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Mit Vitargo beim Trans-Alpine-Run

Die Vitargo Sportler Silvia Rusche und Karl Bernd Strotmann waren beim diesjährigen Trans-Alpine-Run 2016 am Start.  Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung und vielen dank für die Bilder und Texte.

1.Etappe: Garmisch-Partenkirchen – Lermoos

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler

Entfernung 36.5, Höhenmeter im Aufstieg 2088, im Abstieg 1791

Die Warm-up-Etappe: Dabei führen die schönsten Trails unter der Zugspitze in stetem Auf und Ab über die Landesgrenze nach Ehrwald und weiter bis ins Ziel nach Leermoos.

Bereits kurz nach dem Start in Garmisch führt der Lauf ins Herzen des Wettersteingebirges, bleibt aber mit einer Maximalhöhe von 1619 m noch im „Akklimatisations-Bereich.

Für Karl und für mich war die 1. Etappe noch ziemlich entspannt. Bergauf mussten wir bei den steilen Abschnitten wohl „wandern“, aber mit unserer Zielzeit von 5:35 Stunden sind wir gut zufrieden.

Das Wetter spielte auch mit, zwar bewölkt, aber nicht zu warm.

Wir freuen uns auf die morgige Etappe.

LG Silvia und Karl

Hallo zusammen,

die zweite Etappe ist Geschichte, hier ein Bericht:

Lermoos-Imst
Entfernung: 33,8
Höhenmeter im Aufstieg: 2023
Höhenmeter im Abstieg: 2237

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler Start 2. Etappe

Aufgrund des nächtlichen Dauerregens musste die Strecke kurzfristig geändert werden. Das Tegestal ist bei Starkregen aus Sicherheitsgründen allgemein gesperrt, so dass die Rennleitung kurzfristig auf eine Alternativ-Route ausweichen musste. Trotzdem waren einige Streckenabschnitte durch die Nässe sehr aufgeweicht und matschig. Volle Konzentration war da gefordert. Ein Sturz von Silvia blieb dank des an dieser Stelle weichen Bodens ohne Folgen. Trotzdem hatten wir noch Gelegenheit das tolle Panorama der österreichischen Bergwelt  zu genießen und zu bewundern.

Vor dem Start hatten wir Dauerregen, mit dem Startschuss um 8:00 Uhr hörte es schlagartig auf zu regnen. Das Wetter wurde im Laufe des Tages immer besser, so dass wir die letzten Kilometer bei angenehmen Temperaturen ablaufen konnten. Der Zieleinlauf in Imst bei strahlendem Sonnenschein krönte dann diese Etappe.

Mit einer Zeit von 5:08 Stunden beendeten wir diese zweite Etappe und belegten damit einen Platz im vorderen Drittel.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler 2. Etappe

Hallo zusammen,

die dritte sogenannte Königsetappe wäre auch geschafft.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler 3. Etappe

Imst – Mandarfen im Pitztal
Entfernung: 47,9
Höhenmeter im Aufstieg: 3037
Höhenmeter im Abstieg: 2144

Diese Etappe heißt Königsetappe, weil sie nicht nur die Längste des TAR ist, sondern auch die mit den meisten Höhenmetern und somit wohl die härteste. Der häufigste Spruch des Tages war wohl „die absolute Hölle“. Es war wieder einmal höchste Konzentration angesagt, sodass kaum Gelegenheit blieb, die herrliche Landschaft auf dem Weg vom Inn zu den Gletschern der Ötztaler Gipfel zu genießen.

Start war bereits um 7:00 Uhr bei erfrischenden 7° C und leichtem Nieselregen. Bis 8:00 Uhr hatte es sich ausgeregnet, später kam spärlich die Sonne raus. Der starke kalte Nordwind machte den Lauftag nicht angenehmer. Während die ersten 10 Kilometer an Laufen erinnerten, wurde es dann immer alpiner. Jetzt konnte hochalpine Erfahrung helfen, die unsere Flachlandtiroler Silvia und Karl jetzt garantiert haben. Schmale, nur durch Seile gesicherte und alles andere als einfach zu laufende Pfade, Geröllfelder, wasserführende Gebirgsbäche, aber auch im Weg stehende (gefährliche) Kühe ließen den Adrenalin-Spiegel steigen. Ja, auch für Silvia und Karl war es die Hölle, die sie aber unverletzt, abgesehen von einer kleinen Schnittwunde an Silvas Hand, gemeistert haben.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler 3. Etappe

Nach etwas über 10 Stunden war es für Silvia und Karl geschafft, was einen Platz im guten Mittelfeld und in der Mastermixed Kategorie den 28. Platz brachte.

