Schlagwort-Archive: Radmarathon

50 Jahre Trondheim Oslo (Styrkeproven) – Vitargo Team Germany 2016

 

trondheim-oslo-vitargo-2016-3

In diesem Jahr findet die 50. Ausgabe des bekannten Radmarathon Klassikers Trondheim-Oslo statt – besser bekannt auch als die große Kraftprobe oder Styrkeproven. Unter Betreuung von Axel Fehlau geht es wieder für viele begeiterte Radsportler auf die 550 KM.

trondheim-oslo-vitargo-2016-axel

Das Vitargo Germany Team  hat eine Zielzeit von < 18 Stunden (32 km/h). Es gab bereits einige Teamtreffen und Vorbereitungen. Alle Teilnehmer erhalten von die Vitargo-Produkte zu vergünstigten Konditionen. Wir wünschen allen Sportlern eine gute Vorbereitung, viel Erfolg, tolle Erlebnisse und gute Beine für das Rennen.

Hier einige Impressionen/Bilder:

trondheim-oslo-vitargo-2016-1

trondheim-oslo-vitargo-2016-2

trondheim-oslo-vitargo-2016-5

trondheim-oslo-vitargo-2016-4

Bildquelle und Copyright: Kay Tkatzik

Mehr Informationen zum Rennen gibt es hier:

http://www.styrkeproven.net
http://styrkeproven.no/

Einmal vom Atlantik zum Mittelmeer Trans Pyrenäen 2014 – David Jocham, Aleks T. und Bernd Z.

We did it! Trans Pyrenäen 2014. Mission accomplished! 11 Tage, ca. 17.500 Höhenmeter und 800 Kilometer.  Als ich im Frühjahr 2013 das Ziel fasste die Pyrenäen zu überqueren und zwar nicht von Nord nach Süd sondern von West nach Ost wusste ich noch nicht was mich erwartet. Schon die Vorbereitung hatte es  in sich. Aufgrund der Schneelage im Januar wurde fleißig auf dem Ergometer trainiert, um sich für die Tour fit zu machen. Doch dann erkrankte ich im März 2013 aufgrund des Epstein–Barr Virus am pfeifferschen Drüsenfieber und wer die Schicksale von Olaf Boden oder den Leidensweg von Rafael Nadal zurück zur Weltspitze kennt, weis, dass diese Erkrankung für viele Athleten zur Vermeidung von Folgeschäden vor allem eins bedeutet – absolute Sportpause. Somit rückte das Ziel einmal vom Atlantik zum Mittelmeer mit dem Mountainbike zu radeln in weite Ferne – zumindest vorerst. 2014 nach überstandener Erkrankung und Bescheinigung der Ärzte zur vollen Sporttauglichkeit verfolgte ich das Ziel mit noch mehr Ehrgeiz und Elan. In meinem Freundeskreis konnte ich zwei Mitstreiter gewinnen, so dass wir ab jetzt zu dritt für das Ziel schwitzten für die Trans Pyrenäen 2014 fit zu werden.

Mit Vitargo in den Pyrenäen

Unsere Anreise erfolgte mit einem 9-Sitzer über Frankreich entlang der Atlantikküste bis nach Saint-Jean-de Luz. 11 Tage später sollte uns das Mittelmeer erwarten. Der 1. Tag von Saint-Jean-de Luz nach St. Etiennne Byerro war geprägt von Tragepassagen (>28% Steigung) entlang des Jakobswegs GR11, bei denen sich die Frage stellte, ob der Jakobsweg aufgrund der Strapazen eher den Pilgerweg in die Hölle statt in den Himmel darstellt. Die lange Abfahrt auf die französische Seite entschädigte aber das „gemächliche Einrollen“ von 96 km und 1950 hm.

Um wieder auf den geplanten Track zu kommen mussten wir den Pyrenäen Hauptkamm kreuzen. Statt von Meer zu Meer überqueren wir die Pyrenäen nun auch von Nord nach Süd. Ein wahrer Pyrenäen Cross! 3,5 Stunden und 1500 Höhenmeter später erreichten auf der französischen Seite den Ort  Iraty. Die Möglichkeiten für die Weiterfahrt um 17:00 waren entweder den Pass heute noch anzugehen und um 21:00 ohne Hotelreservierung im nächsten Ort anzukommen oder in Larrau zu übernachten. Wir entschieden uns für das 4-Gänge Menü in Larrau. (1800 hm, 85 km)

Regeneriert und gut geschlafen wollten wir um 7:00 los. Doch Bernds Hinterteil verliert Luft, beim Reifenwechsel zieht Aleks die Bremse – sehr unvorteilhaft bei Scheibenbremsen. Doch Bernd – den Bike Doktor – hält auch eine verbogene Stellfeder nicht auf. Am Hauptkamm hat lediglich Schnee gefehlt um das perfekte Wetter bestehend aus 5 °C, Nebel, Wind und Regen zu komplettieren (1800 hm, 85km). Macht nichts. Am nächsten Tag geht es zum Highlight der Tour – den spanischen Grand Canyon.

Der 4. Tag von Torla entlang des spanischen Grand Canyons nach Plan war die geilste Etappe meines Lebens (2000 hm, 81 km). Unfassbare Landschaften (Mirador de la Brecha de Arazas), knackige Anstiege und herrliche Abfahrten entlang des Canyons. Und das bei perfekter körperlicher Verfassung und Wetter! Die nächsten Tage können kommen.

