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Mit Vitargo beim Zugspitz-Marathon

Mit Vitargo zum Zugspitz Lauf

Am 23. Juli um 6 Uhr ging es los, über 300 Läufer wurden bei bestem Wetter auf die Strecke geschickt. Unter dem Motto „Rock the Top“ nahmen wir die 43,3 km lange Strecke in Angriff. Fast 4000 Meter rauf und 2000 Meter runter lagen vor uns.   Ganz harmlos fing es an, der 1. km war noch ganz eben, genau das Richtige um warm zu werden. Aber dann kam schon der erste Anstieg, bis auf 1852 ging es rauf.

Die Strecke war schön, es ging über Waldwege und schmale Trails zum 1. Verpflegungspunkt. Die nächsten 10 km waren sehr angenehm zu laufen,  fast nur bergab, wieder runter auf 979 m. Hier konnte man an der Versorgungsstelle Biberwier noch mal seine Trinkblase auffüllen. Schnell noch ein Gel eingeworfen und dann ging´s weiter.  Das war auch nötig, denn das schwerste Stück der Strecke stand uns jetzt bevor. Der Endurance Bar Riegel half dabei, auch das zu schaffen.  Es ging nur noch bergauf im hochalpinen Gelände. Die Wege wurden immer schmaler und wir mussten die ganze Zeit hoch konzentriert bleiben! Ein falscher Tritt und man wäre abgestürzt. Auch echte Kletterpassagen, nur mit einem Drahtseil gesichert, mussten wir bewältigen. Die Wege waren als solche kaum noch zu erkennen. Der Untergrund wurde immer gerölliger und rutschiger, so dass an ein Laufen nicht mehr zu denken war. Als wir dann auch noch durch Schnee stapfen mussten, waren wir froh, als plötzlich ein Schild auftauchte: Nur noch 4 Km.

Aber die hatten es dann noch in sich: über 900 Höhenmeter mussten wir noch bewältigen! Aber die Überraschung kam am Schluss, der letzte Kilometer wurde uns geschenkt. Es zog eine Gewitterfront heran, so dass der Veranstalter sich gezwungen sah, das Rennen kurz vor dem Zugspitzgipfel abzubrechen. Sicherheit geht vor!!

Karl und ich waren glücklich, diesen Lauf ohne Verletzungen überstanden zu haben. Wir finishten diesen  in 9:32 Stunden und belegten damit Plätze im vorderen Drittel, Karl wurde 13. in seiner AK und ich 7. Damit sind wir bestens zufrieden.

Insgesamt gesehen war dieser Lauf anstrengender als wir erwartet haben, doch wurden wir mit so manchen tollem Ausblick entschädigt.

Eins hab ich noch vergessen, es waren insgesamt 3965 Hm im Aufstieg und 1993 Hm im Abstieg.
Text und Bildquelle: Silvia Rusche per E-Mail

Trail Magazin mit neuer Internetseite und GPS-Tourenportal

AIL Magazin, Moosstr. 12, 82319 Starnberg
redaktion@trail-magazin.de
DAS TRAIL MAGAZIN ist seit heute digital völlig neu aufgestellt!

Liebe Leser und Freunde des TRAIL Magazins,

wir freuen uns Euch heute, nach langem Warten, unsere neue HOMPAGE zu präsentieren!
Damit werden wir in Zukunft, aktueller, umfangreicher und attraktiver, online berichten.
Alle unsere Web-Inhalte haben nun, geschlossen, EINE Heimat: www.trail-magazin.de
Wir wollen uns damit auch ein Stück von unserer, zweifelsohne erfolgreichen Facebook-Seite (10.500 Fans) lösern, denn wir unterliegen dort immer mehr und mehr einer Willkür von Facebook.
Unsere Reichweiten sinken und schwanken dort sehr – es ist schon seltsam, daß wir vor 2 Jahren mit weniger als halb so vielen Fans, oft doppelt so viele Reichweiten hatten als heute.
Unsere neue Homepage wird verlässlicher sein und ist für ALLE erreichbar!

Das Herzstück der neuen Webpage ist unser TOUREN-PORTAL! Wir glauben fest daran, dass hier die Trail-Running-Szene ein einmaliges Portfolio an guten und echten Trail-Strecken erschaffen kann!

MEIN TRACK,
MEIN TRAIL, MEINE
LIEBSTE STRECKE!
Es gibt vieleTourenportale im Netz.
Für Wanderer, Biker, Rennradler oder Jogger. Für echte Trail-Runner hat das Trail-Magazin eine neue Heimat „zum suchen, finden und teilen der besten Trail-Strecken“.

