Das Vitargo-Team bricht alle Rekorde beim 35. Berlin-Marathon

Das unter der Leitung der erfahrenen Marathonläufer Christine Jücker-Deifuß und Holger Deifuß angetretene Vitargo-Team mit Bernhard Lammers, Hildegard Stratkemper, Birgit Pohlmann und dem Vitargo-Mitarbeiter Olli Poseck sprintet durch das Brandenburger Tor.

Der schon am Samstag von dem grandiosen Vitargo-Supporter Claus Dieter Lackmann (auch Der Mann ohne Haare von seinen Freunden genannt) gewonnene Frühstückslauf war das richtige Signal an das Vitargo-Team. Hoch motiviert und mit Vitargo- Kohlenhydraten bis zur Unterkante geladenen Glykogenspeichern ging es Sonntag früh darum, die im Training gelaufenen Kilometer abzurufen und den Stress beim Kampf um die Startnummern in positive Energie umzuwandeln.

Christine Jücker-Deifuß und Holger Deifuß angetretene Vitargo-Team mit Bernhard Lammers, Hildegard Stratkemper, Birgit Pohlmann und dem Vitargo-Mitarbeiter Olli Poseck

Nachdem über 36.000 Kleiderbeutel erfolgreich abgegeben wurden, ging es blockweise auf die Piste. Für Läufer, die mit Platzangst zu kämpfen haben und mit brachialer Gewalt Bestleistung laufen wollen, ist Berlin sicherlich nicht die richtige Wahl. Für alle anderen, die eine absolut geniale Strecke mit vielen Sehenswürdigkeiten und Spitzenstimmung erleben wollen, ist Berlin hingegen ein Muss.

Start beim Berlin Marathon 2008

Über die Straße des 17. Juni ging es im 5:30er-Schnitt zu dem bekanntesten Knast in Berlin- Moabit, wobei Moabit sich eigentlich auch prima als Produktname für eine schwedische Gardine bei IKEA eignen würde. Birgit Pohlmann, die in 3:45 ein tolles Marathondebüt hinlegte, war zu diesem Zeitpunkt schon enteilt. Ihre Taktik, möglichst viel Zeit auf der ersten Hälfte heraus zu laufen, ging auf, auch wenn alte Marathonhasen immer wieder vor dieser Renneinteilung warnen und raten, zwei gleichmäßige Hälften zu laufen, aber auch alte Hasen müssen nicht immer Recht haben nicht wahr, Christine und Holger?

Mit Blick auf den Alexanderplatz ging es durch das Oranienburger Tor und die ersten 10 Kilometer waren schon wie im Fluge vorbei. Den sich durch die Straßen schlängelnden Läuferlindwurm auf einer kleinen Erhöhung unweit des Bundeskanzleramtes vor sich zu sehen, war mehr als beeindruckend. Mit der in 27 erfolgreichen Marathonläufen erworbenen inneren Uhr steuerte Christine Jücker Deifuß zeitsicher mit ihrem Marathon-Bus den nächsten 5 Kilometer-Split an. Ein Blick auf die selbst gestoppte Zeit an den Kilometermarken war für mich somit überflüssig und diente allein dem Zeitvertreib.

Eine Mischung aus türkischer Folklore, Death Metal, Reggae und mehr begleitete uns durch Kreuzberg und Neukölln. Abgefahren fand ich persönlich die 15-20 Stahlfässer, die man mittlerweile ja häufiger in diversen TV-Shows im Einsatz sieht. Ein Sound, der für den ein oder anderen Adrenalinschub gesorgt haben dürfte.

Die Halbmarathon-Marke wurde in einer Zeit von 1:56:26 erreicht. Der erste Teil des angestrebten Ziel 4-X und das Versprechen an Christine und Holger (Olli, lass mich in Ruhe, stör mich nicht! so hört sich eine pädagogisch kompetente Motivation an!), sich ordentlich reinzuhängen, waren somit erfüllt. Meine 500ml Vitargo Quench Flasche mit dem im Training erprobten hochdosierten Vitargo + Elektrolyte (2 Tüten mit 140g auf 500ml) war bis dahin noch zu gut einem Drittel gefüllt. Ein Blick auf die Uhr und wir munterten uns damit auf, dass Haile wahrscheinlich schon im Ziel ist. Dass dabei auch noch der Weltrekord in sagenhaften 2:03:59 gebrochen wurde ein absoluter Wahnsinn, es muss für den äthiopischen Wunderläufer wie auf Schienen gelaufen sein.

