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50 Jahre Trondheim Oslo (Styrkeproven) – Vitargo Team Germany 2016

 

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In diesem Jahr findet die 50. Ausgabe des bekannten Radmarathon Klassikers Trondheim-Oslo statt – besser bekannt auch als die große Kraftprobe oder Styrkeproven. Unter Betreuung von Axel Fehlau geht es wieder für viele begeiterte Radsportler auf die 550 KM.

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Das Vitargo Germany Team  hat eine Zielzeit von < 18 Stunden (32 km/h). Es gab bereits einige Teamtreffen und Vorbereitungen. Alle Teilnehmer erhalten von die Vitargo-Produkte zu vergünstigten Konditionen. Wir wünschen allen Sportlern eine gute Vorbereitung, viel Erfolg, tolle Erlebnisse und gute Beine für das Rennen.

Hier einige Impressionen/Bilder:

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Bildquelle und Copyright: Kay Tkatzik

Mehr Informationen zum Rennen gibt es hier:

http://www.styrkeproven.net
http://styrkeproven.no/

Axel Fehlau mit Vitargo beim RAAM 2014

Unseren langjährigen Partner und Organisator des Vitargo-Team Germany bei Styrkeproven Axel Fehlau werden wir beim legendären RAAM 2014 mit Vitargo unterstützen. Zusammen mit seinem Partner Asberg Andres und dem Heinemann XP Team geht es im Juni durch quer durch die USA!

Hier ein Auszug aus einer E-Mail zu seiner Vorbereitung

RAAM 2014 - Axel Fehlau

Bildquelle:https://www.facebook.com/HeinemannXP

Es geht so schnell, 5Jahre Vorbereitungen, Planungen, Details ausarbeiten und dann geht es fast schon los.

Wir haben uns schon angemeldet:
http://www.raceacrossamerica.org/raam/entrydtl.php?s_N_Year_ID=38&s_N_Race_ID=&s_N_Category_ID=&s_N_Country_ID=&s_T_Last_Name=&s_T_First_Name=&s_tblentry_T_Entry_Name=&N_Entry_ID=3067

Unsere Flüge haben wir auch schon gebucht und die Hotels reserviert.
Autos und Wohnmobil sind ebenfalls geordert.

Wir haben uns auch schon mehrfach getroffen und Leistungstest bei STAPS durchgeführt oder gar Positioning auf der Radbahn:
http://www.sportsklubbenrye.no/node/19453

Demnächst (8-10 Februar 2014) steht unser 48h Indoortest an, wobei wir im Labor bleiben, aber die Crew einige Tests durchläuft.

Ende März (28-31) trainieren wir auf der Straße im Rahmen unserer Generalprobe, um Crew, Material, „Futter“ und Schlafbegebenheiten zu testen.
Wie Du siehst und liest, ist das alles schon sehr ausgefeilt , denn wir wollen die 4800km in weniger als einer Woche bewältigen und werden ca 60000kj pro Person verbrauchen.

Mehr Infos zu den Vorberitungen gibt es unter www.raam2014.de

Vitargo Team Germany erfolgreich beim Styrkeproven 2013

Glückwunsch zur tollen Leistung des Vitargo Team Germany – Hier ein Rennebricht vom Ogranisator Axel Fehlau zum Radmarathon Trondheim-Oslo:

Axel Fehlau - Organisator des Vitargo Tem Germany

Guten Morgen zusammen,

vielen Dank für die zahlreichen guten Wünsche und Rückmeldungen zum Bestreiten meiner 20. Großen Kraftprobe.

In der Tat war es eine solche, das Warmfahren im Regen, gehört nicht zu meinen Spezialtiäten, denn dann ist auch der Start im Regen.
Wobei ich am mein Abschlußtraining am Freitag bei fast 20 Grad im Trockenen ganz locker abspulen konnte. Der Wetterbericht sagte Sturmböen, Überschwemmungen und Niederschlag wie aus der Dusche voraus. Dies lies mich erst recht nicht gut einschlafen und um 4 Uhr klingelte bereits der Wecker. Aufstehen, Anziehen, Frühstück, Sachen packen und Gepäck wegbringen habe ich ja alles schon mal gemacht, dachte ich mir zwischendurch. Routine und Gelassenheit konnte ich zwar nicht verspüren, aber der Startschuß um 6 Uhr war gesetzt.

