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Team Vitargo erfolgreich bei der Marathonstaffel 2013 in Berlin

Team Vitargo

Liebe Sportlerinnen und Sportler,

mein Name ist Sandra Müller und ich bin seit Mitte November Personal Trainerin bei Fitness First im Kantcenter in der Wilmersdorferstraße Berlin! Heute möchte ich euch von der Marathonstaffel 2013 berichten, die  gestern auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof stattfand.

6 motivierte Läuferinnen- ein gemeinsames Ziel und auf geht`s!

Für unser Team ist der gestrige Erfolg wie ein kleines Wunder. Am Ende heißt es Position 22 und Platz 17 von 154 Frauen Teams!  Insgesamt waren 1496 Staffeln angemeldet und ca. 7500 Läufer vor Ort. Neben den Frauenteams starteten auch Männer- und Mixedteams!

Berlin Marathon Staffel 2013

Es ist Sonntagmorgen um 10.30 Uhr, der Startschuss fällt und die erste Läuferin, Ariane, startet für unser Team „Vitargo“. Es ist ganz schön frisch und die anderen Läuferinnen halten sich noch warm, bevor es an den Start geht. Ariane wird die ersten 6.1 km für uns laufen. Im Vorfeld haben wir  besprochen, dass wir uns in der Wechselzone auf der in Laufrichtung rechten Seite platzieren, um einen reibungslosen Wechsel ohne Zeitverlust hinzubekommen.  Nach 15 Minuten macht sich Eva startklar und begibt sich in die Wechselzone, um Ariane nicht zu verfehlen. Nach ca. 30 Minuten findet der „Abklatsch“ statt und Eva startet die ersten  5 km. Durch laute Zurufe schicken wir sie auf die Strecke!

Nun stehen die ersten 10 km auf dem Plan, dies ist meine Distanz. Ich  platziere mich gegen 11.15 Uhr in der Wechselzone. Nach weiteren 30 Minuten läuft Eva ein, wir schlagen uns kurz ab und mein Lauf kann beginnen. Die ersten 5 km sind super, ich laufe wieder durch den Flughafen und fühle eine schwere in meinen Beinen. Dennoch bleib ich dran und denke, ich laufe für mich und mein Team, gib nicht auf!

Nach 45 Minuten ist es geschafft, Anne steht auf der rechten Seite und wir schlagen uns ab! Sie läuft los und hat 5 km vor sich. Go Anne, das Team feuert ordentlich an!
Nun startet Gina an 5.ter Position die zweite 10 km Distanz. Anne läuft nach 25 Minuten in die Wechselzone ein und der Übergang verläuft auch hier reibungslos! Top! Kein Zeitverlust. Gina ist so schnell über die Startbahn gelaufen, dass wir sie übersehen haben. Erst in der zweiten Runde feuern wir sie an.

Nun  schauen wir das erste Mal auf die Zeit mit Hinblick auf unsere Endergebnis. Es sind bislang fast  3 Stunden vergangen. Unsere letzte Läuferin Ute macht sich bereit. Gina ist 47 Minuten unterwegs, klatscht ab und Ute startet nach 3 Stunden 3 Minuten auf die Bahn. Es gibt erste Hochrechnungen, „wenn sie es in 35 Minuten schafft, dann haben wir eine Zeit von 3 Stunden 38“, das wäre super!!!  Und was passiert, Ute, schafft die 6 km sogar in 31 Minuten und wir erreichen die Endzeit von 3:34:06!!!

Die Freude im Team ist groß und alle sind stolz auf die persönliche Leistung, sowie die Leistung des Teams!

Besonders  erwähnenswert ist, dass das Team in dieser Formation noch nie gelaufen ist. Wir haben uns sonntagfrüh getroffen und haben durch unser gemeinsames Ziel etwas Großartiges geschafft. Innerhalb weniger Minuten entstand der Teamgeist und wir wussten, wir werden die 42,195 km zusammen schaffen!

Danke an unsere Coaches Michaela und Markus und an das gesamte Team!
Wir waren spitze!!!