Als krönenden Abschluss des Renntages fand die tägliche Pastaparty und das Briefing für morgen im Gletscherrestaurant statt, zu dem der Gletscherexpress den Transport übernahm.

Mensch und Ausrüstung sind für die nächste Etappe nach Sölden gerüstet.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler

Hallo zusammen,

heute stand die 4. Etappe des Transalpine Run 2016 auf dem Programm:

Mandarfen im Pitztal – Sölden
Entfernung: 26,9 km
Höhenmeter im Aufstieg: 2218 m
Höhenmeter im Abstieg: 1717 m

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler Ausrüstungskontrolle

Die erste Gletscher Etappe überhaupt in der 12 Jährigen Geschichte des TAR führte vom Pitztal ins Ötztal. Zwar war sie „nur“ 26,9 km Lang, dafür lag die Gipfelhöhe auf über 3000 Meter Höhe und die Trails berührten das ewige Eis des Rettenbachferners.

Nach der obligatorischen Kontrolle der Ausrüstung erfolgte der Start in drei Blöcken um 9:00, 9:10 und 9:20 Uhr noch bei knappen 4°C. Danach ging es unmittelbar über schmale Trails zum Rifflesee auf 1798 m. Nach dem anschließenden Abstieg ging es hoch auf den Gletscher. Der Weg dorthin war sehr anstrengend, zum Teil abenteuerlich, wieder mit gefährlichen Kletterpassagen. Belohnt wurde das Ganze dann mit einem fantastischen Blick über das Ötztal. Der Abstieg gestaltete sich schwierig, da alles schneebedeckt, sehr steil und rutschig war. Anschließend ging es sehr entspannt über wunderbare Trails runter ins Tal zum Ziel in Sölden. Inzwischen hatte die Sonne auch die Tiefen der Täler erreicht, sodass die Tagestemperatur zum Zieleinlauf im Zentrum von Sölden auf angenehme 24°C bei nur leichtem Wind kletterte.  Nach 5:45 Stunden kamen wir als 130. ins Ziel und wurden damit 24. in unserer Master-Mix Kategorie.

Im Ziel gab es noch als Überraschung, ein wohltuendes Fußbad, das von vielen Läufern, auch von uns, gerne in Anspruch genommen wurde.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler Fussbad

Gleich geht’s zur täglichen Pastaparty mit Ehrungen und anschließendem Briefing für den Folgetag. Wir verlassen morgen Österreich und machen uns auf nach St. Leonard in Passier in Italien.

Gruß Silvia und Karl

Hallo zusammen,

auch die 5. Etappe des Transalpine Run 2016 ist geschafft!

Sölden – St. Leonard in Passeier (Südtirol, Italien)
Entfernung: 33,3 km
Höhenmeter im Aufstieg: 1453 Hm
Höhenmeter im Abstieg: 2111 Hm

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler 5. Etappe

Start war um 8:00 Uhr bei 10°C und wolkenlosem Himmel in Sölden. Es ging über Trails hinauf aufs 2474 m hohe Timmelsjoch, der einzige ohne Alpinausrüstung zu begehende Übergang vom Ötztal nach Südtirol. Der Aufstieg war für uns nach den Strapazen der letzten Tage doch sehr anstrengend. Es folgte eine wahre Freude für Downhiller auf den Trails ins herrliche Passeiertal. Es ging durch eine wunderschöne Schlucht Richtung St. Leonard.  Da es immer wärmer wurde, waren wir froh  nach 5:10 Stunden endlich das Ziel St. Leonard in Passeier (Südtirol, Italien) bei immerhin 30°C erreicht zu haben. Wir beendeten dieses Rennen als 125. was für diese Etappe einen 18. Rang in unserer „Master Mixed“ Kategorie brachte.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler

Auch wenn es noch so anstrengend ist, wir machen weiter! Die vorletzte Etappe morgen geht nach Sarntheim.