Und so ging es auch los. Kette rechts, zwei mal 90Grad links über das -klar nasse – Kopfsteinpflaster und Tempo 42-45 Stand auf dem Tacho, die Wattzahl war ja egal. Es ging ums Tempo. Das schöne in der Gruppe ist, alle profitieren von einander, so auch von der Gischt und Wasserstrahl des Vordermannes. Dadurch konnte man kaum durch den Mund ausathmen, denn eine Wasser-/Sandstrahlspühlung wollte ich auch nicht samt Dreck schlucken.

Ich freute mich regelmässig vorne ohne diese Gischt fahren zu dürfen, das ging fast 7 Stunden so und keine Aussicht auf Besserung. Bei 11-14 Grad eine Wonne, lediglich die Gewißheit die Dusche im Hotel in Oslo ist warm, konnte mich motivieren. Je schneller wir fuhren, desto eher sind wir da, war mein Kalkül. Bei 270km hatten wir 6h35m, das gab mir zu denken, ganz schön schnell unterwegs, allerdings hatten wir auch schon ein paar 5-7 Fahrer „verloren“, die unterkühlt und erschöpft bereits aus den Begleitwagen winkten.

Das kam für mich überhaupt nicht in Frage, ich hatte Plan B,C bis Z, aber finishen würde ich in jedem Fall. Auch als kurz vor mir meine Zimmernachbar stürzte, dachte ich nur ans Ausweichen bishin zum Überspringen, was nicht nötig war. Nils blieb unverletzt und ich konnte die zerrissene Hose bis zum Schluß sehen. Aber so schnell kann es gehen und Regenfahrten sind Konzentrationsübungen am Hinterrad des Vordermannes!

Während der gesamte Fahrt hatte ich trotz aller Einflüsse gute Leine, beste Beine und Zuversicht. Die Zwischenzeiten der Konkurrenz wollte ich zwar wissen doch eigentlich doch nicht. Wir konnten eh nichts mehr ausrichten und fuhren unseren Stiefel. Diese Wassermassen in Flüssen und Wasserfällen habe ich registriert und mich gewundert. Soviel war das noch nie. Selbt 12-15m Strasse waren weggespült und notdürftig repariert worden, ganz schön krass die Natur. Eigentlich habe ich die Fahrt genossen, genügend getrunken und ständig getreten. Als Titelverteidiger war es schwer, Rekord zu fahren unmöglich, dazu muß einfach das Wetter stimmen. Aber Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Wer weiß, wer weiß, ab 2015 kann ich ja wieder mitfahren….

Zum Glück sind wir nicht auf der Strecke überholt worden, so dass wir als erste im Ziel waren und noch etwas Zeit für uns hatten, das Ergebnis zu feiern. Anschliessend haben wir noch den Siegern beglückwunscht und sind dann jeweils nach Hause oder ins Hotel. Die Feier nach dem Rennen habe ich wohl nur geträumt, auf jeden Fall habe ich gut geschlafen, um zeitig ab 7 Uhr das Frühstücksbuffet zu testen und um 10 Uhr nochmal 🙂 Alles gut!

Fakten:
542km, 14h06m33s Durchschnitt 38,4km/h; Verbrauch ca 10680kcal,

SRM Datei:
http://www.styrkeproven.net/index.php?option=com_docman&task=cat_view&gid=40&Itemid=191
und sonstigen Trainingsdaten sind hier zu finden:
http://trainingstagebuch.org/user/show/axel

In diesem Sinne lasse ich jetzt mal locker die Saison ausklingen ….und bereite mich bald wieder intensiv auf nächstes Jahr mit RAAM im Zweier Team vor.

www.raam2014.de werden wir dann auch pflegen und berichten.

Alles Gute ohne Beinbruch und viel Sonne
Axel

Bild und Textquelle: Axel Fehlau per E-Mail!

Team Vitargo Organisator Axel Fehlau siegreich beim Trondheim – Oslo Rennen 2012!

Guten Morgen zusammen,

vielen Dank für die vielen Rückmeldungen, Glückwünsche und teilweise stundenlangem online verfolgen. Es ist geschafft, gewonnen!  Jedes Jahr kann es nur einen geben, der gewinnt und in diesem Jahr bin ich ein Teil der Mannschaft, die als schnellster über die Ziellinie gefahren ist. Aber mal von vorne.