Berlin Marathonstaffel Team Vitargo 2013

An alle Läuferinnen und Läufer, vielleicht sehen wir uns im nächsten Jahr bei weiteren Läufen oder bei der Marathonstaffel!

Ich freu mich drauf,
eure Sandra

Bild und Textquelle: Sandra Müller per E-Mail

 

Auf dem beschwerlichen Weg zum Rennsteig, Teil 1

Auf dem beschwerlichen Weg zum Rennsteig, Teil 1

Nach einem „Seuchenjahr“ 2012 (u.a. Bruch der rechten Kniescheibe infolge eines Radunfalls) bin ich mittlerweile wieder so weit, dass ich mir für die Saison 2013 bescheidene Ziele setzen kann, wobei die Tatsache, dass ich überhaupt wieder längere Strecken laufen kann angesichts der Schwere der Verletzung mehr als bemerkenswert ist – das erst einmal vorweg. Nach einem motivierenden Debut 2011 über die 100 km-Distanz lassen mich die Ultradistanzen nicht mehr los. Eigentlich war die Planung, Mitte August dieses Jahres die 100 Meilen beim Mauerlauf in Berlin zu laufen (mit Zieleinlauf an meinem Geburtstag), aber da muss ich wegen der komplett fehlenden letzten Saison später noch mal ran. So also der Rennsteiglauf Ende Mai, ein Klassiker, den man als Läufer ja auch mal gelaufen sein muss. Und der Supermarathon hat mit seinen knapp 73 km und nicht zu wenig Höhenmetern auch ausreichend Ultra-Charakter. Teile des Rennsteigs bin ich schon bei meinem Hunderter, „Thüringen Ultra“, gelaufen, der in Fröttstädt gestartet wurde und immer wieder Streckenabschnitte des Rennsteigwegs aufwies.

Mit von der Partie beim Rennsteiglauf wird dann auch meine Frau Christine sein, die hier ihren ersten Ultra laufen will und mit über 25 Laufjahren und 40 Marathonläufen ausreichend Erfahrung für dieses Unternehmen besitzt.

Eine erste Standortbestimmung soll der Halbmarathon in Vreden sein. Traditionell beginnen wir die Laufsaison auf den schnellen Wendepunktstrecken unweit der Grenze zu den niederländischen Nachbarn im Westmünsterland. Eine ganz familiäre Veranstaltung, von Läufern für Läufer. Allerdings entscheiden wir uns am Vorabend schweren Herzens dagegen in Vreden an den Start zu gehen. Die vorausgesagten deutlichen Minustemperaturen sowie der eisige Nordostwind lassen die Teilnahme an einem Wettkampf nicht als sinnvoll, vielleicht sogar als gesundheitsschädigend erscheinen. Also disponieren wir schnell um und buchen für den frühen Samstagmorgen 25 km auf unserer Hausrunde. Die sind angesichts der Bedingungen aber auch nicht das reine Vergnügen (wie das Bild von Christine zeigt), wir ziehen das aber durch und schaffen es sogar, jeden 5 km-Abschnitt insgesamt eine Minute schneller zurück zu legen. Am nächsten Wochenende steht dann der erste 30er an, bevor Mitte März mit dem Syltlauf über 33,333 km das erste Saison-Highlight folgt.

Vitargo Christine Winterlauf

(Fortsetzung folgt)

Vielen Dank für diesen Bericht und vor allem ein wieder guten Einstieg in die langen Distanten für die Laufsaison 2013 wünscht das MyVitargo-Team!

Bild- und Textquelle: Holger Deifuß per E-Mail

Vitargo Sportler Klaus Link erfolgreich beim Münster Triathlon

Team Vitargo Sportler Klaus Link beim Triathlon in Münster

In einer Zeit von 1:24:43 war Klaus Link vom Team Vitargo bei seinem Triathlon-Debüt in Münster sehr zufrieden. Bei strömenden Regen mussten die knapp 1.000 Athleten an dem Triathlon Wochenende (Challenge Roth und Ironman Frankfurt fanden ebenfalls an diesem Wochenende statt) ihr ganzes Geschick unter Beweis stellen, um sicher im Ziel anzukommen.

