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Vitargo Sportler erfolgreich beim Ironman in Frankfurt

Die von Vitargo unterstützen Triathleten Katharina Grohmann und Dirk Scheidle waren beim Ironman in Frankfurt erfolgreich am Start.

Herzlichen Glückwunsch vom gesamten Vitargo-Team !

Rennbericht von Katharina Grohmann- 8. Platz bei den Frauen

3 Tage sind nach dem Rennen in Frankfurt bereits wieder vergangen… Schon wieder jede Menge Zeit, um sich (zu) viele Gedanken zu machen… 😉

In den letzten Wochen und Monaten hatte sich bei mir im Training schon gezeigt, dass die Rad- und Laufform richtig gut sind, sodass ich dem Rennen in Frankfurt wirklich schon entgegen gefiebert habe. Beim Schwimmen habe ich mich seit einigen Wochen dagegen schon sehr schwer getan, da ich kein richtig gutes Wassergefühl bekommen habe... Aber eine 1:07-1:10h (ohne Neo) hätten drin sein müssen.
Die Entscheidung des Veranstalters uns Profis bei ca. 12 Grad Außentemperatur und (keinen) 23 Grad (sondern eher <21) Wassertemperatur ohne Neo ins Wasser zu schicken kann ich bis heute nicht nachvollziehen. Da sich die meisten vorher schon eingeschwommen haben (ich auch) und wir dann ca 15min nass auf den Startschuss gewartet haben, waren wir alle vorher schon durchgefroren…
Der Startschuss fiel und ich versuchte das Beste daraus zu machen. Es war allerdings sehr zäh und nach der ersten Runde waren meine Finger schon klamm vor Kälte.

Ich war froh, als ich endlich auf dem Rad gesessen habe und hoffte, dass ich schnell meinen Rythmus finde. Die Oberschenkel wollten aber nicht so richtig mitspielen und so musste ich wirklich vom 1. bis zum letzten Kilometer richtig kämpfen, um meine vorgenommenen Wattwerte zu halten… Ich kam einfach nicht auf Temperatur, sodass es mit meiner vorgenommenen Zeit von <5h nicht ganz geklappt hat.

Dafür sollte im Anschluss ja noch das Laufen kommen. Hier ging es anfangs auch etwas mühsam los, aber nach der 1. Runde wurde mir dann doch endlich warm und die Oberschenkel gingen auf! Ab dann war es einfach nur ein richtig geiler Lauf!! 🙂
Ich habe eigentlich fast darauf gewartet, dass ich irgendwann mal langsamer werde, aber meine Beine liefen und liefen und liefen.. Und der Rückstand zu den Mädels wurde immer kleiner.

Ich konnte mich am Ende mit einem Marathon von 3:07h noch auf den 8. Platz vorkämpfen, was mich sehr gefreut hat!

Mittlerweile ärgert mich das ein oder andere schon wieder ein bisschen („hättest Du die 1min zur 7. nicht auch noch rauslaufen können“ etc.), weil ich weiß, dass mehr drin gewesen wäre…
Ich sehe aber auch, dass es in kleinen Schritten immer weiter vorwärts geht, was mich wiederum auch sehr stolz macht. Ich bin eben kein Vollprofi, sondern muss Arbeit und Sport unter einen Hut bekommen… Und mein Freund und meine Familie freuen sich auch darüber, mich nicht nur ab und an auf der „Durchreise“ zu sehen… 😉

Die Saison ist noch lange nicht zu Ende! 😉

Bis bald, Eure Keuli

Quelle: https://www.facebook.com/katharina.grohmann?fref=ts

Rennbericht Dirk Scheidle

In einer hervorragenden Zeit von 10:22:24 Stunden bezwang Dirk Scheidle die 226 Kilometer des Ironman Frankfurt. Bereits nach 1:05 Std. verließ er die Fluten des Langener Waldsees und wechselte auf sein Rad. Auch hier zeigte Dirk keine Schwäche und nach 5:22 Std. und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 33,6 km/h erreichte er die zweite Wechselzone. Nach weiteren 3:46 Std. auf der Marathon-Laufstrecke durfte Dirk dann den Zieleinlauf auf dem roten Teppich vor dem Frankfurter Römer genießen und beendete seinen ‚längsten Tag‘.

