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Vitargo Sportler Paul Schmidt – Berlin Marathon Rennbericht

Hier könnt ihr einen kleinen Einblick in meine Gedanken nach dem Berlin Marathon bekommen. Es besteht wie immer kein Anspruch auf Vollständigkeit und ist zu 100% subjektiv geschrieben ;-). Bei der Frauenspitze den Trubel komplett mitzuerleben, während man die ersten 25 Kilometer „locker“ mitläuft war selbstredend ein sehr positives Erlebnis, was kaum Kommentar bedarf.  Interessanter wird das Leiden ab Kilometer 30, was ich nachfolgend etwas analysieren möchte.

Die Erlebnisse unter den Eliteathleten im Hotel, der Afterraceparty sowie den verschiedenen speziellen Bereichen an Start und Ziel gehören auch eher, sagen wir mal, zur „ärztlichen Schweigepflicht“ ;-).

Aber kommen wir zum eher trainingswissenschaftlichen Teil:

Ich habe mich gefühlt, wie bei meinem ersten Marathon.

2009 in Dresden lief ich ca. 70km pro Woche mit vielen Radkilometern zum Krankenhauspraktikum im 20km entfernten Pirna. Die Wichtigkeit von Longruns war mir damals noch nicht so bewusst. 2 oder 3 hatte ich bis zum Marathon absolviert. Mit guter „internistischer“ Grundlagenausdauer und wenig muskulärer Anpassung lief ich damals ab Kilometer 34 trotz „langsamer“ 3:30er Pace wie auf steineren Beinen den Krämpfen nah zu meinem Sieg in Dresden.

Fakten I

2015, 6 Jahre und 8 Marathons sowie unzähliger 30-35er longruns zwischen 3:35er und 3:18er Pace später hat sich nichts geändert. Ok, die Grundlagenausdauer ist besser, aber im Gegensatz zum 2:19er Rostock-Marathon, dem ich im 2-Wochen-Blocker der Marathonvorbereitung in einer 200-Laufkilometerwoche fast ohne jeglichen Muskelkater eine weitere 200er-Woche folgen lassen konnte, lief es in Berlin anders:

Wissen

Warum, durfte ich mir heute bei der internationalen Sport Nutrition Conference an meinem Arbeitsplatz ins Gewissen rufen. Jeden Tag wandelt sich der Muskel um 1-2 Prozent um. Nach 25 Tage Laufpause war also 25-50% meiner Beinmuskulatur eher ans Radfahren adaptiert, denn ans Laufen. Und habt ihr schon mal einen Radfahrer aus dem vollen Radtraining einen Marathon laufen sehen? Sieht oft grässlich am Ende aus. Zur Hälfte also auch bei mir!

Fakten II

So war also der Stand: Zirca 185 Wochenkilometer seit Juli und ab dem 25. August Laufpause mit Alternativtraining bei zirka 60% des Umfanges, da durch die Arbeit und Motivation mehr ich nicht mehr umsetzen wollte. 1 Testlauf 1 Woche vor dem Berlin Marathon, um zu schauen, ob die Verletzungen ausgeheilt sind und dann eine bewusst lockere Vorbereitungswoche.

Selbstverwirklichung

Und dann dieser Lauf. Ihr kennt mich. Ich wollte den Lauf für die psychologische Selbstverwirklichung meiner gesetzten Ziele (solange es orthopädisch nicht zu gefährlich wird). Und eines war bester Berliner zu werden, mit dem Tunnelblick durch das Brandenburger Tor! Das habe ich erreicht. Dafür habe ich gelitten. Dafür habe ich das wissenschaftlich unvermeidlich durchstanden. 10km auf steinernen Beinen. Herz, Lunge und Magendarmtrakt waren nicht ausgereizt. Aber die „peripheren“ Nerven und die Muskeln. Aber es gibt zum Glück das Gehirn. Und die Ansicht, dass man sich durch Leiden definieren kann (das schreibe ich gerade während eines Vortrages zu Fatigue!!!).