Trondheim Sonnenschein, Training am Freitag zum Aklimatisieren und Einrollen war herrlich. Die Wetteraussichten genauso für Samstag gemeldet. Vorfreude bei allen großartig. Wie in den Vorjahren auch, findet eine Teamsitzung statt, es wird auf viele Gefahrenquellen hingewiesen und das Motto wiederholt. Sieg vor Rekord. Also gilt es die Disziplin zu wahren und viele Kilometer hinter dem Vordermann im Kreisel zu verbringen. Alles was wir im Training geübt haben und schon sehr erfolgreich in der Saison umsetzen konnten.

Jeder wurde eingeteilt in farbliche Teilgruppen, die unterschiedliche Aufgaben hatten. Meine Aufgabe bestand darin, erst ab Lillehammer dauerhaft die Gruppe im Kreisel voranzutreiben. Über diese Ehre habe ich mich sehr gefreut. Natürlich bin ich auch schon die 350km vorher vorne gefahren, habe mir aber regelmässig 8-14min pro Stunde Erholung gegönnt. Dies war es dann auch hinter 20 Mann zu „rollen“. Wobei das bei Tempo 40 nicht jedermanns Sache ist. Frühstück ab 4 Uhr. Klar ist es dann schon total hell in Trondheim, Gepäckabgabe um 5.30 und anschliessendem Warmfahren und was da so zu gehört. Ab 6 Uhr kamen uns schon die Vorjahressieger entgegen, wir werden sie wiedersehen, nur wann das war die Frage. Aber damit wollte ich mich  nicht beschäftigen, eher mit dem Wind und den Aussichten und Erwartungen an den Tag.

Startlinie 6.20 Uhr endlich geht es los, das Team nimmt mit mir in der Spitze die 2mal 90Grad links Kurve und treten 2–3mal rein und Tempo 41-42 geht es aus Trondheim raus. Da spüren wir schon deutlich den Gegenwind, der nicht alleine durch die Geschwindigkeit begründet ist. Dieser sollte uns den ganzen Tag begleiten bzw. entgegenblasen bis zu 12m/s – das ist echt viel. Nichts destotrotz hatten wir eine Mission. Den Sieg und dazu gehörte es auch den Zweitplatzierten mit Startzeit 6.10 Uhr aus dem Vorjahr aufzufahren. Dies gelang uns bereits nach einer Stunde, sehr überraschend für mich, aber man weiß ja nie welche Taktik die so haben, es kam aber nichts von denen.

Der Anstieg zum Dovrefjell war durch den FönWind schon beschwerlicher als im letzten Jahr, aber es war trocken und die Stimmung im Team super. Erst recht als die Nachricht kam, dass wir schon 3,5Minuten Vorsrpung hatten. Das ist viel, aber lange noch nicht genug. Der Tag ist noch 8-9 Stunden lang, es kann noch viel passieren. Das Essen und trinken nicht vergessen. Natürlich heißt es, Essen auf Rädern und so wird es auch serviert- auf Rädern. Gute Transporträder beliefern uns in regelmässigen Abständen mit Wasser, Kakao, Kaffe und Cola, Riegel, Bananen, Gels und Salztabletten. Ein fahrendes Büffet mit Tempo 30-40km/h fährt durch Reihen. Klar haben wir das geübt, um möglichst schnell 30 Mann zu versorgen und wieder Tempo aufzunehmen.

Das zahlt sich aus, der Vorsprung steigt, die Abfahrt von Dombas zeigte über Tempo 74 km/h  auf dem Tacho, wir fuhren eng und kompakt zusammen runter. Normalerweise ist dann Rückenwind, aber dieser Traum zerplatzte, auch wenn dunkle Wolken zu sehen waren und es mit 11-12 Grad schon frisch war, der Südwind blieb und das vor allem hartnäckig. Wir fuhren nun in Begleitung von 2-3 Polizei Motorrädern fast 150km lang. Das ist vor allem für den restlichen Verkehr eine Hilfe und schützt uns vor gefährlichen Überholmanover. Mein Wasserversorgung und Energiebilanz war ausgeglichen, fühlte mich wohl und hatte und bekam auch keinerlei Beschwerden. Weder Hände, Nacken, Beine noch Arme, sogar Magen und Verdauung spielten mit. Bei der Vorbereitung hatte ich nichts anderes erwartet, aber manchmal kommt es doch anders als gedacht.

