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Vitargo Sportler Stefan Schmid erfolgreich beim Ironman Cozumel

Liebe Freunde und Sponsoren,

nun habe ich die Saison 2012 abgeschlossen!

Bei meinem letzten Wettkampf in diesem Jahr, dem Ironman Cozumel, konnte ich mir einen hervorragenden 9ten Platz erkämpfen.

Mit diesem Ergebnis bin ich überglücklich!

Ich war der beste Deutsche in diesem Wettkampf. Auch internationale Top-Athleten sind in der Ergebnisliste hinter mir zu finden, wie z.B.:

– Luke McKenzie (Top10 Ironman Hawaii 2011)
– Ezequil Morales (Sieger Ironman Wisconsin 2011, Ironman Brazil 2012)
– Eduardo Sturla (mehrfacher Sieger des Ironman Brazil)

-Patrick Evoe (Sieger Ironman Louisville 2012)
-Dirk Bockel (Top 10 Ironman Hawaii 2012, Sieger Ironman Regensburg)

Ergebnisse gibt es hier:  http://www.asdeporte.com/resultadoseventos/resultados.asp?evento=3617&tramo=20&criterio=categoria&categoria=X&sexo=&procedencia=&sw1=1

Für Hawaii 2013 gab es 880 Punkte. Somit gehe ich nun mit 1.100 Punkten in die Saisonpause.

Einen Monat lang heißt es jetzt Beine hoch und Hang Loose!

Vitargo Sportler stefan Schmid erfolgreich beim Ironman

Bild und Textquelle: Stefan Schmid per E-Mail!

Trainingscamp Fuerteventura II

Die erste Woche im Trainingslager auf Fuerteventura ist schon wieder vorbei. Das Training läuft in allen 3 Disziplinen hervorragend und im Hinblick auf den IRONMAN Cozumel am 25. November bin ich voll im Soll.Hier auf den Kanaren steht aber nicht nur das Training im Vordergrund, ich konzentriere mich auch auf die Optimierung meiner Wettkampfernährung.

In diesem Sektor bin ich froh, mit VITARGO den richtigen Partner an meiner Seite zu haben. VITARGO ist ein hochwertiges, langkettiges Kohlenhydrat aus Schweden. Es passiert denMagen-Darm-Trakt schneller als andere Kohlenhydratmischungen, wodurch es keine Magenproblem auch bei Zufuhr hoher Kohlenhydratmengen gibt.

Ein Zweiter wichtiger Baustein in meiner Wettkampfernährung ist das Salz. Während der Belastung verliert man enorm hohe Mengen an Natrium (vor allem bei einem Wettkampf in der Hitze wie beim IRONMAN Mexico), was zu Krämpfen führen kann. Hier ist „Salt&More“ von VITARGO meine erste Wahl!
Mehr Info`s zu den Produkten gibt es unter www.myvitargo.de!
Von VITARGO gibt es übrigens auch ein Gel 😉

Viele Grüße aus Fuerteventura,

Euer Stefan

Donnerstag, 1. November 2012

Vitargo Triathlet Stefan Schmid – Platz 9 beim Ironman Irland 70.3

Platz 9 und 220 Punkte für die Weltmeisterschaft 2013 waren es am Ende beim Ironman 70.3 in Irland.

Nach der Einführung des neuen Qualifikationssystems (dem Punktesammeln für die Weltrangliste) ist mittlerweile jedes Rennen mit Top-Athleten gespickt.
Alle brauchen Punkte um bei den Weltmeisterschaften – egal ob Langstrecke (Ironman) oder Mitteldistanz (Ironman 70.3) – dabei zu sein.

So ist es nicht verwunderlich, dass der Wettkampf in Irland ebenfalls erstklassig besetzt war.

Es gewann der Schweizer Jan van Berkel (nach verpasster Olympiaqualifikation wechselte er auf die längeren Distanzen).Zweiter wurde der fünffache Weltmeister Terenzo Bozzone aus Neuseeland. Das Podium vervollständigte der Vorjahressieger Mike Aigroz aus der Schweiz. Wie es in den kommenden Wochen weitergeht, ist noch nicht zu 100 Prozent sicher, da ich mit einer starken Erkältung von Irland zurückgekehrt bin. Nach mehreren Arztterminen konnte ich erst gestern mein Training wieder aufnehmen. Deswegen werde ich in den nächsten Tagen entscheiden,  ob ich am 23. September in Frankreich (Ironman 70.3) an den Start gehe.

