Mit Vitargo über die Alpen – Interview und Resumee

Die Trans-Alp-Finisher Oliver Binz und Martin Zang im Interview mit Oliver Poseck von MyVitargo – Die Ernährung im Detail

Oliver Binz und Martin Zang vom TV Goldbach - Trans-Alpine Run Finisher

Seit Ihr nach dem Transalpine-Run schon wieder längere Distanzen gelaufen? Wie habt Ihr das Ganze körperlich überstanden?

Oliver: Nach dieser gewaltigen Anstrengung hatte bei mir die letzten 8 Wochen die Regeneration in Vordergrund gestanden. Die 14000 Höhenmeter bergab hatten meine Fußknöchel schon sehr strapaziert. So standen pro Woche auf dem Trainingsplan:

1 x 30 min Schwimmen und 2 x 8 km leichte Dauerläufe . Einmal machte ich jedoch eine Ausnahme: 4 Wochen nach dem Transalpine-Run startete ich beim Heimhalbmarathon in Aschaffenburg (21,2 km in 1:28 min)

Martin: Ich bin eine Woche nach dem Transalpine-Run bei uns einen Halbmarathon und drei Wochen später den Berlin-Marathon mitgelaufen. Körperlich hatte ich keine Probleme, allerdings muss ich nach den vielen Läufen eine Pause für den Kopf machen. Seit Ende September bin ich kaum gelaufen, zumal noch ein konkretes Ziel fehlt. Ich werde Anfang November wieder regelmäßiger laufen.

Rückblickend beurteilt würden wir gerne wissen, wie hoch ihr den Faktor Ernährung für eine solche Belastung einschätzt und Ihr mit unsren Produkten beim Rennen zurecht gekommen seid?

Oliver: Bei so einem Wettkampf mit einer Langzeitbelastung über mehrere Tage spielt die Ernährung neben den Komponenten Training-Grundauslagen und Psyche eine große Rolle. Im Wettkampf ist es enorm wichtig vor, während und nach dem Lauf die wichtigen Nährstoffbausteine schnell, flüssig und effizient dem Körper zuzuführen. Mit Vitargo hatten wir einen idealen Partner gefunden, deren Produkte in allen Phasen des Wettkampfes sehr bekömmlich waren.

Martin: Die Ernährung spielt auch meiner Meinung nach eine große Rolle. Die vergleichsweise langen, mehrtägigen Etappen des TAR machen es erforderlich, regelmäßig und schnell die Speicher wieder aufzufüllen. Mit den Vitargo-Produkten hatte ich grundsätzlich kein Problem. Das Anmischen der Pülverchen war ebenso fester Bestandteil des Tagesablaufes wie das Reinigen des Trinkrucksackes.

Da unsere Produkte nach dem Konzept vor der Belastung, während der Belastung und nach der Belastung (Regeneration) aufgebaut sind, würden wir von Euch gerne wissen wie sehr Ihr Euch danach gerichtet habt und insbesondere wie sehr Euch gerade die Einnahme von Vitargo GainersGold zur Regeneraion geholfen hat?

Oliver: Neben unserer gesunden, ausgewogenen Ernährung haben wir 3 Tage vor dem Transalpine-Run zusätzlich mit der Einnahme von Vitargo-Carboloader (Zufuhr von Kohlenhydrate) begonnen (1 Beutel pro Tag). Während der 4-6 Stunden Belastung beim Laufen haben wir 2,1 l Vitargo-Elektrolyte (3 Beutel pro Tag) getrunken.

Nach dem Lauf haben wir im Zeitfenster von 1-3 Stunden nach der Zieleinkunft, jedoch erst ab dem 3. Wettkampftag, 1 x Vitargo-GainersGold getrunken. Nach unserem 4. (Super-)Wettkampftag haben wir auch am eigenen Körper gespürt, wie uns das Regenerationsgetränk mit Eiweiß und Proteinen weiter nach vorne bringt.

Martin: Im Gegensatz zu Oliver habe ich in den drei Tagen vor dem Wettkampf täglich zwei RTD-Flaschen getrunken (ist während der Arbeit einfacher zu handhaben). Während der Läufe habe ich es nicht geschafft, die 2,1ltr Elektrolyte aus dem Trinkrucksack aufzunehmen, obwohl ich in halbstündigen Abständen getrunken habe. Also wurde der verbleibende Rest direkt nach der Etappe getrunken. Während des TAR habe ich erstmals Gainers-Gold getrunken. Geschmacklich nicht schlecht! Ich denke, dass uns die Eiweiß-Zufuhr gut getan hat, auch wenn ich nicht weiß, wie es ohne gelaufen wäre.

Welche Riegel habt Ihr während des Wettkampfes gegessen? Denkt Ihr, dass Ihr mit unseren Produkten Vorteile gegenüber anderen Teilnehmern hattet, die sich anders ernährt haben?

Oliver: 1-2 Stunden vor dem Wettkampf haben wir einen halben Energiekakan-Riegel gegessen. Da ich den Schwerpunkt beim Laufen auf die flüssige Nahrungszufuhr gelegt habe, hatte ich für unterwegs nur einen Riegel (Vanille oder Frucht-Müsli) zu mir geführt. Persönlich bevorzuge ich den Vitargo Fruchtriegel.