So kam nach fast 360km meine Lieblingsstrecke über die Brücke und leicht ansteigend Richtung Minnesund. Leider fing es nun an auch zu regnen und mein Kreislauf war schon ausgelaugt bei 10 Grad dicke Regentropfen sind bei dem dünnen Aero Einteiler schon „verletztend“. Das Wasser lief nicht nur auf der Strasse auch die Gischt des Vordermannes, alles war nass und lief nur so die Beine runter. Trotz Anstrengung und kraftvollem Treten wollte mein Puls nicht wirklich steigen und den Kreislauf in Gang bringen. Dies ist nicht mein Lieblingswetter, aber die Geschwindigkeit kühlt auch noch aus.

Einziger Vorteil wir sind schneller im Ziel und so hatten wir auch schon über Funk einen Vorsprung von fast 16 Minuten und wußten, dass wir „sie kriegen“. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl den Gegner auf der Strecke zu schlagen und nicht rechnerisch im Ziel und so fuhren wir, wie schon den ganzen Tag, konzentriert, motiviert und siegessicher an denen vorbei. Mit diesem Vorsprung war es Gewissheit, nur noch nach Oslo fahren und wir haben gewonnen. Die Zeit war nicht egal aber Streckenrekord konnte es nicht werden, aber unter 14 Stunden hatten wir im Blick.

So fuhren wir durch die Vororte von Oslo als Triumpffahrt und freuten uns mit den Zuschauern, die uns wohl auch schon online verfolgt hatten am Straßenrand. Noch drei steile Auffahrten und die 2,5km lange Autobahnauffahrt und es ging 15km bergab ins Ziel. Dass ich auch noch als erster über die Ziellinie rolle verdanke ich wohl meiner Kurventechnik und war dann auf einmal vorne. An dieser Stelle bedanke ich mich gerne an allen Beteiligten, die es mir ermöglichten eine solche Mannschaftsleistung teilzunehmen, insbesondere meiner Familie als auch allen in der Betreuung, Crew und denjenigen, die „nur“ die Daumen gedrückt haben. Wir haben es gespürt. 🙂

Textquelle: Axel Fehlau per E-Mail
Bildquelle: https://plus.google.com/photos/110426712806739176822/albums/5757266091357514449

Zu den Ergebnissen: http://results.ultimate.dk/events/2012/cycling/styrkeproven/live/front/index.php?e=1019&l=no&t=www

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH AN AXEL UND NATÜRLICH AUCH AN DIE RADSPORTLER VOM VITARGO TEAM GERMANY!

Vitaro Team Germany Origanisator Axel Fehlau im Endspurt auf Trondheim-Oslo 2012

Guten Morgen miteinander,

Mal eben nach Oslo zum Rennen und ausgeschlafen nach Köln zurück. Manchmal läuft es anders als geplant und noch besser als gedacht. Warum denn gleich in die Luft gehen, doch lieber auf dem Boden der Tatsache bleiben. Training und Arbeit haben sich voll gelohnt. Die kleinen Strapatzen in 12min K3 Training sind vergessen, wenn wir endlich am Start stehen und Gleichgesinnte sich ins Gesicht schauen, um dann die nächsten 6 Stunden, koordiniert, konzentriert und kollegial „das Ding durchziehen“. Geplant – gemacht, könnte das Motto heißen, wenn ich Rolf so richtig verstehe.

Vor 2 Wochen…“Ja warum denn eigentlich nicht, die Generalprobe mitfahren“, dachte ich mir. Spontan die optimale Flugroute ermittelt, gebucht und gepackt. Manche Warum-Fragen bleiben im Raum stehen und werden einfach dort bleiben. Nur das was ich mache kann ich auch erleben. Also lange Einleitung, lange Strecke. Im Gegensatz zu den zig Vorjahren sind es jetzt noch mal 35km mehr somit 265km – fast die Hälfte von Trondheim – Oslo mit seinen 540km. Aber Rennkilometer zählen doppelt dachte ich mir, so war es auch. Schnell losfahren und Tempo halten, könnte man meinen. Technisch war es nicht anspruchsvoll, die Wettervorhersage wurde von Tag zu Tag besser und regenfrei war es auch, dank meines „Regenopfers“ vom Donnerstag, Danke nochmal Guido für die 4h Begleitung

