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Interview mit Jörg Panter zum Ironman Hawaii 2011

Jörg Panter mit Vitargo beim Ironman Hawaii 2011

Erstmal Glückwunsch zu deiner Leistung auf Hawaii. Es sind jetzt einige Tage seit deinem zweiten Ironman Hawaii vergangen. Da ja viele Triathleten Vitargo einsetzen und das Ziel Ironman Hawaii haben, würden wir dir gerne einige Fragen zum Thema Ironman Hawaii und Vitargo zu stellen.

Wie geht es dir aktuell und hast du dich nach deinem Hawaii Ironman schon wieder längere Sporteinheiten absolviert?

Die ersten beiden Wochen nach dem Wettkampf hab ich erst einmal gar nichts gemacht. Körperlich ging es mir zwar schon nach drei Tagen wieder sehr gut, mental war die ganze Saison allerdings schon grenzwertig. Immerhin habe ich insgesamt genau 12 Monate nach einem festen Trainingsplan gelebt, der nicht viel Luft zuließ. Immerhin muss man als Amateur die vielen Stunden Training in den Berufsalltag integrieren. Frau und Kinder sollten außerdem möglichst auch nicht zu kurz kommen. Für all das brauchts schon eine Menge Disziplin, Zielstrebigkeit und Energie. Deshalb ist es wichtig, dass man sich nach einer solchen Saison auch mal Zeit lässt körperlich und mental abzuschalten.
Mittlerweile sind die Akkus aber wieder aufgeladen und so langsam kommt auch die Lust auf Bewegung wieder zurück. Allerdings stehen im November und Dezember Grundlagentraining, Schwimmtechnik, Lauf ABC und Mountainbiken im Vordergrund.

Jörg Panter mit Vitargo beim Ironman Hawaii 2011

Wie hoch schätzt ihr du Faktor Ernährung für den Ironman Hawaii ein? Welche Rolle hat Vitargo dabei für dich gespielt?

Ernährung ist allgemein auf der Langdistanz so etwas wie die vierte Disziplin. Es gibt etliche Athleten, die gerade in Punkto Energieversorgung auf der Langdistanz extreme Schwierigkeiten  haben. Auf Hawaii kommt diesem Thema durch die extremen Bedingungen noch mehr Gewicht zu. Der Magen- Darmtrakt muss während eines Ironman Unglaubliches leisten. Man muss sich mal vor Augen führen, dass ca. 11.000 Kcal verbraucht werden. Diese müssen dem Körper ja in irgendeiner Form wieder zugeführt werden. Außerdem muss der Körper hydriert sein, d.h. Flüssigkeit muss zugeführt werden. Und genau da liegt der absolute Vorteil von Vitargoprodukten, denn sie passieren den Magentrakt wesentlich schneller und verursachen dadurch weniger Reizungen und Übelkeit. Außerdem entziehen sie dem Körper keine Flüssigkeit, was bei vielen anderen Energiedrinks oder Gels der Fall ist.
Für mich liegt der Vorteil von Vitargo aber auch in Folgendem: Viele Hersteller haben ein mittlerweile völlig unüberschaubares Angebot, bei dem es hauptsächlich darum geht viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen zu haben. Vitargo konzentriert sich meiner Ansicht nach auf das Wesentliche. Während des Wettkampfes brauche ich wirklich kein Crunchy, Crispy, Salty, Junny o.ä. Es gibt bei Vitargo ein überschaubares Angebot, das mit und für Athleten konzipiert ist: Enduranceriegeln, Gel, Vitargo Professional, +Eletrolyte und Salztabletten während des Wettkampfes. 82%Protein oder Gainers Gold zur Regenration!
Proteinriegel in ausreichenden Geschmacksrichtingen (ich liebe Kokos) runden das Angebot für mich ab. Mehr brauche ich nicht und alles andere würde mich auch überfordern!