Von Plan aus geht es nach Bonansa (2145 hm, 68 km). Wir waren uns einig, der Jakobsweg ist eher was für Wanderer als für Mountainbiker. 30% Steigung über mehrere Kilometer strapaziert die Oberschenkel- und Wadenmuskulatur. Abends um 19:00  im Hotel und endlich ein mehr Gänge Menü auf dem Teller. Morgen gibt es einen Regenerationstag von Bonansa nach Espui (1100 hm, 59 km). Von Espui aus geht es über Espot nach Trivia (1662 hm, 70 km), das Wetter war naja. Am Gipfel erwarteten uns die Sonne, freilaufende Pferde, Ziegen, Schafe und Kühe. Auf dem Weg verspeisten Geier ein totes Lamm. Sehr krass.

Den Zwergstaat Andorra erreichten wir am 8. Tag (Tirvia – Sant Julià de Lòria, 1500 hm, 45 km). Wir hatten wieder ein herrliches Wetter bestehend aus Wind, Regen und Hagel. Genießen durften wir dieses Naturschauspiel während einem Platten auf offenem Feld.
Am 9. Tag von Sant Julià de Lòria nach Planoles mussten wir Distanz machen, um im Zeitplan zu bleiben (1524 hm, 90 km). Belgischer Kreisel par excellence. Aleks war um 11:00 nach den ersten 30 km und 300 hm konditionell am Boden, hat sich aber bis zum Schluss durchgebissen. Es ging durch diverse menschenleere Skigebiete in Molina.

Nach einem schlechten Frühstück geht es von Planoles nach einem kurzen Stück auf der Bundesstraße auf einen Waldweg. Bergauf nicht fahrbar, heißt 1 stunde schieben – ein schönes Abschiedsgeschenk der Pyrenäen. Wir erreichen Olot, das Ziel unserer heutigen Etappe in den frühen Abendstunden (1390 hm, 76 km). Letztes Schaulaufen. Der 11. Tag der Tour ist angebrochen, voller Euphorie geht es von Olot nach Fuegeres und Sant Pere Pescador (440 hm, 66 km). Und nun heißt es – ab ins Mittelmeer an der Costa Brava!!!

Ein herzliches Dankeschön gebührt der Bürsten Baumgartner OHG für die finanzielle Unterstützung der Tour, sowie myVitargo für das Sponsoring in Form von Fitnessprodukten.

Bild und Textquelle: David Jocham

Vitargo Team Germany erfolgreich beim Styrkeproven 2013

Glückwunsch zur tollen Leistung des Vitargo Team Germany – Hier ein Rennebricht vom Ogranisator Axel Fehlau zum Radmarathon Trondheim-Oslo:

Axel Fehlau - Organisator des Vitargo Tem Germany

Guten Morgen zusammen,

vielen Dank für die zahlreichen guten Wünsche und Rückmeldungen zum Bestreiten meiner 20. Großen Kraftprobe.

In der Tat war es eine solche, das Warmfahren im Regen, gehört nicht zu meinen Spezialtiäten, denn dann ist auch der Start im Regen.
Wobei ich am mein Abschlußtraining am Freitag bei fast 20 Grad im Trockenen ganz locker abspulen konnte. Der Wetterbericht sagte Sturmböen, Überschwemmungen und Niederschlag wie aus der Dusche voraus. Dies lies mich erst recht nicht gut einschlafen und um 4 Uhr klingelte bereits der Wecker. Aufstehen, Anziehen, Frühstück, Sachen packen und Gepäck wegbringen habe ich ja alles schon mal gemacht, dachte ich mir zwischendurch. Routine und Gelassenheit konnte ich zwar nicht verspüren, aber der Startschuß um 6 Uhr war gesetzt.

Und so ging es auch los. Kette rechts, zwei mal 90Grad links über das -klar nasse – Kopfsteinpflaster und Tempo 42-45 Stand auf dem Tacho, die Wattzahl war ja egal. Es ging ums Tempo. Das schöne in der Gruppe ist, alle profitieren von einander, so auch von der Gischt und Wasserstrahl des Vordermannes. Dadurch konnte man kaum durch den Mund ausathmen, denn eine Wasser-/Sandstrahlspühlung wollte ich auch nicht samt Dreck schlucken.

Ich freute mich regelmässig vorne ohne diese Gischt fahren zu dürfen, das ging fast 7 Stunden so und keine Aussicht auf Besserung. Bei 11-14 Grad eine Wonne, lediglich die Gewißheit die Dusche im Hotel in Oslo ist warm, konnte mich motivieren. Je schneller wir fuhren, desto eher sind wir da, war mein Kalkül. Bei 270km hatten wir 6h35m, das gab mir zu denken, ganz schön schnell unterwegs, allerdings hatten wir auch schon ein paar 5-7 Fahrer „verloren“, die unterkühlt und erschöpft bereits aus den Begleitwagen winkten.

Das kam für mich überhaupt nicht in Frage, ich hatte Plan B,C bis Z, aber finishen würde ich in jedem Fall. Auch als kurz vor mir meine Zimmernachbar stürzte, dachte ich nur ans Ausweichen bishin zum Überspringen, was nicht nötig war. Nils blieb unverletzt und ich konnte die zerrissene Hose bis zum Schluß sehen. Aber so schnell kann es gehen und Regenfahrten sind Konzentrationsübungen am Hinterrad des Vordermannes!

