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Sanfter Start in die Welt des Trail

2009 wurde ich von einem Kollegen angesprochen, dass er einen Teampartner fürs Laufen bräuchte. Im Herbst würde ein mehrtägiger Berglauf stattfinden, wo man zwingenderweise zu zweit starten müsse. „Okay“ dachte ich mir, dazu müsste ich nur zuerst mit dem Laufen überhaupt anfangen. Zwar brachte ich von der Statur her die besten Voraussetzungen mit, mied allerdings in Berlin hier stets das „Joggen“, sondern griff viel lieber zum Fahrrad.

Aber als begeisterter Bergwander setzte die Idee sich fest, so dass ich schließlich im Februar/März 2009 zusagte, wohl wissend, dass ich überhaupt keinen blassen Schimmer habe, was mich da erwarten würde. Also Zeitschriften studieren, Foren lesen, um sich schließlich ein bezahlbares Equipment zusammenzustellen. Tja, dann rein in die Schuhe und hopp hopp durch Berlins Straßen und Weg.

Für die Leute, die noch nicht zum Hauptstadtbesuch hier waren oder sich wie zünftige Touristen eben nur mitten in der City aufhalten, sei an dieser Stelle erwähnt, dass Bergtraining in Berlin so einfach zu realisieren ist, wie Abfahrtsskilaufen an der Küste Floridas. Berlin hat einen Berg, ja, tatsächlich … mit sage und schreibe ca. 100m Höhe ist die Spitze recht zügig erreicht.

Aber egal … „ich weiß doch eh‘ nicht, was da auf mich zukommt“, so dass  meine Trainingsläufe selten über 10-15km hinausgehen und zur Trittsicherheit … da vertraue ich mal auf meine Wandererfahrungen aus Österreich.

Der Veranstalter des Transalpin Runs 2009 hatte eine wirklich schöne Strecke auf der sog. „Westroute“ gezaubert. Die Etappen gingen von Oberstdorf nach Lech am Arlberg (AUT), St. Anton am Arlberg, Galtür im Paznautal, Scoul im Unterengadin (SUI), Mals im Vinschgau (ITA), Schlandern im Vinschgau und schließlich die Schlussetappe mit dem Ziel in Latsch. 8 Tage, drei Länder und ca. 245km und einem Gesamtanstieg von 15km Höhe … Tagestouren zwischen 25 und 35km, nicht zu vergessen der Erholungstag der 5. Etappe mit „nur“ mickrigen 6km Bergspringt. Dazu reichlich schönes Wetter … fast durchgängig … und die ein oder andere Stelle mit Schnee.

Joachim Deichmann mit Vitrago beim Trans-Alpine-Run 2009

Und wie gesagt … Zahlen sind gut und schön, aber was mich erwartet … na, schaun’mer mal. Der erste Tag hatte etwas zum Eingewöhnen, 35km … und feinster Schlammboden auf den letzten Kilometern, der so richtig schon an den Schuhen saugte, als man ohnehin zu der Überzeugung gekommen war, dass man aber auch SO GAR KEINE IDEE HATTE, WAS DA AUF UNS ZUKOMMT!

Schmerzen, Blasen, getaped Knie und Füße und ab und an die im Stillen gestellte Frage … WARUM ZUM GEIER  TUTST DU DIR DAS AN? Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass am Morgen des 2. Tages ich vor Muskelkater kaum aus dem Bett kam. Als dann einem noch aufgeht, dass man noch reichlich Etappen vor sich hat und vor allem, dass man sich in 1-2h wieder sich 30km Trail stellen muss … tja, da freut man sich doch dafür extra Urlaub genommen zu haben. ?

Aber es war traumhaft …. traumhafte Bergpanoramen (ok, manches realisiert man erst später auf Bildern) … und ein Feeling, wie es kein schnöder Lauf in der Stadt es einem mitteilen kann. Nicht umsonst war das Motto … „Keep on running“ … und das taten wir auch … jeden Tag aufs Neue … und die Sucht danach hat mich seitdem nie wieder losgelassen. Transalpine Run 2010, Zugspitz Ultra 2011 und schon das ein oder andere Event 2012 im Auge bzw. hinter mir zeigen jedes Mal aufs Neue, dass „man nur dort richtig war, wo man zu Fuß gewesen ist“.

Seitdem mein Sportgetränk Nr. 1, der Carboloader … denn nichts ist fataler, wenn einem die Kräfte unterwegs verlassen oder der Magen rebelliert, was ich insbesondere bei den Transalpine Runs gesehen habe. „Never change a running system“ … hier umso mehr, daher vielen Dank an der Stelle an das tolle Produkt von Vitargo.

Bild und Textquelle: Joachim Deichmann (Berlin) per E-Mail!

Transalpine Run vom 5.-12. September 2009

Von Oberstdorf nach Latsch durch vier Länder D, A, CH und I

Trans Alpine Run 2009 - Team DaniloM

Nachdem wir beide uns sehr kurzfristig (glatte 6 Wochen vor dem Startschuss) für einen Start beim diesjährigen Gore- Tex Transalpine- Run entschlossen haben, stellte sich für uns die große, wichtige Frage der Ernährung für diese außerordentliche Dauerbelastung über 8 Etappen.

Nachdem wir beide schon viele Erfahrungen im Marathon-, Ultralangstrecken- und Triathlonbereich vorweisen können,  war es für uns unerlässlich über eine gute Energiezufuhr und schneller Regeneration nachzudenken.Dabei stellte uns der Sporthändler unseres Vertrauens, Thomas Näpflein von infinity- sport, die Sport- und Energiedrinks von Vitargo vor.

Am Samstag, den 05.09.2009 gingen wir um 10.00 Uhr in Oberstdorf bei strahlend blauem Himmel (sollte sich die folgenden 8 Etappen  nicht groß ändern) an den Start. In unserem Camelback hatten wir beide Vitargo +Elektrolyte und im Rucksack zusätzlich auch Vitargo Endurance Riegel eingepackt.  Zusätzlich hatten wir Salztabletten für jede Belastungsstunde dabei. An den Verpflegungsstationen hatten wir vor, nur Wasser und Obst mitzunehmen.

Ich habe in der Vergangenheit schon sehr viel Wettkampfnahrung ausprobiert, von leichter Ãœbelkeit über Magenschmerzen und Erbrechen, Krämpfe und Durchfall hatte ich dabei alles schon erlebt. Für mich war die Verpflegung die große Unbekannte, die diesen über acht Tagesetappen währenden Wettkampf zu einem guten Finish führen konnte oder in einem Desaster enden lassen würde. Bei Monika waren die Probleme ähnlich gelagert.