Ich habe mich riesig gefreut die schnellen norwegischen Jungs wieder zu treffen und gemeinsam mit hohem Tempo entlang des Mjosa Sees zu fahren.Wie auch schon Anfang Mai haben wir es am Anfang etwas locker angehen lassen, aber dann richtig schnell Fahrt aufgenommen. Naja locker war nur die Wartephase am Start.  Die paar Minuten vergingen ja im Flug, danach direkt auf Tempo 50 leicht bergab. Die ersten beiden 2h04m und 100km waren weg, ok leichter Rückwind hilft, heißt aber auch ab Lillehammer 100km Gegenwind. Aber so schnell mit Rückenwind hätte ich nicht gedacht.Das war auch so, dazu noch Sonnenschein und Beine schön gebräunt  Der neue Aeroanzug hat lange Arme und verhindert auch noch den Sonnenbrand und durch den Aerohelm,kommt ja eh nichts durch.

Axel Fehlau - Trondheim Oslo 2012

Rund um optimale Bedingungen, was ja sich in Norwegen minütlich ändern kann. Mal wieder Glück gehabt. Ein knackiger Berg nach 220km hat uns noch mal die letzten Reservern gekostet, aber dann waren wir schon fast „zu Hause“. Die Abfahrten in der Gruppe mit 60,70 und sogar 82 darf man sich nicht vorstellen, was da nicht alles passieren könnte. Aber diszipliniertes Fahren und wechseln und aufpassen erfordert natürlich Konzentration, aber genau das üben wir ja hier immer wieder.

Versorgt wurden wir zweimal vom modernisierten „Bäckerrad“, dass am Heck Platz für ca 60 Flaschen hat und Riegel und Bananen serviert, die wir natürlich während der Fahrt meistens bergauf ergreifen.

Es macht unheimlich viel Laune sich im Belgischen Kreisel entlang schöner Landschaft und optimalem Wetter die Generalprobe zu bestreiten. Einmalig ist ja eigentlich immer alles, aber so was schon sehr speziell und mir selten schön widerfahren.
Leider haben wir nur 30 Startplätze und von unseren ursprünglichen 53 Bewerbungen sind 2 Wochen vor Trondheim-Oslo immerhin noch 38 übriggeblieben. Dies ist nun die Qual der Wahl für den Kapitän, aber ich bin mir sicher, also ziemlich sicher, dass ich gesetzt bin. Somit freue ich mich auf ein erneute Wiedersehen mit den meisten noch vor der Startlinie in Trondheim. Wir treffen uns bereits am Freitag zur Teambesprechung und gemeinsamen Abendessen. Ich weiß nicht, ob die Ergebnisse schon online sind, aber 6h13m bedeuten 1. Platz mit knappen 43er Schnitt.

Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert, zum Glück gibt es ja auch einen Plan B und C sofern erforderlich! In diesem Sinne erhole ich mich diese Woche und werde mich am kommenden WE noch mal im Training anstrengen, um das Niveau zu halten. Samstag und Sonntag von 7bis 9 Uhr wer will, einfach melden. Über die Große Kraftprobe werde ich dann mal separat berichten, nach dem 23.06.2012.

Alles Gute Bis dahin
Gruß Axel

Wir drücken dem Vitargo Team Germany Organisator die Dauem für einen gutes Rennen 2012!

Bild und Textquelle: Axel Fehlau per E-Mail

Trondheim-Oslo – 2012 Streckenrekord Axel Fehlau mit seinem RYE XP Team in Norwegen

Zum Kennenlernen und gemeinsamen Fahren war das Trainingslager in Tondsberg/Norwegen geplant. Erst Regen dann Sonnenschein, so schnell ändert sich das Wetter in Norwegen. Insgesamt sind wir über 600km gemeinsam in unterschiedlichen Formationen in 3 Tagen gefahren. Wir haben sehr intensiv das „Belgische Kreiseln“ Rulla auf norwegisch trainiert. Der montägliche Ruhetag diente dann noch mal zum Ausrollen und Beine für die gemeinsame schnelle Ausfahrt zur Enebakk Rundt vorzubereiten.