Team Vitargo Sportler Klaus Link beim Triathlon in Münster

Bei der Volksdistanz mussten 500 m im Hafen von Münster gewschwommen, 20 KM mit dem Rad gefahren und 5KM gelaufen werden. Klaus Link der zum ersten Mal bei einem Triathlon am Start war, bewältigte diese Distanz wie folgt: 00:14:25 (Schwimmen)  00:38:24 (Rad), 00:26:59 (Laufen), 01:24:43 Total.

Team Vitargo Sportler Klaus Link beim Triathlon in Münster

Damit landete er auf dem 278 Platz und Platz 25 in der AK M50. Selbstverständlich hatte Klaus Link dabei die Vitargo Gels im Einsatz und früh morgens noch ein Vitargo + Carboloader getrunken, um optimal an der Startlinie zu stehen.

Team Vitargo Sportler Klaus Link beim Triathlon in Münster

Gratulation zu diesem Einstand!

Bild- und Textquelle: Klaus Link per E-Mail
Weitere Infos zum Münster-Triathlon gibt es hier: http://www.sparda-muenster-city-triathlon.de

Team Vitargo – Joachim und Martina Krause

Joachim Krause vom Team Vitargo

Martina und Joachim Krause waren in den letzten Wochen wieder als Team Vitargo laufend unterwegs. Hierbei ging es in erster Linie, um Spaß und um das Entdecken von neuen Strecken:

22.04. Marathon deutsche Weinstrasse
29.04. Hermannslauf
12.05. 40. Rennsteig Supermarathon
20.05. E.ON Kassel Marathon

An der Weinstrasse gab es Wein und auf der Strecke beim Rennsteig Schwarzbier, Schmalzstullen und Bockwurst. Diese besondere Streckenverpflegung wurde natürlich auch mit Vitargo-Gel, Salt & More und Riegel auf allen Strecken kombiniert. Dabei hat sich herrausgestellt, das sich die Vitargo-Produkte auch sehr gut mit Alkohol vertragen. 😉

Bis auf den Kassel-Marathon gab es bei allen Läufen sehr milde Temperaturen. In Kassel wurde die Dosierung der Salt & More Salz-Kapseln verdoppelt. Wieder gab es bei keinem der Läufe  Krämpfe und auch die Tage danach waren schmerzfrei.

Bild und Textquelle: Joachim Krause per E-Mail

Im Land der 1000 Hügel beim Rothaarsteig Marathon – Vitargo Team

Zum Abschluss der Saison gingen Christine Jücker-Deifuß und Holger Deifuß vom VITARGO Team an den Start des Rothaarsteig Marathons, der im Schmallenberger Ortsteil Fleckenberg gestartet wird. Der mit insgesamt 835 Höhenmetern anspruchsvolle Kurs durch das Schmallenberger Sauerland erfreut sich wachsender Beliebtheit, was nicht nur auf die perfekte Organisation der Veranstaltung zurückzuführen ist. Trotz seiner Schwierigkeiten bot der fast komplett im Wald verlaufende Rundkurs den rund 300 Teilnehmern immer wieder eindrucksvolle Ausblicke in das Land der 1000 Hügel. Die Trailpassagen über wurzelige Waldpfade sowie die koordinativ und muskulär anspruchsvollen Gefällstrecken verleihen den 42,195 km, die zum Teil auf dem Rothaarsteig gelaufen werden, eindeutig Crosscharakter.

Team Vitargo erfolgreich beim Rothaarsteig Marathon

Dass diese anspruchsvollen Trailstrecken ihm liegen, weiß Holger Deifuß nicht erst seit dem „Thüringen Ultra“ im Juli, als er die 100 km mit 2.200 Höhenmetern quer durch den Thüringer Wald unter 10 Stunden zurücklegte. Auch im Sauerland kam Deifuß drei Wochen nach dem Berlin-Marathon gut mit den Bedingungen zurecht, wobei das herrliche Herbstwetter natürlich ein Übriges tat. Mit 3:27,39 Stunden war Deifuß in seinem 57. Marathon nur 12 Minuten langsamer unterwegs als auf dem topfebenen Hochgeschwindigkeitskurs in Berlin. Allerdings war die Altersklasse M40 so stark besetzt, dass es mit dem neunten Rang nur zu einer Topten-Platzierung reichte.

