Im Land der 1000 Hügel beim Rothaarsteig Marathon – Vitargo Team

Zum Abschluss der Saison gingen Christine Jücker-Deifuß und Holger Deifuß vom VITARGO Team an den Start des Rothaarsteig Marathons, der im Schmallenberger Ortsteil Fleckenberg gestartet wird. Der mit insgesamt 835 Höhenmetern anspruchsvolle Kurs durch das Schmallenberger Sauerland erfreut sich wachsender Beliebtheit, was nicht nur auf die perfekte Organisation der Veranstaltung zurückzuführen ist. Trotz seiner Schwierigkeiten bot der fast komplett im Wald verlaufende Rundkurs den rund 300 Teilnehmern immer wieder eindrucksvolle Ausblicke in das Land der 1000 Hügel. Die Trailpassagen über wurzelige Waldpfade sowie die koordinativ und muskulär anspruchsvollen Gefällstrecken verleihen den 42,195 km, die zum Teil auf dem Rothaarsteig gelaufen werden, eindeutig Crosscharakter.

Team Vitargo erfolgreich beim Rothaarsteig Marathon

Dass diese anspruchsvollen Trailstrecken ihm liegen, weiß Holger Deifuß nicht erst seit dem „Thüringen Ultra“ im Juli, als er die 100 km mit 2.200 Höhenmetern quer durch den Thüringer Wald unter 10 Stunden zurücklegte. Auch im Sauerland kam Deifuß drei Wochen nach dem Berlin-Marathon gut mit den Bedingungen zurecht, wobei das herrliche Herbstwetter natürlich ein Übriges tat. Mit 3:27,39 Stunden war Deifuß in seinem 57. Marathon nur 12 Minuten langsamer unterwegs als auf dem topfebenen Hochgeschwindigkeitskurs in Berlin. Allerdings war die Altersklasse M40 so stark besetzt, dass es mit dem neunten Rang nur zu einer Topten-Platzierung reichte.

Auf den gleichen Platz kam seine Frau in der W40. Allerdings machten Christine Jücker-Deifuß bei ihrem vierten Start in dieser Saison über die klassische Distanz von 42,195 km mehr die ausgedehnten Abstiege im letzten Streckendrittel zu schaffen als die Anstiege hinauf auf den Rothaarsteigkamm zu Beginn des Rennens. Mit einer Verhärtung in der Wade nach der Hälfte des Rennens musste sie den Belastungen dieser Saison Tribut zollen und war froh das Ziel nach 4:18,45 Stunden überhaupt erreicht zu haben.

Text- und Bildquelle: Holger Deifuß

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