Wir hatten in der relativ kurzen Vorbereitungsphase Vitargo schon getestet und nur positive Erfahrungen gemacht, doch wie würde es während dieser Dauerbelastung aussehen?

Zusammenfassend für die Woche können wir sagen:

Die Magenverträglichkeit war ausgezeichnet, bei den Riegeln konnten wir nach der Einnahme keinerlei Unannehmlichkeiten verzeichnen.  Magenkrämpfe und Durchfall gehören bei mir seitdem der Vergangenheit an. Hunger während dem Laufen hatten wir nie.
Wir sind sicher, dass die konsequente Einnahme von Vitargo + Elektrolyte dafür verantwortlich war, dass keine von uns beiden Muskelkrämpfe bei den steilen und langen Bergabläufen hatte.

Nach dem Zieleinlauf haben wir immer im Zeitfenster von 1- 2 Stunden Vitargo Gainers Gold getrunken. Mit dem Vitargo Shaker war die Zubereitung sehr einfach und schnell in unserem Tagesablauf mit eingeplant. Für die Regeneration, bei einer täglichen Belastungsdauer von 4,5 bis 6,5 h,  war ein wesentlicher Faktor die schnelle Eiweiß- und Kohlenhydratzufuhr, denn die abendliche Pastaparty startete immer erst ab 18 Uhr.

Der TAR ist ein faszinierender Wettkampf.  Die Dauerbelastung, die Singletrails durch die Alpen und die Erfahrung im Team zu zweit diesen Run über die Alpen zu finishen, waren für uns beide ein einzigartiges Erlebnis.
Nach dem TAR sind wir eine Woche später bei einem Halbmarathon gestartet, und ein Start in München beim Marathon ist im Moment fest eingeplant.

Trans Alpine Run 2009 Team DaniloM

Vielen Dank unserer Sponsoren beim Trans Alpine Run:
Vitargo
infinity -sport  Roth
Wright Socks

Gesamtdistanz.                : 238,09km
Höhenmeter im Aufstieg :15.422 m
Höhenmeter im Abstieg  : 14.659 m

Damenwertung   7. Platz von 14 Damenteams ( Finisher)
19 Damenteams sind in Oberstdorf an den Start gegangen
Gesamtwertung  123. Platz  von 195  Teams (Finisher)
250 Teams sind in Oberstdorf an den Start gegangen

Glückwunsch für diese tolle Leistung!

Bild und Textquelle: Danie Bartes

Mit Vitargo beim Trans Alpine Run – ohne Magenprobleme über die Alpen

Gemeinsam mit unserem Partner Thomas Näpflein von Infinity Sports unterstützen wir diesmal bei Tans-Alpine-Run das Frauenteam DaninoM mit Danielle Bartes und Monika Dinkelmeyer.
Wir drücken die Daumen bei einem der härtesten Etappenrennen – Keep on running!

Bild/Grafikquelle: http://services.datasport.com/2009/lauf/transalpine/

Ein ausführlicher Erlebnisbericht mit Bildern folgt nach dem Rennen!

News und Mehr:
http://www.transalpine-run.com/alpen_cross_news.htm

Ergebnisse
http://services.datasport.com/2009/lauf/transalpine/

Mit Vitargo über die Alpen – Interview und Resumee

Die Trans-Alp-Finisher Oliver Binz und Martin Zang im Interview mit Oliver Poseck von MyVitargo – Die Ernährung im Detail

Oliver Binz und Martin Zang vom TV Goldbach - Trans-Alpine Run Finisher

Seit Ihr nach dem Transalpine-Run schon wieder längere Distanzen gelaufen? Wie habt Ihr das Ganze körperlich überstanden?

Oliver: Nach dieser gewaltigen Anstrengung hatte bei mir die letzten 8 Wochen die Regeneration in Vordergrund gestanden. Die 14000 Höhenmeter bergab hatten meine Fußknöchel schon sehr strapaziert. So standen pro Woche auf dem Trainingsplan:

1 x 30 min Schwimmen und 2 x 8 km leichte Dauerläufe . Einmal machte ich jedoch eine Ausnahme: 4 Wochen nach dem Transalpine-Run startete ich beim Heimhalbmarathon in Aschaffenburg (21,2 km in 1:28 min)

Martin: Ich bin eine Woche nach dem Transalpine-Run bei uns einen Halbmarathon und drei Wochen später den Berlin-Marathon mitgelaufen. Körperlich hatte ich keine Probleme, allerdings muss ich nach den vielen Läufen eine Pause für den Kopf machen. Seit Ende September bin ich kaum gelaufen, zumal noch ein konkretes Ziel fehlt. Ich werde Anfang November wieder regelmäßiger laufen.

Rückblickend beurteilt würden wir gerne wissen, wie hoch ihr den Faktor Ernährung für eine solche Belastung einschätzt und Ihr mit unsren Produkten beim Rennen zurecht gekommen seid?

Oliver: Bei so einem Wettkampf mit einer Langzeitbelastung über mehrere Tage spielt die Ernährung neben den Komponenten Training-Grundauslagen und Psyche eine große Rolle. Im Wettkampf ist es enorm wichtig vor, während und nach dem Lauf die wichtigen Nährstoffbausteine schnell, flüssig und effizient dem Körper zuzuführen. Mit Vitargo hatten wir einen idealen Partner gefunden, deren Produkte in allen Phasen des Wettkampfes sehr bekömmlich waren.

Martin: Die Ernährung spielt auch meiner Meinung nach eine große Rolle. Die vergleichsweise langen, mehrtägigen Etappen des TAR machen es erforderlich, regelmäßig und schnell die Speicher wieder aufzufüllen. Mit den Vitargo-Produkten hatte ich grundsätzlich kein Problem. Das Anmischen der Pülverchen war ebenso fester Bestandteil des Tagesablaufes wie das Reinigen des Trinkrucksackes.

Da unsere Produkte nach dem Konzept vor der Belastung, während der Belastung und nach der Belastung (Regeneration) aufgebaut sind, würden wir von Euch gerne wissen wie sehr Ihr Euch danach gerichtet habt und insbesondere wie sehr Euch gerade die Einnahme von Vitargo GainersGold zur Regeneraion geholfen hat?

Oliver: Neben unserer gesunden, ausgewogenen Ernährung haben wir 3 Tage vor dem Transalpine-Run zusätzlich mit der Einnahme von Vitargo-Carboloader (Zufuhr von Kohlenhydrate) begonnen (1 Beutel pro Tag). Während der 4-6 Stunden Belastung beim Laufen haben wir 2,1 l Vitargo-Elektrolyte (3 Beutel pro Tag) getrunken.

