Archiv der Kategorie: Triathlon

Sportgeschichten, News und Events aus dem Triathlon

Hart, heiß und windig – mit Vitargo beim Abu Dhabi Triathlon 2012

Hart, heiß und windig: Abu Dhabi Triathlon am 03.03.2012

Rolf Basse mit Vitargo beim Abu Dabi Triathlon 2012

Rolf Basse zeigte einen toughen Auftritt auf der Langstrecke beim Abu Dhabi Triathlon. Mit 9:08 Stunden blieb er fast eine Stunde unter der angestrebten Endzeit.

Der Abu Dhabi Triathlon ist kein leichter. Die Wetterbedingungen und die lange Distanz am Anfang der Saison sind schon eine Herausforderung, der sich etwa 70 Profis und 250 Agegrouper stellten, wobei Rolf Basse die Reise und Teilnahme an der Langstrecke bei einem Preisausschreiben des Sportartikelherstellers PEARL iZUMi gewonnen hatte. Das umfangreiche Ernährungspaket war powered von Vitargo. Vor dem Start 2 l Carboloader, 2 l Elektrolyte + Wasser und Cola, 14 Gels beim Radfahren und 4 Gels beim Laufen, dazu 10 Kapseln Salt + More, sowie 1 l Gainers Gold nach dem Rennen erfüllten eine optimale Rennversorgung.

Rolf Basse mit Vitargo beim Abu Dabi Triathlon 2012

So wurde das Rennen an einem sonnigen und leicht windigen Morgen gestartet. Das Schwimmen über 3 km im 20° warmen persischen Golf wurde in zwei Runden, unterbrochen von einem 100 m langen Landgang, absolviert. Die 54 Minuten Splittzeit waren für Rolf Basse nicht wirklich zufrieden stellend, letztendlich aber den ungewohnten Schwimmbedingungen mit Wellengang und Salzwasser geschuldet.

Die Wechselzone fand abseits der Öffentlichkeit in einem Zelt statt.

Das Highlight des Rennens war sicherlich der Radkurs, der aus zwei 80 km-Runden und einer 40 km-Runde bestand. Nachdem der Stadtrand der Metropole erreicht war, folgten endlose Kilometer auf dem Highway zwischen Meer, Mangroven und Wüste bis zum Yas Marina Circuit. Dort wo normalerweise Formel 1-Boliden röhren, flogen jetzt Karbonräder über den Asphalt. Nach 6:15 Stunden waren die 200 Radkilometer geschafft und ein Lauf über 20 km entlang der Corniche, der Strandpromenade Abu Dhabis schloss sich an.Vor der Kulisse der Luxushotels waren zwei Runden mit 10 km zu laufen, bevor nach 1:50 Stunde bei Temperaturen von mittlerweile 30° und starken (Sand-)winden das Ziel erreicht war.

Mit Vitargo beim Abu Dabi Triathlon 2012 - Rolf Basse im Ziel

Verleihung der Medaillen vom Sultan und eine Siegerehrung auf Englisch und Arabisch im Hiltonia Beach Club machten Reise und Rennen zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Rolf Basse mit Vitargo beim Abu Dabi Triathlon

Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

Bild uns Textquelle: Rolf Basse per E-Mail

TRI:122 Teguise Lanzarote International Triathlon

Am 17. März 2012 findet auf Lanzarote, in der Ortschaft Costa Teguise die Triathlonveranstaltung TRI:122 Teguise Lanzarote Triathlon statt. Es handelt sich hierbei um einen Ausdauerwettkampf bestehend aus den Distanzen: 2km Schwimmen, 100km Radfahren und 20km Laufen. Die Laufstrecke führt über den Strand und die Strandpromenade und die Radstrecke über den wunderschönen nördlichen Teil der kanarischen Insel Lanzarote. Ein Tag den Du unbedingt erleben musst. WIR FREUEN UNS AUF DICH!

Mit Vitargo beim Triathlon auf Lanzarote

Mit Vitargo beim Triathlon auf Lanzarote

Wir freuen uns mit Vitargo bei dem Triathlonrennen der Triathlonschule auf Lanzarote als Streckenverpflegung dabei zu sein! Mehr Informationen gibt es hier:
http://www.tri122.com

Wettkampfbericht Ironman Arizona von Stefan Schmid

Hier ein ausführlicher Bericht von meinem letzten Rennen 2011, dem Ironman Arizona:

Das Schwimmen war unspektakulär und wie erwartet. Ich kam gemeinsam mit Jordan Rapp (USA, Sieger Ironman Arizona 2009) und Christophe Bastie (FRA) aus dem Wasser.