Während der gesamte Fahrt hatte ich trotz aller Einflüsse gute Leine, beste Beine und Zuversicht. Die Zwischenzeiten der Konkurrenz wollte ich zwar wissen doch eigentlich doch nicht. Wir konnten eh nichts mehr ausrichten und fuhren unseren Stiefel. Diese Wassermassen in Flüssen und Wasserfällen habe ich registriert und mich gewundert. Soviel war das noch nie. Selbt 12-15m Strasse waren weggespült und notdürftig repariert worden, ganz schön krass die Natur. Eigentlich habe ich die Fahrt genossen, genügend getrunken und ständig getreten. Als Titelverteidiger war es schwer, Rekord zu fahren unmöglich, dazu muß einfach das Wetter stimmen. Aber Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Wer weiß, wer weiß, ab 2015 kann ich ja wieder mitfahren….

Zum Glück sind wir nicht auf der Strecke überholt worden, so dass wir als erste im Ziel waren und noch etwas Zeit für uns hatten, das Ergebnis zu feiern. Anschliessend haben wir noch den Siegern beglückwunscht und sind dann jeweils nach Hause oder ins Hotel. Die Feier nach dem Rennen habe ich wohl nur geträumt, auf jeden Fall habe ich gut geschlafen, um zeitig ab 7 Uhr das Frühstücksbuffet zu testen und um 10 Uhr nochmal 🙂 Alles gut!

Fakten:
542km, 14h06m33s Durchschnitt 38,4km/h; Verbrauch ca 10680kcal,

SRM Datei:
http://www.styrkeproven.net/index.php?option=com_docman&task=cat_view&gid=40&Itemid=191
und sonstigen Trainingsdaten sind hier zu finden:
http://trainingstagebuch.org/user/show/axel

In diesem Sinne lasse ich jetzt mal locker die Saison ausklingen ….und bereite mich bald wieder intensiv auf nächstes Jahr mit RAAM im Zweier Team vor.

www.raam2014.de werden wir dann auch pflegen und berichten.

Alles Gute ohne Beinbruch und viel Sonne
Axel

Bild und Textquelle: Axel Fehlau per E-Mail!

Der längste Tag des Jahres, 24h Rennen Kelheim – Rennbericht Rainer Steinberger

Gestartet für die „Farben“ FIT IN (Blaibach)  27.07.2012

Am Samstag, den 21.07.2012 fuhren mein Team und ich nach Kelheim. Der große Transporter, ausgeliehen vom Autohaus Gogeißl, Subaruhändler in Traidersdorf (Bad Kötzting), war mit einem Wettkampfrad, ein Ersatzrad, zwei Ersatz Laufräder, Werkzeug, Lebensmittel (für Betreuer), Vitargo Produkte (für gute sportliche Leistung), Kaffee (für müde Stunden) voll geladen. Mein Neo und meine Newton Laufschuhe mussten dieses Wochenende zu Hause bleiben. Wir haben unsere „Zelte“ am ersten Anstieg aufgeschlagen und auf gutes Wetter gehofft. Zwanzig Minuten vor Start, 13:40 Uhr, pünktlich zum Wettkampfbeginn, regnete es aus Kübeln und wir montierten die Schutzbleche ans Rad. Schon beim einradeln war ich vollkommen durchnässt und die Straßen waren teilweise rutschig, vom Regenwasser.

Rainer Steinberger beim 24 Stunden Rennen in Kelheim mit Vitargo unterwegs

Startschuss, pünktlich um 14 Uhr startet der große Pulk zur Befreiungshalle hinauf. Oben am höchsten Punkt, der Radstrecke gab es 100€ für den schnellsten Sprinter. Diese Wertung fuhren natürlich die Mannschaftsfahrer  unter sich aus, für mich als Einzelstarter galt die Devise dranbleiben aber nicht schon in der ersten Runde „übersäuern“. Die zum Teil abgesperrte Radstrecke (Rundkurs17,2km) war durch die Abfahrt im Regen nicht ungefährlich. Nach ca. 2 Stunden gab es schon den ersten Massensturz und man sah öfter den Sanitätswagen fahren.

So zog ich meine Kreise und musste immer wieder alleine Runden absolvieren, man ist langsamer als in der Gruppe und es kostet viel Kraft. Etwa um 18:00 Uhr lag ich als fünfter Fahrer im Feld. Langsam wurde es dunkel und der Regen setzte öfter aus. Um 21:00 Uhr musste jeder Fahrer seine Warnweste und Licht am Rad montiert haben. Hier war ich gut ausgestattet, denn mein Bruder borgte mir seine Ausrüstung (danke Bernhard für deine Unterstützung).

Rainer Steinberger beim 24 Stunden Rennen in Kelheim mit Vitargo unterwegs

Jetzt lag ich auf Platz vier und die Beine waren noch sehr „frisch“, doch ich hatte noch 17 Stunden zu Fahren. Nach jeder Runde, sagte ich über Funk meinem Team was ich noch benötige und sie mixten mir meinen Vitargo Drink immer frisch. Am Berg wo mein Tempo langsamer war nahm ich meine Versorgung unter der Fahrt auf. So verging eine Runde nach der anderen und damit auch die Zeit. Jede Runde mussten wir ca. 600m Kopfsteinpflaster überwinden, was meine Arme und Laufräder wegstecken mussten, doch die super Laufräder von Lightweight „schluckten“ das. Jetzt wurden auch die Teamfahrer langsamer und man musste so manchen Teamfahrer schon überreden und motivieren um weiter Tempo zu machen, damit man gemeinsam weiter das Tempo halten konnte. Der morgen kam und es wurde mir mitgeteilt das ich nur noch sieben Minuten zu den ersten drei Fahrern habe. Runde für Runde kam ich näher ran.

