Osmo- was? – Magenprobleme beim Ausdauersport

Ohne Magenprobleme beim Triathlon, Marathon und anderen Ausdauersportarten

Die Vorteile einer geringen Osmolarität erklärt von Paul Schmidt

Die Begriffe Osmolarität und Osmolalität beschreiben die selbe Eigenschaft eines Stoffes: Wie stark zieht er Wasser an sich. Und diese Eigenschaft wird durch die reine Anzahl der in einer Flüssigkeit gelösten Teilchen bestimmt, nicht durch deren Größe.Die Anzahl auf einen Liter bezogen, ergibt die Osmolarität, die selbe Anzahl auf ein Kilogramm Lösung bezogen, die Osmolarität.

Und warum diese Eigenschaft so wichtig ist, wurde bereits in dem Artikel „Grummeln im Bauch“ in der Triathlon-Training in der Juni/Juli-Ausgabe 2009 von Prof. Asker Jeukendrup sehr gut beschrieben. Wir bedanken uns bei Triathlon Redaktion, die uns den Artikel zur Verfügung gestellt hat :

Grummeln im Bauch - Artikel Triathlon PDF-Download

>> PDF Download „Grummeln im Bauch“ von Prof. Asker Jeukendrup

Außerdem habe ich noch eine kleine erklärende Geschichte aus meiner Sichtweise über das Thema geschrieben:

Vitargo

Bessere Magen-Verträglichkeit durch geringere Osmolarität

Sonnenschein, 30° Grad im Schatten und neben mir ein Arbeitskollege, mit dem ich auf dem Rennrad zur Kiesgrube rolle. Nach dem Schwimmen soll auch noch gelaufen werden. Eine richtig harte Einheit also. Er mag das Wetter und will nächstes Jahr beim der Langdistanz auf Lanzarote starten. Doch bei seiner letzten Mitteldistanz quälte ihn ein leidiges Problem, was seine Pläne für die Langdistanz bedrängt. Wie kann er genug Energie für das Rennen aufnehmen, wenn er spätestens beim Laufen dreimal in den Wald rennen muss, um Gegessenes hinten raus zu entleeren. Wie lässt sich Durchfall beim Laufen oder beim Marathon verhindern?

Erstmal erkläre ich ihm ihm, wie es nach meiner Logik zu dem Durchfall bzw. Magenproblemen bei der langandauernden Belastung wie Triathlon, Marathon u.a. Ausdauersportarten kommen kann.

Der Dickdarm, das letzte Teilstück des Darms vor dem Enddarm hat neben der Speicherfunktion die Aufgabe, Wasser und Elektrolyte aus dem Darminhalt aufzunehmen (fachspr.: absorbieren).

Normalerweise sind nur 8% des letztendlich ausgeschiedenen Stuhls Nahrungsreste. Der Rest sind 3/4 Wasser 8% Darmbakterien und 8% Darmepithelzellen.

Während einer Wettkampfbelastung soll der Magen-Darm-Trakt (MDT) jedoch einen schwierigen Spagat schaffen. Da das Blut unter Bewegung zu einem größeren Anteil durch die Skelletmuskulatur fließt, besteht im MDT eine relative Minderdurchblutung. Die Nahrungsaufnahmemaschine hat also viel weniger Benzin für die zu bewältigenden Aufgabe zur verfügung: möglichst viel Energie aufzunehmen.

Das Problem im Wettkampf ist also, dass die Energie nicht vollständig aufgenommen werden kann. Ein Nadelöhr in der Energieaufnahme sind die Zuckertransportmoleküle der Darmzottenzellen

Aus diesem Grund arbeitet die Ernährungsindustrie an der optimalsten Mischung verschiedener Zuckerarten um die mikroskopischen Transportproteine im Darm größtmöglich auszunutzen. Die neuste Entwicklung geht dahin, dass in Kombination mit Eiweißen die Kohlenhydrate noch besser aufgenommen werden können.