#smile

Ich habe auch während meines Studiums gelernt, dass die Mimik unsere Emotionen beeinflusst und anders herum. Also: #smile!!! And you get a smile back!!! Von soooo vielen Zuschauern. Sie haben die Schmerzen zur Passion werden lassen. Sie haben sie „positiv konditioniert“. Dafür bin ich dankbar, von den Bekannten, vom Nike+Running Club, von den Unbekannten. Es war ein Feuerwerk der Emotionen. Sie haben sich eingebrannt. Sie werden zum emotionalen Tattoo. Und die Muskeln, die werden sich zu 1-2% pro Lauftag wieder anpassen. Gerade, in Anbetracht des Muskelkaters, eher mehr ;-). Also bleibt gespannt, wie es weiter geht! Ich bin es selbst. #staytuned

P.S. Die Verletzungszeit verarbeite ich immer noch in einem Blogartikel, dessen Veröffentlichung noch etwas reifen muss ;-).

Neuerdings auch mit einem lokalen Frischwarensponsor: bjuice , die Saftmanufaktur in der Kollwitzstraße 51 Berlin Prenzlauer Berg 
Streckenverpflegung von Vitargo Oligosaccharide+BCAA+Koffein

vitargo-marathon-stand

Paul Schmidt am Vitargo Stand bei der Berlin Vital Messe 2015

Nach reichhaltigem Abendessen gab es für mich eher ein sehr funktionelles Frühstück mit frisch gepresstem Rote-Beete-Saft, Milchkaffee und meinen Lieblingsriegel von Vitargo (Performance Bar)

Ab und an im TV
Ganz entspannt in der ersten Hälfte ohne Muskelkater
Zahlen können sehr viel sagen 🙂

Bild und Textquelle: http://runningpowerberlin.blogspot.de/2015/09/berlin-marathon-und-sports-nutrition.html

News vom Vitargo Partner TriTeam Selm

Rund um den Baldeneysee

Am letzten Wochenende standen Dennis Neumann und Cedric Lambracht an der Startlinie des Essener Baldeneysee Marathons. Bei blauem Himmel und Sonnenschein, jedoch sehr kühlen Temperaturen, liefen sie zwei Runden um den See, und das sehr erfolgreich. Beide pulverisierten ihre bisherigen Bestzeiten auf den 42,195 km gleich um eine, bzw. eine halbe Stunde. Cedric stand am Ende sogar ganz oben auf dem Treppchen und gewann seine Altersklasse souverän mit 28 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

Vitargo TriTeam Selm Marathon Baldeneysee Essen

Außerdem starteten Carsten Prott als Gastläufer, sowie Berthold Prott, Uwe Sedey und Michel Krieg als Staffel in Essen. Sie beendeten ihr Rennen nach 3:08:06 Std. auf einem guten 12. Platz.

Letztes Triathlon-Wochenende der Saison (13/09/2015)

Am letzten großen Triathlon-Wochenende unseres Teams in der Saison 2015 machten Simon und Frank Jungesblut den Anfang beim Islandman-Norderney. Frank wurde dort auf der olympischen Distanz dritter seiner Altersklasse. Martina und Linus Jungesblut waren als Gaststarter für das TriTeam Selm ebenfalls auf der Rennstrecke. Beide gewannen nicht nur ihre Altersklasse, sondern sicherten sich auch beim Schüler- bzw. Schnupper-Triathlon den Gesamtsieg.

In Ratingen startete Conny Link auf der Sprintdistanz und verbesserte auf dem dortigen welligen Kurs ihre persönliche Bestzeit.