Stefan Schmid erfolgreich beim Ironman Arizona

Auf den ersten 20 Radkilometern konnte ich den beiden folgen. Jedoch hat Jordan Rapp eine Wahnsinns-Geschwindigkeit vorgelegt, so dass ich mich entschloss, mein eigenes Tempo zu fahren. Schnell bildete sich eine 7-köpfige Gruppe um Viktor Zyemtsev (8-facher Ironman Sieger aus der Ukraine). Mit dabei war unter anderem auch der 2te des Ironman Florida 2010, Pedro Gomez. Ich fühlte mich sehr wohl auf dem Rad und konzentrierte mich darauf, viel zu trinken, um meinen Körper immer wieder mit Energie zu füllen.

Zu diesem Zeitpunkt lagen wir ungefähr auf den Plätzen 20 – 25. Vorne weg waren die Top-Stars der Szene wie Eneko Llanos, Tim O‘Donnell, Sebastian Kienle und noch einige mehr. Der Abstand war nun schon so groß und ich wusste, mein großes Ziel (Top-10 Platzierung) würde nur schwer zu erreichen sein. Doch dann ging alles sehr schnell. Bei Kilometer 160 attackierte Matthew Russell (USA) und Viktor Zyemtsev fuhr mit. Als ich mich umblickte erkannte ich, dass der Rest der Gruppe schon ziemlich am Ende war. Das war die Chance evtl. doch noch den Sprung unter die Top 10 zu schaffen. Ich fühlte mich sehr gut. So riskierte ich eine Tempoerhöhung (von ca. 40 Watt) und fuhr mit den beiden Ausreißern mit. Ganze 3 Kilometer später war jedoch Schicht im Schacht. Mir wurde schwindlig und ich konnte kaum noch treten. Die letzten 25 Kilometer bis in die 2te Wechselzone waren die Hölle. Ich war heilfroh, endlich in die Laufschuhe steigen zu können – mit der Hoffnung auf Besserung. Trotz aller Versuche mit Cola, Iso, Energy-Gels und viel Kühlung durch Schwämme hat sich mein Zustand bis km 30 nicht nennenswert gebessert. Zum ersten Mal habe ich  ans Aussteigen gedacht. Am liebsten hätte ich an einer der Verpflegungsstellen angehalten und meinen Kopf in eine große Tonne mit Eiswasser getaucht, nur um wieder klar im Kopf zu werden.

Vitargosportler Stefan Schmid erfolgreich beim Ironman Arizona

Doch genauso schnell, wie meine Probleme kamen, gingen sie auch wieder weg (aber leider etwas zu spät). Bei Kilometer 30 fühlte ich mich schlagartig wieder gut, insofern man nach über 7 Stunden Wettkampfdauer von „gut fühlen“ sprechen kann. Der körperliche Schmerz war so groß wie immer, aber ich hatte keine Kopfschmerzen mehr und viel wichtiger, mein Gehirn hat auf „Kampf“ umgeschalten. So konnte ich mich noch von der 20sten Position auf einen guten 13ten Platz vorkämpfen.

Ich habe die Top-10 knapp verfehlt, aber wenn man bedenkt, in welcher körperlichen Situation ich war macht mich dieser Platz 13 überglücklich.

Außerdem konnte ich eine neue persönliche Bestzeit über diese Distanz aufstellen. Für die 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und 42,195 km Laufen benötigte ich 8 Stunden 32 Minuten und 59 Sekunden. Und das auf einem Kurs, der es in meinen Augen in sich hat. Zwar ist die Radstrecke relativ flach und kann nicht so viele Höhenmeter aufweisen wie beispielsweise die des Ironman in der Schweiz, aber gerade das macht die 180 km so anspruchsvoll. Man muss die ganze Zeit richtig auf‘s Pedal drücken und kann sich keine Sekunde lang ausruhen. Bei bergigen Radstrecken gibt es  immer wieder Abfahrten, auf denen man sich erholen kann.

Ich konnte einige Top-Athleten wie Tim O‘Donnell (mehrfacher Ironman 70.3 Sieger und 2ter des Ironman Texas) und Fraser Cartmell (Sieger Ironman UK 2010) hinter mir lassen und bin so mit meiner Leistung zufrieden. Wenn man bedenkt, dass die ersten 5 Finisher zwischen 35 und 40 Jahre alt sind, liegen die besten Jahre noch vor mir.

Vitargo Sportler Stefan Schmid beim Ironman Arizona - Finish

Im Hinblick auf die Qualifikation für den Ironman Hawaii 2012 habe ich jetzt gesamt 1440 Punkte, und das, bevor 2012 überhaupt begonnen hat.