Rainer Steinberger beim 24 Stunden Rennen in Kelheim mit Vitargo unterwegs

Doch die vielen Alleinfahrten und das vorne Mitfahren in der Gruppe machte mich „mürbe“. Der Rücken und die Knie schmerzten. „Na toll“, dachte ich mir „jetzt habe ich noch acht Stunden zu fahren. Die ersten drei Fahrer fahren miteinander und ich komme mit meinen vielen Alleinfahrten einfach nicht ran, jetzt mache das Beste daraus und das ist treten, treten und treten. Der Vorsprung von den ersten drei Platzierten schrumpfte auf fünf Minuten.

Rainer Steinberger beim 24 Stunden Rennen in Kelheim mit Vitargo unterwegs

Der mehr Kraftaufwand machte sich negativ bemerkbar und so wie mein Rückstand geschmolzen war wurde er auch wieder mehr. In den letzten zwei Stunden galt es nur noch den vierten Platz zu verteidigen und ins Ziel zu kommen. In der letzten Runde nahm ich noch Abschied von meinen „24h Fans“ und freute mich auf meine Ziel- einfahrt, die ich zum 45 mah sah (ich fuhr 45 Runden,a 17,2km, 180Hm sind 774km und 8100Hm). Hier wartete mein Sohn Leo der sich auf meinen Syntace-Lenker setzte und so mit mir in das Ziel einfuhr.

Rainer Steinberger beim 24 Stunden Rennen in Kelheim mit Vitargo unterwegs

„So ein Tag, so lange wie heute, darf auch einmal vorüber gehen“.

Zuhause nach Basenbad, Massage und Schüsslersalze (für eine schnellerer Regeneration) konnte ich meinen Schlaf nachholen und freue mich schon auf die nächste Herausforderung.
Danke an mein Team: Martin Bauer (Funk und sonstiges), Konrad Wiederer (Mechaniker), Schießl Reinhard  (Physio), Dominik Albert (Ernährung), und meinen Sponsoren
und nicht zu vergessen meiner Familie (die letzte Zeit war nicht ganz einfach und laut meiner Frau, wird die kommende Zeit nicht besser).

Rainer Steinberger beim 24 Stunden Rennen in Kelheim mit Vitargo unterwegs

Bild und Textquelle: Rainer Steinberger per E-Mail und http://www.rainer-steinberger.com/

Tino Kässner – Rennbericht zur Schwalbe TOUR TRANSALP 2012

Rennbericht zur Schwalbe TOUR TRANSALP powered by Sigma vom 24.06. bis 30.06.2012
7 Tage, 808 Kilometer, 18885 Höhenmeter, 17 Pässe von Mittenwald nach Arco

Vitargo Sportler Tino Kässner bei dr Trans Alp 2012

Am Morgen des 24.06. habe ich mich mit meinem Teampartner Walter und seiner Frau Conny als Begleitung im Startbereich in Mittenwald getroffen. Wir sind als Team für P.Jentschura an den Start gegangen, nach dem Motto „Basisch über die Alpen“. Bei strahlendem Sonnenschein und 17 Grad haben wir uns gegen 08:00 Uhr in die Startaufstellung begeben und dabei habe ich auch einige bekannte Gesichter getroffen. Insgesamt waren 650 Teams am Start, wir wurden in der Masters klasse gewertet, da waren 230 Teams in der Wertung. Pünktlich um 08:30 Uhr fiel der Startschuss zur ersten Etappe und zu einer unvergesslichen Woche. Von Mittenwald ging es nach Sölden, über 115 km und 2475 Hhm. Nach einer Strecke von 40 km begann der lange mit steilen Rampen gespickten Anstieg zur Kühtai. Insgesamt waren hier 1400 Hhm auf 24 km zu bewältigen. Nach einer rasanten Abfahrt ins Ötztal waren die letzten 40 km flach bis leicht ansteigend. Da mußte ich nochmal meine letzten Kräfte mobilisieren. Nach einer Fahrzeit von 4:04.51h und Platz 41 erreichten wir das Ziel in Sölden. Gleich nach dem Zieleinlauf, sind wir an den Teamstand von Jentschura, um uns zu stärken und gleich ein Basisches Fußbad zu nehmen, das ist für die Woche zum festen Ritual geworden und hat und uns geholfen, jeden Tag mit frischen Beinen und wieder fit an den Start zu gehen.
Der Morgen des zweiten Tages empfing uns mit Kälte und Regen und heute ging es über das Dach der Tour, dem auf 2509 hoch gelegenem Timmelsjoch. Aber was solls, da müssen alle durch. Um 09:00 Uhr begann die Etappe, 124 km, 2998 Hhm waren heute auf dem Weg nach Brixen zu bewältigen. Bei der langen Abfahrt vom Timmelsjoch, habe ich einiges an Zeit liegen gelassen, die Fahrbahn war noch stellenweise nass und ich wollte keinen Sturz riskieren. Auch auf der Abfahrt vom Jaufenpass bin ich sehr vorsichtig gefahren, es hat nochmal richtig stark mit regnen angefangen. Die letzten Kilometer ging es ziemlich schnell, immer leicht bergab Richtung Ziel nach Brixen. Heut war ich schon ziemlich kaputt, auch durch das kalte Wetter mit. Platz 76 und eine Fahrzeit von 5:07.14h stand im Ziel zu buche.

