anschließende Down Hill fahren nach Pollenca, verlief wie im Fluge.

Vitargo Sportler im Trainingscamp 2010 - Hartmut und Patric

Kurze Pause in Soller, alles ist gut 😉

Für einige aus unserer Gruppe, war die Strecke am Ende des Tages etwas ganz besonders, zumal es für sie das erste Mal war. Mit Hilfe von Vitargo Gainers Gold, ist der morgige Tag gut zu bewältigen.

Bild- und Textquelle: Patric Bialas per E-Mail

Malle – endlich ist der Winter vorbei!

Strandlauf mit Vitargo

Nach diesem Winter haben wir uns die Insel in diesem Jahr redlich verdient. Allerdings hat uns bisher die Sonne nur direkt nach der Ankunft am Flughafen so richtig verwöhnt. Als wir am Sonntag hufescharrend aufs Rad wollten, gab´s den ersten Schauer. Und das hielt sich dann den ganzen Tag. Aber wir sind ja hier auch zur Erholung und ärgern uns über solche Kleinigkeiten nicht lange. Auf diese Weise kamen wir zu einem Long Jog, wobei wir die Gegend hier um Font de Sa Cala kennen gelernt haben. Normalerweise sind wir ja um diese Zeit immer in Playa de Muro bei Hürzeler.

Vitargo Schwimmen

Aber in solchen Momenten weiß man dann auch zu schätzen, dass man mit Hannes Hawaii Tours unterwegs ist. Um uns rum sind ca. 100 Triathleten und man findet immer Anschluss in einer Trainingsgruppe. Bei schlechtem Wetter gibt´s Alternativangebote, tägliches Rumpfstabi, Lauf- und Schwimmstilanalyse,  Laktat- und Harnsstoffmessung, Schwimmtraining auf gesperrten Bahnen im Freiwasserpool, Neotest – alles inklusive

Vitargo Regeneration

Montag und Dienstag konnten wir dann aber ins eigentliche Training einsteigen. Bei leider Gottes immer noch trübem Wetter sind wir die ersten beiden Tage locker jeweils 120 – 130 km eingerollt. Heute, am dritten Tag wollen wir noch mal was draufpacken.

Erste Sonne auf Malle

Erste Ausfahrt

Und wie immer wird uns Vitargo dabei gute Dienste leisten. Spätestens im nächsten Jahr werden wir dann ja auch auf das neue Gel zurückgreifen können, worauf ich persönlich sehnsüchtig warte.

Vitargo Nachschub

Bis dann, Grüße von der (hoffentlich bald wieder) Sonneninsel – Jörg Panter

Text- und Bildquelle: Jörg Panter und Rainer Lilischkes vom WSF Zweibrücken

Ironman Zürich 2009

3 Minuten zur Ewigkeit – Sonntag, 12. Juli 2009. Michael Busse verbessert persönliche Bestzeit um über eine Stunde.

Michael Busse vom WSF Zweibrücken erfolgreich beim Ironman Zürich 2009

Das war ein Tag ohne Probleme, einfach perfekt. So fasst Michael gut neun Stunden harten Wettkampf nach seiner Rückkehr aus der Schweiz zusammen. Dass er den Traum von der Weltmeisterschaft auf Hawaii trotz Verbesserung um über eine Stunde noch einmal zurückstellen muss, das wird in ein paar Tagen vergessen sein, blickt der 32-jährige Reiskirchener in die Zukunft.

Michael Busse vom WSF Zweibrücken erfolgreich beim Ironman Zürich 2009

nach dem Rennen

Punkt sieben Uhr am Morgen fällt der Startschuss für die erste Disziplin. 3,8 Kilometer Schwimmen im Zürichsee. Zweieinhalb Tausend Triathleten stürzen sich in den See, kraulen auf die Wendebojen zu. Das Wasser schäumt.