Mein Saisonhöhepunkt ist der Ironman Mexiko am 25. November.

Textquelle: Stefan Schmid per E-Mail –  Mehr Infos und Fotos gibt es in Stefans Facebookprofil: http://www.facebook.com/stefan.schmid.165

Stefan Schmid – Saisonplanung 2012/2013

Liebe Freunde und Sponsoren,

endlich steht die Entscheidung fest, wie es in diesem Jahr bei mir sportlich weiter geht. Mein größtes Ziel ist nach wie vor die Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii!

Um in diesem Jahr auf Hawaii starten zu können, müsste ich, wie schon im letzten Newsletter beschrieben, noch in diesem Monat einen Ironman erfolgreich finishen. Dafür hätte ich unmittelbar nach der Ironman Europameisterschaft in Frankfurt wieder ins Training einsteigen müssen. Da aber nach diesem schweren Wettkampf bei mir planmäßig erst einmal die Regeneration im Vordergrund stand, wäre die Zeit für eine weitere intensive und professionelle Ironman-Vorbereitung einfach zu kurz gewesen. Außerdem glaube ich nicht, dass ich nach 2 Ironman Rennen innerhalb von 1,5 Monaten (Frankfurt im Juli und ein weiterer Ironman im August) noch fit und ausgeruht auf Hawaii am Start stehen würde und dort meine Leistung abrufen könnte um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Deshalb habe ich mich schweren Herzens dazu entschlossen, nicht um jeden Preis schon in diesem Jahr als Profi auf Hawaii zu starten. Stattdessen werde ich mich voll und ganz auf die Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft 2013 konzentrieren. Noch dieses Jahr werde ich bei folgenden Rennen starten, um schon 2012 möglichst viele Punkte für das nächste Jahr zu erkämpfen:

  • Ironman 70.3 Irland am 2. September
  • Ironman 70.3 Frankreich am 23. September
  • Ironman Mexiko am 25. November

Ich bin davon überzeugt, die für mich richtige Entscheidung getroffen zu haben und freue mich auf meine nächsten Wettkämpfe!

Viele Grüße

Euer Stefan

Textquelle:  Stefan Schmid per E-Mail

Stefan Schmid – Rennbericht Ironman Germany Frankfurt 2012

Liebe Freunde und Sponsoren,

eins vorweg. Die gestrige Ironman Europameisterschaft in Frankfurt war für mich ein absolut brutaler Tag, eine mentale und körperliche Grenzerfahrung.Aber jetzt alles von vorne.
Mein Trainer Markus Kneip hat es wieder einmal geschafft, mich auf den Punkt genau in eine Top-Form zu bringen.Schon beim Schwimmen hatte ich ein gutes Gefühl und konnte nach 3,8 Kilometern in 50 Minuten und 37 Sekunden in einer neuen persönlichen Bestzeit den Langener Waldsee verlassen.Somit habe ich mich in der ersten Disziplin um 3 Minuten verbessert.

Auf dem Rad habe ich dann sofort ordentlich Druck gemacht und konnte die Lücke zur Gruppe um den Silbermedalliengewinner von den olympischen Spielen 2000 in Sydney, Stephan Vuckovic, nach 50 Kilometern schließen. Leider nicht auf der Athletenseite stand gestern der Wettergott. Nach 25 Kilometern auf dem Rad begann es leicht zu tröpfeln, 3 Minuten später schüttete es wie aus Eimern. Hinzu kam starker Wind, der alles noch viel schwerer machte.Am Ende der ersten der beiden Radrunden war ich so durchgefroren, dass ich mir ernsthaft überlegt habe das Rennen vorzeitig zu beenden. Ich zitterte am ganzen Körper und konnte kaum den Lenker festhalten.

Die letzten 20 Kilometer auf dem Rad war es dann Gott sei Dank wieder trocken und das Wetter wurde besser.Allerdings hatte mir die lange Fahrt in der Kälte und im Regen so viel Energie gekostet, dass ich zu diesem Zeitpunkt Schwierigkeiten mit meinem Magen bekam. Zu Beginn der Laufstrecke merkte ich schon, dass das ein verdammt unangenehmer Marathon werden könnte.

Stefan Schmid beim Ironman Frankfurt 2012

Bei Kilometer 7 musste ich einen ersten Zwischenstop einlegen und einige mehr sollten noch folgen.Der Lauf war ein einziger Kampf gegen meine Magenprobleme und Übelkeit.
Ich war heilfroh, als ich nach 8 Stunden, 44 Minuten und 49 Sekunden als 11ter das Ziel am Frankfurter Römer erreichte.