Auf den gleichen Platz kam seine Frau in der W40. Allerdings machten Christine Jücker-Deifuß bei ihrem vierten Start in dieser Saison über die klassische Distanz von 42,195 km mehr die ausgedehnten Abstiege im letzten Streckendrittel zu schaffen als die Anstiege hinauf auf den Rothaarsteigkamm zu Beginn des Rennens. Mit einer Verhärtung in der Wade nach der Hälfte des Rennens musste sie den Belastungen dieser Saison Tribut zollen und war froh das Ziel nach 4:18,45 Stunden überhaupt erreicht zu haben.

Text- und Bildquelle: Holger Deifuß

VITARGO beim Berlin-Marathon 2011

Team Vitargo erfolgreich beim Berlin Marathon 2011

Beim Weltrekord-Marathon in Berlin waren auch Christine Jücker-Deifuß und  Holger Deifuß vom Team VITARGO dabei. Auf ihrer 42,195 km langen Sightseeing-Tour durch die Hauptstadt passierten die beiden VITARGO Sportler nahezu alle Sehenswürdigkeiten im Laufschritt. Im Gegensatz zum Vorjahr hatte der Wettergott bei der 38. Auflage des Massen-Events wie schon so oft ein Einsehen mit den Ausdauersportlern aus 151 Nationen. Strahlender Sonnenschein und spätsommerliche Temperaturen beflügelten nicht nur die rund eine Million frenetischen Zuschauer am Straßenrand.

Team Vitargo erfolgreich beim Berlin Marathon 2011

Auch die Ausdauersportler waren im Gegensatz zum Vorjahr, als Kälte und Dauerregen auf die Stimmung und die Zeiten drückten, mehr als zufrieden. Ganz so schnell wie der neue Weltrekordhalter Patrick Makau beim Berlin Marathon waren die beiden VITARGO Läufer zwar nicht unterwegs, aber das Ehepaar zeigte sich nach dem Zieleinlauf unweit des Brandenburger Tores zufrieden mit seinen Leistungen.

Team Vitargo erfolgreich beim Berlin Marathon 2011

Die große Schleife durch nahezu alle Ost- und West-Stadtteile der Metropole brachte an diesem Tag Holger Deifuß am schnellsten hinter sich. Bei seinem 15. Start in Berlin verfehlte Deifuß mit 3:15,49 Stunden sein persönliches Zeitziel nur um wenige Minuten, wobei das „Jubilee“-Mitglied (Läufer, die zehn Mal beim Berlin-Marathon gefinisht haben) die zweite Hälfte sogar schneller zurücklegte als die erste. Den zweiten Marathon innerhalb von 14 Tagen bestritt Christine Jücker-Deifuß, die mit den äußeren Bedingungen in der Spree-Metropole wesentlich besser zurecht kam als mit dem feucht-warmen Wetter in Münster. Allerdings musste sie jenseits der 30 Kilometer-Marke der Doppelbelastung Tribut zollen und ein wenig Tempo herausnehmen. Trotzdem war Jücker-Deifuß mit 3:47,49 Stunden bei ihrem dritten Marathon in dieser Saison rund zehn Minuten schneller als in Münster.

Team Vitargo erfolgreich beim Berlin Marathon 2011

Bild und Textquelle: Holger Deifuß

Jubiläumsmarathon in Münster bei Sauna-Bedingungen – Team Vitargo

Jubiläumsmarathon in Münster bei „Sauna“-Bedingungen

Eine Geburtstagsfeier im Freien mit schlechtem Wetter – da kommt bei den Gästen schnell schlechte Laune auf. Ganz ähnlich erging es vielen Teilnehmern des Jubliläumsmarathons in Münster. Der Wettergott hatte bei der Feier des 10. Geburtstages des Münster-Marathons kein Einsehen mit den rund 3150 Startern über die klassische Distanz von 42,195 km. Recht hohe Temperaturen und eine unangenehme Luftfeuchtigkeit beeinträchtigten spürbar die Leistungen vieler Läuferinnen und Läufer.

