Mit Vitargo beim Zugspitz-Marathon

Mit Vitargo zum Zugspitz Lauf

Am 23. Juli um 6 Uhr ging es los, über 300 Läufer wurden bei bestem Wetter auf die Strecke geschickt. Unter dem Motto „Rock the Top“ nahmen wir die 43,3 km lange Strecke in Angriff. Fast 4000 Meter rauf und 2000 Meter runter lagen vor uns.   Ganz harmlos fing es an, der 1. km war noch ganz eben, genau das Richtige um warm zu werden. Aber dann kam schon der erste Anstieg, bis auf 1852 ging es rauf.

Die Strecke war schön, es ging über Waldwege und schmale Trails zum 1. Verpflegungspunkt. Die nächsten 10 km waren sehr angenehm zu laufen,  fast nur bergab, wieder runter auf 979 m. Hier konnte man an der Versorgungsstelle Biberwier noch mal seine Trinkblase auffüllen. Schnell noch ein Gel eingeworfen und dann ging´s weiter.  Das war auch nötig, denn das schwerste Stück der Strecke stand uns jetzt bevor. Der Endurance Bar Riegel half dabei, auch das zu schaffen.  Es ging nur noch bergauf im hochalpinen Gelände. Die Wege wurden immer schmaler und wir mussten die ganze Zeit hoch konzentriert bleiben! Ein falscher Tritt und man wäre abgestürzt. Auch echte Kletterpassagen, nur mit einem Drahtseil gesichert, mussten wir bewältigen. Die Wege waren als solche kaum noch zu erkennen. Der Untergrund wurde immer gerölliger und rutschiger, so dass an ein Laufen nicht mehr zu denken war. Als wir dann auch noch durch Schnee stapfen mussten, waren wir froh, als plötzlich ein Schild auftauchte: Nur noch 4 Km.

Aber die hatten es dann noch in sich: über 900 Höhenmeter mussten wir noch bewältigen! Aber die Überraschung kam am Schluss, der letzte Kilometer wurde uns geschenkt. Es zog eine Gewitterfront heran, so dass der Veranstalter sich gezwungen sah, das Rennen kurz vor dem Zugspitzgipfel abzubrechen. Sicherheit geht vor!!

Karl und ich waren glücklich, diesen Lauf ohne Verletzungen überstanden zu haben. Wir finishten diesen  in 9:32 Stunden und belegten damit Plätze im vorderen Drittel, Karl wurde 13. in seiner AK und ich 7. Damit sind wir bestens zufrieden.

Insgesamt gesehen war dieser Lauf anstrengender als wir erwartet haben, doch wurden wir mit so manchen tollem Ausblick entschädigt.

Eins hab ich noch vergessen, es waren insgesamt 3965 Hm im Aufstieg und 1993 Hm im Abstieg.
Text und Bildquelle: Silvia Rusche per E-Mail

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