Wohin geht unser Sport? Über den Jubiläumsgrad, Zugspitzmassiv, hochalpines Gelände. Oder auf den alten Bahndamm hinterm Ort, dann runter in die Kiesgrube und scharf links ab ins Unterholz und zurück über Wiesen und Weiden. Wohin der Trail auch geht, jetzt geht er insNetz. Und er geht raus an uns alle. Als GPS-Datensatz, als Kartendarstellung, als Fotostrecke, als Text. Als Einladung zum Mitlaufen und Nachmachen. Als offenes Projekt, das jeder weiterspinnen oder durch seinen eigenen Routenvorschlag ergänzen kann. Die roten Fäden des Trailrunning.
Dafür haben wir eine Datenbank programmiert, die in dieser Komplexität und Benutzbarkeit bisher tatsächlich gefehlt hat. Zum einen, weil sie die Präzision GPS-basierter Tourenportale mit der kommunikativen Kompetenz etwa eines Facebook-Posts kombinieren will. Dort der Track, der uns – einmal die auf die Uhr geladen –  laufend durch Landschaften navigiert. Hier die Fotos und die emphatischen Schilderungen, beseelte Geschichten aus der Welt des Trails. Zum anderen, weil das neue Tourenportal des Trail Magazins ganz auf die Expertise von wirklichen Experten setzt: auf Euch. Alle. Schwarmintelligenz ist hier also das Stichwort. Auch und zumal in einem Sport, der seine tiefsten, ergreifendsten Momente oft gerade in einer der Welt entrückten Einsamkeit findet. Hoch oben über den Wolken. Über der Cloud.
Die Zahl der Trails und Ultratrails hat sich in den  vergangenen Jahren vervielfacht. Kein Wochenende mehr zwischen Mai und Oktober, in dem nicht zwischen drei, vier sicher ganz tollen Veranstaltungen wählen könnte. Die Zukunft des Trails aber, sie führt wohl auch weg von den Pastaparties, den Verpflegungspunkten und Finishermedaillen. Trailrunning als natürliche Form, sich in den Bergen, in der Landschaft zu bewegen. Überall. Verabreden, losrennen, hochladen, nachlaufen. Dafür steht das Tourenportal.
In ein paar Jahren, vielleicht schon in ein paar Monaten, wird sich ein dichtes Netz der blauen Linien über die Landkarte gelegt haben. Und wenn einer von Euch dann vielleicht seine Tante besucht – ein Ausflug ins Irgendwo, Langweile bei Filterkaffee und Sahnetorte – wird er also im Netz den geilsten Trail dieser Gegend finden. Oder ihn einfach selber suchen. Und dann hochladen. Sharing is caring. Und das Tourenportal eben ein soziales Streckennetzwerk.

http://www.trail-magazin.de
Quelle: Newsletter Trail-Magazin

Vitargo vor Ort – Messetermine

Vitargo vor Ort – Messetermine 2014

Unser Partner Run-Shop ist auf folgenden Messen mit Vitargo-Produkten vor Ort

Vitargo vor Ort - Messetermine 2014

  • 04. -06. April Freiburg Marathon
  • 02.-06. April Rhein Energie Bonn Marathon
  • 24.-27. April TUIfly Marathon Hannover
  • 25.-27. April iWelt Marathon Würzburg
  • 02.-04. Mai Kassel Marathon
  • 04. Mai Regensburg Marathon
  • 16.-17. Mai vivawest Ruhrgebiets-Marathon – Messe in Gelsenkirchen
  • 29.-31. Mai MLP Marathon Mannheim
  • 31. Mai Luxemburg Marathon
  • 06.-08. Juni Zugspitz MTB Trophy
  • 20.-22. Juni Zugspitz Ultratrail
  • 24. Juni Klagenfurt Ironman
  • 27.-29. Juni Fürth Marathon
  • 2. -6. Juli Ironman Frankfurt
  • 16.-21. Juli Challenge Triathlon Roth
  • 20. Juli 70.3 Ironman Triathlon Berlin
  • 7.-10 August 70.3 Ironman Wiesbaden
  • 22.-24. August Zugspitz Trailrun Challenge
  • 13. September Medoc Marathon
  • 11.-13. September Köln Marathon
  • 14. September Worms Marathon
  • 20.-21. September Karlsruhe Marathon
  • 24.-27. September Berlin Marathon
  • 27.-28. September Ulm Marathon
  • 03.-05. Oktober Lindau Marathon
  • 09.-12. Oktober München Marathon
  • 19. Oktober Dresden Marathon
  • 26. Oktober Frankfurt Marathon

 

03. & 04.10.13 – 5. Ultra Trail Atlas Toubkal – UTAT®

Unser Vitargo Sportler Oliver Binz  hat uns seinen interessanten Laufreport zum Ultra Trail Atlas Toubkal – UTAT zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.  Hier ein Auszug/Intro:

105km und +/- 6500 Höhenmeter – Deutsche traut Euch! von Oliver Binz

Wie beschreibt man einen atemberaubenden Lauf? Seit Tagen versuche ich Worte zu fassen, was wir erlebt haben. Es war nicht nur der Lauf, es war das Event, das Erlebnis. Ein Erlebnis, bei welchem man dabei sein durfte. Gut, eine gewisse Ausdauer und Härte zu sich selbst, sollte man schon mitbringen. Aber es war Besonderes; ein Lauf der sich in vielerlei Hinsicht in die Läuferseele einbrennt. Zumindest bei mir. Es gibt viele Momente bei diversen Läufen, die toll oder klasse sind. Aber wann hat man magische Momente?