Cedric Lambracht und Eduard Mathejka bewältigten zum Ende der Saison nochmal eine Mitteldistanz. Beide finishten erfolgreich den Ironman 70.3 auf Rügen. Cedric, der als vierter seiner Altersklasse die Wellen der Ostsee verließ, stürzte nach etwa einem Drittel der Radstrecke. Zum Glück verletzte er sich nicht schwer und konnte sein Rennen am Ende noch auf einem beachtlichen 9. Platz seiner Altersklasse ins Ziel bringen.

Berthold Prott lief beim Dortmunder City-Lauf über die 10 km Strecke und eröffntete damit die Reihe von vielen Herbstläufen, die nun auf unser Team warten.

Hanselauf Lünen (27/09/2015)

TriTeam Selm Vitargo Hanselauf Lünen

Schönstes Läuferwetter erwartete einige Mitglieder des TriTeam Selm beim 25. Hanselauf  in Lünen. Auf der 5km-Distanz erreichte Maik Aßhoff den 4. Gesamtplatz und den 2. Platz seiner Altersklasse. Cedric Lambracht, der nur 22 Sekunden später die Ziellinie überquerte, stand in seiner Altersklasse ganz oben auf dem Treppchen und Uwe Sedey wurde dritter der Klasse M45. Außerdem starteten noch Andi Kuhn, Michel Krieg, Gerrit Thiel und Klaus Link bei der Jubiläumsausgabe in Brambauer.

Bild- und Textquelle sowie weitere News zum TriTeam Selm gibt es unter: http://wechselzone.triteamselm.eu

 

Jens Ziganke mit Bestzeit in Zürich

Am vergangenen Wochenende war der Singener Langstreckenläufer Jens Ziganke beim ersten Sport-Highlight des Jahres, dem Zürichmarathon, am Start. Der Athlet des SV Reichenau hatte sich viel vorgenommen.

Jens Ziganke Vitargo Zürich Marathon 2015

„Eine Bestzeit soll es auf jeden Fall werden“, meinte Ziganke nach einer intensiven, zehnwöchigen Vorbereitungsphase. Seine Erwartungen sollten sich erfüllen.

Als um 8.30 Uhr der Startschuss am Zürichsee erfolgte, ging Ziganke couragiert in das Rennen und lief dabei sogar kurzzeitig in der Führungsgruppe um Topfavorit Yuki Kawauchi aus Japan und den zahlreichen afrikanischen Läufern mit. Nach diesem etwas unruhigen Beginn fand Ziganke zunehmend ins Rennen und lief dabei ein sehr konstantes Tempo. „Da die Dichte im Feld nicht so hoch wie in den vergangenen Jahren war, fand ich erst nach acht Kilometern einen Mitstreiter, der ungefähr mein Tempo lief“, so Ziganke. Mit ihm lief Ziganke dann bis Kilometer 34 zusammen, bis sich der Läufer vom SV Reichenau Meter um Meter lösen konnte. Nach genau 42,195 Kilometern konnte sich Ziganke dann über eine neue Bestzeit freuen. Dabei unterbot er seine im vergangenen Jahr in Japan aufgestellte Bestzeit um über eine Minute auf 2:27,38 Stunden. Dies bedeutete in diesem internationalen Feld den 18. Gesamtrang.

„Zwar hatte ich mir insgeheim noch einen Tick mehr vorgenommen, doch durch den zum Teil böigen Wind bin ich mit meiner neuen Bestzeit sehr zufrieden“, zog der Singener ein positives Fazit. Insgesamt kamen beim Zürichmarathon 2244 Läufer und 550 Läuferinnen ins Ziel, wobei der Kenianer Kiyeng Edwin Kemboi das Rennen in 2:11,35 Stunden für sich entscheiden konnte.