Axel Fehlau Organisator vom Vitargo Team Germany 2012

Bei klarem Himmel, 12 Grad am Start und Tendenz steigende um 9.10Uhr ging es gleich ziemlich zügig los. Die Vorgabe war zunächst die ersten 20km ruhig durch die vielen Kreisverkehre loszufahren. Mit 20 Mann von vorne im Kreisel dahinter 8Mann und 20 weiteren Mitfahrern. Die Gefahrenstellen durchfuhren wir sicher und konnten uns auf die Geschwindigkeit einstellen. Tempo 50 war teilweise schon die untere Marke, da werden Kurven schon ziemlich eng mit 2 Mann nebeneinander. Es verlief super die Abfahrten mit über 70km/h kann man dann nur noch mit enormer Trittfrequenz mittreten. Zum Glück hatten wir alles vorher trainiert und die Formation ritt durch die Landschaft. Mehr als das Hinterrad des Vordermannes sieht man nicht. Ständiger Wechsel in der Führung führt zur Höchstkonzentration, denn die Wattzahl im Wind ist selten unter 450Watt, somit schon anspruchsvoll.

Da vergehen 10km schon mal in weniger als 12 Minuten, einfach irre, wenn man nach 90 Minuten schon weiß, gleich sind wir im Ziel und die Beine machen das noch „locker“ mit , auch wenn der Schlußanstieg mit fast 10% über 150m den letzten Rest abverlangt. Insgesamt ein guter norwegischer Saisonauftakt. Die weiteren Qualifikationsrennen zur eigentlichen Jahreshöhepunkt finden in den nächsten Wochen statt. Das Ziel ist Trondheim – Oslo von 540km in weniger als 12h50m mit einerm 42er Schnitt zu bestreiten. Die RYE XP Mannschaft hat jahrelange Erfahrung in Logistik, Taktik und Materialeinsatz. Es wird nichts dem Zufall überlassen, nur das Wetter kann sich minütlich ändern und damit müssen alle leben bzw fahren. Aber soweit ist es noch nicht die große schnelle Sause startet am 23.06.2012 um 6.20 Uhr. Wir werden berichten -online und in time.

Bewegte Bilder:

http://www.youtube.com/watch?v=KHWGFHdknCY

http://www.youtube.com/watch?v=vzfGypD76Ws
http://www.youtube.com/watch?v=3-PLUrI_Xh8

Wir drücken dem Organisator des Vitargo-Team Germany 2012 für seinen Rekordversuch alles Gute und vor allem die besten Beine für diesen Tag!

Text- und Bildquelle: Axel Fehlau per E-Mail

Vitargo Team Germany auch 2010 beim Styrkeproven Radmarathon

Auch 2010 startet wieder ein Vitargo Team Germany  am 23. Juni unter der Federführung von Axel Fehlau.  Bereits wie im Jahr 2008 und 2009 ist diesmal eine sehr große Gruppe aus Deutschland und Östtereich unterwegs, um dieses einmalige Raderlebnis zu bewältigen. Dabei unterstützen wir das Team mit den Vitargo Produkten und freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit Axel und den Sportlern. Nach dem Radmarathon über 540 KM von Trondheim nach Oslo werden wir hier einige Bilder und Rennberichte wieder veröffentlichen.

Bis dahin wünschen wir gute Beine und viel Erfolg für die letzten Tage vor dem großen Rennen!

Wir drücken die Daumen!
Das MyVitargo-Team

Hier noch einige  Eckdaten:

Zwischenzeiten und Urkundenausdruck
www.styrkeproven.no dann RESULTATER auswählen und es wird auf den
Championship verlinkt dort kann man nach dem Namen oder Startnummer suchen.
478 Axel
Es gibt Zwischenzeiten
in Dombas 190Km ca 14Uhr
in Lillehammer, 350km ca 19Uhr
in Hamar 410km ca 21 Uhr
in Eidsvoll 480km ca 23.40 Uhr
in Oslo spätestens ca. 01.20 Uhr am Sonntag morgen!

Mehr Informationen findet ihr hier:

www.styrkeproven.no
www.styrkeproven.net

Styrkeproven 2009 – Wieder eine Spitzenleistung in Norwegen!

Erstmals Fahrer unter 13:00 Stunden im Ziel, neuer deutscher Rekord

Erfahrungsbericht von Axel Fehlau

Mit einer sensationellen Finisher Zeit von 14h 23m 16s sind Jürgen, Christian und ich als  schnellste Deutsche aller Zeiten in Oslo eingetroffen.