Oliver Binz beim UTAT Trail

Richtig; beim UTAT – irgendwo verlassen im Hohen Atlas, weit weg von irgendwelchen Straßen, Menschen. Weit weg von Verpflegungsstellen; einfach nur das Gefühl des ‚Verlassenseins‘, das ‚Auf-sich-alleine-gestellt-sein‘ spüren. Im trockenen Flussbett marschieren, neben sich die 3000er steilen Wände und einfach realisieren, dass man entweder nach vorne oder nach hinten ungefähr 8 Stunden bei normalen Tempo zurück in die Zivilisation benötigt, sprich einem größeren Berberdorf mit Straßenanbindung. Da darf aber auch nichts passieren. Kein Sturz, kein Handicap. Irgendwie reizt einfach alles an diesem Lauf.

UTAT Oliver Binz

Die Organisation: Die beiden Chef-Organisatoren Brice und Cyril haben einen Mega-Job gemacht. Wenn man nach diesem Lauf die Umstände kennt, kann man sich gar nicht tief genug vor diesen Zwei und dem gesamten Helferteam verneigen. Ca. 100 freiwillige französische Helfer und ca. 150 Berber mit vielen (!) Maultieren tragen zum reibungsfreien Ablauf bei.

Den ganzen Bericht sowie Bild und Textquelle gibt es hier:
http://www.laufreport.de/reisen/archiv/utat/utat.htm

Hier auch noch einige Informationen zu der Ernährung beim UTAT, die uns Olli per E-Mail nochmal zu geschickt hat:

Meine Ernährung: Ja, ich muß es leider zugeben. Ein totaler Reinfall. Aber nur weil ich dieses Mal meinte auf mein Erfolgsrezept Vitargo verzichten zu können. Angefangen hatte es 1,5 Tage vor dem Wettkampf mit dem gemeinen Gegner „Montezumas Rache“. Somit ging ich schon geschwächt in den Wettkampf. Nach 5 Müsliriegel war es zu Ende mit der Aufnahme – da ging gar nicht mehr. Nur noch Wasser und Salztabletten. Mein Glück waren zwei fremde Gels die mich ein wenig zurückbrachten. Mit Vitargo-Elektrolyt wäre mir das sicherlich nicht passiert. Was ich mit den Erfahrungen beim UTMB, LUT, CCC, MIAU, Mt Ventoux bestätigen kann. Ich kann auf jeden Fall sagen: aus Erfahrung wird man schlauer; das nächste Mal passiert mir das nicht mehr – versprochen.

Auf dem beschwerlichen Weg … nicht zum Rennsteig, sondern auf dem Rennsteig, von Eisenach nach Schmiedefeld, Teil 5

Hart, aber schön!

So lautet das einfache und einprägsame Motto des Rennsteiglaufs. Dem ist aus unserer Sicht nichts hinzuzufügen, allenfalls ist dieses Motto um einige Fakten und Details zu ergänzen, damit der Leser dieses Eintrags vielleicht eine etwas konkretere Vorstellung von diesem Crosslauf (neudeutsch Trailrun) der Superlative bekommt.

Vitargo Weg zum Rennsteig  - Holger und Christine

Zunächst die Fakten:

– Streckenlänge: 72,7 km,
– Starthöhe: 210 m NN, Zielhöhe: 711 m NN,
– Anstiege gesamt: 1.470 m, Abstiege gesamt: 969m, Höhendifferenz: 2.479 m,
– höchster Punkt: 973 m NN (Plänckers Aussicht – km 61,7).

Unsere Eindrücke:

Wir haben in den rund 30 Jahren, in denen wir an Wettkämpfen teilnehmen, schon einiges an Bergläufen, auch über die Marathondistanz, mitgemacht, ich bin 2011 ganz in der Nähe des Rennsteigs Thüringen Ultra über 100 km gelaufen, aber der GutsMuths-Rennsteiglauf ist subjektiv der härteste und anstrengendste Lauf, bei dem wir bislang gestartet sind. Das liegt natürlich zum einen an der Streckenlänge von 72,7 km (Christines Garmin misst sogar 74 km), immerhin muss man auf einen Bergmarathon noch einen Dreißiger oben drauf packen, zum anderen natürlich an der Höhendifferenz. Ich spreche ganz bewusst nicht von Höhenmetern, sondern denke ganz besonders auch an die vielen schmerzhaften Abstiege, etwa den vom Inselberg hinunter, nach dem eigentlich das Rennen schon zu Ende sein könnte, obwohl man da erst knapp 28 km auf dem Tacho hat. Hinzu kommt eine Beschaffenheit der Wege, die viel Kraft und Konzentration kostet: Schlamm, Geröll, Wurzeln, matschige Wiesenpassagen. Und nicht zu vergessen die klimatischen Bedingungen: Am Renntag haben wir allerdings großes Glück. Entgegen der Wettervorhersage bleibt es trocken, manchmal kommt sogar die Sonne durch, trotzdem bewegen sich die Temperaturen deutlich im unteren einstelligen Bereich. Wer hier nicht angemessen gekleidet ist, hat eine gute Chance auszukühlen, was so gut wie sicher die Rennaufgabe bedeutet. Gar nicht auszudenken, wie man die Strecke bei Dauerregen bewältigen soll.