Textquelle: http://www.suedkurier.de/sport/regionalsport-bodenseewest/Jens-Ziganke-mit-Bestzeit-in-Zuerich;art2783,7806526

Bildquelle: Jens Ziganke (privat)

Mit VITARGO über die Höhenzüge des Rothaarsteigs

Wenn die Blätter der Bäume sich verfärben, dann neigt sich auch so langsam die Saison der Marathonläufer ihrem Ende zu. Dennoch hält gerade der Herbst neben dem deutschen Marktführer in Berlin einige kleine, dafür aber umso feinere Veranstaltungsperlen für die Genuss- und Landschaftsläufer parat. Zu diesen zählt unbestritten der Rothaarsteig Marathon, der in diesem Jahr bereits zum elften Mal im Schmallenberger Ortsteil Fleckenberg gestartet wurde. Der mit 838 Höhenmetern anspruchsvolle Kurs durch das reizvolle Schmallenberger Sauerland erfreut sich wachsender Beliebtheit, was nicht nur auf die perfekte Organisation der Veranstaltung zurückzuführen ist. Denn trotz seiner Schwierigkeiten bietet der fast komplett im Wald verlaufende Rundkurs den rund 300 Teilnehmern immer wieder eindrucksvolle Ausblicke in das Land der 1000 Hügel. Die zum Teil kniffeligen Passagen über wurzelige Waldpfade sowie die koordinativ und muskulär anspruchsvollen Gefällstrecken besonders im Schlussdrittel verleihen den 42,195 km, die zum Teil auf dem Rothaarsteig gelaufen werden, eindeutig Trailcharakter.

Mit Vitargo beim Rothaarsteig Marathon

Obwohl ich bei den letzten Wettkämpfen nur über topfebene Straßen und Wege in und rund um Berlin geschlurft bin, weiß ich, dass ich diese anspruchsvollen Trailstrecken mag und dass ich sie – trotz nicht vorhandener Trainingsmöglichkeiten – auch ganz passabel laufen kann. Obwohl seit dem Berlin-Marathon knapp drei Wochen vergangen sind, ist das Wetter fast noch genauso gut wie in der Hauptstadt, nur auf den Höhenzügen des Rothaarsteigs kann sich die Sonne lange nicht gegen den hartnäckigen Nebel durchsetzen. Und der durch die Regenfälle und Waldarbeiten der letzten Tage arg in Mitleidenschaft gezogene Untergrund unterstützt das Cross-Ambiente der Strecke. Mit den Bedingungen komme ich gut zurecht und kann so trotz der Anstrengung immer wieder mal die herrlichen Ausblicke genießen. Allerdings merke ich gerade im letzten Drittel des Rennens, dass diese Saison mit der Vorbereitung auf die 100 Meilen in Berlin und dem (trotz des Ausstiegs beim km 110) tollen Rennen dort doch einiges an Körnern gekostet hat. Und so werden gerade die letzten sechs Kilometer ganz schön lang, obwohl sie sich malerisch und fast eben an der Lenne entlang schlängeln. Das Ziel erreiche ich nach 3:43 Stunden und bin damit nur neun Minuten langsamer unterwegs als auf dem topfebenen Weltrekordkurs in Berlin (aber auch fast 16 Minuten langsamer als bei meinem ersten Start hier 2011!), was auch darauf zurückzuführen ist, dass ich keinen Einbruch habe. Wie bei den letzten langen Wettkämpfen bin ich mit einem Trinkrucksack unterwegs, in dem sich ein Liter VITARGO Elektrolyt befindet, was dafür sorgt, dass ich auf Gel oder ähnliches verzichten kann und trotzdem immer ausreichend mit den notwendigen Kohlehydraten und Mineralstoffen versorgt bin.

Das könnte doch jetzt ein schöner und motivierender Saisonabschluss zumindest auf der langen Strecke sein … on verra!

Bild- und Textquelle: Holger Deifuß

Vitargo Sportlerin Silvia Rusche bei der Tour de Tirol

Silvia Rusche mit Vitargo bei der Tour de Tirol

Am vergangenen Wochenende (3.-5. Oktober) startet ich zusammen mit noch ca. 1700 Läufern bei der Tour de Tirol in Österreich. Dies ist ein Bergrennen über 3 Etappen am Wilden Kaiser.