Trans Alp Tour 2012

Tag drei, Start in Brixen bei Sonnenschein. Der Start erfolgte wie immer um 09:00 Uhr. Die Streckendaten versprachen, das wird schwer heut! Die Etappe ist zwar nur 85 km lang aber mit 2939 Hhm und zwei steilen Pässen schon heftig. Direkt nach dem Start ging es über schmale Straßen auf das knapp 2000m hohe Würzjoch. Nach einer langen Abfahrt ins Tal waren wir eigentlich schon fast in Ziel nähe, aber! Auf Wegen wo ich mir eher ein Mountainbike gewünscht hätte wartete noch der Furkelpass mit fast 1000Hhm am Stück und sehr steilen Rampen kurz vorm Ziel auf uns. Die Abfahrt hinunter nach St. Vigil ins Herz der Dolomiten war nicht lang, die Zeitnahme erfolgte am Ende der Abfahrt, so dass wir nach einer Fahrzeit von 03:56.06 h und Platz 45 ganz entspannt ins Ziel rollen konnten.

Die vierte Etappe versprach Panorama-Genuss pur, durch die schönsten Dolomiten nach Falcade, über das Grödnerjoch, Sellajoch und Passo Fedaia, Streckenlänge 107 km und 2561 Hhm. Nach einem neutralisierten Start begann auch der erste lange Anstieg zum Grödnerjoch, aber das Wetter und die Aussicht, ließ die Anstrengung etwas vergessen. Die Abfahrt vom Sellajoch war ziemlich gefährlich, die Straße war nicht mehr gesperrt und dadurch gab es ein sehr hohes Verkehrsaufkommen. Man musste in den Kurven höllisch aufpassen. Nach einer sehr langen und schnellen Abfahrt, begann der Schlussanstieg über 400 Hhm ins Ziel nach Falcade.

Trans Alp Tour 2012

Bei diesem Anstieg, in der prallen Sonne, dachte ich, ich sehe das Ziel nicht mehr. Mit Hilfe meines Teampartners habe ich mich noch nach oben gekämpft. Völlig fertig haben wir das Ziel nach 4:08.38 h und auf Platz 54 erreicht. Heute sind wir direkt nach der Zielankunft ins Hotel gefahren, wo unser Teamchef Roland Jentschura auf uns gewartet hat. Nach einem Fußbad, einer Massage und einer Stunde Schlaf, ging es mir schon wieder viel besser. Natürlich auch mit dem Wissen, das ich die Hälfte der Tour geschafft habe!
Die Königsetappe mit mehr als 3000 Hhm erwartete uns an Tag fünf. Die genauen Daten, 129 km, 3047 Hhm und drei Pässe. Nach der Startlinie ging es gleich 800 Hhm bergauf auf den Passo Valles.  Das hieß gleich Vollgas, da habe ich wahrscheinlich überpact, mir ist etwas schwindlig geworden. Ab der zweiten Hälfte des Anstieges habe ich mich wieder gefangen und es lief ganz gut. Der Anstieg zum Passo Rollo hat mir dann richtig Spaß gemacht. Ich habe mich so richtig gut gefühlt, die Beine waren gut und ich hatte das Gefühl, ich fliege den Berg hoch. Vom Passo Rollo bis zum Fuße des Monte Grappa ging es ca. 50 km bergab. Was dann folgte war nochmal richtig fies. Von 300 m Höhe auf 1650 m Höhe, das war kein schön zu fahrender Berg, mal etwas flacher, mal sehr steil und dann dachte man, man ist oben und es ging immer noch höher. Aber einmal oben begann eine fantastische Abfahrt, mit einem Blick bis Venedig. Der Schlußsprint über sechs Kilometer, ging leicht bergauf. Für diese Etappe haben wir ein Fahrzeit von 4:58.05 h gebraucht und haben einige Plätze gut gemacht, in der Tageswertung Platz 34.
Wie immer mit  guter Laune, nahmen wir die vorletzte Etappe in Angriff. Die Tagesdaten 146 km und 2740 Hhm und es sollte sehr heiß werden. Nach ca. 25 km kam der wohl skurillste Anstieg der Tour, eine in den Fels gehauene Auffahrt schlängelte sich in unzähligen Kehren nach oben. Es folgte ein 30 km lange Berg und Talfahrt auf einer Hochebene. Die anschließende Abfahrt war ein Traum, eine Kurve nach der anderen, sehr schön zu fahren. Die 1200 Hhm am Stück, teils in der prallen Sonne, kosteten richtig Körner. Auf der 45 km langen Abfahrt, mit kurzen Gegenanstiegen und Flachstücken ging es in einer Gruppe schnell voran. Die Zieleinfahrt auf den historischen Domplatz von Trento, konnten wir so richtig genießen, da die Zeitnahme vor Trento stattfand.  Am Brunnen auf dem Domplatz ließ sich richtig gut nach der sehr heißen Etappe entspannen. Heut sind wir auch unser bestes Ergebnis eingefahren, Platz 30 in einer Fahrzeit von 5:09.18 h. Noch ein Tag!

