Commerzbank Team – bestes Deutsches Team beim RAAM 2010 – Finisher und Bilder

Pressemitteilung – Team Commerzbank Hamburg ist beim RAAM 2010 schneller als erwartet! 28. Juni 2010

Für die 5.000 Kilometer, mit mehr als 30.000 Höhenmetern in unterschiedlichsten Klimazonen, waren eigentlich siebeneinhalb Tage eingeplant. Nach dem Start am 12. Juni 2010 ist das Team Commerzbank Hamburg mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 29,6 km/h in nur sechs Tagen, 18 Stunden und 30 Minuten in Annapolis/Maryland am 19. Juni 2010 angekommen. Dabei hat das Team vier Zeitzonen passiert, 15 Bundesstaaten der USA durchquert und 55 Zeitnahmestationen hinter sich gelassen.

Die vier Fahrer Thilo Bock, Stephan Kandelhardt, Matthias Wolter und Frank Zenk, sind mit einem erleichterten und breiten Lächeln die letzten Meter von RAAM-Officials ins Ziel begleitet worden. Die Zuschauer applaudierten, als die Männer vom RAAM-Moderator George Thomas (RAAM-Rekordhalter  im Tandem) angekündigt wurden. Stolz nahmen sie ihre Trophäen entgegen. Es folgte ein Fotoshooting mit anschließenden Einzel-Interviews der fröhlichen Fahrer. Bilder finden sie auf der Homepage.

Auf den verbleibenden ca. 50 Kilometern bewiesen die Fahrer nicht nur ihre Schnelligkeit, sondern auch ihren starken Kampfgeist. Mit nur fünf Minuten Vorsprung schaffte es das Hamburger Team noch vor den Neuseeländern (Team Icebreaker) ins Ziel. An dieser Stelle sei erwähnt, dass man diese in den vergangenen Tagen um bis zu zwei Stunden auf Abstand halten konnte. Große Erleichterung machte sich nach dem Finishen auf den Gesichtern der Freizeitsportler breit, das als bestes deutsches Team den 5.000 Kilometer-Ritt souverän zu Ende brachte. Die Stimmung war ausgelassen und sie begeisterten die RAAM-Officials mit echten Emotionen.

Im Vergleich zu den anderen Teams hatte das deutsche Team Commerzbank Hamburg „nur“ sechs Crew-Mitglieder und die wenigsten Teamfahrzeuge. Umso höher ist die Mannschaftsleistung über den sagenhaften neunten Platz (von 24) in der Gesamtwertung für Viererteams und den vierten Platz bei den Herrenteams (von 10, wenn man um die Liegeräder und Tandems bereinigt) anzusehen. Von den drei teilnehmenden deutschen Teams haben sie es sogar als erstes ins Ziel geschafft und waren damit das zweitbeste nicht amerikanische Team.

Auch Freudentränen waren zu sehen. Frank Zenk sagte gerührt: „Ich bin froh, dass ich das RAAM gefahren bin. Davon habe ich schon zehn Jahre geträumt. Es war großartig“ und bedankte sich bei der gesamten Crew für deren tatkräftige Unterstützung.

Matthias Wolter: „Das RAAM war das mit bleibenden Eindrücken gespickte, bisherige sportliche Highlight meines Lebens – ein Traum ist lebendig geworden. Wann wird einem Freizeitsportler schon vorm Start eine Nationalhymne live gesungen oder kann man mit dem Rad mit über 50 km/h in der Wüste in den Sonnenuntergang fahren? Es war ein super Event mit einer tollen Stimmung im Team.“

Thorsten Stahmer, Crew Chef: „Das Raam 2010 war eine super Erfahrung, ich bin stolz auf die Fahrer und die Crew, das ganze Team hat die Herausforderung hervorragend gemeistert.

Da schließen wir uns an – Herzlichen Glückwunsch ans Gesamte RAAM-TEAM zu dieser SPITZEN-LEISTUNG!

Bild und Texte per E-Mail: Matthias Wolter

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