Den Anfang machte am Freitagabend der Söller Zehner. Auf 3 Runden ging es um das Dorf Söll. 255 Höhenmeter waren dabei zu überwinden. Ich ließ es locker angehen und kam nach 54 Minuten ins Ziel.

Am Samstag stand die Königsetappe auf dem Programm, ein Marathon durch die Tiroler Bergwelt. Die ersten zwanzig Kilometer waren noch sehr moderat, aber nachdem wir Scheffau und Elmau durchquert hatten, ging es steil bergan.

Vitargo Sportler Tour de Tirol 2014

Auf Wanderwegen und Bergstraßen ging es auf den Hartkaiser hinauf. Hier war ich dann froh, dass ich Vitargo-Pro-Kick dabei hatte. Der Extra-Koffeinschub half mir, alles gut zu überstehen, vor allen Dingen beim letzten Anstieg, 3 km vor dem Ziel. Wer weiß, ob ich die 2165 Höhenmeter geschafft hätte. So erreicht ich erschöpft aber glücklich nach 5:08 als 2. In meiner AK das Ziel.

Silvia Rusche mit Vitargo Pro Kick

Die abschließende 3. Etappe war eine Premiere der Tour, der Pölven Trail. Gestartet wurde wieder in Söll. Von hier ging es 23 km durch unbefestigtes, bergiges Gelände. Selbst das Mindestprofil von 3 mm der Trailschuhe wurde bei jedem Starter kontrolliert. Auch diesen Lauf über 1200 Höhenmeter hab ich Dank der Produkte von Vitargo gut überstanden (Gels und Pro-Kick). Ich finishte nach 3:11 Stunden als 4. In meiner AK.

Bei der diesjährigen Tour de Tirol waren somit über 3500 Höhenmeter zu bezwingen. In der Gesamtwertung belegte ich mit 9:14 Stunden den 30. Platz, 4. In meiner AK.

Damit bin ich als Flachland-Tiroler sehr zufrieden.

Rückblickend betrachtet, machten die idealen sonnigen Wetterverhältnisse, die traumhaften Landschaften mit Bergpanorama und das hervorragend organisierte Event zu einem unvergesslichen Erlebnis und ließen schnell die Strapazen vergessen.

Vitargo Sportler bei der Tour de Tirol

Bild und Text: Silvia Rusche (privat)

Pressemitteilung – Vitargo Sportler Paul Schmidt am Start beim Dresden Marathon

Paul Schmid beim Dresden Marathon 2014

Paul Schmid – Fotos: C: André Pristaff Rostock

Ja, ich habe mich entschieden in 2014 nach der Rostocker Marathonnacht noch einen zweiten Marathon zu laufen, den Morgenpost-Dresden Marathon am 19.Oktober in meiner Heimatstadt. Aber dieser Entscheidung geht eine Entwicklung voraus. Ab August konnte ich meine Trainingsleistungen stetig steigern. Bei der Arbeitsbelastung von teilweise 70 Wochenarbeitsstunden als Klinikarzt (Innere Medizin Universitätsklinikum Rostock) und einigen 24 h-Diensten fasste ich Anfang September eigentlich den Entschluss keinen Herbstmarathon zu laufen. Die vielen Kilometer machen zu müde, um ordentlich in der Klinik funktionieren zu können. Also standen weniger Kilometer und dafür mehr Tempoläufe an. 400er (8-10x 64-66s), 1000er (6-8x 2:54-2:58 min) , einige Läufe im Wald  und alles in hohem Tempo (Dauerläufe um 3:45min/km).