Vitargo Sportler Tino Kässner bei dr Trans Alp 2012
Auf zum Finale nach Arco, auf dem Weg dahin stellt sich uns noch der knapp 1600 hoch gelegene Voite dazwischen. Auf der letzten Etappe  waren nochmal 102 km und 2125 Hhm zu bewältigen. Der Anstieg zum letzten Berg war nochmal richtig hart, 10 km nach dem Start ging es in der prallen Sonne bei 30 Grad steil bergauf. Nach der Abfahrt ging es mehr oder weniger wellig noch auf den Passo del Ballino.  Auf den letzten Steigungen habe ich dann richtig gelitten, ich war einfach nur noch müde. Die Abfahrt über Tenno Richtung Arco war nochmal ein Genuss und als ich dann vor mir den Gardasee in der Sonne blitzen sah, war ich überglücklich. Jetzt nur noch auf passen bei den letzten Kurven und kam die Zeitnahme. Zusammen mit meinem Teamkollegen Walter habe ich eines der härtesten Etappenrennen gefinisht. Stolz und überglücklich haben wir dann die Ziellinie in Arco überquert, nach einer Fahrzeit von 3:36.06 h und auf Platz 41. Das wichtigste, gesund, Sturz und defektfrei durchgekommen.

Vitargo Sportler Tino Kässner bei dr Trans Alp 2012
Ich möchte mich nochmal bei allen bedanken, die mir ermöglicht haben diese  Tour Transalp zu fahren und natürlich zu finishen. Ein großer Dank auch an meinen Teamkollegen Walter, es waren unvergessliche 7 Tage Spaß!

Bild- und Textquelle: Tino Kässner per E-Mail

Trondheim-Oslo – 2012 Streckenrekord Axel Fehlau mit seinem RYE XP Team in Norwegen

Zum Kennenlernen und gemeinsamen Fahren war das Trainingslager in Tondsberg/Norwegen geplant. Erst Regen dann Sonnenschein, so schnell ändert sich das Wetter in Norwegen. Insgesamt sind wir über 600km gemeinsam in unterschiedlichen Formationen in 3 Tagen gefahren. Wir haben sehr intensiv das „Belgische Kreiseln“ Rulla auf norwegisch trainiert. Der montägliche Ruhetag diente dann noch mal zum Ausrollen und Beine für die gemeinsame schnelle Ausfahrt zur Enebakk Rundt vorzubereiten.

Axel Fehlau Organisator vom Vitargo Team Germany 2012

Bei klarem Himmel, 12 Grad am Start und Tendenz steigende um 9.10Uhr ging es gleich ziemlich zügig los. Die Vorgabe war zunächst die ersten 20km ruhig durch die vielen Kreisverkehre loszufahren. Mit 20 Mann von vorne im Kreisel dahinter 8Mann und 20 weiteren Mitfahrern. Die Gefahrenstellen durchfuhren wir sicher und konnten uns auf die Geschwindigkeit einstellen. Tempo 50 war teilweise schon die untere Marke, da werden Kurven schon ziemlich eng mit 2 Mann nebeneinander. Es verlief super die Abfahrten mit über 70km/h kann man dann nur noch mit enormer Trittfrequenz mittreten. Zum Glück hatten wir alles vorher trainiert und die Formation ritt durch die Landschaft. Mehr als das Hinterrad des Vordermannes sieht man nicht. Ständiger Wechsel in der Führung führt zur Höchstkonzentration, denn die Wattzahl im Wind ist selten unter 450Watt, somit schon anspruchsvoll.

Da vergehen 10km schon mal in weniger als 12 Minuten, einfach irre, wenn man nach 90 Minuten schon weiß, gleich sind wir im Ziel und die Beine machen das noch „locker“ mit , auch wenn der Schlußanstieg mit fast 10% über 150m den letzten Rest abverlangt. Insgesamt ein guter norwegischer Saisonauftakt. Die weiteren Qualifikationsrennen zur eigentlichen Jahreshöhepunkt finden in den nächsten Wochen statt. Das Ziel ist Trondheim – Oslo von 540km in weniger als 12h50m mit einerm 42er Schnitt zu bestreiten. Die RYE XP Mannschaft hat jahrelange Erfahrung in Logistik, Taktik und Materialeinsatz. Es wird nichts dem Zufall überlassen, nur das Wetter kann sich minütlich ändern und damit müssen alle leben bzw fahren. Aber soweit ist es noch nicht die große schnelle Sause startet am 23.06.2012 um 6.20 Uhr. Wir werden berichten -online und in time.

Bewegte Bilder:

http://www.youtube.com/watch?v=KHWGFHdknCY

http://www.youtube.com/watch?v=vzfGypD76Ws
http://www.youtube.com/watch?v=3-PLUrI_Xh8

Wir drücken dem Organisator des Vitargo-Team Germany 2012 für seinen Rekordversuch alles Gute und vor allem die besten Beine für diesen Tag!

Text- und Bildquelle: Axel Fehlau per E-Mail

Radmarathon Paris – Brest – Paris

Radmarathon Paris – Brest – Paris

Radmarathon Paris – Brest – Paris

Paris – Brest – Paris: 1230 Kilometer, 11.550 Höhenmeter. So lauten die nackten Zahlen hinter einer der faszinierendsten Radsportveranstaltungen überhaupt. Bei der diesjährigen Austragung des Ultramarathons auf zwei Rädern waren auch zwei Sportler vom FC Nordkirchen dabei: Ferdi Weiß und Thomas Zauner legten die Mammut-Distanz, deren Bewältigung selbst mit dem Auto schon Ausdauer und Sitzfleisch erfordert, souverän innerhalb des Zeitlimits von 90 Stunden zurück.