Nach dem Lauf haben wir im Zeitfenster von 1-3 Stunden nach der Zieleinkunft, jedoch erst ab dem 3. Wettkampftag, 1 x Vitargo-GainersGold getrunken. Nach unserem 4. (Super-)Wettkampftag haben wir auch am eigenen Körper gespürt, wie uns das Regenerationsgetränk mit Eiweiß und Proteinen weiter nach vorne bringt.

Martin: Im Gegensatz zu Oliver habe ich in den drei Tagen vor dem Wettkampf täglich zwei RTD-Flaschen getrunken (ist während der Arbeit einfacher zu handhaben). Während der Läufe habe ich es nicht geschafft, die 2,1ltr Elektrolyte aus dem Trinkrucksack aufzunehmen, obwohl ich in halbstündigen Abständen getrunken habe. Also wurde der verbleibende Rest direkt nach der Etappe getrunken. Während des TAR habe ich erstmals Gainers-Gold getrunken. Geschmacklich nicht schlecht! Ich denke, dass uns die Eiweiß-Zufuhr gut getan hat, auch wenn ich nicht weiß, wie es ohne gelaufen wäre.

Welche Riegel habt Ihr während des Wettkampfes gegessen? Denkt Ihr, dass Ihr mit unseren Produkten Vorteile gegenüber anderen Teilnehmern hattet, die sich anders ernährt haben?

Oliver: 1-2 Stunden vor dem Wettkampf haben wir einen halben Energiekakan-Riegel gegessen. Da ich den Schwerpunkt beim Laufen auf die flüssige Nahrungszufuhr gelegt habe, hatte ich für unterwegs nur einen Riegel (Vanille oder Frucht-Müsli) zu mir geführt. Persönlich bevorzuge ich den Vitargo Fruchtriegel.

Martin: Je nach Lust und Laune bzw. Hunger habe ich abgewechselt zwischen den Energiekakan-Riegeln (Natur und Kakao) und dem Vanille-Riegel. Ob wir Vorteile gegenüber anderen Teilnehmern hatten weiß ich nicht, Nachteile hatten wir jedenfalls keine.

Hattet Ihr Magenprobleme während des Wettkampfes und würdet Ihr einen solchen Wettkampf wieder mit einer ähnlichen Ernährungsstrategie angehen? Wie wichtig ist es, vorher im Training Vitargo auszuprobieren und individuell für sich selbst einzustellen?

Oliver: Während des Wettkampfes hatte ich nie Magenprobleme oder gar Hungergefühle. Ich muss aber auch betonen, dass ich das Produkt Vitargo schon über 8 Monate vor dem Transalpine-Run regelmäßig im Training und im Wettkampf trinke. Der Magen-Darm-Trakt ist sehr empfindlich und muss gerade beim Wettkampf unter Stressbelastung Höchstleistung bringen. Gerade hier ist es wichtig am System nicht zu ändern. Unsere Strategie ging zu 100% auf, gegenüber anderen Teilnehmern, die auf das Produkt des Veranstalters zurückgegriffen hatten. Faktoren wie Geschmack, viel zu kalte Trinktemperaturen, unbekannte Energiezufuhr führt zu Magenprobleme und zum Teil zu Durchfall bei den Teilnehmern.

Martin: Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt hatte ich zum Glück keine. Da wir grundsätzlich zufrieden waren, würden wir uns wieder so ernähren. Generell sollte während eines Wettkampfes nicht Neues ausprobiert werden. Daher ist es wichtig, bereits im Training die Produkte zu testen, zumal auch in der Trainingsphase die Speicher wieder aufgefüllt werden müssen.

Welches Produkt schmeckt bzw. gefällt Euch am besten und was war für Euch das tollste Erlebnis beim Transalpine-Run?

Oliver: Geschmacklich gefällt mir das Produkt Carboloader am besten. Nicht so recht an mich gehen die RTD-Flaschen.
Das tollste Erlebnis? Das ist schwer zu sagen, es gab viele schöne Erlebnisse, viele Runnershighs bei Anstiegen, Überquerungen in 3000 m Höhe, Schneefeldern, etc.
Aber ich denke, dass erfolgreiche Finishen beim Transalpine-Run ist für mich das beeindruckendste gewesen: Ca. 240 km, 14000 Höhenmeter hoch und runter, Sonne-Regen-Schnee, 4 Länder in 8 Tagen!

Martin: Am Besten schmeckt mir Vitargo+Elektrolyte (kalt!!!, was während dem TAR nur beim ersten Schluck aus dem Trinkrucksack bzw. Schlauchinhalt der Fall war, der zweite Schluck hatte schon Körpertemperatur). Das Beste am TAR für mich war, jeden Tag einen Berggipfel zu überqueren und die tolle Aussicht zu geniesen!

Oliver und Martin:
Nochmals tausend Dank an das Team von Vitargo und für die tolle Unterstützung, das Daumendrücken und die klasse Präsentation auf www.myvitargo.de

Die Ernährung während des Transalpine Run 2007 von Oliver Binz und Martin Zang im Detail

Morgens (6:oo Uhr)

  • 1-2 Brötchen oder Weißbrot mit Marmelade oder Honig
  • 1 Tasse Kaffee + 1 Tasse Tee
  • 300-500ml Wasser
  • ½ Energiekakan-Vitargo Riegel

Während dem Lauf (ab 8:oo Uhr; Dauer ca. 4-6Std)

  • 2,1 Liter Vitargo Elektrolyte oder Carboloader (jeden Tag abwechselnd)
  • 0,5 bis 1,0 Liter Wasser an den Verpflegungspunkten
  • Melone oder Orange an den Verpflegungspunkten
  • ½ Vitargo-Energieriegel
  • jede Stunde 2 Salzkapseln (Saltsticks) zur Aufnahme von 400mg Na/Std

Nach dem Lauf (in den ersten 30min nach Zieleinkunft)

  • 2 Liter Flüssigkeit (alkoholfreies Bier, Tee, Wasser, Elektrolytgetränk, Bionade was der Veranstalter an dem jeweiligen Veranstaltungsort zu Verfügung stellt)
  • Nüsse, Rosinen, Datteln, getrocknetes Obst, Banane, Seeberger-Müsliriegel

Nach dem Lauf (1-3 Std nach Zieleinkunft)

  • 1 bis 1,5 Liter Flüssigkeit (Produkte wie oben)
  • 0,7 Liter Vitargo Gainers-Gold
  • eventuell 1 Müsliriegel Seeberger oder Vitargo oder 1 Banane

Abendessen

  • 1-3 warmes Abendessen (Nudelgerichte Reis mit Hühnchen)
  • Salat Nachtisch (Kuchen, Eis, Kaiserschmarn)
  • 1 Liter Flüssigkeit (Wasser, Bier)

Mit Vitargo über die Alpen – 8.Etappe

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 8.Etappe Schlanders-Latsch

GORE-TEX Transalpine-Run: Unser Tagebuch – 8.Etappe Schlanders-Latsch Täglich berichten unsere TV Starter Oliver Binz und Martin Zang hier bei TVonline von ihren Etappen beim GORE-TEX Transalpine-Run.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 8.Etappe Schlanders-Latsch

8.Etappe Schlanders-Latsch Geschafft ! Wir haben unseren Traum erfüllt ! Bei traumhaften Bedingungen geht es über 28,62km nach Latsch.