Vor dem Rennen war mir klar, dass eine Top 10 Platzierung wahrscheinlich nur mit einem perfekten Tag möglich wäre.Jetzt konnte ich beim Laufen meine gewohnte Leistung aufgrund der Probleme leider nicht abrufen und wurde trotzdem 11ter! Natürlich bin ich enttäuscht weil ich genau weiß was möglich gewesen wäre, aber ich bin auch froh und stolz, dass ich dieses Rennen bis zum Ende durchgezogen habe und nicht schon während dem Radfahren ausgestiegen bin. Im Hinblick auf die Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft habe ich jetzt 3.360 Punkte. Ob das für Hawaii reicht, weiß ich Ende Juli. Dann werde ich meine zweite Saisonhälfte 2012 planen.
Jetzt freue ich mich auf 2 Wochen ohne Sport, die habe ich mir nämlich verdient!

Vielen Dank für Eure Unterstützung und Eure zahlreichen Mails vor und nach dem Rennen.
Und ein rießengroßes DANKESCHÖN an alle, die mit in Frankfurt waren und am Streckenrand alles gegeben haben um mich nach vorne zu pushen. Ihr seit der Wahnsinn!

Viele Grüße,
Euer Stefan

Text und Bild: Stefan Schmid per E-Mail

Trotz dieser Magenprobleme – Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

Vitargo Sportler Stefan Schmid beim Ironman 70.3 in der Schweiz

Leider konnte ich am vergangenen Sonntag beim Ironman 70.3 in der Schweiz nicht meine beste Leistung zeigen. Ich war in sehr guter Form angereist. Das Training in den vergangenen Wochen lief sehr gut und schon auf Mallorca konnte ich ein respektables Ergebnis erzielen. Jedoch ist die sportliche Form das eine und die Tagesform das andere.
Gestern war ein Tag, an dem ich diese Form nicht abrufen konnte – und das bedauerlicherweise in allen drei Disziplinen.

Vitargo Sportler Stefan Schmid beim Ironman 70.3 in der Schweiz

Ich habe mich dennoch bis ins Ziel durchgekämpft und finishte auf Platz 12. Das Starterfeld war beachtlich. Der Veranstalter gab bekannt, dass es sich neben der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Las Vegas, hier in der Schweiz um das am besten besetzte Rennen dieser Serie handelt. Für die Qualifikation zur Ironman Weltmeisterschaft im Oktober auf Hawaii konnte ich noch wertvolle 240 Punkte sammeln.

Mein aktueller Punktestand beträgt nun 1920 Punkte. Voraussichtlich benötigt man für die Hawaii-Quali 3500 Punkte.

Sollte ich bei der Ironman Europameisterschaft am 8. Juli in Frankfurt einen Platz unter den ersten 10 erzielen, kann ich diesen Punktestand erreichen. Deshalb richte ich nun meine volle Konzentration auf die Vorbereitung für den 8. Juli.

Vitargo Sportler Stefan Schmid beim Ironman 70.3 in der Schweiz

Biöd und Textquelle: Stefan Schmid Website: http://www.schmid-stefan.de/Triathlet/News/Eintrage/2012/6/5_Rennbericht_Ironman_70.3_Schweiz.html

Vitargo Sportler Stefan Schmid erfolgreich beim Mallorca Ironman 70.3 – Rennbericht

Am vergangenen Samstag startete ich beim Ironman 70.3 auf Mallorca in die Triathlon Saison 2012. Die Nervosität vor dem Rennen war wie immer groß! Ich habe bisher ein gutes Training absolviert und bin dementsprechend in Form. Dennoch stellt sich vor dem ersten Wettkampf der Saison die Frage:
Kann ich die Leistungen aus dem Training im Wettkampf umsetzen?

Schon auf den 1,9 Schwimmkilometern konnte ich mit den Favoriten Michael Göhner, Sven Sundberg, Andreas Dreitz und Lothar Leder mithalten. Enteilt war lediglich der zweifache Weltmeister über diese Distanz, Michael Raelert. Auf dem Rad lief es hervorragend. Gemeinsam mit Michael Göhner und einem anderen Athleten setzte ich mich an einem 18 Kilometer langen Anstieg von der großen Verfolgergruppe ab. Die anschließende Abfahrt war technisch sehr anspruchsvoll. Jedoch zehn Kilometer vor dem zweiten Wechsel kam der Schock! Ohne Vorwarnung bekam ich von einem Kampfrichter eine 4 Minuten Strafe, wegen zu geringem Abstand zu meinem Vordermann. In meinen Augen war diese Strafe nicht berechtigt, da für einen anderen Kamptfirchter, der permanent mit uns fuhr, der Abstand immer in Ordnung war. Ich persönlich finde es sehr schade, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wurde. So musste ich vor der zweiten Wechselzone 4 Minuten warten – damit war eine Top-Platzierung nicht mehr möglich!