Gerade der Ironman Hawaii ist bekannt für seine extreme Temperaturen (50 Grad im Energy Lab) – hast du dich speziell dafür vorbereitet, welche Bedeutung hat das Vitargo + Elektrolyte und Salt & more für dich?

Oh ja, heiß wars wirklich. Allerdings kann man sich darauf nicht wirklich vorbereiten. In unserem mitteleuropäischen Herbst hat man dafür leider nicht die Voraussetzungen. Eigentlich müsste man 3-4 Wochen vorher rüber nach Hawaii, so wie´s die Profis halt auch machen. Aber dafür fehlt mir leider Zeit und Geld. Da man ja nur an zwei Stellen (Beim Rad in Hawi und beim Laufen im Energy Lab) Eigenverpflegung fassen kann, muss man leider notgedrungen mit dem auskommen, was es beim Wettkampf gibt. Gott sei Dank kann man ja die Salt & More Tabs sowie die Gels im Trikot verstauen. Mit meiner Eigenverpflegung (Vitargo + Elektrolyte und Vitargo Professional), Salt & More, den Gels bin ich super durch das Rennen gekommen. Darüber hinaus hab ich nur Wasser und Cola zu mir genommen.

Jörg Panter mit Vitargo beim Ironman Hawaii 2011

Welche Vitargo Produkte hast du eingesetzt? Hast du Tipps, Tricks an Triathleten die sich ebenfalls einen Ironman machen wollen?

Natürlich muss jeder für sich herausfinden, was er braucht und wieviel er braucht. Ein Patentrezept gibt´s sicherlich nicht. Auf jeden Fall sollte man alles ausgiebig im Training getestet haben: Rad, Laufschuhe, Verpflegung und und und. Schon der kleinste Baustein kann auf einer Langdistanz den Unterschied machen. Und was ganz wichtig ist, ist der Spaß. Was waren da auf Hawaii, vor allem unter den Agegroupern wieder wichtige, ernste und verbissen Typen unterwegs. Viele Amateure sind verbissener und spaßfreier als Profis. Ich glaube, dass man im Triathonsport nur auf Dauer erfolgreich sein kann. Und um lange dabei zu bleiben braucht man auch Spaß. Schließlich ist es unser Hobby.

Wie verlief die Regeneration nach dem Ironman und hast du seit dem Ironman schon wieder längere Trainingseinheiten absolviert. Hast du schon Pläne für 2012?
Wie gesagt, langsam kommt die Lust zurück. Und damit auch die Pläne für 2012. Allerdings hab ich der Familie versprochen, dass nächstes Jahr keine Langdistanz gemacht wird. Aber neben den Starts in der Liga werden auf jeden Fall 2-3 Mitteldistanzen dabei sein. Ganz sicher werde ich auch wieder beim Tri Star Worms starten, der ein tolles Format bietet. Und mal sehen, vielleicht kommt dann doch noch die ein oder andere Herausforderung. Es spukt schon wieder einiges in meinem Kopf rum.

Jörg Panter mit Vitargo beim Ironman Hawaii 2011

Vielen Dank und nochmal Glückwunsch!

Bild und Textquelle: MyVitargo und Jörg Panter

Vitargosportler Jörg Panter erfolgreich beim Ironman Hawaii 2011 – Rennbericht

It´s done. Der Wettkampf gestern war wohl der härtste, den ich je hinter mich gebracht habe. Beim Schwimmen gings mir richtig besch… Das Meer war tierisch unruhig und man wurde extren durchgeschaukelt. Das Ergebnis war, dass ich mich nach ca. 1000m erst einmal übergeben musste. Dass das Ganze nicht zu einem super Schwimmergebnis führen würde, war mir schon klar, aber als ich dann die unterirdische Zeit beim Schwimmausstieg sah, war ich schon mittelmäßig entsetzt!