Das 2. Problem sind die Nahrungsstoffe, die im Darm verbleiben. Sie ziehen das Wasser wie ein Schwamm an sich und lassen den Athlet letztendlich in den Wald hüpfen.

Hierbei ist es ein physikalisches Gesetz, dass die Anzahl der Moleküle die Anziehungskraft für Wasser bestimmt. Die so genannte Osmolarität. Die Anzahl osmotisch aktiver (wasseranziehender) Teilchen pro Liter. Der Begriff Osmolalität beschreibt die gleiche Eigenschaft der Osmolarität nur auf das Gewicht (pro Kilogramm) bezogen.

Die logische Schlussfolgerung ist also, dass ein Stoff mit geringer Osmolarität, bei Nicht-Absorbtion den dickflüssigsten Darminhalt entstehen lässt.

Bezogen auf diese Eigenschaft ist das von mir als Energienachschub gewählte Vitargo-Kohlenhydrat die Nummer 1.

Osmolalitsergebnisse verzehrfertiger Drinks nach Einnahmeempfehlung des Herstellers

Sport drinks
10% Lösung
Drink nach Einnahmeempfehlung
Vitargo®+ELECTROLYTE
<69
<60*
Vitargo® Gainers Gold
<41
<51x
MAXIM ELECTROLYTE
<301
<205y

* 70g Pulver in 700ml Wasser aufgelöst
x 75g Pulver in 500ml Wasser aufgelöst
y 60g Pulver in 750ml Wasser aufgelöst

Und diese Eigenschaft der geringen Osmolarität spielt am Anfang der Verdauung eine weitere entscheidende Rolle: Nach dem Schlucken in den Magen ziehen stark wasserziehende Kohlehydratmischungen entweder noch mehr Wasser aus den Magensekreten oder man trinkt dazu noch einfach mehr Wasser, mit der oben beschriebenen Folge. (Was bei Energiegels häufig zu beachten ist). Für diese Vorgänge wird die Mischung aber im Magen behalten und kann nicht im Darm aufgenommen werden.

Aus diesem Grund ist es auch das logische Ergebnis einer Studie, dass Vitargo eine 80% Prozent schneller Magenpassage hat und die Muskelgykogenspeicher letztendlich 70% schneller als durch Einfachzucker aufgefüllt werden.

Damit läßt sich auch erkennen, dass die Aufspaltung der großen Vitargo-Moleküle nicht der geschwindigkeitsbestimmende Schritt in der Energieaufnahme und es kein vermeintlicher Nachteil der mächtigeren Molekülgröße von Vitargo ist.

Die Schlussfolgerung unseres Plausches beim Radeln zum See war also, dass mein Kollege in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung 2-3 Tage vor dem Wettkampf keine Vollkornprodukte und Rohkost ist und er während sowie ab 48h vor dem Wettkampf seine Kohlehydratspeicher mit Vitargo auffüllt um erst gar keine Probleme mit dem MDT zu bekommen. Die postiven Effekte dieser Umstellung werden hoffentlich sein, dass er den Wettkampf ohne unfreiwillige Pausen sowie mit mehr Energie in den Beinen bestreiten kann.

Kurz um: Vitargo wird ihm helfen keine Magenprobleme beim Wettkampf zu haben. Es ist wesentlich magenverträglich als andere Einfachzucker-Produkte, die häufig in sog. Sportgetränken verwendet werden.

Wer Vitargo mal ausprobieren möchte, hat mit dem Starterpaket ein ideales Vitargo-Testpaket:
http://www.myvitargo.de/Vitargo-Starterpake

Über den Autor

Paul Schmidt

Dr. Paul Schmidt, 28 Jahre

(Doktorarbeit zum Thema Leistungsdiagnostik).Langstreckenläufer, Triathlet, 10km 30:31 HM 67:14 Marathon 2:22:03 Olympische Distanz 1:51h

Quelle und Artikel: Paul Schmidt vom Team Runningpower
http://www.runningpower.de/

Vielen Dank für diesen Beitrag und gute Erklärung!

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