Martin: Je nach Lust und Laune bzw. Hunger habe ich abgewechselt zwischen den Energiekakan-Riegeln (Natur und Kakao) und dem Vanille-Riegel. Ob wir Vorteile gegenüber anderen Teilnehmern hatten weiß ich nicht, Nachteile hatten wir jedenfalls keine.

Hattet Ihr Magenprobleme während des Wettkampfes und würdet Ihr einen solchen Wettkampf wieder mit einer ähnlichen Ernährungsstrategie angehen? Wie wichtig ist es, vorher im Training Vitargo auszuprobieren und individuell für sich selbst einzustellen?

Oliver: Während des Wettkampfes hatte ich nie Magenprobleme oder gar Hungergefühle. Ich muss aber auch betonen, dass ich das Produkt Vitargo schon über 8 Monate vor dem Transalpine-Run regelmäßig im Training und im Wettkampf trinke. Der Magen-Darm-Trakt ist sehr empfindlich und muss gerade beim Wettkampf unter Stressbelastung Höchstleistung bringen. Gerade hier ist es wichtig am System nicht zu ändern. Unsere Strategie ging zu 100% auf, gegenüber anderen Teilnehmern, die auf das Produkt des Veranstalters zurückgegriffen hatten. Faktoren wie Geschmack, viel zu kalte Trinktemperaturen, unbekannte Energiezufuhr führt zu Magenprobleme und zum Teil zu Durchfall bei den Teilnehmern.

Martin: Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt hatte ich zum Glück keine. Da wir grundsätzlich zufrieden waren, würden wir uns wieder so ernähren. Generell sollte während eines Wettkampfes nicht Neues ausprobiert werden. Daher ist es wichtig, bereits im Training die Produkte zu testen, zumal auch in der Trainingsphase die Speicher wieder aufgefüllt werden müssen.

Welches Produkt schmeckt bzw. gefällt Euch am besten und was war für Euch das tollste Erlebnis beim Transalpine-Run?

Oliver: Geschmacklich gefällt mir das Produkt Carboloader am besten. Nicht so recht an mich gehen die RTD-Flaschen.
Das tollste Erlebnis? Das ist schwer zu sagen, es gab viele schöne Erlebnisse, viele Runnershighs bei Anstiegen, Überquerungen in 3000 m Höhe, Schneefeldern, etc.
Aber ich denke, dass erfolgreiche Finishen beim Transalpine-Run ist für mich das beeindruckendste gewesen: Ca. 240 km, 14000 Höhenmeter hoch und runter, Sonne-Regen-Schnee, 4 Länder in 8 Tagen!

Martin: Am Besten schmeckt mir Vitargo+Elektrolyte (kalt!!!, was während dem TAR nur beim ersten Schluck aus dem Trinkrucksack bzw. Schlauchinhalt der Fall war, der zweite Schluck hatte schon Körpertemperatur). Das Beste am TAR für mich war, jeden Tag einen Berggipfel zu überqueren und die tolle Aussicht zu geniesen!

Oliver und Martin:
Nochmals tausend Dank an das Team von Vitargo und für die tolle Unterstützung, das Daumendrücken und die klasse Präsentation auf www.myvitargo.de

Die Ernährung während des Transalpine Run 2007 von Oliver Binz und Martin Zang im Detail

Morgens (6:oo Uhr)

  • 1-2 Brötchen oder Weißbrot mit Marmelade oder Honig
  • 1 Tasse Kaffee + 1 Tasse Tee
  • 300-500ml Wasser
  • ½ Energiekakan-Vitargo Riegel

Während dem Lauf (ab 8:oo Uhr; Dauer ca. 4-6Std)

  • 2,1 Liter Vitargo Elektrolyte oder Carboloader (jeden Tag abwechselnd)
  • 0,5 bis 1,0 Liter Wasser an den Verpflegungspunkten
  • Melone oder Orange an den Verpflegungspunkten
  • ½ Vitargo-Energieriegel
  • jede Stunde 2 Salzkapseln (Saltsticks) zur Aufnahme von 400mg Na/Std

Nach dem Lauf (in den ersten 30min nach Zieleinkunft)

  • 2 Liter Flüssigkeit (alkoholfreies Bier, Tee, Wasser, Elektrolytgetränk, Bionade was der Veranstalter an dem jeweiligen Veranstaltungsort zu Verfügung stellt)
  • Nüsse, Rosinen, Datteln, getrocknetes Obst, Banane, Seeberger-Müsliriegel

Nach dem Lauf (1-3 Std nach Zieleinkunft)

  • 1 bis 1,5 Liter Flüssigkeit (Produkte wie oben)
  • 0,7 Liter Vitargo Gainers-Gold
  • eventuell 1 Müsliriegel Seeberger oder Vitargo oder 1 Banane

Abendessen

  • 1-3 warmes Abendessen (Nudelgerichte Reis mit Hühnchen)
  • Salat Nachtisch (Kuchen, Eis, Kaiserschmarn)
  • 1 Liter Flüssigkeit (Wasser, Bier)

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