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Mit VITARGO über die Höhenzüge des Rothaarsteigs

Wenn die Blätter der Bäume sich verfärben, dann neigt sich auch so langsam die Saison der Marathonläufer ihrem Ende zu. Dennoch hält gerade der Herbst neben dem deutschen Marktführer in Berlin einige kleine, dafür aber umso feinere Veranstaltungsperlen für die Genuss- und Landschaftsläufer parat. Zu diesen zählt unbestritten der Rothaarsteig Marathon, der in diesem Jahr bereits zum elften Mal im Schmallenberger Ortsteil Fleckenberg gestartet wurde. Der mit 838 Höhenmetern anspruchsvolle Kurs durch das reizvolle Schmallenberger Sauerland erfreut sich wachsender Beliebtheit, was nicht nur auf die perfekte Organisation der Veranstaltung zurückzuführen ist. Denn trotz seiner Schwierigkeiten bietet der fast komplett im Wald verlaufende Rundkurs den rund 300 Teilnehmern immer wieder eindrucksvolle Ausblicke in das Land der 1000 Hügel. Die zum Teil kniffeligen Passagen über wurzelige Waldpfade sowie die koordinativ und muskulär anspruchsvollen Gefällstrecken besonders im Schlussdrittel verleihen den 42,195 km, die zum Teil auf dem Rothaarsteig gelaufen werden, eindeutig Trailcharakter.

Mit Vitargo beim Rothaarsteig Marathon

Obwohl ich bei den letzten Wettkämpfen nur über topfebene Straßen und Wege in und rund um Berlin geschlurft bin, weiß ich, dass ich diese anspruchsvollen Trailstrecken mag und dass ich sie – trotz nicht vorhandener Trainingsmöglichkeiten – auch ganz passabel laufen kann. Obwohl seit dem Berlin-Marathon knapp drei Wochen vergangen sind, ist das Wetter fast noch genauso gut wie in der Hauptstadt, nur auf den Höhenzügen des Rothaarsteigs kann sich die Sonne lange nicht gegen den hartnäckigen Nebel durchsetzen. Und der durch die Regenfälle und Waldarbeiten der letzten Tage arg in Mitleidenschaft gezogene Untergrund unterstützt das Cross-Ambiente der Strecke. Mit den Bedingungen komme ich gut zurecht und kann so trotz der Anstrengung immer wieder mal die herrlichen Ausblicke genießen. Allerdings merke ich gerade im letzten Drittel des Rennens, dass diese Saison mit der Vorbereitung auf die 100 Meilen in Berlin und dem (trotz des Ausstiegs beim km 110) tollen Rennen dort doch einiges an Körnern gekostet hat. Und so werden gerade die letzten sechs Kilometer ganz schön lang, obwohl sie sich malerisch und fast eben an der Lenne entlang schlängeln. Das Ziel erreiche ich nach 3:43 Stunden und bin damit nur neun Minuten langsamer unterwegs als auf dem topfebenen Weltrekordkurs in Berlin (aber auch fast 16 Minuten langsamer als bei meinem ersten Start hier 2011!), was auch darauf zurückzuführen ist, dass ich keinen Einbruch habe. Wie bei den letzten langen Wettkämpfen bin ich mit einem Trinkrucksack unterwegs, in dem sich ein Liter VITARGO Elektrolyt befindet, was dafür sorgt, dass ich auf Gel oder ähnliches verzichten kann und trotzdem immer ausreichend mit den notwendigen Kohlehydraten und Mineralstoffen versorgt bin.

Das könnte doch jetzt ein schöner und motivierender Saisonabschluss zumindest auf der langen Strecke sein … on verra!

Bild- und Textquelle: Holger Deifuß

Im Land der 1000 Hügel beim Rothaarsteig Marathon – Vitargo Team

Zum Abschluss der Saison gingen Christine Jücker-Deifuß und Holger Deifuß vom VITARGO Team an den Start des Rothaarsteig Marathons, der im Schmallenberger Ortsteil Fleckenberg gestartet wird. Der mit insgesamt 835 Höhenmetern anspruchsvolle Kurs durch das Schmallenberger Sauerland erfreut sich wachsender Beliebtheit, was nicht nur auf die perfekte Organisation der Veranstaltung zurückzuführen ist. Trotz seiner Schwierigkeiten bot der fast komplett im Wald verlaufende Rundkurs den rund 300 Teilnehmern immer wieder eindrucksvolle Ausblicke in das Land der 1000 Hügel. Die Trailpassagen über wurzelige Waldpfade sowie die koordinativ und muskulär anspruchsvollen Gefällstrecken verleihen den 42,195 km, die zum Teil auf dem Rothaarsteig gelaufen werden, eindeutig Crosscharakter.

Team Vitargo erfolgreich beim Rothaarsteig Marathon

Dass diese anspruchsvollen Trailstrecken ihm liegen, weiß Holger Deifuß nicht erst seit dem „Thüringen Ultra“ im Juli, als er die 100 km mit 2.200 Höhenmetern quer durch den Thüringer Wald unter 10 Stunden zurücklegte. Auch im Sauerland kam Deifuß drei Wochen nach dem Berlin-Marathon gut mit den Bedingungen zurecht, wobei das herrliche Herbstwetter natürlich ein Übriges tat. Mit 3:27,39 Stunden war Deifuß in seinem 57. Marathon nur 12 Minuten langsamer unterwegs als auf dem topfebenen Hochgeschwindigkeitskurs in Berlin. Allerdings war die Altersklasse M40 so stark besetzt, dass es mit dem neunten Rang nur zu einer Topten-Platzierung reichte.

Auf den gleichen Platz kam seine Frau in der W40. Allerdings machten Christine Jücker-Deifuß bei ihrem vierten Start in dieser Saison über die klassische Distanz von 42,195 km mehr die ausgedehnten Abstiege im letzten Streckendrittel zu schaffen als die Anstiege hinauf auf den Rothaarsteigkamm zu Beginn des Rennens. Mit einer Verhärtung in der Wade nach der Hälfte des Rennens musste sie den Belastungen dieser Saison Tribut zollen und war froh das Ziel nach 4:18,45 Stunden überhaupt erreicht zu haben.

Text- und Bildquelle: Holger Deifuß