Vor dem Hintergrund dieser Bedingungen ist die Bezeichnung der längsten Distanz beim Rennsteiglauf als „Supermarathon“ mehr als gerechtfertigt. Super ist dieser Marathon vor allem aber auch im Hinblick auf die Organisation. Hier sind absolute Profis am Werk, die alles bis in letzte Detail für uns Läufer durchgeplant haben. Das fängt mit der Startnummernausgabe und der damit verbundenen Kloßparty an, geht mit der Organisation des Massenquartiers weiter, erstreckt sich natürlich auf den Wettkampf selbst, hier etwa die Ausschilderung der Strecke oder die vorzügliche Versorgung auf der Strecke, und endet nicht mit dem Bustransport vom Zielort zurück zum Startort. Hier stimmt einfach alles und begleitet wird diese effiziente und professionelle Organisation von einer herzlichen Freundlichkeit, wie man sie sonst nur noch von einigen kleinen, immer mehr aussterbenden  Volksläufen kennt.
Zum Rennverlauf:

Um es auf den Punkt zu bringen: Christine läuft in ihrem ersten Ultra ein super Rennen, ich erwische einen denkbar schlechten Tag. Schon an den ersten Anstiegen merke ich, dass ich keine guten Beine habe, und das hat nichts mit mangelnder Vorbereitung oder gar mit meinem Unfall im letzten Jahr zu tun. Einfach einer der Tage, an denen man weiß: heute geht nichts! Schlecht nur, wenn man an solch einem Tag 72,7 km und ein paar Höhenmeter zurückzulegen hat. Aber wofür habe ich eine Frau … . Die ist im Gegensatz zu mir super drauf und läuft am Verpflegungspunkt bei km 51,5 zu mir auf und kann mich motivieren weiter zu machen. Ich hänge mich einfach bei ihr rein und kann so meinen Tiefpunkt überwinden und nach einigen Kilometern läuft es dann auch wieder besser. So beschließen wir die restlichen 20 Kilometer gemeinsam zurückzulegen. Zwar bleibe ich so rund eine Stunde hinter meinem ursprünglichen Zeitziel zurück, werde dafür aber mit einem tollen gemeinsamen Zieleinlauf entschädigt. Nach genau 8 Stunden und 20 Minuten fallen wir uns glücklich in Schmiedefeld in die Arme. Christine ist stolz darauf, ihren ersten Ultra, vor dem sie zugegebenermaßen doch recht viel Bammel hatte, so bravourös gefinisht zu haben (und bei den Frauen ganz weit vorne gelandet zu sein), ich bin glücklich überhaupt durchgelaufen zu sein und trotz der im letzten Jahr gebrochenen Kniescheibe wieder einen Ultra gelaufen zu sein.

Die Verpflegung, dürfte die Leser des VITARGO-Blogs auch interessieren: Am Vortag haben wir Carbolading mit Vitargo + Elektrolyte gemacht. Während des Rennen bzw. auf der Strecke konnten wir auf die Streckenverpflegung mit warmem Tee und Schleim zurückgreifen. Damit ist mit Wasser aufgekochter Haferschleim gemeint, der in Bechern zum Trinken angereicht wird. Das Vitargo Gel haben wir zum Ende des Laufs eingesetzt. Absolut bewährt haben sich wieder bei uns die Salt&More-Tabletten, von denen wir auf der Strecke jeder sechs zu uns nehmen, und in der Folge keinerlei muskuläre Probleme haben.

Fazit:
Siehe oben (Hart, aber schön!) oder mit anderen Worten: Wer ein richtiger Läufer sein will, muss den Rennsteig unbedingt einmal gelaufen sein (und dann natürlich den Supermarathon, nicht den Schülerlauf über 43,5 km oder gar die Bambinidistanz von 21 km!).

TRAIL 3/2013 am KIOSK!

TRAIL AM KIOSK
das neue TRAIL Magazin ist raus! Es läutet endlich den Frühling ein, kratzt den letzten Schnee vom Trail und macht uns wieder zu Helden des Geländelaufs!
Die neue Ausgabe macht Lust auf eine Saison voller neuer Rennen, Strecken, Rekorde und Touren.
Wir zeigen euch 34 neue Trailschuhe, einen Bergtrail direkt an der Autobahn, Sommeroutfits, Typen die was drauf haben, Lizzy Hawker die um einen sehr hohen Gipfel rennt, einen Report über den Transgrancanaria, und vieles mehr …
Trail Magazin am Kiosk
Quelle: Dennis per E-Mail

Martin mit Vitargo bei den Salomon 4 Trails am Start!