Quelle: http://www.triteamselm.eu/2016/07/03/ironman-frankfurt-2/

Stefan Schmid – Rennbericht Ironman Germany Frankfurt 2012

Liebe Freunde und Sponsoren,

eins vorweg. Die gestrige Ironman Europameisterschaft in Frankfurt war für mich ein absolut brutaler Tag, eine mentale und körperliche Grenzerfahrung.Aber jetzt alles von vorne.
Mein Trainer Markus Kneip hat es wieder einmal geschafft, mich auf den Punkt genau in eine Top-Form zu bringen.Schon beim Schwimmen hatte ich ein gutes Gefühl und konnte nach 3,8 Kilometern in 50 Minuten und 37 Sekunden in einer neuen persönlichen Bestzeit den Langener Waldsee verlassen.Somit habe ich mich in der ersten Disziplin um 3 Minuten verbessert.

Auf dem Rad habe ich dann sofort ordentlich Druck gemacht und konnte die Lücke zur Gruppe um den Silbermedalliengewinner von den olympischen Spielen 2000 in Sydney, Stephan Vuckovic, nach 50 Kilometern schließen. Leider nicht auf der Athletenseite stand gestern der Wettergott. Nach 25 Kilometern auf dem Rad begann es leicht zu tröpfeln, 3 Minuten später schüttete es wie aus Eimern. Hinzu kam starker Wind, der alles noch viel schwerer machte.Am Ende der ersten der beiden Radrunden war ich so durchgefroren, dass ich mir ernsthaft überlegt habe das Rennen vorzeitig zu beenden. Ich zitterte am ganzen Körper und konnte kaum den Lenker festhalten.

Die letzten 20 Kilometer auf dem Rad war es dann Gott sei Dank wieder trocken und das Wetter wurde besser.Allerdings hatte mir die lange Fahrt in der Kälte und im Regen so viel Energie gekostet, dass ich zu diesem Zeitpunkt Schwierigkeiten mit meinem Magen bekam. Zu Beginn der Laufstrecke merkte ich schon, dass das ein verdammt unangenehmer Marathon werden könnte.

Stefan Schmid beim Ironman Frankfurt 2012

Bei Kilometer 7 musste ich einen ersten Zwischenstop einlegen und einige mehr sollten noch folgen.Der Lauf war ein einziger Kampf gegen meine Magenprobleme und Übelkeit.
Ich war heilfroh, als ich nach 8 Stunden, 44 Minuten und 49 Sekunden als 11ter das Ziel am Frankfurter Römer erreichte.

Vor dem Rennen war mir klar, dass eine Top 10 Platzierung wahrscheinlich nur mit einem perfekten Tag möglich wäre.Jetzt konnte ich beim Laufen meine gewohnte Leistung aufgrund der Probleme leider nicht abrufen und wurde trotzdem 11ter! Natürlich bin ich enttäuscht weil ich genau weiß was möglich gewesen wäre, aber ich bin auch froh und stolz, dass ich dieses Rennen bis zum Ende durchgezogen habe und nicht schon während dem Radfahren ausgestiegen bin. Im Hinblick auf die Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft habe ich jetzt 3.360 Punkte. Ob das für Hawaii reicht, weiß ich Ende Juli. Dann werde ich meine zweite Saisonhälfte 2012 planen.
Jetzt freue ich mich auf 2 Wochen ohne Sport, die habe ich mir nämlich verdient!

Vielen Dank für Eure Unterstützung und Eure zahlreichen Mails vor und nach dem Rennen.
Und ein rießengroßes DANKESCHÖN an alle, die mit in Frankfurt waren und am Streckenrand alles gegeben haben um mich nach vorne zu pushen. Ihr seit der Wahnsinn!

Viele Grüße,
Euer Stefan

Text und Bild: Stefan Schmid per E-Mail

Trotz dieser Magenprobleme – Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!