Paris–Brest–Paris (kurz PBP) ist ein rund 1200 km langer Fahrradmarathon, auch „Brevet“ genannt. Start und Ziel befinden sich im Pariser Vorort Guyancourt. Der Wendepunkt ist in der am Atlantik gelegenen, nordwestfranzösischen Stadt Brest in der Bretagne. Entstanden ist PBP aus dem gleichnamigen Radrennen für Profis und Amateure, das erstmals 1891 und zuletzt 1956 stattfand. Der Brevet findet nur alle vier Jahre statt. Eine Besonderheit der Strecke ist, dass sie sehr hügelig ist. Es sind mehr als  11.000 Höhenmeter zu bewältigen. Da es zwischen Paris und Brest keine Berge gibt, verteilen sich die Höhenmeter auf mehr als 360 meist kurze und nicht sehr steile Anstiege. Der Brevet Paris–Brest–Paris ist ausdrücklich kein Rennen. Das Ziel der meisten Teilnehmer ist es daher, die Strecke innerhalb der vorgegebenen Zeit (wahlweise 90, 84 oder 80 Stunden) zu schaffen. Der Kampf gegen die Müdigkeit und die mit dem langen Sitzen auf einem schmalen, harten und unbequemen Fahrradsattel verbundenen Beschwerden sind dabei oft schwieriger als das Radfahren selbst.

Erleichtert wird der Brevet nur dadurch, dass die Strecke komplett ausgeschildert ist, was bei Brevets sonst unüblich ist. Erlaubt sind im Gegensatz zu Radrennen nicht nur Rennräder, sondern alles, was zwei oder drei Räder hat und ausschließlich mit Muskelkraft bewegt wird. Triathlon-Lenkeraufsätze sind verboten, während eine Beleuchtung und eine reflektierende Weste vorgeschrieben sind. Zur Qualifikation für PBP müssen Fahrer seit 1979 im selben Jahr Brevets von 200, 300, 400 und 600 km absolvieren, und zwar in dieser Reihenfolge. Es ist allerdings möglich, jeden Brevet dieser Reihe durch einen längeren zu ersetzen. Ab 2011 gibt es eine Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer pro Land. In diesem Jahr gingen rund 400 Deutsche an den Start.

Wie alle anderen rund 5000 qualifizierten Teilnehmer warteten auch Ferdi Weiß aus Nordkirchen und Thomas Zauner aus Selm zuversichtlich, aber auch ein wenig skeptisch auf den erlösenden Startschuss. In Blöcken von 500 Fahrern wurden die Randoneure (was so viel wie „Radwanderer“ heißt, aber eine irreführende Verharmlosung ist) auf die Strecke gelassen. Am späten Sonntagnachmittag war es dann nach zwei Stunden quälenden Wartens in sengender Hitze endlich soweit: Ferdi Weiß und Thomas Zauner waren „on the road“ und mussten nun unter Beweis stellen, dass die mit den alleine in dieser Saison abgespulten rund 10.000 Trainingskilometern bei jedem Wind und Wetter verbundenen Strapazen nicht umsonst gewesen sind.

Erleichtert waren die beiden heimischer Sportler darüber, dass das Wetter mitspielte. Insgesamt nur 70 km mussten die beiden FCN-Pedaleure mit Wasser von oben und unten zurücklegen. Auch vom gefürchteten Pannenteufel blieben die beiden Sportler verschont. Von kleineren Unterbrechungen abgesehen legten sie die ersten 1.000 km gemeinsam zurück. Dann packte Ferdi Weiß noch einmal der Ehrgeiz und in einer international besetzten, gut harmonierenden Gruppe bretterte der Nordkirchener dem Ziel in Paris entgegen, während Teamkollege Thomas Zauner es etwas ruhiger angehen ließ. Nach genau 72 Stunden und 25 Minuten erreichte Weiß das lang herbeigesehnte Ziel in der französischen Hauptstadt, rund zwei Stunden später, nach genau 74 Stunden und 59 Minuten, hatte es auch sein Freund Thomas Zauner geschafft. Die reine Fahrzeit ist allerdings wesentlich kürzer: Weiß benötigte nur 50 Stunden und 48 Minuten (was einem Stundenmittel von genau 25 Kilometern entspricht; wer schon einmal sportlich Rad gefahren ist, weiß, dass man für diesen Schnitt ordentlich in die Pedale treten muss), Zauner ist unwesentlich langsamer.

Den Rest der Zeit benötigten die Extremsportler, um an den insgesamt 19 Verpflegungsstationen zumindest einen Bruchteil der Kalorien wieder einzufahren, die im Laufe solch einer dreitägigen Extrembelastung „über die Theke gehen“. Hinzu kommen die zeitaufwändigen Kontrollen, die vom Rennkomitee penibel gehandhabt werden und deren Stempel unabdingbare Voraussetzung dafür sind, in den erlauchten Kreis der autorisierten Finisher aufgenommen zu werden. Das Schlafkonto während der dreitägigen Belastung wuchs nur auf bescheidene sechs Stunden an – das absolute Minimum, um nicht vor Müdigkeit vom Rad zu fallen.