Martin bei den Salomon 4 Trails

Drei Wochen nach meiner Radtour von Oslo nach Düsseldorf (945km) stand das nächste grosse Abenteuer an: die Salomon 4Trails. Die Salomon 4Trails sind das anspruchsvollste Etappenrennen für Einzelstarter in den Alpen und führen in vier Tagen von Garmisch nach Samnaun (157km mit 9800 Höhenmetern). Das heisst man läuft täglich etwa einen Bergmarathon mit reichlich Höhenmetern. Natürlich läuft man nicht auf asphaltierten Strassen, sondern auf schmalen Trails, Wurzelwegen, Geröll und Skipisten.

Martin Jansen mit Vitargo beim Salomon 4 Trails

350 Starter aus 18 Nationen stellten sich der Mammutaufgabe. Vorher war vorher schon etwas skeptisch, ob ich der Herausforderung gewachsen sein würden, um so schöner war es, dass ich zu den 282 Finishern gehöre. Die Zeitlimits waren nie ein Problem. Jeden Morgen nahm ich ein Vitargo Carboloader mit auf die Strecke. Unterwegs versorgte ich mich mit 6-8 Salt&more-Tabletten, so hatten Krämpfe keine Chance. Jeden Abend trank ich ich noch ein Vitargo Recovery zur besseren Erholung.

Martin Jansen mit Vitargo bei den 4 Salomon Trails
Auf der abschliessenden Königsetappe am letzen Tag (44,5km mit 2880 Höhenmetern) konnte ich mein bestes Tagesergebnis erzielen und auf den letzten Kilometern noch 10 Konkurrenten überholen. Im Endresultat erreichte ich einen tollen 62.Platz in der Männerwertung und fühle mich nun zwei Tage nach dem Wettkampf schon wieder gut erholt. Die gute Versorgung mit Vitargo-Produkten hat daran sicherlich einen grossen Anteil.

Ich bedanke mich ausdrücklich bei Vitargo für die Kooperation.

Bild- und Textquelle sowie weitere Bilder unter: http://www.weitgereister.de/sponsoren-medien/vitargo/salomon-4trails-2012/

6 The North Face Laveredo Ultra Trail – Oliver Binz Trailbericht

6a The North Face ® Laveredo Ultra Trail – Cortina d´Ampezzo (BL)
Dolomites – Italy – 118 km +/- 5.740 Höhenmeter

Ich habe es mal wieder gefunden;  eines der schönsten Freiluftstadien der Welt.

Des Trailrunner‘s  Zuhause, sein  Wohnzimmer, sein Ein und Alles. Die feinsten Trails, technisch anspruchsvoll, wild, nasty, steil bergauf, schlammig, feucht, staubig , rasend bergab, hart zu Dir. Aber bezaubernd.

Was wünscht sich ein Trailrunner mehr, als strahlend blauer Himmel, einen Sonnenaufgang an den Drei Zinnen, nächtliches Erklimmen der Skipisten am Monte Cristallo bei Cortina d’Ampezzo, Schluchten mit türkisfarbenem Wasser, ein knüppelhartes Torfanegebirge oder einen sagenhaften Sonnenuntergang am Forcella Giau auf 2300mtr mit Umrundung des Croda da Lago.

Zum Verweilen schön.

Cortina d’Ampezzo ruft mittlerweile die Trailszene zum 6.Mal in seine malerische Gegend und die Spezialisten kommen gerne. Zum allerersten Mal geht es auf der neuen Strecke über finale 118km und +/- 5.740 Höhenmeter.

Eingekleidet für die Nacht geht’s am Freitagabend um 22:oo Uhr los, doch mit einer erholsamen Nachtkühle kann man leider nicht rechnen. Wir erwischen das heißeste Juniwochenende in diesem Jahr. Mit Temperaturen um die 30° Grad im Tal und 22-24°Grad bei Sonnenschein im Hochgebirge kann man einen heißen Tanz vermuten.

Ein Gewitter im Nebental ist schuld an dieser schwül warmen Luft in der ganzen Nacht. Trinken, trinken, trinken und das Lauftempo ein wenig dosieren sind die verschreibungspflichtigen Rezepte, wenn man mit einer Laufzeit um die 24 Stunden für die Strecke rechnet.

Man kann den Lauf einfach nur empfehlen und kaum beschreiben. In den Dolomiten sprechen einfach die Bilder für sich. Vieles ist hier eindrucksvoll bis prägnant; aber sehr beeindruckend ist das geschichtsträchtige Tofanegebirge mit seinem langgezogenen

Val Travenanzes. Die knapp 3000er Gipfel links und rechts, der rauschende Bach, das breite Flußbett, diese unendliche Weite und Höhe, kein Ausgang aus diesem Anstieg, die Höhleneingänge aus dem 1.Weltkrieg , etc – sehr fordernd in allen Belangen.