Vielen Dank für`s mitfiebern und Daumen drücken!

Viele Grüße
Euer Stefan Schmid

 Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

Bild und Textquelle: Stefan Schmid – http://www.schmid-stefan.de/Triathlet/News/Eintrage/2011/11/21_Wettkampfbericht_Ironman_Arizona.html

Interview mit Jörg Panter zum Ironman Hawaii 2011

Jörg Panter mit Vitargo beim Ironman Hawaii 2011

Erstmal Glückwunsch zu deiner Leistung auf Hawaii. Es sind jetzt einige Tage seit deinem zweiten Ironman Hawaii vergangen. Da ja viele Triathleten Vitargo einsetzen und das Ziel Ironman Hawaii haben, würden wir dir gerne einige Fragen zum Thema Ironman Hawaii und Vitargo zu stellen.

Wie geht es dir aktuell und hast du dich nach deinem Hawaii Ironman schon wieder längere Sporteinheiten absolviert?

Die ersten beiden Wochen nach dem Wettkampf hab ich erst einmal gar nichts gemacht. Körperlich ging es mir zwar schon nach drei Tagen wieder sehr gut, mental war die ganze Saison allerdings schon grenzwertig. Immerhin habe ich insgesamt genau 12 Monate nach einem festen Trainingsplan gelebt, der nicht viel Luft zuließ. Immerhin muss man als Amateur die vielen Stunden Training in den Berufsalltag integrieren. Frau und Kinder sollten außerdem möglichst auch nicht zu kurz kommen. Für all das brauchts schon eine Menge Disziplin, Zielstrebigkeit und Energie. Deshalb ist es wichtig, dass man sich nach einer solchen Saison auch mal Zeit lässt körperlich und mental abzuschalten.
Mittlerweile sind die Akkus aber wieder aufgeladen und so langsam kommt auch die Lust auf Bewegung wieder zurück. Allerdings stehen im November und Dezember Grundlagentraining, Schwimmtechnik, Lauf ABC und Mountainbiken im Vordergrund.

Jörg Panter mit Vitargo beim Ironman Hawaii 2011

Wie hoch schätzt ihr du Faktor Ernährung für den Ironman Hawaii ein? Welche Rolle hat Vitargo dabei für dich gespielt?

Ernährung ist allgemein auf der Langdistanz so etwas wie die vierte Disziplin. Es gibt etliche Athleten, die gerade in Punkto Energieversorgung auf der Langdistanz extreme Schwierigkeiten  haben. Auf Hawaii kommt diesem Thema durch die extremen Bedingungen noch mehr Gewicht zu. Der Magen- Darmtrakt muss während eines Ironman Unglaubliches leisten. Man muss sich mal vor Augen führen, dass ca. 11.000 Kcal verbraucht werden. Diese müssen dem Körper ja in irgendeiner Form wieder zugeführt werden. Außerdem muss der Körper hydriert sein, d.h. Flüssigkeit muss zugeführt werden. Und genau da liegt der absolute Vorteil von Vitargoprodukten, denn sie passieren den Magentrakt wesentlich schneller und verursachen dadurch weniger Reizungen und Übelkeit. Außerdem entziehen sie dem Körper keine Flüssigkeit, was bei vielen anderen Energiedrinks oder Gels der Fall ist.
Für mich liegt der Vorteil von Vitargo aber auch in Folgendem: Viele Hersteller haben ein mittlerweile völlig unüberschaubares Angebot, bei dem es hauptsächlich darum geht viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen zu haben. Vitargo konzentriert sich meiner Ansicht nach auf das Wesentliche. Während des Wettkampfes brauche ich wirklich kein Crunchy, Crispy, Salty, Junny o.ä. Es gibt bei Vitargo ein überschaubares Angebot, das mit und für Athleten konzipiert ist: Enduranceriegeln, Gel, Vitargo Professional, +Eletrolyte und Salztabletten während des Wettkampfes. 82%Protein oder Gainers Gold zur Regenration!
Proteinriegel in ausreichenden Geschmacksrichtingen (ich liebe Kokos) runden das Angebot für mich ab. Mehr brauche ich nicht und alles andere würde mich auch überfordern!

Gerade der Ironman Hawaii ist bekannt für seine extreme Temperaturen (50 Grad im Energy Lab) – hast du dich speziell dafür vorbereitet, welche Bedeutung hat das Vitargo + Elektrolyte und Salt & more für dich?