Während dem Laufen gibt es Anerkennung, Lob und Respekt vor der erzielten Leistung unter den Teilnehmer, welche man 8 Tage lang über fast 240km und 14.000 Höhenmeter (sowohl ansteigend als auch abfallend !). Doch die Strecke fordert nochmals volle Aufmerksamkeit und die letzten Konditionsreverven. Die 1800 aufsteigenden und über 2000 abfallenden Höhenmeter gehen noch gut auf die Gelenke. Freundestrahlend kommen wir nach Latsch, die Menschenmengen stehen Spalier für die Helden des Transalpine-Laufes. Wir haben gefinisht. Unglaublich. Hier werden nun wirklich Glückhormone ausgeschüttet. Wahnsinn, das ganze Rennen schon über. Wir gehören zu den ca 500 Läufern die es in den 3 Jahren des Wettbewerbes geschafft haben, die Alpen von Oberstdorf nachLatsch, über 4 Länder, zu rennen.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 8.Etappe Schlanders-Latsch

Mit unseren Freunde wird heute gegessen und getrunken was das Zeug hält. Wir finishen heute in 4:06, Platz 16 in der Tageswertung, Platz 16 in der Gesamtwertung der Männerkategorie. Marco Schneider und Holger Finkelmann geben heute nochmal richtig Gas und können den ertsen Etappenerfolg verbuchen. Platz 1, gemeinsam mit Österreichern Prokesch/Geschwandegger.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 8.Etappe Schlanders-Latsch

Somit haben sie ihren Gesamt-4.Platz gefestigt.Wir bedanken uns hier an dieser Stelle an den vielen Menschen und Freunden die an uns geglaubt haben, uns unterstützten und Verständnis und Zeit gegeben haben.

Danke an Aktiv-Laufen die Läuferzeitung www.aktiv-laufen.de
Danke an Vitargo unser Ernährungssponsor www.myvitargo.de
Danke an Werner Krass Unser Physiotherapeut www.krassfit.com
Danke an Jan Diekow Unser Laufberater und Ausrüster www.laufstil.de
Danke an Elke und Judith Unsere Partnerinnen www.2xdanke.d

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 8.Etappe Schlanders-Latsch

8.9.2007 8. Etappe Schlanders – Latsch: Offizielles Tagesergebnis Auszug aus der Ergebnisliste

Oliver Binz / Martin Zang 16.Platz 4:06.51,3 Std. Top Teams

Offizielles Gesamtergebnis / Endergebnis nach der 8. Etappe Auszug aus der Ergebnisliste

Oliver Binz / Martin Zang 16.Platz 33:50.35,8 Std. Top Teams

Individualwertung: 8.Etappe Auszug aus der Ergebnisliste

Binz, Oliver 71.Platz 4:06.50,8 Std.
Zang, Martin 72.Platz 4:06.51,3 Std.

Dankeschön … … an Oliver und Martin an dieser Stelle auch für die perfekte Kommunikation unmittelbar nach ihrem täglichen Finish.
So konnten wir zeitnah über ihren Lauf in Wort und Bild berichten.
Quelle des Artikels: TV Goldbach Website Abteilungen-Laufsport ( 08.09.2007) Link: http://www.tv-goldbach.de/tvgoldbach/index.php?category=abteilungen&subcategory=laufsport&topic=7268

Mit Vitargo über die Alpen – 7. Etappe

Transalpine-Run: Unser Tagebuch -7.Etappe Mals-Schlanders

GORE-TEX Transalpine-Run: Unser Tagebuch –7.Etappe Mals-Schlanders
Täglich berichten unsere TV Starter Oliver Binz und Martin Zang hier bei TVonline von ihren Etappen beim GORE-TEX Transalpine-Run.

Am heutigen Tag hatte es der Veranstalter noch mal richtig gegeben. Bei Traumbedingungen ging es bei den 34,5 km zur 3012 Meter hohen Rappenscharte. Der höchste Gipfel auf derganzen Tour.

Und der Tag war eine richtige Tortur. 2004 Höhenmeter im Anstieg, Steigungen über 30%, strahlend blauer Himmel mit Schneeverwehungen bis 40 cm Höhe machten den langen, langen Anstieg zu einer einmaligen Qual.

Ein nimmer enden wollender Anstieg wurde nach 3:45 Std bei KM 20 mit einer wundervollen Aussicht belohnt. Danach ging es im Sturzflug über das schneebedeckte Geröllfeld rasend schnell und zum teil auch sehr gefährlich bergab.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch -7.Etappe Mals-SchlandersTransalpine-Run: Unser Tagebuch -7.Etappe Mals-SchlandersTransalpine-Run: Unser Tagebuch -7.Etappe Mals-Schlanders

Das schöne Wetter und immer wärmer Luft konnten nicht ganz den Knie und Fußgelenk strapazierenden Abstieg über fast 2 Std und wahnsinnigen 2339 abfallenden Höhenmeter kompensieren.

Eine Höllentour für die meisten Teilnehmer. Wie sagte noch der Veranstalter so schön am Vortag beim Briefing Bei der 7.Etappe erwartet euch ein Knie-Killer er hatte zu 100% Recht.

Nach 5:41 Std waren wir wirklich fertig, aber auch Stolz heute mit Platz 16 in unserer Kategorie unser bestes Einzelergebnis erzielt zu haben.

Im Gesamtklassement Männer“ haben wir uns mittlerweile auf Platz 16 vorgeschoben, im Overall-Klassement ( alle Männer, Master, Mixed und Frauen-Teams zusammen ) stehen wir auf Platz 42 ! ( bei 164 gestarteten Teams! )

Transalpine-Run: Unser Tagebuch -7.Etappe Mals-SchlandersTransalpine-Run: Unser Tagebuch -7.Etappe Mals-Schlanders

Marco Schneider und Holger Finkelmann erreichten das Ziel in 3:38 Std und werden in der Männerkategorie wohl ihren tollen 4.Platz festigen.
Eine bemerkenswerte Sache bei der ganzen Tour ist die ständige Begleitung eines Kamerateams aus dem Helikopter. Jeden Abend bekommen wir das 7 min-Video des Tages zu sehen, mit umwerfenden Bilder aus allen Perspektiven.