So, liebe Freunde, mehr gibt es hier und heute nicht zu berichten, außer vielleicht dass wir es Alle geschafft haben die Ziellinie glücklich zu überqueren und nach 24:45 Std:min ein phänomenales, bestens nach italienischen Verhältnissen organisiertes Trailevent genossen haben.

Danke an meinen Bruder Alex, der für die meisten Bilder bei unserem LUT 2012 verantwortlich war.

Keep on trail-running
Oliver
29. Juni 2012

In einer E-Mail hat Olli uns nochmal seine Ernährung bei diesem UltraTrail geschickt. Da wir immer wieder Anfragen bekommen, wie man sich am besten bei einer solchen Belastung ernährt hier mal seine Zusammenstellung:

Wollte dir noch meine Ernährung dem Lauf mitteilen:
16 Liter Flüssigkeit (Wasser, Isogetränk) davon 6 Liter Cola
700ml Wasser mit 2x 75gr Vitargo Elektrolyt
38 Stück Vitargo Salztabletten
6 Riegel divereser Art
2 Vitargo Riegel
Ein paar Kekse
1 Zwieback mit Nutella
ca. 1,0 Liter Nudelsuppe
Nach dem Lauf: Vitargo Gainers Gold, darauf schwöre ich ja bekanntermaßen. 🙂

Bild- und Textquelle und weitere beeindruckende Bilder: http://www.binz-online.com/Lauferfahrung/Eintrage/2012/6/29_6a_The_North_Face_Laveredo_Ultra_TrailCortina_dAmpezzo_%28BL%29Dolomites_-_Italy118_km_%2B_-_5.740_Hohenmeter_1.html

Vitargo Sportler Daniel Stiewe finisht beim 2. Salomon Zugspitz Ultratrail – Rennbericht

„Deine Grenzen zeigt dir nur Dein Wille…“

In diesem Jahr wollte ich mal was anderes machen als Triathlon und ich entschloss mich schon im Herbst 2011 für einen Ultratrail. Gesagt getan und zum 2. Salomon Ultratrail angemeldet. Bei diesem Rennen geht es einmal komplett um das Zugspitz Massiv mit einer Streckenlänge von 100km und 5420hm. Das Training konnte beginnen und ich machte Anfang 2012 zwei mal ein kleines Trainingslager auf Mallorca um im Tramuntana Gebirge zu laufen. Schöne Trails sind dort garantiert. Das Training verlief die nächsten Monate ziemlich gut und ohne Verletzungen usw. Nun war er da, der Tag der Wahrheit.

Ann und ich fuhren bereits zwei Tage früher nach Grainau um uns an die Gegebenheiten zu gewöhnen.Zur obligatorische Nudelparty trafen wir auch unsere Sportfreunde, Annett, Dirk, Hans-Dieter und Ronald. Annett und Dirk nahmen am Supertrail teil um sich für Ihr großes Ziel dem Transalpinrun zu testen.Es war so weit, am 23.06. um 5 Uhr morgens klingelte der Wecker und nach einem Frühstück fuhren wir zur Startaufstellung in Grainau. Dort wurde genau kontrolliert ob jeder Teilnehmer die vorgeschriebene Ausrüstung am Mann hatte (Ich war froh das ich am Vortag alles in meinem Laufrucksack verstaut hatte und nun musste ich alles wieder auspacken….).

7:15 Uhr, der Startschuss fiel und 450 Läufer wurde auf den Ultratrail geschickt. Die Stimmung war gespannt und ausgelassen, alle wollten nur noch los. Die ersten Kilometer wurde neutralisiert durch den Ort gelaufen um bald in den ersten Anstieg zu laufen, begleitet von ein paar Kühen machten wir uns über ein Auf und Ab durch den ersten Waldtrail wo die ersten Höhenmeter gesammelt wurden. Der erste Verpflegungspunkt war am Eibsee, von dort an ging es über die Skipisten in Richtung der Talstation Ehrwald, wo der erste wirklich steile Anstieg Richtung Staatsgrenze folgte.

Spätestens jetzt wusste jeder Läufer was ihm die nächsten Stunden blühte. Ein ständiges Bergauf Bergab auf anspruchsvollen Waldtrails, steile Up/Downhills und sensationellen Aussichten. Nachdem die zweite Verpflegungsstelle passiert war, ging es steil in hochalpines Gebiet Richtung „Feldernjöchl“ um kurz darauf den höchsten Punkt der Tour auf 2200m/höhe zu erreichen. Es war nebelig, windig aber ein unbeschreibliches Gefühl dort oben zu stehen.Der Abstieg ging es eben so steil bergab. Auf schmalen Trails mussten Schneefelder, Schlammpassagen und andere Hinternisse überwunden werden. Über die „Rotmoosalm“und „Hämmersmoosalm“ ging es wieder auf über 2048m/höhe zum „Scharnitzjoch“. Das Wetter war an diesem Tag mehr als ideal und ich genoss den Lauf bis dahin in vollen Zügen. Die Bergwelt eröffnete seine ganze Schönheit, es war ein wahrer Genuss mit den anderen Läufern durch diese „Welt“ zu laufen.