Das machte eher Muskelkater als den puren Erschöpfungszustand des Umfangstrainings. Mit der Zeit hielt ich die Belastung doch etwas besser aus und kam in den letzten Wochen auf knapp 100 km.Hinzu kamen spezielle Kraft- und Dehnungsübungen für individuelle Defizite im Gesäß-und Rückenbereich sowie viel Selbsmassage mit der Triggerpunktrolle und dem Marathonstick. Diese Übungen baute ich eher als Minutensessions in den Alltag ein, als dafür Termine zu machen. Auch die Teilnahme am Deutschen Sportärztekongress gab Motivation um die gewonnenen Erkenntnisse im Training umzusetzen und auch an der Ernährung etwas zu schrauben.Eigene Recherchearbeiten schweiften  immer wieder zu vielen Themen der Leistungsoptimierung ab. Beim Alsterlauf in Hamburg standen dann 31:21 min über die 10 km zu Buche. Die Hamburg-Zeit möchte ich noch verbessern und plane die AsicsGrand10 am 12. Oktober als Jahreshöhepunkt über die „kurze“ Langstrecke. Wenn die 31 min fallen, würde ich mich sehr freuen. Das wäre im Bereich meiner Leistungen mit Umfangstraining,und der Beweis, dass manchmal weniger mehr ist. Und dann wäre die Saison eigentlich fast vorbei.

Paul Schmidt beim Dresden Marathon 2014

Paul Schmidt – Fotos: C: André Pristaff Rostock

Für den 19.Oktober war ein zweiter „10er“ geplant. Doch als Zuschauer beim Berlin-Marathon kribbelte es wieder. Es kam der Wunsch die wahre Langstrecke zu laufen auf. Aber bin ich für einen guten Marathon fit genug? Es wurmte mich so, dass ich nach meinem letzten Septembernachtdienst mit genügend Abstand zur Grand 10 einen 35 km Testlauf absolvierte. Der erste über-30er seit dem 24. August. Es lief überraschend gut. Die Entscheidung war gefallen. Nächste Woche ist eine marathonspezifische Leistungsdiagnostik geplant, bei dem die Zielzeit verfeinert wird. Nun heißt es gesund bleiben, nicht erkälten, nicht umknicken, nicht übertreiben,den Körper pflegen und ein paar Akzente im Training setzen. Wenn das alles funktioniert freue ich mich sehr auf ein Wiedersehen bei meinem 5. Marathon in meiner Heimatstadt auf neuer Streckenführung und viele bekannte Gesichter.

Viele Grüße aus Rostock

Paul

Fotos: C: André Pristaff Rostock

Marc Schulze mit Vitargo beim 118. Boston Marathon

Mein erster Wettkampf im fernen Ausland und dann gleich der Boston Marathon. Das Training war gut, die Vorbereitung lief hervorragend und somit waren die Ziele entsprechend hoch.

Marc Schulze mit Vitargo beim Boston Marathon

Ich wollte eine neue Bestzeit, und nicht wie beim Berlin Marathon – sondern ohne Trainingslager und ohne Höhe. Das heißt Laufen am Limit. Das heißt etwas riskieren. Und wer etwas riskiert, der kann auch verlieren. Aber nun von Beginn.

Ich startete in Wave 1 Coral 1. Gleich in der ersten Reihe nach der Elite. Und es begann gut. Das habe ich erwartet, denn es geht auch tendenziell bergab. Hin und wieder ein kleiner Hügel bergauf, aber die Geschwindigkeit stimmt. Ein Gruppe finde ich nicht. Ab und zu findet sich ein Mitläufer, eine Gruppe bildet sich nicht. Es wird ein einsames Rennen. Die Hügel erlauben kein gleichmäßiges Tempo und dadurch lösen sich kleine Gruppen immer wieder auf.