In der Mannschaftsbesprechung am Freitag wurde Taktik, Pausen und Besonderheiten besprochen. Der Plan von 14h40m war minutiös ausgearbeitet worden. Die Startaufstellung wurde bereits in der Startbox umgesetzt. Im Vorfeld wurde alles getestet, bewertet und entschieden. So auch unsere Versorgungsmannschaft- und Material. Nichts blieb dem Zufall überlassen. Der einzige Faktor €“ das Wetter €“ konnten wir trotz aller uns zur Verfügung stehender Mittel nicht beeinflussen.

Unsere „Wetterstationen“ von www.yr.no und persönliche Beobachter infomierten regelmässig die Kapitäne. Das 20minütige Warmfahren und der Start waren noch im Trockenen, aber schnell war eine feuchte Strasse vorzufinden. Die erste Steigung fuhren wir auf „Adrinalin“. Dem 538km Schild zwinkerte ich nur mit einem Augenwinkel zu. Hände und Kopf unten, buckeln und treten. So um die 80000 Umdrehungen werden es wohl noch sein.

Wie vereinbarten fuhren wir mit mindestens 16 Fahrern den belgischen Kreisel sowohl bergauf als auch bergab. Wobei hier es auf die Kompaktheit ankam, damit wir auch dabei keine unnötigen Sekunden verlieren.

Eigentlich ich ja völlig absurd bei einem 15h Rennen von Sekunden zu reden,  aber 54000Sekunden zu minimieren, bedeutet schneller fahren.  Der Rückenwind trieb uns flach in Richtung Berge, dort entluden sich die Wolken. Bei 5-7 Grand nasskalt litt ich sehr an meinen kalten Fingern. Die Füße waren warm, dank doppelter Ãœberschuhe!

Meine leichten einfachen Plastikhandschuhe konnte ich mangels Fingerspitzengefühl nicht überziehen, dafür waren wir selbst bergauf noch zu schnell. Erst bei der ersten mobilen Verpflegung bei ca. Kilometer 90 nutzte ich das ruhige Tempo um die Finger in die vorgewärmten Handschuhe zu stecken.

Als wir durch Oppdal (KM 120) fuhren bereits auf trockener Straße, die nasse Kleidung „lüftete“ im zügigen Fahrtwind.  Die Stimmung stieg so schnell wie die Höhenmeter vorbeiflogen. Das Team sprudelte vor Energie, Sonne strahlte, selbst der Rückenwind war spürbar. Unser erste stationäre Halt war bei KM 162 und jeder griff in seine persönliche Kiste, Riegel, Flaschen, Bananen zu greifen, Wasser zu lassen und Windweste abzustreifen. 90 Sekunden sollten reichen. Die Kapitäne standen bereits an der Ausfahrt vom Parkplatz und weiter ging es.

Bericht und Quelle: Axel Fehlau, http://www.styrkeproven.net/index.php?option=com_content&task=view&id=175&Itemid=1

Erstmals Fahrer unter 13:00 Stunden im Ziel, neuer deutscher Rekord

Am Samstag den 20. Juni 2009 fand die 43. Austragung des Rennradmarathons Trondheim-Oslo statt. Die Fahrer des Teams Velo Club Zoncolan, legten die knapp 540 Kilometer der Großen Kraftprobe, wie der Rennradklassiker in Norwegen genannt wird, in 12:51:04 h zurück und unterboten die bisherige Bestleistung des Vereins Rye um mehr als eine halbe Stunde.

Dabei waren die Bedingungen zu Beginn des Rennens nicht ideal: winterliche 7 Grad Celsius und Regen bremste die Fahrt. Doch bereits ab Kilometer 80 waren die Straßen trocken und der Regen hörte auf. Zudem sorgte ein starker Rückenwind für schnelle Fahrt. Davon profitierten auch drei deutsche Radsportler: Jürgen Berge, Axel Fehlau und Christian Mey. Axel Fehlau und Christian Mey hatten die aufwändigen Qualifikations-Wettbewerbe des Rye-Vereins in Norwegen erfolgreich hinter sich gebracht und waren als Mitglieder der 30-köpfigen Rye II-Mannschaft um 6:40 Uhr gestartet. Nach 5:18 h erreichten sie das 200 Kilometer vom Start entfernte Dombas (mit 37,65 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit); eine beachtliches Tempo, wenn man bedenkt, dass auf diesem Streckenabschnitt bereits über 1.500 Höhenmeter zu überwinden waren.