Mit Vitargo beim Zugspitz-Ultra Trail

Vom „Scharnitzjoch“ ging es extrem steil bergab, es mussten innerhalb von knapp 10km ca. 1000hm bergab gelaufen werden. Was mir teilweise ziemlich zu schaffen machte. Vom „Huberushof Reindlau“ bis nach „Leutasch“ verlief die Strecke gemässigt bergab.Zu meiner Freude traf ich in Leutach am großen Checkpoint wo alle Sportler von einen Arzt untersucht wurden, meine Freundin. Die nächsten 10km begleitete sie mich mit dem MTB in Richtung Staatsgrenze zurück nach Deutschland.Bis dahin fühlte ich mich super und hatte mein Ziel in 20h, das Ziel zu erreichen vor Augen. Bis dato hatten wir 75km hinter uns und es ging zum nächsten Anstieg Richtung „Bahnholzerweg“. Dort angekommen wussten wir, das es jetzt noch einmal sehr sehr anstrengend werden wird. Nach einem Downhill von ca. 500hm auf 5km Länge kamen wir ins „Reintal“. Ab da ging es nur noch Bergauf. Die Stunden verflogen und die Nacht brach langsam aber sicher ein. Ich machte mich „Nachtfest“ – (Langarmtrikot, Stirnlampe….). Vom Ferchensee ging es einige Kilometer über Forstrassen stätig bergauf.

Bis wir in einen schmalen Waldtrail abbogen. Zu diesem Zeitpunkt wurde mir bewusst, dass ich alle Kraft abrufen musste um diesen letzten Berg hinauf zu kommen. Der Aufstieg begann auf 810m/Höhe, innerhalb von 10km musste eine Höhendifferenz von 1219hm überwunden werden. Mit dem Licht meiner Stirnlampe kämpfte/ quälte ich mich durch unwegsames Gelände. Es kamen zum ersten mal an diesem Tag Zweifel auf, ob ich es überhaupt noch ins Ziel schaffen würde. Ich brach mental ein und musste kurz inne halten um mich wieder zu sammeln, körperlich ging es mir auch nicht mehr wirklich gut. Ich glaube ich habe Stunden für diese Teil des Wegen gebraucht um erleichtert die „Talstation Längenfelder“ zu erreichen. Dort spielten sich teilweise „Dramen“ ab und einige Sportler gaben entkräftet auf. Ich überlegte auch auszusteigen. Diese „doofe Idee“ verflog aber ganz schnell wieder und ich machte mich nach einen kurzen Stop Richtung „Alpspitz Bergstation“ auf 2029m.

Dort angekommen ging bereits wieder die Sonne auf und mir wurde da erst klar wie lange ich in diesem „verhexten“ Aufstieg unterwegs war.Der letzte lange Abstieg von 10km stand bevor. Es ging teilweise über Schneefelder, schlammigen schmalen Steigen von 2029m auf 800m ins Tal.Manchmal verzweifelte ich und redete mit mir selbst: „Daniel, wie sollst Du hier nur runterkommen….“. Mir ging es nach 20h laufen überhaupt nicht mehr gut und ich stolperte nur noch den Berg abwärts Richtung Ziel. Ich wusste gar nicht wo ich als erstes „aua“ sagen sollte….

Aber nach einer gefühlten Ewigkeit erreichte ich endlich das Tal und Grainau kam in Sicht.Und wer stand am Ende des Abstieges???? Die Ann meine Freundin, ich sah Ihr an, dass sie sich Sorgen machte, als sie mich sah. Wir zwei liefen die letzten 2km Richtung Ziel zusammen. Ich war von diesem, meiner bis dato extremsten Erfahrung wie benebelt und nahm es nur noch am Rande wahr wie ich ins Ziel kam und man mich feierte. Ich wollte einfach nur noch duschen, was essen und ins Bett. Es war ein extrem anstrengendes, in allen Richtungen intensives, super schönes, verhasstes Abendteuer.

Um 6:17Uhr erreichte ich das Ziel in 23:17h als 72er in meiner AK. Meine Gesamtplatzierung war zum Schluss der 223. Platz. Eins wurde mir an diesem Tag bewusst. Wir alle können über unsere Grenzen springen und mehr aushalten und bewältigen als wir denken. Es war mit Sicherheit nicht mein letzter UltraTrail. Sport frei…..

Vielen lieben Dank möchte ich noch an VITARGO aussprechen. Vielen Dank, dass Ihr mich so gut unterstützt habt und mir auch weiterhin treu bleibt.

