Marc Schulze in 69:31 Min beim Halbmarathon in Berlin erfolgreich!

Spitzenleistung des Team Runningpower!

Ãœberraschender Start … gutes Ergebnis. So oder so ähnlich könnte man meinen Start letztes Wochenende beim Berliner Halbmarathon zusammenfassen. Mit 69:31min stellte ich über die 21.1km eine neue persönliche Bestzeit auf. Ein gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass ich eine Woche zuvor bei den 10km in Dresden noch so geschwächt war.

Marc Schulze vom Team RunningPower erfolgreich beim Berliner Halbmarathon 2009!

Ich reiste erst am Sonntag dem Wettkampftag in Berlin an. Das hieß aber auch 7:00 aufstehen, Sachen packen und losfahren. Nicht gerade Traumbedingungen für einen Start über eine so anspruchsvolle Strecke. Aber ich war gut drauf, sodass mir diese Kleinigkeiten nichts ausmachten. Am Start erwartete mich ein viel größeres Problem.

Das Finden des Sportdirektors, der mir meine Startnummer überreichen würde. Keine einfache Aufgabe kurz vor dem Start der einzelnen Veranstaltungen. Aber alles klappte und war gut abgesprochen zwischen meinem Trainer Jens Karraß und dem Sportdirektor Mark Milde, sodass ich auch noch ein paar Minuten zum Einlaufen hatte. Wie immer hatte ich am meiner Seite ein tüchtiges Helferlein, dass mir noch andere anstehende Dinge abnahm. Dann gings zum Start … platziert in der geschätzen 10. Reihe kämpfte ich mir auf den ersten Metern den Weg nach vor durch um eine passende Gruppe für mich zu finden. In einer Traube von Pacemakern und Läufern um Sabrina Mockenhaupt herum fand ich mein Tempo.

Das lag bei einer sehr angenehmen Geschwindigkeit von 3:14min/km bis 3:20min/km. Bei Kilometer sieben wurde ich leicht übermütig und versuchte aus meiner passende Gruppe zu einer vorderen Gruppe aufzulaufen. Dieser Versuch scheiterter jedoch kläglich und außer großen Kraftverlust brachte mir diese Aktion gar nichts. Ich ließ mich wieder in die Frauengruppe um Mocki zurückfallen und konnte das Tempo auch gut bis Kilometer 16 halten. Danach konnte ich nach einer kurzen Tempoverschärfung den Anschluss an diese Gruppe nicht halten und ein kleines Loch tat sich auf.

Von hier an wurden die Beine schwer wie Blei und ich konnte mich jetzt auf fünf Kilometer Zielsterben vorbereiten. Der Laufstil war schlecht, die Geschwindigkeit sank, doch der Wille brachte den Körper dazu nicht zu kapitulieren. Mit knapp 50s Rückstand zur Siegerin bei den Frauen kam ich dann auch ins Ziel. Platz 36 aber immer noch mit neuer Bestzeit. Fazit aus dem Wettkampf: Ein Rennen entscheidet sich immer auf den letzten Kilometern, also spare deine Kraft.

Glückwunsch für diese tolle Leistung in Berlin

Bild und Textquelle: Marc Schulze, Team RunningPower / „http://www.runningpower.de/aktuell/aktuell.htm“

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