Also hab ich versucht auf dem Rad etwas mehr Druck zu machen. Allerdings habe ich mich nach ca. 30 km in einer Gruppe wiedergfunden, in der sehr unfair gefahren wurde. Wer mich kennt weiß, dass ich das hasse. Also hab ich noch etwas mehr Druck gemacht und habe versucht von der Gruppe weg zu kommen. Danach habe ich recht gut meinen Rythmus gefunden, wobei der Wind auf dem Rückweg auch verhältnismäßig gnädig zu uns war. Mit einem Schnitt von über 34 km/h war ich sehr zufrieden, denn es war das Optimum war ich mir gegetraut hatte.

Der Lauf war einfach phänomenal. Ich hatte gleich meinen Rhytmus gefunden und konnte meinen Schnitt halten bis es ins Energy Lab ging. Dort hat es gestern vielen den Steckern gezogen, denn es war brutal heiß. Ich kannte das ja schon vom letzten Mal. Allerdings waren die Verhältnisse in diesem Jahr absolut unmenschlich, so dass ich mir an den beiden Verpflegungsstationen im Lab die Zeit genommen habe, meinen Körper mit Wasser und Eis herunter zu kühlen. Ich glaube, dass mir das „das Leben gerettet hat“, denn danach ging es relativ schnell wieder und ich konnte stabil weiterlaufen -mit einer Marathonzeit von 3:13h! Das hätte ich mir selbst allerdings nicht zugetraut. Vor allem nicht bei dieser Hitze.
Leider gab es auf der Strecke nur die übliche Verpflegung, die relativ wenig Energie liefert. Da lernt man die Electrolyte von Vitargo schon doppelt zu schätzen. Sicher würden die mir auf der Laufstrecke die notwendige Energie leifern. So aber galt es sich mit Cola, Wasser, Zuckergel und -getränken vom großen P über Wasser zu halten.

Jörg Panter Vitargo Sportler erfolgreich beim Ironamn Hawaii 2011 in Kona

Euch allen zuhause einen Riesendank für den Support, Vitargo für den besten Energielieferanten auf dem Markt und an meinen Trainer – Wolfgang Paulus – für die besten Trainingspläne der Welt. Mit alledem konnte ich sogar schneller laufen als mnein großes Vorbild Petr Vabrousek!!! Aloha und Mahalo, Jörg

Bild und Textquelle: http://www.facebook.com/vitargo

Vitargo Sportler Jörg Panter beim Ironman in Hawaii 2011 – Teil 1

Hier berichten wir vom Vitargo Sportler Jörg Panter – die ersten Eindrücke aus dem Facebookprofil von Jörg bzw. von Vitargo Deutschland:

Vitargo Sportler Jörg Panter beim Ironman Hawaii 2011

So, das war´s erst einmal mit den längeren Einheiten. Bin heute mit dem Rad einmal nach Waikaloa und zurück. Wow, den Wind hatte ich nicht mehr so heftig in Erinnerung. Hoffe, euch da drüben auf der anderen Seite ist nicht zu kalt 🙂

Vitargo Sportler Jörg Panter beim Ironman Hawaii 2011

Noch fünf Tage bis zum Race Day
So langsam steigt hier in Kona die Spannung. Beim allmorgendlichen Schwimmen steigt die Zahl der Athleten von Tag zu Tag und immer mehr Profis zeigen sich am Pier. Die Messe wird aufgebaut, überall wird man mit Ironman Merchandise Artikeln zugeschmissen und jeder Hersteller von Swimsuits präsentiert schon morgens um 6.30 Uhr sein neuestes Produkt. Sicher brauch ich auch noch irgendwas (Grüße an die Gadgetjäger zuhause)…

Vitargo Sportler Jörg Panter beim Ironman Hawaii 2011
Morgen früh werde ich schon mal die Anmeldung hinter mich bringen, dann folgen die Parade der Nationen und der Besuch der Expo!