Der Normalsterbliche, der gerne auf zwei Rädern bei schönem Wetter eine beschauliche Pättkestour durch das Münsterland unternimmt, wird sich nun fragen, warum man sich so etwas überhaupt antut. Eine genaue Antwort können die beiden Ausdauerfreaks auch nicht liefern, aber ihren Erzählungen merkt man sofort die Begeisterung für dieses außer-gewöhnliche Radsport-Event an – und sie sind ja nun wahrlich nicht die Einzigen, die von PBP in dessen Bann gezogen werden. Vielleicht illustriert am einfachsten eine kleine Episode am Rande den besonderen Mythos dieses Radmarathons. In der Nacht vor dem Start wussten die beiden heimischen Sportler noch nicht, wo sie übernachten können, alle Unterkünfte in der Nähe des Start-Ziel-Bereichs waren hoffnungslos überfüllt.

Da erhielten sie von der Organisation die Adresse einer Familie, dort sollten sie hinfahren. Dort angekommen erfuhren Weiß und Zauner, dass es sich um PBP-Fans handelte, die endlich auch einmal die Helden der Landstraße in ihren eigenen vier Wänden beherbergen wollten. Von selbst versteht sich, dass Weiß und Zauner bestens verköstigt und natürlich im Ziel von ihrer französischen Gastfamilie begeistert in Empfang genommen wurden – und das alles ohne auch nur einen Euro bezahlen zu dürfen! Von diesen Geschichten lebt der Mythos PBP und so sind Weiß und Zauner sich ziemlich sicher, dass sie auch 2015 bei der nächsten Austragung von PBP an der Startlinie stehen werden, wenn es wieder heißt: „Bonne chance, randoneurs!“.

Bild und Textquelle: Holger Deifuß

Paris-Brest-Paris Starter und Infos

Hallo miteinander,

nach einigen Tausend Trainingsstunden und – Kilometern ist es soweit.
Das Heinemann Team startet in Paris beim Radklassiker Paris – Brest – Paris nonstop 1216km

Hier könnt ihr uns online „verfolgen“ Hier die Starter des PBP-Heinemann Team

Stand 19.08.2011 – Startzeit am Sonntag 21.08.2011 um 16 Uhr

Heinemann PBP-Team

1 Rave-Borger, Christian 1617
2 Zuehlke, Jürgen 1621
3 Gevers, Hugo 1624
4 Ehrenberg, Peter 1644
5 Jekel, Manuel 1645
6 Schöpfer-Droop, Mats 1651
7 Göbel, Karsten 1655
8 Ribbentrop, Constantin 1665
9 Pöppelmeier, Olaf 1666
10 Harig, Guido 1679
11 Rudloff, Holger 1681
12 Spillner, Frank 1683
13 Fankhaenel, Lasse 1684
14 Zwiener, Hendrik 1685
15 Konheiser, Markus 1686
16 Abels, Meno 1687
17 Fehlau, Axel 1691
18 Fleck, Robert 1703

Hier der Link zur Teilnehmerverfolgung
http://www.paris-brest-paris.org/pbp2011/index2.php?lang=en&cat=randonnee&page=suivi_participants

Hier sind alle deutschen Fahrer gelistet:
http://www.audax-randonneure.de/index.php?id=247

und hier ist das Team Heinemann bei Facebook:
http://de-de.facebook.com/pages/Heinemann-PBP-Team/171023776267684

Race Across Germany – Radmarathon

Schon etwas länger her aber vor kurzem in der September Ausgabe der Tour einen Bericht zu dem 48 Stunden Radmarathon. Race Across Germany. Einer der Teilnehmer war Mathias Schöpfer Droop vom Vitargo Team Germany. Die Strecke geht von Flensburg bis Garmisch Patenkirchen ist ca. 1.100 Kilometer lang, hat 4.600 Höhenmeter und ist auf 10 Teilnehmer begrenzt. Glückwunsch allen Finishern zu dieser tollen Leistung.

Bericht zu 2010 gibt es hier:
http://raceacrossgermany.de/html/numm_6_2010.html

Mehr Infos gibt es hier: http://www.raceacrossgermany.de

Vitargo Team Germany auf Platz 2 beim Teamzeitfahren Hamburg

Einige Radsportler des Vitargo Team Germany stellten sich am 17.10 erfolgreich den 275km von Hamburg nach Berlin. Manfred Ricklin, Matthias Schöpfer-Droop und Uwe Rausch benötigten 8:15 für die Strecke bei sehr schlechten Wetterbedingungen. Das Rennen freut sich einem großen Zuspruch und hatte dieses Jahr wieder einige Sportler und Teams mehr am Start.

Hier die Ergebnisse
http://www.audaxclub-sh.de/node/216

als auch einige Berichte mit Bildern:
http://www.audaxclub-sh.de/node/218
http://www.audaxclub-sh.de/node/219
http://www.audaxclub-sh.de/node/220

von Lasse und sein Siegerteam:
http://www.rg-uni-hamburg.de/index.php?option=com_content&task=view&id=345&Itemid=1
http://www.pixum.de/viewalbum/id/4569981

von Maggie – der schnellsten Frau:
http://typo3.lexxi-sports.com/News-Detailanzeige.12.0.html?&cHash=3f9de1e825&tx_ttnews[backPid]=35&tx_ttnews[tt_news]=835
http://picasaweb.google.com/Team.LeXXi.2009/HamburgBerlin#

von Westwind Riders,
http://blog.kunstgriff.net/?p=111

Ich wünsche allen einen angenehmen Saisonausklang und lockeres Ãœberwintern.
Mit norwegischen Grüßen
Axel

Da schliessen wir uns Axel an und wünschen auch ein schönen Saisonausklang. Glückwunsch und vielen Dank an das Vitargo Team für die tolle Leistung!

Textquelle: Axel Fehlau

Pages: 1 2 Next