So ein Laufen mit Helikopter-Begleitung in 100 Meter Entfernung hat schon so seinen Reiz und fast einmalig von Gefühl. Unglaublich.

Ach, eine Sache müssen wir noch korregieren: Gestern ist uns noch ein Zahlenfehler eingeschlichen.

Nicht bis zu 7 Stunden nach uns kommen die letzten Teilnehmer ins Ziel, sondern natürlich nur bis zu 4 Stunden.

Sorry. Morgen geht€™s zum Showdown.

Schaulaufen ist angesagt. Die Abschlußtetappe geht zum Zielort Latsch über 29 km, 1817 aufsteigende Hm und 1894 absteigende Hm. Aber heute feiern wir erstmal zusammen, nachdem 4 weitere Aschaffenburger-Freunde nach Schlanders gekommen sind ( Judith, Alexander, Marcus und JC ).

Sowie mit Elke Zang ( und den 2 Kindern Isabelle und Alexander ), welche uns schon so toll seit der 4.Etappe in Scuol begleiten.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch -7.Etappe Mals-Schlanders

Transalpine-Run: Unser Tagebuch -7.Etappe Mals-Schlanders

7.9.2007 7. Etappe Mals – Schlanders: Offizielles Tagesergebnis
Auszug aus der Ergebnisliste

Oliver Binz / Martin Zang 16.Platz 5:39.51,2 Std. Top Teams

Offizielles Gesamtergebnis nach der 7. Etappe
Auszug aus der Ergebnisliste

Oliver Binz / Martin Zang 16.Platz 29:43.44,5 Std. Top Teams

Individualwertung: 7.Etappe
Auszug aus der Ergebnisliste

Binz, Oliver 67.Platz 5:39.50,8 Std.
Zang, Martin 68.Platz 5:39.51,2 Std.

Anmerkung der TVonline Redaktion
Die Ergebnisse wurden heute an dieser Stelle durch uns korrigiert veröffentlicht, da die offizielle Ergebnisliste unsere beiden Läufer mit einer Tages-Teamszeit von 7:39.51,2 anstatt 5:39,51,2 wertete.
Diese Zeit schlug sich letztlich auch in der Gesamtwertung nieder !

Quelle des Artikels: TV Goldbach Website Abteilungen-Laufsport ( 07.09.2007)
Link: http://www.tv-goldbach.de/tvgoldbach/index.php?category=abteilungen&subcategory=laufsport&topic=7268

Mit Vitargo über die Alpen – 6. Etappe

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 6.Etappe Scuol  Mals

GORE-TEX Transalpine-Run: Unser Tagebuch – 6.Etappe Scuol Mals
Täglich berichten unsere TV Starter Oliver Binz und Martin Zang hier bei TVonline von ihren Etappen beim GORE-TEX Transalpine-

Run. 6.Etappe Scuol Mals
Wir haben es geschafft wir sind in Italien !!!

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 6.Etappe Scuol  Mals

Bei all der Anstrengung haben wir uns heute die Zeit genommen um gleich nach der Grenze an der Plantapatschhütte ( 2108 Hm ) uns den ersten Espresso zu gönnen. Göttlich.
Doch der Tag verlief anders als wir uns das vorgestellt haben.
Anstatt Bella Italia Sommer, Sonne, Wärme kam es nochmals knüppeldick.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 6.Etappe Scuol  MalsTransalpine-Run: Unser Tagebuch - 6.Etappe Scuol  Mals

Der Start in Scuol fand um 8Uhr bei 0° Grad statt ( zum Vergleich: letztes Jahr haben die Leute wegen der Hitze im Freien geschlafen! )
Nach einem relativen flachen 6 km-Stück ging es 1300 ansteigenden Höhenmetern hoch zum Schliningpass ( 2261 Hm ).
Die Uhr zeigte 2,5 Std für 18 km. Der Aufstieg zog sich lange hoch, aber dafür vorbei an impossanten Eiszapfen, Wege in den Fels gehauen und einem tossendem Gebirgsbach, bis zum Pass.

Der Schnee, die vereisten Wege und der eiskalte Wind nahmen immer mehr zu. Die Temperatur war weit unter 0°Grad und der sturmartige Wind verschärfte die Sache immer mehr.
Die Überquerung des Passes auf einer durchschnittlichen Höhe von 2200 Meter und ca. 8 km dauerte für uns ca. 1 Stunde.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 6.Etappe Scuol  MalsTransalpine-Run: Unser Tagebuch - 6.Etappe Scuol  Mals

Zu den schwierigen Bedingungen kam heute auch noch dass Martin nicht seinen Tag erwischt hatte. Starke muskuläre Probleme in beiden Waden zwangen uns das Tempo an Anstiegen und Ebenen zu reduzieren und des öfteren Gehpassagen einzulegen.
Der Höhepunkt seines Zustandes war auf einer Höhe von 2200 Meter, als er Oliver plötzlich mitteilte, dass er außenrum, die Berge und den Schnee nur noch in einer neongelben Farbe sah ! Upps !!!

Also, weiter Tempo raus nehmen. Wir versuchten gemeinsam die Plantapatschhütte zu erreichen, um eine Pause einzulegen, weil danach der ersehnte Abstieg erfolgte. Gesagt, getan. Nach dem leckeren Espresso sah die Welt schon ein wenig besser aus. Martin zeigte heute großes Kämpferherz und Stehvermögen bei der schweren Etappe.

Es muß vielleicht auch mal erwähnt werden, dass der heutige Tag extrem geprägt war, von Ausfällen bei den Spitzenleuten. Da wir unseren Bericht nach unserer Zielankunft relativ zügig im Hotel schreiben, bekommen wir auch nur mit, was sich so bei den ersten 100 Finishern (=Topläufern ) ereignet.