Oh ja, heiß wars wirklich. Allerdings kann man sich darauf nicht wirklich vorbereiten. In unserem mitteleuropäischen Herbst hat man dafür leider nicht die Voraussetzungen. Eigentlich müsste man 3-4 Wochen vorher rüber nach Hawaii, so wie´s die Profis halt auch machen. Aber dafür fehlt mir leider Zeit und Geld. Da man ja nur an zwei Stellen (Beim Rad in Hawi und beim Laufen im Energy Lab) Eigenverpflegung fassen kann, muss man leider notgedrungen mit dem auskommen, was es beim Wettkampf gibt. Gott sei Dank kann man ja die Salt & More Tabs sowie die Gels im Trikot verstauen. Mit meiner Eigenverpflegung (Vitargo + Elektrolyte und Vitargo Professional), Salt & More, den Gels bin ich super durch das Rennen gekommen. Darüber hinaus hab ich nur Wasser und Cola zu mir genommen.

Jörg Panter mit Vitargo beim Ironman Hawaii 2011

Welche Vitargo Produkte hast du eingesetzt? Hast du Tipps, Tricks an Triathleten die sich ebenfalls einen Ironman machen wollen?

Natürlich muss jeder für sich herausfinden, was er braucht und wieviel er braucht. Ein Patentrezept gibt´s sicherlich nicht. Auf jeden Fall sollte man alles ausgiebig im Training getestet haben: Rad, Laufschuhe, Verpflegung und und und. Schon der kleinste Baustein kann auf einer Langdistanz den Unterschied machen. Und was ganz wichtig ist, ist der Spaß. Was waren da auf Hawaii, vor allem unter den Agegroupern wieder wichtige, ernste und verbissen Typen unterwegs. Viele Amateure sind verbissener und spaßfreier als Profis. Ich glaube, dass man im Triathonsport nur auf Dauer erfolgreich sein kann. Und um lange dabei zu bleiben braucht man auch Spaß. Schließlich ist es unser Hobby.

Wie verlief die Regeneration nach dem Ironman und hast du seit dem Ironman schon wieder längere Trainingseinheiten absolviert. Hast du schon Pläne für 2012?
Wie gesagt, langsam kommt die Lust zurück. Und damit auch die Pläne für 2012. Allerdings hab ich der Familie versprochen, dass nächstes Jahr keine Langdistanz gemacht wird. Aber neben den Starts in der Liga werden auf jeden Fall 2-3 Mitteldistanzen dabei sein. Ganz sicher werde ich auch wieder beim Tri Star Worms starten, der ein tolles Format bietet. Und mal sehen, vielleicht kommt dann doch noch die ein oder andere Herausforderung. Es spukt schon wieder einiges in meinem Kopf rum.

Jörg Panter mit Vitargo beim Ironman Hawaii 2011

Vielen Dank und nochmal Glückwunsch!

Bild und Textquelle: MyVitargo und Jörg Panter

Stefan Schmid auf dem Weg zum Ironman Arizona

Vitargo Sportler Stefan Schmid im Trainingslager auf Fuerteventura

Am Donnerstag geht es bereits weiter in die USA und zwar nach Phoenix, Arizona. Dort werde ich am 20. November beim Ironman Arizona in Tempe starten. Fakten zum Rennen sowie einen Link zum Live-Ticker gibt es wie immer ein paar Tage vor dem Wettkampf. Der Live-Ticker wird sicherlich besser sein als jener vom Ironman Wisconsin. In Arizona werden die Profis zum ersten mal mit GPS-Sendern ausgestattet.
Somit ist man zu Hause vor dem PC permanent über die Geschehnisse im Rennen informiert

Das Vitargo-Team drückt die Daumen für den Ironman in Arizona!

Bild- und Textquelle: Stefan Schmid per E-Mail

Vitargosportler Jörg Panter erfolgreich beim Ironman Hawaii 2011 – Rennbericht

It´s done. Der Wettkampf gestern war wohl der härtste, den ich je hinter mich gebracht habe. Beim Schwimmen gings mir richtig besch… Das Meer war tierisch unruhig und man wurde extren durchgeschaukelt. Das Ergebnis war, dass ich mich nach ca. 1000m erst einmal übergeben musste. Dass das Ganze nicht zu einem super Schwimmergebnis führen würde, war mir schon klar, aber als ich dann die unterirdische Zeit beim Schwimmausstieg sah, war ich schon mittelmäßig entsetzt!

Also hab ich versucht auf dem Rad etwas mehr Druck zu machen. Allerdings habe ich mich nach ca. 30 km in einer Gruppe wiedergfunden, in der sehr unfair gefahren wurde. Wer mich kennt weiß, dass ich das hasse. Also hab ich noch etwas mehr Druck gemacht und habe versucht von der Gruppe weg zu kommen. Danach habe ich recht gut meinen Rythmus gefunden, wobei der Wind auf dem Rückweg auch verhältnismäßig gnädig zu uns war. Mit einem Schnitt von über 34 km/h war ich sehr zufrieden, denn es war das Optimum war ich mir gegetraut hatte.