Christine Jücker Deifuß vom Team Vitargo beim Münster Marathon 2011

So mussten viele Läufer schon früh von ihren ambitionierten Zeitzielen Abstand nehmen und zum Teil beträchtliche Zeitaufschläge in Kauf nehmen oder sogar aus dem Rennen aussteigen. Dennoch waren die Marathonis, die bis zum bitteren Ende durchhielten, am Ende froh, beim Jubiläumsmarathon in Münster dabei gewesen zu sein. Die gute Stimmung an der Strecke sowie die gewohnt tadellose Organisation entschädigten die Ausdauersportler für die Strapazen.

Christine Jücker-Deifuß vom VITARGO Team wusste nach dem Zieleinlauf auch nicht, ob sie sich freuen oder doch eher enttäuscht sein sollte. Mit 3:56,05 Stunden hatte sie ihr ursprünglich anvisiertes Zeitziel um rund eine halbe Stunde verfehlt. Schon früh musste die erfahrene Marathonläuferin an diesem Tag „Tempo rausnehmen“, da sie angesichts der klimatischen Verhältnisse schnell merkte, dass das angeschlagene Tempo nicht zu halten ist. Trotzdem war die VITARGO Sportlerin nach ihrem siebten Zieleinlauf in Münsters guter Stube, dem Prinzipalmarkt, dann doch gerührt. Die von zahlreichen Zuschauern eng gesäumten letzten Meter hatte sie gemeinsam mit ihrer Tochter Anna, die selber bereits als Leichtathletin aktiv ist, absolviert. Dieser bewegende Zieleinlauf entschädigte zumindest emotional für die Qualen auf der Strecke.

Christine Jücker Deifuß vom Team Vitargo beim Münster Marathon 2011

Besser erging es ihrem Teamkollegen Karl Berndstrotmann, der von Beginn an ein couragiertes Rennen lief, allerdings auch auf der zweiten Rennhälfte deutliche Abstriche machen musste. Dennoch rettete sich der erfahrene Ultraläufer mit einer Klasse-Zeit ins Ziel. Mit 3:02,23 Stunden blieb der Läufer im Trikot des SuS Olfen zwar knapp über der begehrten 3 Stunden-Marke, in der stark besetzten Altersklasse M50 schaffte der in Lüdinghausen lebende Sportler aber als Dritter den Sprung auf das Siegerpodest.

Bild- und Textquelle: Holger Deifuß

Ebenfalls mit Vitargo in Münster am Start waren noch Joachim und Martina Krause sowie Mathias Feik – allen Sportlern ein herzliches Dankeschön für euren Vitargo-Einsatz!

Axel Fehlau schnellster Deutscher beim Styrkeproven 2011

Da kann man noch so viel planen und überlegen, sich auf alle Eventualitäten vorbereiten und dann kommt es anders als gedacht. Aber mal von vorne, wo fängt man das ganze Projekt denn an? Bei den 99 Einschlafversuchen am Abend zuvor oder dem 4 Uhr aufstehen? Also kurz und knapp mal wieder nur 3,5h geschlafen, gemeinsames Frühstück, Gepäck abgeben und warmfahren. Bei trockenem aber kühlem Wetter in Trondheim eine wahre Wonne um 5.15 Uhr 🙂

Kaum fahren wir aus der City, wird es nass. Mental schon mal eine Vorbereitung auf die ersten Kilometer. Nasskalt, so kenne ich Trondheim am Morgen des Rennsamstages.

In der Teambesprechung vom Freitagnachmittag war davon nicht die Rede, mir wurde die Aufgabe zugeteilt, neben dem Käpt’n zu fahren. Die Position ist direkt hinter dem 14 – 18 Fahrern, die vorne Kreiseln. Man hat zwar nicht die Belastungsspitzen wie im Kreisel, aber immer eine kleine Lücke und somit mehr Widerstand als würde man ganz hinten mitrollen. Bei Tempo 42 – 44 ist mitrollen ja nur bedingt möglich, da schon getreten werden muss.