Das restlichen Feld kommt bis zu 7 Stunden nach uns ins Ziel. Die Ausfallquote unter den ersten Hundert war heute außergewöhnlich hoch. Viele hatten Magen-, gesundheitliche Probleme oder einen zu hohen Erschöpfungsgrad erreicht.
Umso mehr sind wir stolz, die Alpen überquert zu haben, das 4.Land Italien ist erreicht. Die Strecke von 37km mit +1332Hm und 1540Hm haben wir in 4:31 abgehakt (Tagesplatzierung Platz 17 in unserer Männerkategorie). Unsere beiden Aschaffenburger Kollegen Schneider und Finkelmann hatten heute ihren persönlichen Highlight-Tag. Fast mit Ansage heute morgen (wir rennen auf das Podest) schafften Sie in 3:38 Std den Sprung auf das Treppchen Nummer 3.
Glückwunsch an die Beiden, und das in diesem topbesetzten Feld.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 6.Etappe Scuol  Mals

Wenn das Wetter heute in dieser Region nicht zu viel Schnee gebracht hat, geht es morgen in 34,5 km auf die 3012 Meter hohe Rappen-
scharte. Unser höchster Gipfel auf unserer Tour. Und hoffentlich wird es dann in Schlanders mal ein wenig wärmer, denn, wir glauben, verdient hätten wir es mal nach 3 ( eventuell morgen 4 ) Schnee- und Eisetappen.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 6.Etappe Scuol  Mals

Trans Alpine Run Vitargo

6.9.2007 6. Etappe Scuol – Mals im Vinschgau: Offizielles Tagesergebnis
Auszug aus der Ergebnisliste

Oliver Binz / Martin Zang 18.Platz 4:40.03,4 Std. Top Teams

Offizielles Gesamtergebnis nach der 6. Etappe
Auszug aus der Ergebnisliste

Oliver Binz / Martin Zang 18.Platz 24:03.53,3 Std. Top Teams

Individualwertung: 6.Etappe
Auszug aus der Ergebnisliste

Binz, Oliver 85.Platz 4:40.03,2 Std.
Zang, Martin 86.Platz 4:40.03,4 Std.


Quelle des Artikels: TV Goldbach Website Abteilungen-Laufsport ( 06.09.2007)
Link: http://www.tv-goldbach.de/tvgoldbach/index.php?category=abteilungen&subcategory=laufsport&topic=7268

Mit Vitargo über die Alpen – 5. Etappe

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 5. Etappe Bergsprint in Scoul

GORE-TEX Transalpine-Run: Unser Tagebuch – 5. Etappe Bergsprint in Scoul
Täglich berichten unsere TV Starter Oliver Binz und Martin Zang hier bei TVonline von ihren Etappen beim GORE-TEX Transalpine-Run. 5. Etappe Bergsprint in Scoul

Am 5.Tag steht der Bergsprint an: 870 Höhenmeter auf 6,19km verteilt. Steigungen bis +15%. Der Blick aus dem Fenster am frühen Morgen wirft uns Falten auf die Stirn: Schnee, entgegen allen Prognosen. Die Temperatur ist nachts in Scoul bis auf -4°C gefallen, der Schnee bleibt ab 1400 Meter liegen. Tolle Aussichten für den steilen Weg bergauf.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 5. Etappe Bergsprint in ScoulTransalpine-Run: Unser Tagebuch - 5. Etappe Bergsprint in Scoul

Unsere Strecke führt auf den 2130 Meter hohen Berg Motta Naluns ( Endstation der Gondelbahn ) über Asphalt-, Forst- und Wiesenwege. Schnee, Schlamm, rutschiges Gras, alles zusammen bereitet vielen Teilnehmern Probleme beim Laufen und der eine oder andere fällt auch schon mal hin und rutscht den Hang 1-2 Meter seitlich runter.
Die Schneehöhe wächst auf ca. 10 cm bis zum Ziel an und die Temperaturen sind in Verbindung mit dem Wind recht zapfig.

Nach Zielankunft heißt es somit gleich, ab ins Warme und schnell neue, trockene Sachen anziehen. Nach dem Mittagessen und unserem ersten Weizenbier im Ziel wurden wir richtig verwöhnt:es ging mit der Gondel bergab ins Tal zum Hotel. Ein richtiger Schontag.
Mit unseren erzielten Zeilzeiten sind wir Flachländer doch recht zufrieden, zumal wir mit einem Durchschnittpuls von 145 HF S/min gelaufen sind und das Motto hatten: “ Kräfte sparen für die letzten 3 Tage. „

Die heutigen Ergebisse im Einzelnen:

Martin Zang 1:01.41,2 Std.
Oliver Binz 1:01.40,9 Std.
Marco Schneider 0:49.15,2 Std.
Holger Finkelmann 0:50.25,6 Std.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 5. Etappe Bergsprint in Scoul

Nebenbei bemerkt: Die Bestzeit wurde von dem Italiener Tassani-Prell Stephanin 44:35 erreicht.
Die Letzen kamen in ca 90 min ins Ziel.
Nach 5 Tagen Bergerfahrung haben sich bei uns im Team Binz/Zang so einige Sachen richtig gut eingespielt ( neben dem stetig steigenden Spaß am Laufen und Grenzen erfahren ).

Kräfteeinteilen und Kommunikation sind die Schlagworte für uns geworden. Die Kräfteeinteilung versuchen wir über unseren Pulsbereich zu steuern.
Nach der ersten Etappe, welche wir zu schnell angegangen sind, haben sich folgende Pulsbereiche eingependelt:

Flache Strecken 140-150 HF S/min
Bergauf Strecken 145-160 HF S/min
Bergab Strecken 125-140 HF S/min

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 5. Etappe Bergsprint in ScoulTransalpine-Run: Unser Tagebuch - 5. Etappe Bergsprint in Scoul

In diesen Bereichen haben wir persönlich unser Optimium zwischen zügiger Renngeschwindigkeit, muskulärer Be-/Entlastung, sicheres Laufen ( bergauf und bergab ) um noch Kraft und Ausdauer zu besitzen für die nächsten Lauftage.
Neben der physischen Leistung ist auch die mentale Durchhaltekraft ebenso von großer Bedeutung.
Hier hilft ganz eindeutig die Teamarbeit. Auch wir haben hier in den Alpen gelernt noch mehr über die Lauftaktik, die Laufgeschwindigkeit, die Gefahrstellen, schwierigen Passagen, die richtige Kleidung ( gemeinsame Festlegung am frühen Morgen 2 Std vor dem Lauf ) oder über die tägliche Ernährung zu reden oder besser gesagt zu kommunizieren.
Wir denken, weil unser Team so klasse harmoniert, werden wir hier noch viel Spaß.