Marathon Weltrekord in sagenhaften 2:03:59 von Haile

Mein letztes Drittel hochdosiertes Vitargo + Elektrolyte reichte in Kombination mit Wasser letztendlich bis Kilometer 32, um meine Speicher optimal wieder aufzufüllen. Ob Haile wirklich die Produkte im Tank hat, für die er wirbt, bleibt sein Geheimnis. Aber wenn man sich einmal vorstellt, dass der optimal pigmentierte Siegläufer nun noch seinen Motor mit Vitargo befeuern würde … vielleicht wäre er der erste Mensch, der weniger als zwei Stunden für die klassische Distanz benötigt und Vitargo wäre nicht einfach nur ein geniales Sportgetränk, sondern würde sofort auf der Liste der verbotenen Substanzen erscheinen … . Aber lassen wir die Spekulationen, die ein überhitzter Marathonkopf gebiert und wenden uns wieder der harten Realität auf dem Asphalt der Bundeshauptstadt zu.
Ich nahm bis Kilometer 40 nur noch Wasser und auf den letzten zwei Kilometern Coca Cola. An dieser Stelle sei gesagt, dass das hochdosierte Vitargo im Training von jedem Sportler selbst ausprobiert werden sollte. Ich werde die Kombination aus höher dosiertem Vitargo PUR + Vitargo + Elektrolyte in Zukunft ausprobieren, da Vitargo + Elektrolyte (Grapefruit) in der hohen Dosierung schon sehr süß ist.

Im zweiten Teil des Marathons versprach Christine mir, dass wir nur noch Leute einsammeln. Da mein letztes Marthonerlebnis bei 30 Grad im Schatten und mit der sagenhaften Zeit von 4:40 vor drei Jahren in Münster genau das Gegenteil war, blieb ich zunächst skeptisch.

Aber es funktionierte! Kilometer für Kilometer wurden die Leute langsamer, gingen zu Fuß und/oder hatten sich am Anfang mit dem Tempo verzockt. Ich war wirklich froh, dass ich mit Christine und auch mit Bernhard so erfahrene Leute neben mir hatte. Bei schwächeren Phasen, die ja bekanntlich ab KM 32 kommen können, konnte ich mich so ohne Probleme bei beiden reinhängen.

Dass die beiden vor zwei Wochen ihren letzten langen Trainingslauf für den Berlin-Marathon (Zitat Bernhard) in Münster beim Volksbank-Marathon absolviert hatten, habe ich den beiden in keinster Weise angemerkt. Christine hat Energie für drei und animierte Mitläufer und Publikum lautstark bei der größten deutschen Marathon-Party. Bernhard, der durch seine Turborosinen (vielleicht eine neue Produktidee für Vitargo?) noch 1 Minute auf den letzten 5 KM gutmachen konnte, ist ein echtes Münsterländer Läufer-Original.

Ihr deht so gut aus - KM 30 beim Berlin Marathon

Direkt hinter dem Wilden Eber, an dem natürlich auch wir die Sau rausließen (auf obigem Bild sieht man, wie wir sie jagen die fette Sau! damit sie den Schweinehund vertreibt), warteten die Vitargo-Supporter Claus, Inga und Anna bei Kilometer 30, um uns lautstark anzufeuern. Besonders hervor tat sich dabei das Borker Original Claus Dieter, der dieses Jahr krankheitsbedingt passen musste. Sein Anfeuerungsgruß: Ihr seht ja so verdammt gut aus! ließ mich hoffen, die letzen 12 KM auch noch gut und konstant durchzuziehen.

Gerade der letzte Abschnitt ab dem Potsdamer Platz bei Kilometer 38 mit dem finalen Einlauf am Brandenburger Tor ist das absolute Sahnehäubchen auf eine Strecke, die gespickt ist mit Sehenswürdigkeiten und sonstigen Attraktionen.

Brandenburger Tor - Kurz vor dem Ziel. Gänsehautstimmung Pur!

Spätestens hier sollte jeder wissen, warum er oder sie Marathon läuft. Die durch die Stimmung freigesetzten Endorphine und das Adrenalin werden zum absolut richtigen Zeitpunkt ausgeschüttet. Geile letzte 2 Kilometer!
Endophine und Mehr...

Dass Irina Mikitenko in 2:19:19 und auch Falk Cierpinski mit 2:13:30 bei besten Wetterbedingungen Spitzenergebnisse erzielten, wurde in der Hauptstadt von einer Million Menschen am Straßenrand begeistert gefeiert und wir waren dabei.
Irina Mikitenko in 2:19:19

Abends wurden die Ergebnisse und Erlebnisse bei einem indischen Essen ausgetauscht und von Johannes in einem höchst feierlichen Rahmen die Urkunden verteilt. An dieser Stelle nochmals Danke an Inga, Anna, CDL und Johannes für den großartigen Support an der Strecke.

Zu guter Letzt möchte ich an dieser Stelle loswerden, dass Vitargo im Internet in Verbindung mit knüppelhartem Training und Spitzenleistungen gebracht wird. Ich denke, dass jeder Marathonläufer oder derjenige, der vorhat einer zu werden, sehr gut mit den Produkten Vitargo Gainers Gold und Vitargo + Elektrolyte aufgestellt ist.

Vor dem Hintergrund meiner geschilderten Erlebnisse bleibt mir nur noch den Werbeslogan eines Laufschuhherstellers aufzugreifen, der nach diesem Wochenende für sich steht: RUN, WORLD, RUN! , gerne aber auch: SEE YOU IN BERLIN 09!

Vielen Dank an Johannes Pohlmann  von www.foto24.de und Claus Dieter Lackmann für die Bilder!

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