Die Wolken hängen in den Bergen, aber die Wetteraussichten sehen ab Oppdal gut aus. Mit Tempo 45 geht es in den ersten Anstieg mit einer schnellen Abfahrt. Nach dem Kreisverkehr dann 60 Kilometer fast flach zur Auffahrt zum Dovrefjell. Was Wetter bessert sich, die Temperaturen sind aber immer noch mit 8 – 11° C Grad frisch. Die ersten beiden Stunden an dieser Position verbringe ich im Regen und bekomme so manche Gischt ab. Ich entschließe mich, nach der ersten Verpflegung meine Einweggummihandschuhe unter die Radhandschuhe anzuziehen. Kein leichtes Unterfangen in der Gruppe mit kalten nassen Händen, aber nach einigen Kilometern werden meine Finger wieder wärmer.

Mittlerweile fahre ich auch regelmäßig vorne im Kreisel und gewöhne mich an die Belastungsspitzen und finde immer mehr Spaß an der gemeinsamen Ausfahrt. Kurz vor dem höchsten Punkt zeigt sich die Sonne, es wird schon spürbar wärmer. Ich habe mir Sonne gewünscht, aber bitte nicht zu viel, denn unter dem Aerohelm wird es sonst ganz schön heiß.

Das Hochplateau hat dieses Jahr kaum Wind, so dass wir zügig drüberfliegen, um im Anschluss die 7 km lange Abfahrt nach Dombas zu genießen. Wir schaffen die ersten 200 km in weniger als 5 Stunden, also alles nach Plan. Der Wind steht gut, leicht von Norden, es ist sonnig mit leichter Bewölkung, die Sause nach Lillehammer kann losgehen. Nach 270 km ist es ein tolles Gefühl, die Hälfte in 6h39m gefahren zu haben. Aber es ist noch ein langes Stück. Arm- und Beinlinge habe ich längst der Crew am Straßenrand zugeworfen und auch einen neuen 2 Liter CamelBak entgegen genommen. Es kann also weitergehen. Das Tempo bleibt und wird in den flach abfallenden Passagen noch mal forciert auf bis zu 46 – 48 km/h. Direkt in Lillehammer geht es bergauf, die ersten Ermüdungserscheinen zeigen sich. Auch wenn wir nur 8h30m bisher unterwegs sind, ist es spürbar, den Rhythmus auf bergauf/-ab umzustellen.

Nach ca. 390 – 400km gibt mein rechter Bremsschaltgriff den Geist auf. Weiterfahren mit nur 3 Gängen hinten ist bergauf möglich, aber die Schussfahrten bergab mit über 50 – 60 km/h sind nicht mal mit hoher Trittfrequenz dauerhaft drin. Ich lasse mich zurückfallen, aber leider kann mir das Folgefahrzeug nicht helfen. Die nach uns gestartete und spätere Siegermannschaft sammelt mich auf. Ich versuche, durch geschicktes Bergabrollen dranzubleiben, aber das gelingt mir nicht immer und schon sind auch die weg.

Zum Glück habe ich mein Telefon und die Nummer von unserer Crew dabei und frage nach einem neuen Rad, was zufällig parat und unbenutzt und vom Sponsor für solche Fälle vorbereitet ist. Das Begleitauto fährt zurück, wir bauen die Pedale um und fixieren den Transponder. Essen & Trinken fassen und schon kann ich das letzte Stück in Angriff nehmen.

Frei nach dem Motto „100 km gehen immer“ trete ich besonnen und beherzt die letzten 90 Kilometer bei schönen Wetter Oslo entgegen. Ohne Puls, Watt oder Geschwindigkeit fehlt mir auch das Zeitgefühl. Die letzten 3 – 4 langen Anstiege kann ich gut bewältigen und genieße die Abfahrt zum Ziel. Erst nach Einfahrt erkenne ich meine tatsächliche Fahrzeit von 13h50m46s.

Überglücklich aber nicht völlig erschöpft empfangen mich meine Teammitglieder.

Die offizelle Ergebnisliste findet sich hier, ebenso kann eine Excel-Liste mit den Ergebnissen der Jahre 2000 – 2011 im Ergebnislisten-Downloadbereich heruntergeladen werden.