Vitargo Sportler Jörg Panter beim Ironman Hawaii 2011

Aloha, Jörg

ISAAC MUON – Meine neue Waffe gegen den Wind (…oder mit dem Wind!).
Danke an Isaac (Lutz Neumann) und an das Puls Sport Team. Ohne euch wäre das mit der neuen Waffe für Hawaii nichts geworden. Ihr seid die Besten!!!

Vitargo Sportler Jörg Panter bei Iornman Hawaii 2011

Text und Bildquelle: http://www.facebook.com/profile.php?id=100000778835100 und http://www.facebook.com/vitargo

Fang den Panter

Fang den Panter

Fang den Panter – eine besondere Wette

Beim Ironman in Klagenfurt startet ich am 03.Juli gegen 10 Jugendliche mit Migrationshintergrund. Dabei wettet Stefan Mörsdorf, ehemaliger Umweltminister des Saarlandes, dass seine 10 Starter schneller sind als Jörg.  Die 10 Mini-Ironman werden jeweils ein 10tel der Ironman Distanz absolvieren.

Das Ganze findet in Blieskastel auf dem Paradeplatz statt. 3,8 km Schwimmen im Endless-Pool 180 km Rad auf der Rolle
42,2 km Lauf in Stadtkern von Blieskastel

Ich quäle mich natürlich gleichzeitig in Klagenfurt. Der Verlierer der Wette wird bluten müssen… Dazu gibt es 12 Stunden lang ein vielfältiges Programm (u.a. Gewinnalktionen, Live-Musik, Gastromeile und namhafte Spitzensportler). Das dürft ihr nicht verpassen. Und gaaanz wichtig. Bitte auf mich wetten!

Facebook Site: http://www.facebook.com/event.php?eid=107434162679221

Der Rennbericht von Jörg Panter vom Ironamn aus Florida!

Race Day – 01 November

… und wie erhofft sitze ich zufrieden auf meinem Bett und schreibe meinen letzten Bericht aus Florida!

Ein Wahnsinnstag. Mit dem Ergebnis hätte ich nie gerechnet: 9:29 und mit dem 9. Platz die direkte Quali für Hawaii. Ich bekomme das Dauergrinsen noch nicht so ganz aus meinem Gesicht. Ein perfekter Tag von Anfang bis Schluss.
Eigentlich nicht nur der Raceday, eigentlich die ganze Vorbereitung ist perfekt gelaufen. Ansonsten hätte ich das niemals so abliefern können. Keine Verletzung, keine Krankheit und für die Jahreszeit recht passables Trainingswetter in Deutschland. Und hier konnte ich mich eine Woche lang ganz stressfrei auf den Wettkampf vorbereiten.

Zum ersten Mal dabei, war ich von der Stimmung morgens um 5.30 Uhr in der Wechselzone schon ganz schön beeindruckt. Ein wenig nervös aber konzentriert treffe ich die letzten Vorbereitungen: Reifendruck messen, Vitargoriegel und Flaschen ans Rad, Special Needs bag mit Vitargopower für unterwegs abgeben und dann gehts zum Schwimmstart. Ganz schön kalt ist der Sandstrand um die Uhrzeit. Aber mit meinen warmen Plüschpuschen, die ich mir bei Walmart für 5 Dollar erstanden habe, ernte ich Gelächter aber auch Bewunderung und Neid. Hannes Blaschke macht noch ein Foto davon und lacht. Egal, ich hab warme Füße und das ist die Hauptsache.

6.50 startet die überschaubare Profigruppe. Mensch, so viel Platz hätte ich auch gerne gehabt. Als wir um punkt 7.00 in die Fluten rennen geht ein Geprügel los, das sich erst so langsam nach der ersten Wendemarke bei ca. 950 m zu legen beginnt. Danach ist das Schwimmen recht entspannt. Beim ersten Langang schaue ich auf meine Uhr: Glatte 33 min – voll im Plan. Die zweite Hälfte schwimme ich exakt in der gleichen Zeit. Das ist erst mal geschafft.