Michael Busse vom WSF Zweibrücken erfolgreich beim Ironman Zürich 2009

an der zweiten Wendemarke

Die Schwimmstrecke zieht sich in einem großen Dreieck vom Start zunächst in Richtung Zürichs Bürkliplatz und dann zurück zum Start. Nach knappen 25 Minuten kommen die besten Schwimmer auf der Hälfte der Strecke zum Landgang über die kleine Saffainsel und hechten auf der anderen Seite wieder in die Fluten. Michael Busse bewältigt den ersten Schwimmabschnitt in 32 Minuten. Schon jetzt liegt er gut zwei Minuten vor seiner Durchgangszeit vom Vorjahr. Noch liegen zwei Kilometer Schwimmen vor ihm. Der Himmel ist grau und wolkenverhangen, es beginnt leicht zu regnen. Bange Blicke der Zuschauer verraten die Anspannung. Ob es wieder ein Regenrennen geben wird, wie im Vorjahr? Da hatte nach dem Startschuss ein unbarmherziger Dauerregen begonnen, der für die nächsten sechs Stunden anhielt und viele der Athleten schon auf der Radstrecke frierend zur Aufgabe zwang.

Zum Glück tropft es nur noch ein wenig, als unter dem Jubel der mitgereisten Fans die ersten Schwimmer die Rampe aus dem See hinaufstürmen und zu ihren Rädern hetzen. Längst haben die schnellsten Altersklassenathleten die langsameren Profis eingeholt.

Michael Busse vom WSF Zweibrücken erfolgreich beim Ironman Zürich 2009

Schwimmausstieg

Michael kommt nach einer Stunde und zehn Minuten aus dem Wasser, streift sich routiniert im Laufen schon den Neoprenanzug ab. Jetzt muss jeder Handgriff sitzen. Radschuhe, Helm, Brille, Startnummer liegen bereit. Ein paar Augenblicke und schon geht es aus der Wechselzone heraus auf die Radstrecke. Knappe zwei Minuten hat das nur gedauert und Michael hat allein beim Wechsel 14 Konkurrenten hinter sich gelassen.

Michael Busse vom WSF Zweibrücken erfolgreich beim Ironman Zürich 2009

Blitzwechsel

180 Kilometer mit dem Rad. In zwei Runden, erst flach am See bis nach Rapperswil, an der Goldküste entlang, wie die Züricher ihr sündhaft teures Seeufer nennen, dann über die Höhen zurück nach Küstnacht und Kilchberg mit dem gefürchteten Heartbreak Hill.   Für die Triathleten bleibt keine Zeit, die Villen der Schönen und Reichen zu bestaunen. In Rapperswil hatte ich auf der ersten Runde 41,5 Stundenkilometer im Schnitt auf dem Tacho, berichtet unser Zweibrücker Athlet. Zum Glück war die Straße bis da hin ziemlich trocken. Auf den Abfahrten hab ich mir dann aber doch nicht so viel zugetraut wie andere. Geschwindigkeiten wie bei der Tour de France und waghalsige Abfahrten gehören mittlerweile auch zum Bild der Ausdauerspezialisten. Und für Stimmung wie bei der großen Frankreichrundfahrt sorgen die Zuschauer an den Anstiegen. Besonders am Heartbreak Hill, einem extrem steilen Berg, genau zur Hälfte der Radstrecke. Unter frenetischem Jubel einiger tausend Fans klettert Michael nach 3:38 Stunden (2:25 auf dem Rad) durch eine endlose Zuschauergasse zur Zwischenzeit hinauf. Seinem Zeitplan ist er mittlerweile eine gute viertel Stunde vorraus.

Michael Busse vom WSF Zweibrücken erfolgreich beim Ironman Zürich 2009

am Heartbreak Hill

Auf der zweiten Radrunde hatten wir dann am See entlang ganz schön Gegenwind, berichtet Michael später. Da im Triathlon das Windschattenfahren verboten ist, muss jetzt jeder für sich selbst gegen den Wind ankämpfen und das Tempo möglichst hoch halten. Zudem beginnt es immer wieder zu regnen.