Und noch schöner wird es, wenn wir morgen unser 4.Land erreichen: Italien.
Auf der Alpensüdeseite erwarten uns sonniges Wetter und Temperaturen über 20°C (schöne Grüße nach Deutschland !).
Morgen geht es dann über den Schlinigpass ( 2261 Hm), vorbei an der Pforzheimer Hütte nach Mals ( 1052 Hm ) zum 6.Etappenort.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 5. Etappe Bergsprint in Scoul

Eine Sache wollten wir hier, nach 5 Berichten noch erwähnen:
Bitte entschuldigt unser nicht ganz perfektes journalistisches Deutsch (oder gar auch grammatikalische Fehler im Text).
Jeden Tag 4-6 Stunden extremen Laufsport mit hoher physischer und psychischer Belastung, 1 Std Erholung im Ziel, Hotel suchen, Wäsche waschen, Duschen, Bericht schreiben, Pressebüro suchen ( + Wartezeiten ), da sehnt man sich, schnell die Presseinfo loszuwerden um dann endlich die Beine mal kurz im Bett hochzulegen, ehe es um 18:oo Uhr wieder weiter geht: Gemeinschaftessen ( Pastaparty ), Siegerehrungen, offizielles Briefing für den nächsten Tag vom Organisator, Bilder und Video des Tages ( von 3 professionellen Photographen und 3 Kamerateams zusammengetragen ) anschauen, ehe es um 22 Uhr ins Bett geht.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 5. Etappe Bergsprint in Scoul

Trans Alpine Run Vitargo

5.9.2007 5. Etappe Bergsprint Scuol: Offizielles Tagesergebnis
Auszug aus der Ergebnisliste

Oliver Binz / Martin Zang 22.Platz 2:03.22,1 Std. Top Teams

Offizielles Gesamtergebnis nach der 5. Etappe
Auszug aus der Ergebnisliste

Oliver Binz / Martin Zang 18.Platz 19:23.49,9 Std. Top Teams

Individualwertung: 5.Etappe
Auszug aus der Ergebnisliste

Binz, Oliver 106.Platz 1:01.40,9 Std.
Zang, Martin 107.Platz 1:01.41,1 Std.

Quelle des Artikels: TV Goldbach Website Abteilungen-Laufsport ( 05.09.2007)
Link: http://www.tv-goldbach.de/tvgoldbach/index.php?category=abteilungen&subcategory=laufsport&topic=7268

Mit Vitargo über die Alpen – 4. Etappe

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 4.Etappe von Galtür nach Scoul

GORE-TEX Transalpine-Run: Unser Tagebuch – 4.Etappe von Galtür nach Scoul Täglich berichten unsere TV Starter Oliver Binz und Martin Zang hier bei TVonline von ihren Etappen beim GORE-TEX Transalpine-Run.

Heute ging es richtig rund: Normalerweise würde man bei diesem Wetter keinen Hund vor die Türe schicken, nur die Runners vom Gore-Tex-Transalpine-Run !

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 4.Etappe von Galtür nach Scoul

Nach langen Diskussionen, Informationen von diversen Wetterdiensten und der Bergrettung wurde von der Organisation entschieden zu Starten. Da der Schneefall erst bei 1800 Höhenmeter einsetzt, die Kaltfront hat unsere Region nicht voll getroffen wurde die Laufstrecke von der vollen Marathondistanz, auf 36,5km mit 1500 Höhenmetern und ca 2100 Meter im Abstieg gekürzt.
Auf geht€™s von Galtür ( 1589 Hm ) zum Futschölpass ( 2768 Hm ) und hier erwartet uns die Eishölle.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 4.Etappe von Galtür nach Scoul

Ab 2000 Hm blieb der Schnee liegen und wuchs von Höhenmeter zu Höhenmeter. Auf 2700 Hm hatten wir knöchelhohen bis zum Teil ( bei Schneeverwehungen ) kniehohen Schnee.

Orkanartige Böen, Minusgrade, Eisregen von der Seite und der Schnee auf den Steinen machten uns sehr zu schaffen, aber trotz aller Extremen war es für uns der eindruckvollste Lauf in unserem Läuferleben.

Extremsport auf höchsten Niveau, richtig großes Kino.

1,5 Std kämpften wir uns durch diese Unwegsamkeiten.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 4.Etappe von Galtür nach Scoul

Bergab ging es auf ziemlich vielen Matschwegen, der das Laufen zur Akrobatikübung machte, zum Alp Larat ( 2202 Hm ).
Scoul ( 1194 Hm ) ereichten wir heute, an unserem persönlichen besten Tag, nach 36,5 km in tollen 4:31 Std, Platz 17 in der Männerwertung.
Unseren Platz unter den besten 20 werden beibehalten und festigen.
Marco Schneider und Holger Finkelmann kamen in lockeren 3:38 Std an und bleiben in der Gesamtwertung auf Platz 6.
Uns geht es nach der 4. Etappe richtig prächtig und sind mächtig stolz, die Halbzeit erreicht zu haben und nun 3 Länder ( Deutschland, Österreich und die Schweiz ) abgehaken können.

Ein großen Anteil hat sicherlich auch unsere Ernährung bei der ganzen Lauferei.
Morgens essen wir zum Frühstück 2 Std vor dem Laufen 1-2 Brötchen mit Honig, zum Trinken gibt es Kaffee und Tee und 0,5 bis 1,0 Liter Wasser.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 4.Etappe von Galtür nach Scoul

Auf dem Weg zum Start essen wir je noch einen halben Riegel Energikakan von Vitargo.
Die Ernährung während der Laufeinheiten (4-6 Std) erfolgt fast ausschließlich flüssig mit je 2,1 Liter Vitargo-Elektrolyte pro Person und einem Energieriegel. An den Verpflegungsstationen nehmen wir eigentlich nur ca 1 Liter Wasser zusätzlich auf. Im Ziel angelangt, kommen 3-4 Liter (Bier, Cola, Bionade, Tee, Wasser etc), Kuchen, Salzstangen, Datteln, Rosinen, Erdnüsse und was sonst noch rumliegt in den Magen. Wichtig ist es in den ersten 30min nach Zielankunft schnell die Kohlenhydrate zur Muskelregeneration und die Flüssigkeit nach zuführen.

Morgen geht€™s ruhiger zu. Wir gönnen uns einen Erholungstag beim Bergsprint mit 1000 Höhenmeter auf 6 km und gehen die Sache entspannt an.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 4.Etappe von Galtür nach Scoul

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 4.Etappe von Galtür nach Scoul

4.9.2007 4. Etappe Galtür – Scuol: Offizielles Tagesergebnis
Auszug aus der Ergebnisliste

Oliver Binz / Martin Zang 18.Platz 4:31.46,8 Std. Top Teams

Offizielles Gesamtergebnis nach der 4. Etappe
Auszug aus der Ergebnisliste

Oliver Binz / Martin Zang 18.Platz 18:22.08,7 Std. Top Teams

Individualwertung: 4.Etappe
Auszug aus der Ergebnisliste

Binz, Oliver 79.Platz 4:31.46,5 Std.
Zang, Martin 80. Platz 4:31.46,8 Std.