Im viel zu kleinen Wechselzelt dann das absolute Chaos, aber irgendwie schaffe ich es, mich in dieser Enge umzuziehen und zum Rad zu rennen. Auf dem Rad dann wie erwartet erst einmal Wind, und zwar mächtig. Und das von vorne bis wir bei Km 80 abbiegen und den Highway Richtung Süden verlassen. Wer behauptet die Radstrecke sei einfach sollte hier mal starten. Auf dem Rückweg hat man wechselnde Wind- und vor allem Straßenverhältnisse mit teilweise grausam schlechten Belag. „Hätte ich doch mein Mountainbike dabei“, überleg ich mir kurz mal auf einem besonders schlechten Teilstück. Wie sagte mein Vitargokollege Patric vorher: „Fahr immer so, das du noch 10% übrig hast“ Das befolge ich und steige recht entspannt (war wirklich so) nach exakt 5 Stunden vom Rad.

Ironman Jörg Panter erfolgreich auf der Laufstrecke beim Ironman Florida!

Jaaaa, genau das war der Plan. Ich wollte meine vermeintliche Stärke, das Laufen ausspielen können. Und das hab ich jetzt in der Hand. „Wenn du jetzt eine 5er Schnitt laufen kannst, schaffst du hier die 9:45 er Marke zu knacken. Das motiviert und ich renne los. Dabei schaue ich nicht auf die Uhr, sondern verlasse mich auf mein Gefühl, das mich beim Laufen noch nie in Stich gelassen hat. Und dann kommt eine Laufstrecke wie ich sie liebe: Flach, heiß und gute Stimmung. Bei Km 10 schau ich auf meine Uhr – ups, 45 min! Das ist schnell aber geht richtig gut. Und schon geht es durch einen wunderschönen Park zurück Richtung Panama City Beach. Unterwegs steht Hannes mit seiner Truppe und macht Alarm. Wie im Fluge bin ich bei Start / Ziel und mach mich auf die zweite Runde. Dort warte ich die ganze Zeit darauf, dass der Mann mit dem Hammer irgendwo steht. Aber der liegt heute wohl unten am Meer und lässt sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Recht hat er. Die letzten 5 Km genieße ich nur noch und als das Schild Km 40 auftaucht  (ja ab und zu stand auch hier im Meilenland ein Kilometerschild) schau ich auf meine Uhr und sehe 9:21h. Wow, wenn ich jetzt antrete schaffe ich die 9:30. Also nehme ich meine Füße in die Hände und laufe drauf los. Ab da nehme ich gar nichts mehr war.

Nur eins: 500 m vor dem Ziel überhole ich Bert Jammer, den Sieger des Ironman Lanzarote. Ein geiles Gefühl und deshalb geb ich nochmal Gas. Dann unglaublich, der Zielbogen: 9:29:42h – EIN TRAUM. Dabei denk ich in dem Moment gar nicht an irgendwelche Hawaiislots, sondern freu mich einfach. Als ich dann ca. 1h später von einem meiner Zimmerkollegen auf die Ergebnisliste aufmerksam gemacht werde, kann ich meinen Augen nicht trauen. 9.Platz und die Hawaiiquali.

Ironman Jörg Panter im Ziel und erfolgreich für Hawaii 2009 qualifiziert!

Auf dem schnellste Weg mach ich mich auf zum Hotel und rufe den Menschen an, dem ich am meisten zu verdanken habe: Anja. Was hat die auf mich verzichten müssen in den  letzten Wochen. Wie oft hat sie mir alles mögliche abgenommen. Und jetzt ist sie nicht da. Aber irgendwie  will ich diesen Moment mit ihr teilen. Wie ich von ihr erfahre war bei mir zuhause Ironmanparty mit Live-Schalte nach Florida – mit vielen Freunden und Vereinskollegen. Und nächstes Jahr fahren wir dann zusammen nach Hawaii und machen Ironmanparty.