Um 12:28 Uhr biegt der Schweizer Ronny Schildknecht als erster von der Radstrecke in die Wechselzone ein. Er ist der große Favorit für das Rennen und will sich heute nach Siegen in den beiden vergangenen Jahren den Hattrick in Zürich sichern. Sehr schnelle viereinhalb Stunden ist Schildknecht, seit vielen Jahren Profi, für 180 Kilometer unterwegs gewesen. Er wird das Rennen später unangefochten gewinnen. Michael Busse schafft die Strecke in fünf Stunden und drei Minuten. Das sind starke 36 Kilometer pro Stunde. Danach fliegt er förmlich durch die Wechselzone. Innerhalb nur einer Minute ist das Rad am Ständer aufgestellt, die Laufschuhe an den Füssen und schon sprintet der Modellathlet in Richtung Marathon. Durch den Blitzwechsel lässt er wiederum einige Konkurrenten hinter sich.

Michael Busse vom WSF Zweibrücken erfolgreich beim Ironman Zürich 2009

Durchfahrt an der Landiwiese

Für den Marathon habe ich mir einiges vorgenommen, hatte er in der Woche vor dem Rennen angekündigt. Was das bedeutet wird in den nächsten Minuten klar. Am ersten Kilometerschild hatte ich 4:04 Minuten auf der Uhr und meine Beine fühlten sich super an. Und Michael hält das Tempo so hoch wie nie zuvor. Aus dem Medienzentrum werden 41:53 Minuten für die ersten zehn Kilometer gemeldet. Von Platz 261 (73 in seiner Klasse) nach dem Radfahren ist er inzwischen auf Platz 200 (56) vorgerückt. Nach der ersten Laufrunde hab ich kurz hochgerechnet und zum ersten Mal realisiert, dass das eine Traumzeit geben kann, schwärmt er später im Ziel.

Michael Busse vom WSF Zweibrücken erfolgreich beim Ironman Zürich 2009

Michael am Wendepunkt

Doch noch liegen mehr als 30 Kilometer vor dem 32-jährigen. Michael fliegt jetzt förmlich durch das Läuferfeld. Bei Halbmarathon liegt er auf Platz 127 (21). Bei Kilometer 30 auf Platz 85 (18). Dann werden auch ihm die Beine schwer. Ich habe mir ständig Energiegels und Wasser reingeschüttet. Und gekämpft, damit das Tempo hoch bleibt. Die zweite Hälfte des Marathons läuft Michael in 1:39h. Nur 17 der 2500 Triathleten werden an diesem Tag unter seiner Laufzeit von 3:02 Stunden bleiben. Darunter nur sechs Profis.

Michael Busse vom WSF Zweibrücken erfolgreich beim Ironman Zürich 2009

Michael fliegt dem Ziel entgegen

Kurz nach vier Uhr am Nachmittag, nach neun Stunden und 18 Minuten biegt Michael Busse auf die Zielgerade ein. Seine bisherige Bestzeit hat er um mehr als eine Stunde unterboten. Da habe ich schon mit einem Auge auf einen Startplatz auf Hawaii geschielt, schmunzelt er später. Überglücklich wird er im Ziel als 66. (21) umjubelt. Für den Traum von Hawaii fehlen zum Schluss nur winzige drei Minuten.

Das war ein Tag ohne Probleme, einfach perfekt. So fasst Michael gut neun Stunden harten Wettkampf nach seiner Rückkehr aus der Schweiz zusammen. Dass er den Traum von der Weltmeisterschaft auf Hawaii trotz Verbesserung um über eine Stunde noch einmal zurückstellen muss, das wird in ein paar Tagen vergessen sein, blickt der 32-jährige Reiskirchener in die Zukunft.

Michael Busse vom WSF Zweibrücken erfolgreich beim Ironman Zürich 2009

nach dem Rennen

Wir gratulieren Michael zu diesem Spitzenrennen und starken Verbesserung seiner persönlichen Bestzeit! Vielen Dank auch an Rainer für den tollen Support und dem tollen Bericht!

Glückwunsch an Dirk Neumann von der Triathlonschule, der durch eine Blockade im Lendenwirbel bei Ironman Lanzarote nach dem Rad austteigen musste und jetzt in Zürich erfolgreich gefinisht hat!

Quelle: http://www.fh-kl.de/~lili/100-kilometer/100-kilometer.de/Rainer/Eintrage/2009/7/12_3_Minuten_zur_Ewigkeit.html