Meine SRM-Aufzeichnung stelle ich ebenfalls zur Verfügung, diese ist über den SRM-Downloadbereich zu erreichen

Quelle: Axel Fehlau – http://www.styrkeproven.net/index.php?option=com_content&task=view&id=192&Itemid=191

Holger Deifuß vom Team Vitargo beim Thüringen Ultra 100 km

Einen Einstand nach Maß über die 100 km-Distanz erwischte der für den FC Nordkirchen startende VITARGO-Sportler Holger Deifuß. Beim Ultralauf im thüringischen Fröttstädt bewältigte der Langstreckenläufer aus dem Münsterland zum ersten Mal die 100 km am Stück – und das gleich unter 10 Stunden.

Holger Deifuß vom Team Vitargo beim Ultra Lauf in Thüringen über 100KM

Für seine 100 km-Premiere hatte sich Deifuß gleich eines der anspruchsvollsten Rennen in Deutschland über diese nicht so häufig gelaufene Distanz ausgesucht, sieht man einmal von den hochalpinen Wettbewerben ab. Denn neben den 100 km galt es noch insgesamt 2150 Höhenmeter auf einer großen Runde durch den Thüringer Wald rund um den Inselberg, unweit der berühmten Wartburg, zu bewältigen. Schwierige Anstiege sowie koordinativ anspruchsvolle und muskulär ungemein belastende Bergabpassagen auf den durch die Regenfälle der letzten Tage vielfach aufgeweichten Waldwegen verlangten den insgesamt 176 Startern alles ab.

Holger Deifuß vom Team Vitargo beim Ultra Lauf in Thüringen über 100KM

Nach dem Start in aller Herrgottsfrühe um vier Uhr morgens bei gerade einsetzender Dämmerung lief Holger Deifuß das Rennen vorsichtig an, was sich im weiteren Verlauf bezahlt machte, denn auf der zweiten anspruchsvolleren Hälfte musste der VITARGO-Sportler nur einen Zeitaufschlag von knapp 20 Minuten in Kauf nehmen. Auch eine Schwächeperiode bei km 64 nach einem acht Kilometer langen Anstieg und einer anschließenden rasanten Talfahrt konnte Deifuß überwinden. Selbst auf den letzten zehn Kilometern konnte der erfahrene Läufer, der seit 1983 an Wettkämpfen teilnimmt, sein Tempo noch einmal steigern und mit 9:52,20 Stunden die begehrte 10 Stunden-Marke gleich in seinem ersten Rennen über diese Distanz sicher unterbieten. Deshalb passierten auch nur zehn Läufer vor Deifuß das von allen Teilnehmern herbeigesehnte 99 km-Schild mit dem nicht ganz ernst gemeinten Hinweis „Umkehren lohnt nicht!“. Neben dem elften Platz im Gesamteinlauf sicherte sich Deifuß in der Altersklasse M40 den fünften Rang.

Gratulation zum ersten Hunderter in dieser tollen Zeit!

Bild und Textquelle: Holger Deifuß per E-Mail

 

Team Vitargo beim Knastmarathon im Darmstadt

Wieder einmal sehr interessante Lauferfahrungen machten Joachim und Martina Krause bei dem zum fünften Mal durchgeführten Knastmarathon in Darmstadt.

Vitargo Team beim Knastmarathon

O-Ton: Sehr beklemmender Ort. Am Ende war es eine sehr interessante Erfahrung auch mit Menschen zu laufen bzw. sich zu unterhalten, denen man doch nur teilweise und mit einigem Abstand begegnen möchte.  Alles in allem ein sehr schöner Lauf, den wir in guter Erinnerung halten werden.

Vitargo Team Knastmarthon Start/Zielbereich

Bild und Textquelle: Joachim Krause per E-Mail – Danke für euren Einsatz!

Weitere Informationen: http://marathonundlaenger.wordpress.com/2011/05/13/vorbericht-faz-net-uber-den-knast-marathon/
http://www.runnersworld.de/laufevent/knastmarathondarmstadt/2011

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