Als ich abends dann mein Handy und meine Computer anschalte bin ich platt. So viele Mails, so viele Glückwünsche. Ihr habt ja wirklich alle mitgefiebert. Danke, Daumendrücken hat geholfen.  So jetzt geh ich zum Awards Banquet und danach zur offiziellen Party. da müssen die Beine nochmal leiden. Aber ab morgen dürfen sie sich einfach nur noch azusruhen. Ganz lange.

MyVitargo Sportler Jörg Panter startet in Panama City Florida – ein Tag vor dem Rennen!

Ready to take off

… noch ein Tag bis zum großen Rennen. Jetzt steigt der Puls so langsam an. Spätestens nach der Wettkampfbesprechung und dem Welcome Dinner, bei dem man von Paula Newby Fraser eingestimmt wurde, weiß man jetzt worum es geht.

Radabgabe beim Ironman Florida

Man sollte nicht so tun als ginge es hier um Leben und Tod, die Sache ist viel ernster. Muss jetzt gleich zur Radabgabe und dann muss ich noch irgendwie die verbleibenden rund 16 Stunden bis zum Start rumbringen.

Hoffe, dass ich bei meinem nächsten Bericht zufrieden auf meinem Bett sitze und auf einen guten Wettkampf zurückblicke.

Ein tag vor dem Raceday - Jörg in voller Konzentration!

P.S. Danke an das Vitargo-Team (allen voran die gute Seele Olli) für die tolle Unterstützung. Ich hoffe, die Trainingskollegen schauen auch noch vor dem Rennen hier drauf. Euch allen danke ich für die Unterstützung, die Tipps und die vielen Trainingskilometern, die wir seit Mallorca miteinender verbracht haben. Wie Rainer aus Hawaii so schön schrieb: „Ich nehme euch alle ein Stück mit“. Auch bei mir seid ihr irgendwie hier auf der Strecke mit dabei!!!

Bis morgen, Jörg

MyVitargo Sportler Jörg Panter startet in Panama City – drei Tage bis zum Raceday

Unser Hotel - Sonne, Strand und Stimmung

Noch drei Tage bis zum race day

Die gute Nachricht zuerst: Das Wetter wird langsam besser, 20° und der Wind legt sich auf brauchbare 8mph. So kann es weitergehen. Seit heute gibt es hier auch sowas wie Triathlonfeeling. Wie angekündigt sind die amerikanischen Athleten pünktlich zum Check In Tag angereist. Rund um unser Hotel wirbelt und wabbelt es zu Fuss, zu Rad und im Wasser.

Pünktlich 9.30 Uhr stand ich bereit zum Check In. Schnell die obligatorischen 10 Dollar für die Tageslizenz gezahlt und schon darf man seine Unterlagen in Empfang nehmen. Das sind sie also, meine Unterlagen für meinen ersten Ironman – gereicht in einer Mülltüte. Spektakulär ist das aber nicht. Dann geht es auf die Messe. Die Kreditkarte hab ich mal sicherheitshalber zuhause gelassen. Gut so, denn hier gibt es Sachen von denen ich noch gar nicht wusste, dass ich sie ganz dringend brauche. Drüber schlafen und morgen dann vielleicht noch mal wiederkommen (mit Karte?).

Race Shirts gibt es mittlerweile nicht mehr für Athleten in der Startertüte. Nein, kaufen kann man sie, in allen Variationen. Und überall steht groß drauf: IRONMAN FLORIDA 2008.- für schlappe 80 Dollar. Pah, das hol ich mir morgen, schließlich muss ich doch beim winterlichen Spinning allen zeigen wo ich in dieser Saison Tolles geleistet habe 🙂

Rennräder Cervello Messe Florida

Aber auch für Abwechslung war heute gesorgt. Hannes Hawaii Tours hatte am Nachmittag einen Ausflug zu den SHELL ISLANDS organisiert. Also, rauf aufs Boot und 1h zurücklehnen. Wie von Hannes versprochen sehen wir unterwegs rechts und links vom Boot Delphinschwärme, die uns auf unserem Weg zu der Insel Geleitschutz geben.