Noch ein paar Zahlen:

Distanz: 100km
Höhenmeter Aufstieg: 5420hm
Höhenmeter Abstieg: 5420hm
Starter Ultratrail: 450
Finisher: weniger als 300

GLÜCKWUNSCH AN DANIEL FÜR DIESE TOLLE LEISTUNG!

Textquelle: http://www.triafreak.de/index.php/berichte/items/id-2-salomon-zugspitz-ultratrail.html

Oliver Binz und Willi Melcher – Laufbericht Mont Ventoux Le Grand Raid Dentelles

Vor kurzem schickten uns die Trail Sporler und Vitargo Fans Oliver Binz und Wilhelm Melcher einen beieindruckenden Trail-Laufbericht aus Südfrankreich. Am kommenden Samstag (29.06.12) sind bei Trailläufer in Italien beim Lavaredo Ultra Trail unterwegs – hierfür drücken wir beiden die Daumen. Hier jetzt aber ein kleiner Auszug aus dem Laufbericht zum Mont Ventoux :

Wir befinden uns am 18.05.2012 in der Süd-Provence / Frankreich, am Fuße des Berges vom Mont Ventoux. Das kleine Örtchen Malaucene ist der Ausgangspunkt eines 21km langen Aufstieges vom Westen auf den Mt Ventoux, +1535 Höhenmeter sind zu überwinden. Es regnet Bindfäden vom Himmel, 11° Grad zu Beginn des Aufstieges doch wir gewinnen rasch an Höhe. Einige Serpentinen vor dem Gipfel kommen wir ins Gespräch mit einem Radfahrer aus Iserlohn.

Völlig fertig verschnauft er ca. 1km unterhalb vom Gipfel;  er ist extra aus Nordrhein-Westfalen am Donnerstag angereist, um am Freitag einmal den Mt. Ventoux, eine Legende in der Tour de France

Radfahrgeschichte, zu erklimmen. Eine Gruppe von 8 Männern seien sie, gesprengt durch den zähen langen Anstieg, die kalte Nässe von mittlerweile 3°Grad auf ca 1800mtr ist zermürbend, aber es zählt nur eins: den Gipfel mit dem Rad zu erklimmen, als Held empfangen zu werden nd mit dem Auto Talwärts zu fahren.

Eine Abfahrt ist heute wirklich extrem gefährlich, bei dem Wasser auf der Straße. Das Gespräch dauert ca. 3-4min, aber auch mir ist schon sehr kalt und nass zudem. Also zurück ins warme Auto, Sitzheizung an, und den frierenden Radfahrer stehen lassen. Was für ein Glück haben wir heute erst Freitag, einen Tag vor unserem Wettkampf und genießen das Hundswetter hinter der Windschutzscheibe. Haha, aber der Wettergott gibt uns morgen trotzdem Saures. Der Gipfel – etwas unglaubliches Mystisches. Völlig fertige Radfahrer,

nach 2-4 Stunden Aufstiegskampf kommen sie an, der Wind bläst extrem einem ins Gesicht, Kälte, Nässe. Die Betreuer werfen dem Ankömmling eine Decke über die Schulter, Kinder und Ehefrauen umarmen ihren Helden; die können kaum Laufen aber strahlen über alle Backen fürs Foto. Glückseligkeit pur. Holländer, Belgier, Deutsche, Wohnwägen, Campingbusse ohne Ende, verrückte Radfahrer – der Berg hat wirklich etwas Mystisches. Und genau deswegen sind wir hier. Außergewöhnliches Erfahren.

Willi und mich steht morgen allerdings der Trailrun über 100km und +/-5167 Höhenmeter an. Nun geht’s mit dem Auto erst mal die südliche Route nach Bedoin den Mt Ventoux hinab. Hier merken wir schon was es heißt am Mt Ventoux unterwegs zu sein. Ein kahler weißer Kalkberg, der Fuß liegt auf 400mtr, die Spitze auf ca. 1900mtr.

Es kann unten und oben heiß sein, die Sonne brät einen, weil kein Schatten vorhanden ist. Oder es ist unten heiß und oben kalt und schlechtes Wetter. Der gefürchtete Mistralwind kann bis zu 200km/h auffrischen! Und das ungeschützt und frontal. Ein wahres Monster an Berg, unscheinbar und mitten in der wunderschönen Landschaft der Südprovence. Nach der Abfahrt hatten wir schnell wieder 21°Grad und Sonnenschein.

 

Es folgen die üblichen Rituale: Hotel einchecken, Startort Gigondas aufsuchen und Nummernausgabe, Nudelparty, Läufer treffen, etc. Aber etwas ist doch anders: Mit meinem Bruder und treuer Begleiter Alexander sind Willi und ich die beiden einzigen Deutschen der 120 Starter. Den Titel „bester Deutscher“ kann uns schon mal keiner mehr nehmen, finden wir urkomisch. In Sachen Lockerheit und Pastaparty sind uns die Franzosen meilenweit voraus. Pünktlichkeit und Disziplin zählt erst mal nicht.
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