Die ersten 5km in 16:03min. Zu schnell? Ich fühle mich nicht zu schnell. 10km in 32:25min. Es läuft sehr gut. Ich renne jeden Kilometer deutlich unter 3:20min. Es macht Spaß. Zum Halbmarathon hin werde ich schon etwas langsamer, passiere ihn aber in 69:39min. Die Beine sind ein bisschen schwer. Das ist zu früh im Rennen. Vielleicht sind es die Hügel. Der ständige Rhythmuswechsel. Ich verliere aber nur ein paar Sekunden. Bei Kilometer 25 wird das anders. Ein neuer Anstieg. Der ist langsam, aber ok, danach geht es wieder bergab und schneller. Allerdings bleibt das schneller jetzt aus. Die Beine wollen und können nicht mehr.

Marc Schulze Boston Marathon Vitargo

Im Gegenteil 3:30, 3:40, 3:50min/km tauchen auf der Uhr auf. Es tut verdammt weh, physisch und mental. Ich verliere Sekunden pro Kilometer und kann mich nicht wehren. Ich muss mich jeden Kilometer neu motivieren. Bei Kilometer 30 bin ich noch auf Kurs, aber ich weiß ich kann nichts mehr zulegen. Nach 10 schweren Kilometern, bin ich froh auf die Stoppuhr drücken zu können. Aber nicht am Straßenrand, sondern im Ziel. 2:29:41h. Es lief anders als geplant. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

War es ein Anfängerfehler? Eine Lektion die man lernen muss? Vielleicht. Dann sind aber auch die Profis Ryan Hall, Meb Keflezighi und Jason Hartmann ab und an noch Anfänger. Ryan und Jason erwischte es ähnlich wie mich. Meb hatte letztes Jahr in New York einen großen Einbruch.

Das ist keine Ausrede, keine Rechtfertigung, nur ein Verweis, dass es jedem und immer wieder passieren kann und wird, denn es ist ein Marathon. Es war mein zweiter. Und ich ein „Greenhorn“ – doch was ich noch mitnehme: Ich lief wegen des sehr großen Gefälles zu Beginn auf 2:17h los, war beim Halbmarathon auf Bestzeitkurs und auch bei Kilometer 30 noch bei der Bestätigung des perfekten Marathons von Berlin. Wichtig für mich wird es sein, dass ich in Zukunft mit der Geschwindigkeit aufpasse und den ersten Teil wirklich im Korridor des Trainierten bleibe. Bei mir reichen schon 8 Sekunden und ich bin in einem anderen energetischem Bereich.

Aber all diese Gedanken hatte ich bei den Kilometern 33, 34, 35 und so weiter nicht. Da war ich nur sauer, enttäuscht und Sinnlosigkeit machte sich breit. Denn wochenlanges Training verpufft einfach so. Heute – ein paar Tage später – sehe ich es schon anders: Es war eine tolle Reise, ein toller Marathon, es tat weh – und ich werde es beim dritten viel, viel besser machen!

Glückwunsch zu dieser sportlichen Leistung von Vitargo Deutschland!

Bild und Textquell: Marc Schulze (http://marc-schulze.com/sport.php?site=aktuell&p=922)

Jens Ziganke läuft Bestzeit beim Kasumigaura Marathon

Jens Ziganke läuft Bestzeit beim Kasumigaura Marathon in Tsuchiura (Japan)

Am Ostersonntag ging ich beim 24. Kasumigaura Marathon, einer der größten  Marathons in Japan an den Start. Nachdem ich 2012 aus gesundheitlichen Problemen auf den Start verzichten musste, lief es diesmal umso besser. Als um 10 Uhr Ortszeit (3 Uhr deutscher Zeit) am Ostersonntag der Startschuss fiel, lief ich gleich zu Beginn in der zweiten Gruppe um Platz 3-20 ein hohes Tempo mit. Diese große Gruppe hatte den Vorteil, dass man sich bei dem doch nicht zu unterschätzenden Gegenwind und den kleinen Anstiegen gut im Feld verstecken konnte.