Shell Island

Auf der Insel schwärmen alle in verschiedene Richtungen und man genießt das Nichtstun und die Abwechslung. „Zuhause ist es jetzt 22.00 Uhr, dunkel und saukalt“, sag ich zu meinem Sitznachbarn auf der Rückfahrt. Spätestens jetzt wird mir klar, dass wir es so schlecht gar nicht haben.

Delphin Show in feier Natur

Heute Abend geh ich noch 30 min locker laufen und dann geht die Carboloadingphase los. Bei Pineapple Willy, einem typisch amerikanischen Feinschmeckerrestaurant, ist ab heute Pastaparty für die Ironmänner. Sonst gibt es da nur XXL Burger. Mal sehen, ob ich da glücklich werde … Wahrscheinlich kochen wir in unserem Appartement doch besser was Leckeres!Vitargo Carboloading in Panama City!

bis dann, jörg

Jörg Panter startet in Panama City Florida – die Anreise!

Am Samstag um 13.00 Uhr MEZ ging es mit einstündiger Verspätung Frankfurt in Richtung Washington. Endlich geht es los. Aus der einen Stunde werden wegen schlechten Wetters schnell 2h und so wird es in Washington ganz schön hektisch.

Wir haben genau 30 min um unseren Flug nach Tampa zu bekommen. Und immer wieder die kritischen Fragen: „How long will you stay in the US? Are you here for business or for pleasure?“ Na for pleasure, aber ich muss schnell weiter! Aber davon lässt sich der kräftige Mann nicht beindrucken und bleibt ganz streng. Nach längerem Prozedere dürfen wir dann weiter. Im Dauerlauf und abgekämpft hechten wir zum Flieger nach Tampa!

Wir schaffen es rechtzeitig, wie sich aber in Florida herausstellt, unsere Räder leider nicht. Also müssen wir die Busfahrt von Tampa nach Panama (schlappe 7h) ohne unsere Räder antreten. Hannes Blaschke versprüht aber dermaßen viel Ruhe und Zuversicht, dass keiner daran zweifelt, dass die Räder wohlbehalten einen Tag später wohlbehalten nachreisen. Das haut dann auch problemlos hin. Puh!Wir kommen hier mitten in der Nacht an. Das passt eigentlich ganz gut. Wir können gleich schlafen und so schaff ich es schon am Montag im Rhythmus zu sein.

Flrodia Clearwater / Ironman Ausblick auf den Strand

Müsste ich hier keinen Wettkampf machen, wäre alles Top: der Blick aus dem Fenster verheißt erst mal nur Gutes. Wenn man dann aber unten am Strand steht, ist es doch ganz schön kalt und seit heute (Dienstag) auch ganz schön wellig. Sollte das am Samstag so sein, wird es hart.

Radstrecke Florida Cleawater / Ironman

Heute waren wir mal die Radstrecke besichtigen – flach und windig, so wie es angekündigt war. Aber nur 16 °. Jetzt soll bis Samstag laut Wetterprognose die Temperatur noch steigen und dann passt es schon.

Außer uns Hannes-Hawaii-Leuten ist hier allerdings noch niemand im Ironmanfieber. Die Amis reisen hier traditionell erst ab Mittwoch an. Dann beginnt auch die Ironmanmesse und hoffentlich kommt man dann auch so langsam in Stimmung.

Wir drücken Jörg alle die Daumen – er ist der erste, der die Quali Hawaii für 2009 angeht, da er in diesem Jahr durch eine Verletzung länger pausieren musste!