Trotzdem konnte ich eine gute Leistung beim abschließenden Halbmarathon auf der Strandpromenade von Alcudia zeigen und kam als Achter ins Ziel. Nur 27 Sekunden vor mir finishte der Silbermedailliengewinner der olympischen Spiele in Sydney, Stephan Vockovic. Andere Top-Athleten wie Andreas Dreitz und Lothar Leder konnte ich hinter mir lassen. Besonders bitter ist der Blick auf die Ergebnisliste –  bei Abzug der 4 Minuten Strafe von meiner Zielzeit hätte ich den 3. Platz belegt.

Dennoch bin ich mit dem Rennen bzw. mit meiner Leistung sehr zufrieden. Die Form ist in allen drei Disziplinen sehr gut. Obendrein gab es noch wichtige 240 Punkte im Hinblick auf die Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft im Oktober auf Hawaii.

Jetzt stehen erst einmal zwei ruhigere Tage auf dem Programm, bevor es am Mittwoch wieder konzentriert an die Arbeit geht.
Mein nächstes Ziel ist der Ironman 70.3 in der Schweiz am 3. Juni.

Textquelle: Stefan Schmid per E-Mail

Stefan Schmid kurz im Triathlon Magazin Nr. 99 vorgestellt

Nervenstark und bissig

Der Sprung in die absolute Weltspitze ist langfristig das Ziel von Stefan Schmid. Mit seinem kühlen Kopf könnte er in Zukunft einige Topstars ins Schwitzen bringen.
Bei vielen seiner Kollegen ist Stefan Schmid noch ein unbeschriebenes Blatt. Das liegt vor allem daran, dass der 25-Jährige erst in der vergangenen Saison ins Profilager gewechselt hat. Ganz und gar nicht unbeschrieben ist nämlich das Blatt, auf dem seine bisherigen Erfolge stehen. Allen voran der Ironman-WM-Titel 2010 (M18–24) und sein zweiter Platz beim
Ironman Wisconsin 2011…

Vitargo Sportler Stefan Schmid im Triathlon Traininig Nr. 99

 

Den ganzen Artikel gibt es in der Triathlon-Magazin Ausgabe Nr.99

Textquelle: Triathlon Magazin Nr.99 – www.tri-mag.de
Fotos: Michael Rauschendorfer, privat

Wettkampfbericht Ironman Arizona von Stefan Schmid

Hier ein ausführlicher Bericht von meinem letzten Rennen 2011, dem Ironman Arizona:

Das Schwimmen war unspektakulär und wie erwartet. Ich kam gemeinsam mit Jordan Rapp (USA, Sieger Ironman Arizona 2009) und Christophe Bastie (FRA) aus dem Wasser.

Stefan Schmid erfolgreich beim Ironman Arizona

Auf den ersten 20 Radkilometern konnte ich den beiden folgen. Jedoch hat Jordan Rapp eine Wahnsinns-Geschwindigkeit vorgelegt, so dass ich mich entschloss, mein eigenes Tempo zu fahren. Schnell bildete sich eine 7-köpfige Gruppe um Viktor Zyemtsev (8-facher Ironman Sieger aus der Ukraine). Mit dabei war unter anderem auch der 2te des Ironman Florida 2010, Pedro Gomez. Ich fühlte mich sehr wohl auf dem Rad und konzentrierte mich darauf, viel zu trinken, um meinen Körper immer wieder mit Energie zu füllen.