Zwischen Dombas und Lillehammer (km 350) drehte sich der Kreisel von Rye II im Tal noch schneller: 150 Kilometer in 3:52:54 h (Ø 38,64 km/h) und in der anschließenden Passage nach Hamar erreichten die Fremdenradlegionäre sogar eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 39,09 km/h. Naturgemäß sackte das Tempo nun zum Ziel hin ab, da das Streckenprofil hier einem Waschbrett gleicht: Unzählige kleine Anstiege reihen sich auf den letzten 120 Kilometern aneinander. Bevor die Hügel auf die Moral der Fahrer schlagen konnten, hatten die Helfer in den beiden Begleitfahrzeugen eine Ãœberraschung fürs Team parat: Mit dem Bäckerfahrrad, das normalerweise nur Trinkflaschen, Riegel und Gel liefert, servierten sie ofenfrische Pizza. Das war der Hammer, erinnert sich Axel Fehlau: Die leckerste Pizza meines Lebens!

Mit einer Zeit von 14:23:26 h (Ø 37,53 km/h) sind Jürgen Harm, Axel Fehlau und Christian Mey die schnellsten Deutschen Teilnehmer in der Geschichte von Trondheim-Oslo.

Bericht und Quelle: Pressedienst Fahrrad
http://www.pd-f.de/Archiv/2009-News-NGO/Rekord-Regen-bei-Trondheim-Oslo.html

Gratulation auch an alle Starter des Vitargo Team 2009

Vitargo Team Germany Ergebnisse 2009

Trondheim-Oslo 540KM - Vitargo Team Germany 2009
Trondheim-Oslo 540KM - Vitargo Team Germany 2009
Trondheim-Oslo 540KM - Vitargo Team Germany 2009
Trondheim-Oslo 540KM - Vitargo Team Germany 2009

Bildquelle und weitere Bilder bei Walter Lauer, http://www.walter-lauter.de/styrkeproven2009/index.html

Name     Last spotted     Time / Clock     Rank
Cat.|Sex|O/A

Heinrich Kolb     Oslo 540 km     17:45:40 / 0:45:43     153 / 634 / 656
Hugo Gevers     Oslo 540 km     15:50:24 / 22:50:27     54 / 270 / 274
Paul Kaiser     Oslo 540 km     16:43:53 / 23:43:55     16 / 448 / 461
Walter Lauter     Oslo 540 km     15:50:24 / 22:50:27     37 / 270 / 274
Lasse Fankhaenel     Oslo 540 km     16:13:39 / 23:13:41     36 / 368 / 375
Roland Kramer     Oslo 540 km     17:38:02 / 0:38:04     125 / 609 / 631
Ralf Brunner     Oslo 540 km     19:22:51 / 2:22:53     103 / 960 / 1003
Wolf Beisswanger     Oslo 540 km     19:22:51 / 2:22:53     103 / 960 / 1003
Ruy Kuhlmann     Oslo 540 km     29:09:53 / 12:09:55     308 / 1642 / 1750
Klaus Hilmer         0:00:00 / 0:00:00
Christian Mey     Oslo 540 km     14:23:26 / 21:03:28     4 / 42 / 44
Holger Rudloff     Oslo 540 km     15:49:45 / 22:49:48     63 / 268 / 272
Michael Wöhning     Oslo 540 km     15:50:24 / 22:50:27     54 / 270 / 274
Walter Lauter     Oslo 540 km     15:50:24 / 22:50:27     37 / 270 / 274
Wilhelm Spieker     Oslo 540 km     19:00:25 / 2:00:27     16 / 861 / 894
Helle Madsen         0:00:00 / 0:00:00
Oliver Polley         0:00:00 / 0:00:00
Michael Lauterbach     Oslo 540 km     19:00:25 / 2:00:27     185 / 861 / 894

Glückwunsch an Axel, Christian und Jürgen für die schnellste deutsche Zeit und das gesamte Vitargo Team Germany!

Mehr Informationen unter:

http://www.styrkeproven.net
http://www.styrkeproven.no/