Viele Grüße
Silvia und Karl

Hallo zusammen,

nach der 6. Etappe des Transalpine Run 2016 ein weiterer Bericht…

St. Leonard in Passeier (Südtirol, Italien) – Sarnthein (Sarentino)
Entfernung: 33,6 km
Höhenmeter im Aufstieg: 2440 Hm
Höhenmeter im Abstieg: 2153 Hm

Auf der 6. Etappe ist der TAR nun richtig auf der Alpensüdseite angekommen. Südtiroler Bilderbuchlandschaften säumen die Trails mit Almen, Gipfeln und Bergseen vor einem kompletten Dolomiten-Panorama.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler 6. Etappe

Start war um 8:00 Uhr bei 13 °C und wolkenlosem Himmel in St. Leonard in Passeier (Südtirol, Italien). Auch diese vorletzte Etappe verlangte von uns erneut alles ab. 2 Berggipfel mit einer Höhe von 2100 m und 2683m mussten von uns bewältigt werden. Die Anstiege waren wieder mal sehr steil und halsbrecherisch. Die An-und Abstiege waren  gespickt mit extrem gefährlichen Kletterpassagen, bei denen sich so  mancher Bergsteiger gesichert hätte. Wir empfanden diese Etappe sehr strapaziös, da wir kurz vor dem Ende des Trans-Alpine-Runs mit einer solchen hochalpinen Strecke nicht gerechnet haben und das auch irgendwie nicht aus dem Streckenprofil und der Beschreibung hervorging.

Wir freuen uns jetzt auf die morgige letzte Etappe, in der Hoffnung, dass sie nicht ganz so schwierig wird und wir sie heil überstehen.

Wir beendeten dieses Rennen als 125. was für diese Etappe einen 18. Rang in unserer „Master Mixed“ Kategorie brachte.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler

Viele Grüße von den erschöpften
Silvia und Karl

Hallo zusammen,

ES IST VOLLBRACHT … auch die 7. Etappe des Transalpine Run 2016 haben wir geschafft. Hier der Bericht.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler Letzte Etappe

Sarnthein (Sarentino) – Brixen
Entfernung: 36,4 km
Höhenmeter im Aufstieg: 1934 Hm
Höhenmeter im Abstieg: 2348 Hm

Die letzte Etappe des TAR 2016 präsentierte nochmals Trails und Höhenwege der Extraklasse. Nach einem 15 km langen Anstieg von Sarnthein wurden 2000 Hm erreicht und für die folgenden km nicht mehr unterschritten.  Vis a vis zu den Dolomiten-Gipfeln der Langkofel und Sellagruppe folgte der letzte Downhill ins Ziel nach Brixen.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler

Diese Etappe war im Vergleich zu den anderen etwas einfacher. Gefährliche Kletterpassagen blieben uns erspart. Den wunderbaren Blick ins Tal nach Brixen konnten wir auf dem 6 km ca. langen Abstieg nur bedingt genießen. Es ging brutal abwärts, so dass jeder Schritt gut platziert werden musste.

Damit ist es endlich geschafft – In 7 Tagen 251,3 km mit 15.135 Höhenmeter.

Wir beendeten dieses Rennen als 117. was für diese Etappe einen 20. Rang in unserer „Master Mixed“ Kategorie brachte.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler Finale

Viele Grüße von den überglücklichen
Silvia und Karl

Transalpine-Run 2010 – Team Brombachsee mit Vitargo am Start

Transalpine-Run 2010Von Ruhpolding nach Sexten

Drei Länder, acht Tagesetappen, 310 Kilometer und 13800 Höhenmeter. Diese Herausforderung stellten sich fast 600 Teilnehmer in Zweierteams. Ein Team davon waren wir!

„Team Brombachsee“  Annemarie Schön und Seppi Schiele

Trans Alpine Run 2010 - Team Brombachsee mit Vitargo unterwegs

Wir  sind beide erfahrene Marathonläufer, Triathleten und haben Erfahrung an Ultraläufen. Vor drei Jahren haben wir zum ersten mal an einem Berglauf teilgenommen und waren so fasziniert, dass wir bereits letztes Jahr am Transalpine-Run (Westroute von Obersdorf nach Latsch)  -erfolgreich- teilgenommen haben.

