Interview mit Jörg Panter zum Ironman Hawaii 2011

Erstmal Glückwunsch zu deiner Leistung auf Hawaii. Es sind jetzt einige Tage seit deinem zweiten Ironman Hawaii vergangen. Da ja viele Triathleten Vitargo einsetzen und das Ziel Ironman Hawaii haben, würden wir dir gerne einige Fragen zum Thema Ironman Hawaii und Vitargo zu stellen.
Wie geht es dir aktuell und hast du dich nach deinem Hawaii Ironman schon wieder längere Sporteinheiten absolviert?
Die ersten beiden Wochen nach dem Wettkampf hab ich erst einmal gar nichts gemacht. Körperlich ging es mir zwar schon nach drei Tagen wieder sehr gut, mental war die ganze Saison allerdings schon grenzwertig. Immerhin habe ich insgesamt genau 12 Monate nach einem festen Trainingsplan gelebt, der nicht viel Luft zuließ. Immerhin muss man als Amateur die vielen Stunden Training in den Berufsalltag integrieren. Frau und Kinder sollten außerdem möglichst auch nicht zu kurz kommen. Für all das brauchts schon eine Menge Disziplin, Zielstrebigkeit und Energie. Deshalb ist es wichtig, dass man sich nach einer solchen Saison auch mal Zeit lässt körperlich und mental abzuschalten.
Mittlerweile sind die Akkus aber wieder aufgeladen und so langsam kommt auch die Lust auf Bewegung wieder zurück. Allerdings stehen im November und Dezember Grundlagentraining, Schwimmtechnik, Lauf ABC und Mountainbiken im Vordergrund.

Wie hoch schätzt ihr du Faktor Ernährung für den Ironman Hawaii ein? Welche Rolle hat Vitargo dabei für dich gespielt?
Ernährung ist allgemein auf der Langdistanz so etwas wie die vierte Disziplin. Es gibt etliche Athleten, die gerade in Punkto Energieversorgung auf der Langdistanz extreme Schwierigkeiten haben. Auf Hawaii kommt diesem Thema durch die extremen Bedingungen noch mehr Gewicht zu. Der Magen- Darmtrakt muss während eines Ironman Unglaubliches leisten. Man muss sich mal vor Augen führen, dass ca. 11.000 Kcal verbraucht werden. Diese müssen dem Körper ja in irgendeiner Form wieder zugeführt werden. Außerdem muss der Körper hydriert sein, d.h. Flüssigkeit muss zugeführt werden. Und genau da liegt der absolute Vorteil von Vitargoprodukten, denn sie passieren den Magentrakt wesentlich schneller und verursachen dadurch weniger Reizungen und Übelkeit. Außerdem entziehen sie dem Körper keine Flüssigkeit, was bei vielen anderen Energiedrinks oder Gels der Fall ist.
Für mich liegt der Vorteil von Vitargo aber auch in Folgendem: Viele Hersteller haben ein mittlerweile völlig unüberschaubares Angebot, bei dem es hauptsächlich darum geht viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen zu haben. Vitargo konzentriert sich meiner Ansicht nach auf das Wesentliche. Während des Wettkampfes brauche ich wirklich kein Crunchy, Crispy, Salty, Junny o.ä. Es gibt bei Vitargo ein überschaubares Angebot, das mit und für Athleten konzipiert ist: Enduranceriegeln, Gel, Vitargo Professional, +Eletrolyte und Salztabletten während des Wettkampfes. 82%Protein oder Gainers Gold zur Regenration!
Proteinriegel in ausreichenden Geschmacksrichtingen (ich liebe Kokos) runden das Angebot für mich ab. Mehr brauche ich nicht und alles andere würde mich auch überfordern!
Gerade der Ironman Hawaii ist bekannt für seine extreme Temperaturen (50 Grad im Energy Lab) – hast du dich speziell dafür vorbereitet, welche Bedeutung hat das Vitargo + Elektrolyte und Salt & more für dich?
Oh ja, heiß wars wirklich. Allerdings kann man sich darauf nicht wirklich vorbereiten. In unserem mitteleuropäischen Herbst hat man dafür leider nicht die Voraussetzungen. Eigentlich müsste man 3-4 Wochen vorher rüber nach Hawaii, so wie´s die Profis halt auch machen. Aber dafür fehlt mir leider Zeit und Geld. Da man ja nur an zwei Stellen (Beim Rad in Hawi und beim Laufen im Energy Lab) Eigenverpflegung fassen kann, muss man leider notgedrungen mit dem auskommen, was es beim Wettkampf gibt. Gott sei Dank kann man ja die Salt & More Tabs sowie die Gels im Trikot verstauen. Mit meiner Eigenverpflegung (Vitargo + Elektrolyte und Vitargo Professional), Salt & More, den Gels bin ich super durch das Rennen gekommen. Darüber hinaus hab ich nur Wasser und Cola zu mir genommen.

Welche Vitargo Produkte hast du eingesetzt? Hast du Tipps, Tricks an Triathleten die sich ebenfalls einen Ironman machen wollen?
Natürlich muss jeder für sich herausfinden, was er braucht und wieviel er braucht. Ein Patentrezept gibt´s sicherlich nicht. Auf jeden Fall sollte man alles ausgiebig im Training getestet haben: Rad, Laufschuhe, Verpflegung und und und. Schon der kleinste Baustein kann auf einer Langdistanz den Unterschied machen. Und was ganz wichtig ist, ist der Spaß. Was waren da auf Hawaii, vor allem unter den Agegroupern wieder wichtige, ernste und verbissen Typen unterwegs. Viele Amateure sind verbissener und spaßfreier als Profis. Ich glaube, dass man im Triathonsport nur auf Dauer erfolgreich sein kann. Und um lange dabei zu bleiben braucht man auch Spaß. Schließlich ist es unser Hobby.
Wie verlief die Regeneration nach dem Ironman und hast du seit dem Ironman schon wieder längere Trainingseinheiten absolviert. Hast du schon Pläne für 2012?
Wie gesagt, langsam kommt die Lust zurück. Und damit auch die Pläne für 2012. Allerdings hab ich der Familie versprochen, dass nächstes Jahr keine Langdistanz gemacht wird. Aber neben den Starts in der Liga werden auf jeden Fall 2-3 Mitteldistanzen dabei sein. Ganz sicher werde ich auch wieder beim Tri Star Worms starten, der ein tolles Format bietet. Und mal sehen, vielleicht kommt dann doch noch die ein oder andere Herausforderung. Es spukt schon wieder einiges in meinem Kopf rum.

Vielen Dank und nochmal Glückwunsch!
Bild und Textquelle: MyVitargo und Jörg Panter
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