Die erste Hälfte legte ich dabei in 1:13:26std. zurück. Bis Kilometer 30 löste sich die Gruppe dann zunehmend auf und ich lief ab diesem Zeitpunkt dann alleine. Bis auf den letzten 5km Split konnte ich aber mein angepeiltes Tempo beibehalten, sodass ich nach gut 42km überglücklich in das örtliche Stadion einlief.

Jens Ziganke mit Vitargo beim Kasumigaura Marathon

Dabei konnte ich meine Bestzeit aus dem Vorjahr um 2min verbessern und als 8. des über 16000 Läufer starken Gesamtfeldes mit 2:28,47std. auch noch in die Medaillenränge (Top 10) laufen. Da ich vor dem Marathon das Glück hatte, meine eigenen Getränke an den Verpflegungsstellen deponieren zu dürfen, vertraute ich dabei auf die Produkte von Vitargo.

Bis Kilometer 15 trank ich dabei ausschließlich Wasser, bis ich dann danach alle 5km Vitargo Carboloader trank. Außerdem nahm ich nach Kilometer 25 und 35 ein Gel zu mir. An dieser Stelle ein Dankeschön für die tolle Unterstützung bei diesem Event.

Jens Ziganke beim Kasumigaura Marathon mit Vitargo erfolgreich

Vielen Dank für den tollen Bericht und Glückwunsch zur tollen sportlichen Leistung!

Bild und Text: Jens Ziganke

Vitargo vor Ort – Messetermine

Vitargo vor Ort – Messetermine 2014

Unser Partner Run-Shop ist auf folgenden Messen mit Vitargo-Produkten vor Ort

Vitargo vor Ort - Messetermine 2014

  • 04. -06. April Freiburg Marathon
  • 02.-06. April Rhein Energie Bonn Marathon
  • 24.-27. April TUIfly Marathon Hannover
  • 25.-27. April iWelt Marathon Würzburg
  • 02.-04. Mai Kassel Marathon
  • 04. Mai Regensburg Marathon
  • 16.-17. Mai vivawest Ruhrgebiets-Marathon – Messe in Gelsenkirchen
  • 29.-31. Mai MLP Marathon Mannheim
  • 31. Mai Luxemburg Marathon
  • 06.-08. Juni Zugspitz MTB Trophy
  • 20.-22. Juni Zugspitz Ultratrail
  • 24. Juni Klagenfurt Ironman
  • 27.-29. Juni Fürth Marathon
  • 2. -6. Juli Ironman Frankfurt
  • 16.-21. Juli Challenge Triathlon Roth
  • 20. Juli 70.3 Ironman Triathlon Berlin
  • 7.-10 August 70.3 Ironman Wiesbaden
  • 22.-24. August Zugspitz Trailrun Challenge
  • 13. September Medoc Marathon
  • 11.-13. September Köln Marathon
  • 14. September Worms Marathon
  • 20.-21. September Karlsruhe Marathon
  • 24.-27. September Berlin Marathon
  • 27.-28. September Ulm Marathon
  • 03.-05. Oktober Lindau Marathon
  • 09.-12. Oktober München Marathon
  • 19. Oktober Dresden Marathon
  • 26. Oktober Frankfurt Marathon

 

Andre Pollmächer vertraut auf Vitargo

Wir freuen uns im Laufjahr 2014 den derzeit besten deutschen Marathonläufer Andre Pollmächer mit Vitargo Pordukten zu unterstützen.

Andre Pollmächer vertraut auf Vitargo

Auf seiner Facebookseite gibt es aktuelle Berichte aus dem Trainingslager, von Rennen und natürlich auch zum Einsatz von Vitargo.

https://www.facebook.com/AndrePollmaecher

Hier noch ein aktuelles Video vom Training


Quelle:http://www.youtube.com/watch?v=p_8no7vwMfw&list=UU0lJIVfFxFtI_wcNWP8iIJA

Zum YouTube Chanel von Andre geht es hier lang:
http://www.youtube.com/user/comeback2011?feature=watch

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