Unsere Teamfähigkeit hat sich letztes Jahr super bewährt und so wagten wir uns an die Ostroute, eine neue, abenteuerliche  Herausforderung, der wir uns am 04. September 2010 stellten.
Letztes Jahr machten wir schlechte Erfahrungen bezüglich der Nahrung. Wir   wurden von Magenproblemen und Durchfällen geplagt. Für uns war es daher besonders wichtig, auf Nahrung  zugreifen zu können, die sowohl verträglich ist, als auch schnelle Energiezufuhr ermöglicht. Aufgrund der anstrengenden langen Etappen war es sehr wichtig sich schnell zu regenerieren.
Unser Sporthändler, Thomas Näpflein von infinity-Sport in Roth machte uns auf Vitargo aufmerksam. Wir testeten verschiedene Produkte bereits im Training und machten dabei gute Erfahrungen.
Wie bewährt sich  Vitargo bei Dauerbelastung? Das war für uns beide eine spannende Frage.

Am Samstag, den 04. September um 11 Uhr war es dann soweit und wir gingen in Ruhpolding, neben 300 weiteren Teams, bei regnerischen Wetter an den Start des diesjährigen Transalpine-Run.
Acht Tage, drei Länder, 310 km und 13800 Höhenmeter standen vor uns. Acht Etappen voller Abenteuer und Dauerbelastung. Wir hatten vollen Respekt und waren wahnsinnig aufgeregt.

Unsere beiden Laufrucksäcke waren, neben warmer Kleidung, mit 1.5l Vitargo Carboloader orange oder grape Energiedrink, Vitargo Endurance Riegel und
Vitargogeels gepackt. Wir haben uns vorgenommen den Carboloader während des Rennens in regelmäßigen kleinen Schlücken zu uns zu nehmen, um den Körper nicht unnötig zu belasten und den Atem- und Laufrythmus beibehalten zu können. Dank Trinksystem im Laufrucksack war dies auch jederzeit möglich.
Die Gels ließen sich schnell öffnen, stellten sich als schnelle Energiewunder dar und überzeugten außerdem durch einen angenehmen Colageschmack. Wir nahmen an den Verpflegungsstellen zusätzlich Salztabletten und etwas Obst zu uns. An der letzten Verpflegungsstation freuten wir uns auf  wärmende Fleischbrühe. Den Riegel und Vitargo Quench nahmen wir erst im Ziel zu uns, dies ist besonders wichtig um den „Speicher“ unmittelbar nach der Belastung mit wichtigen Kohlenhydraten und Eiweiß aufzuladen und somit eine schnelle Regeneration zu gewährleisten.
Unser täglicher  Ernährungsplan  stellte sich  als gelungen dar. Uns ging’s richtig gut, keine Magenprobleme keine Krämpfe. „Hungerast“ kannten wir nicht. Selbst bei der abendlichen Pasta-Party verspürten wir nicht das riesige Hungergefühl.

Der Transalpine-Run 2010 war ein abenteuerlicher Traillauf, mit internationaler Teilnahme,  der teilweise über hochalpines Gelände führte. Es wurde auf Forststraßen, unendlichen Schotterpisten,  Wanderwegen, Bergpfaden und nicht ungefährlichen Klettersteige gelaufen, die zum Teil von der Bergwacht gesichert wurden. Es ging vorbei an wunderschönen Bergbächen, magischen Wasserfällen und imposanten Berglandschaften.

Das Wetter war nicht immer auf unsere Seite. Dichter Nebel, Regen und eisige  Winde machten so manche Etappe zur echten Herausforderung. Das Ziel erreichten wir  jedoch bei sonnigen Temperaturen im italienischen Sexten. Die Etappen gingen von Ruhpolding nach St. Ullrich am Pillersee, Kitzbühel, Neukirchen am Großvenediger, Prettau im Ahrntal, Sand in Taufers, St. Vigil und Niederdorf im Pustertal, vorbei an der atemberaubenden Kulisse der Drei Zinnen, dem Wahrzeichen der Dolomiten,  nach Sexten in Südtirol.

Ernährung, gute Vorbereitung und die nötige mentale Stärke belohnten uns  in den Top 10 zu finishen und nur mit 30 Sekunden Rückstand  Platz 9 zu verfehlen.

Unser herzlicher Dank geht an Vitargo und Thomas Näpflein !
Team Brombachsee Annemarie Schön und Seppi Schiele

Gesamtdistanz:    310km
Höhenmeter im Aufstieg: 13800m
Wertung im Mixed: 10. Platz von 49 Finisher
78 Mixedteams sind Ruhpolding gestartet!
Gesamtwertung  57. Platz  von 182  Teams (Finisher)
ca. 300 Teams sind in Ruhpolding gestartet.

Glückwunch zu dieser tollen Leistung!

Bild- und Textquelle: Thomas Näpflein, Annemarie Schön und Seppi Schiele