Quelle des Artikels: TV Goldbach Website Abteilungen-Laufsport ( 04.09.2007)
Link: http://www.tv-goldbach.de/tvgoldbach/index.php?category=abteilungen&subcategory=laufsport&topic=7268

Mit Vitargo über die Alpen – 3. Etappe

Transalpine-Run: Unser Tagebuch -3.Etappe von St.Anton nach Galtür

GORE-TEX Transalpine-Run: Unser Tagebuch –3.Etappe von St.Anton nach Galtür
Täglich berichten unsere TV Starter Oliver Binz und Martin Zang hier bei TVonline von ihren Etappen beim GORE-TEX Transalpine-Run.


Montag, 3.Etappentag und das Motto ist Spüre deinen Körper
.
Muskulär fühlen wir uns ganz ok, jedoch schmerzt das Knie von Oliver immer noch. Das Wetter ist heute leicht bewölkt, ca.12 Grad warm.
Start ist heute bereits um 7:00 Uhr. Bereits nach wenigen 100 Höhenmetern wird es im Moostal recht kühl und zugig, das heißt zum ersten Mal Mütze und Handschuhe anziehen, aber die Sonne kommt raus und begleitete uns bis nach Galtür ( das herannahende Tiefdruckgebiet ließ sich noch ein wenig Zeit).

Transalpine-Run: Unser Tagebuch -3.Etappe von St.Anton nach GaltürTransalpine-Run: Unser Tagebuch -3.Etappe von St.Anton nach Galtür

Die heutige Tour wird für uns brutal anstrengend (da merkt man doch, dass wir aus dem Spessart kommen; max Anhöhe 500 mtr !) Es geht von St.Anton ( 1286 Hm ) über die Darmstädter Hütte ( 2384 Hm ) auf das Kuchenjoch ( 2730 Hm ), das sind 1512 Höhenmeter auf 13,3km. Unsere Aufstiegszeit beträgt 2:25 Std:min.

Gleich anschließend im rasenden Fall auf 4 km Länge 1000 Höhenmeter bergab, bevor es wieder bergauf auf das Schafbichljoch (2636Hm) geht. Nach den 1000 Höhenmeter wieder steil bergab, um nach ca. 1000 Höhenmeter in das Paznauntal nach Galtür (1568 Hm) zu kommen. Summa sumarum: 2437 Hm hoch und 2134 Hm runter auf 33km.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch -3.Etappe von St.Anton nach GaltürTransalpine-Run: Unser Tagebuch -3.Etappe von St.Anton nach Galtür

Das schwierige heute war, dass für eine Stunde zwischen der Darmstädter Hütte und dem Kuchenjoch fast nur ein Tanz auf Geröllsteinen und Felsbrocken in der Höhe auf 2400-2700 im Galoppschritt stattfand.
Höchste Konzentration, die richtige Auswahl eines nicht wackelnden Geröllbrockens, und dann Hüpfen Springen Laufen Balancieren. Auch die Bergabpassagen waren nur mit höchster Konzentration zu bewältigen. An ein Laufen ohne Kopf war nicht zu denken. Mentale Schwerstarbeit bei jeden Schritt über 5 Stunden. Ein Fehltritt und ein Sturz wäre nicht vermeidbar, oder das Ende des Wettkampfes droht.

Wir haben uns auf diesen steilen Bergabeinheiten ein wenig mehr Zeit gelassen ( die Oberschenkel waren eh schon dick genug ) und kamen müde, durstig und erschöpft nach 5:58 Std ins Ziel nach Galtür.

Wie in den beiden vergangenen Tagen saßen Marco Schneider und Holger Finkelmann bereits im Ziel.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch -3.Etappe von St.Anton nach Galtür

Sie fühlten sich heute pudelwohl auf der Strecke, hatten einen persönlich guten Tag und finishten in 4:41 ( Tagesplatzierung Nummer 5 ).
Sie werden sich dadurch wahrscheinlich in der Gesamtwertung auf Platz 7 vorschieben, zumal es bei den Spitzenteams bereits erste Ausfälle gibt.

Wir werden in der Gesamtwertung ebenfalls vorrutschen und aller Voraussicht nach morgen unter den besten 20 der Männer-Kategorie starten, was bedeutet dass wir aus dem Startblock A starten werden (Stolz!)

Aber für heute heißt es erst mal die müden Knochen und Muskeln wieder zu regenerieren, ins Bett legen, Füße hoch und nicht mehr an die Schmerzen denken. Eine Sache ist uns heute hier in diesen wundervollen Bergen richtig bewusst geworden: wenn man im Schweinsgalopp über die Alpen rennt und mentale Schwerstarbeit für die Schrittfolge leistet, physisch und psychisch an die Grenzen geht sieht man nicht so wirklich die Landschaft, aber man spürt sie !

Und wenn man nur kurz den Blick anhebt und die faszinierende Bergwelt sieht, nur für einen Bruchteil von einer Sekunde, dann fühlt man mehr als ein Außenstehender,der sie für eine halbe Stunde betrachtet.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch -3.Etappe von St.Anton nach Galtür

Allein dieses Gefühl trägt uns auch morgen wieder weiter, denn unser Motto ist nicht bekannte Satz der Weg ist das Ziel sondern wir arbeiten uns vor mit das Ziel ist das Ziel.
So haben wir uns auch immer wieder die Zeit genommen, Fotos zu machen.

Morgen geht€™s auf die Königsetappe, eine volle Marathondistanz über 42,195km und 1844 ansteigenden Metern und 2239 absteigenden Metern (nur ausgeruht sind wir nicht mehr, wenn es zum Marathon geht).

Transalpine-Run: Unser Tagebuch -3.Etappe von St.Anton nach Galtür

Diese längste Etappe widmen wir unserem Ernährungs-Sponsor Vitargo und werden im nächsten Bericht einiges über die Ernährung aus unserer Sicht vor, während und nach dem Wettkampf berichten.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch -3.Etappe von St.Anton nach Galtür

Trans Alpine Run

3.9.2007 3. Etappe St. Anton am Arlberg – Galtür: Offizielles Tagesergebnis
Auszug aus der Ergebnisliste

Oliver Binz / Martin Zang 19.Platz 5:58.34,4 Std. Top Teams

Offizielles Gesamtergebnis nach der 3. Etappe
Auszug aus der Ergebnisliste

Oliver Binz / Martin Zang 20.Platz 13:50.21,9 Std. Top Teams

Individualwertung: 3.Etappe
Auszug aus der Ergebnisliste

Binz, Oliver 104.Platz 5:58.34,4 Std.
Zang, Martin 105. Platz 5:58.34,6 Std.

Quelle des Artikels: TV Goldbach Website Abteilungen-Laufsport ( 03.09.2007)
Link: http://www.tv-goldbach.de/tvgoldbach/index.php?category=abteilungen&subcategory=laufsport&topic=7268

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