Zu diesem Zeitpunkt lagen wir ungefähr auf den Plätzen 20 – 25. Vorne weg waren die Top-Stars der Szene wie Eneko Llanos, Tim O‘Donnell, Sebastian Kienle und noch einige mehr. Der Abstand war nun schon so groß und ich wusste, mein großes Ziel (Top-10 Platzierung) würde nur schwer zu erreichen sein. Doch dann ging alles sehr schnell. Bei Kilometer 160 attackierte Matthew Russell (USA) und Viktor Zyemtsev fuhr mit. Als ich mich umblickte erkannte ich, dass der Rest der Gruppe schon ziemlich am Ende war. Das war die Chance evtl. doch noch den Sprung unter die Top 10 zu schaffen. Ich fühlte mich sehr gut. So riskierte ich eine Tempoerhöhung (von ca. 40 Watt) und fuhr mit den beiden Ausreißern mit. Ganze 3 Kilometer später war jedoch Schicht im Schacht. Mir wurde schwindlig und ich konnte kaum noch treten. Die letzten 25 Kilometer bis in die 2te Wechselzone waren die Hölle. Ich war heilfroh, endlich in die Laufschuhe steigen zu können – mit der Hoffnung auf Besserung. Trotz aller Versuche mit Cola, Iso, Energy-Gels und viel Kühlung durch Schwämme hat sich mein Zustand bis km 30 nicht nennenswert gebessert. Zum ersten Mal habe ich  ans Aussteigen gedacht. Am liebsten hätte ich an einer der Verpflegungsstellen angehalten und meinen Kopf in eine große Tonne mit Eiswasser getaucht, nur um wieder klar im Kopf zu werden.

Vitargosportler Stefan Schmid erfolgreich beim Ironman Arizona

Doch genauso schnell, wie meine Probleme kamen, gingen sie auch wieder weg (aber leider etwas zu spät). Bei Kilometer 30 fühlte ich mich schlagartig wieder gut, insofern man nach über 7 Stunden Wettkampfdauer von „gut fühlen“ sprechen kann. Der körperliche Schmerz war so groß wie immer, aber ich hatte keine Kopfschmerzen mehr und viel wichtiger, mein Gehirn hat auf „Kampf“ umgeschalten. So konnte ich mich noch von der 20sten Position auf einen guten 13ten Platz vorkämpfen.

Ich habe die Top-10 knapp verfehlt, aber wenn man bedenkt, in welcher körperlichen Situation ich war macht mich dieser Platz 13 überglücklich.

Außerdem konnte ich eine neue persönliche Bestzeit über diese Distanz aufstellen. Für die 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und 42,195 km Laufen benötigte ich 8 Stunden 32 Minuten und 59 Sekunden. Und das auf einem Kurs, der es in meinen Augen in sich hat. Zwar ist die Radstrecke relativ flach und kann nicht so viele Höhenmeter aufweisen wie beispielsweise die des Ironman in der Schweiz, aber gerade das macht die 180 km so anspruchsvoll. Man muss die ganze Zeit richtig auf‘s Pedal drücken und kann sich keine Sekunde lang ausruhen. Bei bergigen Radstrecken gibt es  immer wieder Abfahrten, auf denen man sich erholen kann.

Ich konnte einige Top-Athleten wie Tim O‘Donnell (mehrfacher Ironman 70.3 Sieger und 2ter des Ironman Texas) und Fraser Cartmell (Sieger Ironman UK 2010) hinter mir lassen und bin so mit meiner Leistung zufrieden. Wenn man bedenkt, dass die ersten 5 Finisher zwischen 35 und 40 Jahre alt sind, liegen die besten Jahre noch vor mir.

Vitargo Sportler Stefan Schmid beim Ironman Arizona - Finish

Im Hinblick auf die Qualifikation für den Ironman Hawaii 2012 habe ich jetzt gesamt 1440 Punkte, und das, bevor 2012 überhaupt begonnen hat.

Vielen Dank für`s mitfiebern und Daumen drücken!

Viele Grüße
Euer Stefan Schmid

 Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

Bild und Textquelle: Stefan Schmid – http://www.schmid-stefan.de/Triathlet/News/Eintrage/2011/11/21_Wettkampfbericht_Ironman_Arizona.html

Stefan Schmid auf dem Weg zum Ironman Arizona

Vitargo Sportler Stefan Schmid im Trainingslager auf Fuerteventura

Am Donnerstag geht es bereits weiter in die USA und zwar nach Phoenix, Arizona. Dort werde ich am 20. November beim Ironman Arizona in Tempe starten. Fakten zum Rennen sowie einen Link zum Live-Ticker gibt es wie immer ein paar Tage vor dem Wettkampf. Der Live-Ticker wird sicherlich besser sein als jener vom Ironman Wisconsin. In Arizona werden die Profis zum ersten mal mit GPS-Sendern ausgestattet.
Somit ist man zu Hause vor dem PC permanent über die Geschehnisse im Rennen informiert

Das Vitargo-Team drückt die Daumen für den Ironman in Arizona!

Bild- und Textquelle: Stefan Schmid per E-Mail

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