Der Lauf war einfach phänomenal. Ich hatte gleich meinen Rhytmus gefunden und konnte meinen Schnitt halten bis es ins Energy Lab ging. Dort hat es gestern vielen den Steckern gezogen, denn es war brutal heiß. Ich kannte das ja schon vom letzten Mal. Allerdings waren die Verhältnisse in diesem Jahr absolut unmenschlich, so dass ich mir an den beiden Verpflegungsstationen im Lab die Zeit genommen habe, meinen Körper mit Wasser und Eis herunter zu kühlen. Ich glaube, dass mir das „das Leben gerettet hat“, denn danach ging es relativ schnell wieder und ich konnte stabil weiterlaufen -mit einer Marathonzeit von 3:13h! Das hätte ich mir selbst allerdings nicht zugetraut. Vor allem nicht bei dieser Hitze.
Leider gab es auf der Strecke nur die übliche Verpflegung, die relativ wenig Energie liefert. Da lernt man die Electrolyte von Vitargo schon doppelt zu schätzen. Sicher würden die mir auf der Laufstrecke die notwendige Energie leifern. So aber galt es sich mit Cola, Wasser, Zuckergel und -getränken vom großen P über Wasser zu halten.

Jörg Panter Vitargo Sportler erfolgreich beim Ironamn Hawaii 2011 in Kona

Euch allen zuhause einen Riesendank für den Support, Vitargo für den besten Energielieferanten auf dem Markt und an meinen Trainer – Wolfgang Paulus – für die besten Trainingspläne der Welt. Mit alledem konnte ich sogar schneller laufen als mnein großes Vorbild Petr Vabrousek!!! Aloha und Mahalo, Jörg

Bild und Textquelle: http://www.facebook.com/vitargo

Stefan Schmid mit 2. Platz beim Ironman Wisconsin – Rennbericht

Ironman Wisconsin

Stefan Schmid mit Vitargo auf dem 2. Platz beim IM Wisconsin

Mittlerweile bin ich wieder gut zu Hause angekommen. Mein erster Ironman als Profi war eine tolle Erfahrung. Zum ersten Mal war ich bei einer Gastfamilie untergebracht. Etwa 10 km entfernt vom Start wohnte ich in Middleton bei der Familie Meixelsperger. Ihnen gebührt großer Dank! Einen Wildfremden bei sich zu Hause aufzunehmen und ihn zu unterstützen ist nicht selbstverständlich!

Thanks a lot!

Nach unzähligen Trainingsstunden habe ich es geschafft, gesund und fit an den Start zu gehen. Meine Fußprobleme Anfang des Jahres habe ich überwunden und bin vor weiteren großen Verletzungen verschont geblieben. Bei allen die mich während dieser Zeit unterstützt haben, möchte ich mich bedanken! Am Wettkampftag fiel mit dem Startschuss alle Nervosität von mir ab. Ich konzentrierte mich auf das Wesentliche und machte meine Arbeit. Es ist mir gelungen, in den entscheidenden Phasen einen kühlen Kopf zu bewahren, mich auf mich selbst zu konzentrieren und die Tiefpunkte gut zu überwinden. Ein Ironman ist nicht nur ein Kampf mit seinen Gegnern, sonder auch mit sich selbst. Man muss mental stark sein und Schmerzen wegstecken können.

Rückblickend bin ich mit meinen Ergebnis überglücklich. Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es nächste Woche mit dem Training weiter. Bereits am 20. November starte ich beim Ironman Arizona, mit dem Ziel, dort möglichst viele Punkte für Hawaii 2012 zu ergattern. Wisconsin brachte mir bereits 880 Zähler.
Meine Vorbereitung werde ich in Südtirol und in einem Trainingscamp in Spanien absolvieren.

Anbei findet Ihr den Pressebericht des Weilheimer Tagblattes, sowie einige Bilder.

Viele Grüße

Euer
Stefan Schmid

Text- und Bildquelle sowie weitere Bilder: Stefan Schmid – http://www.schmid-stefan.de/Triathlet/News/Eintrage/2011/9/15_2._Platz_beim_Ironman_Wisconsin_2.html

Stefan Schmid 2. Platz beim Ironman Wisconsin in Madison

Vor circa einer Woche erreichte uns Stefans E-Mail

„An dem Ort, an dem ich meinen ersten Ironman u?berhaupt bestritten habe werde ich auch meinen ersten Profi-Auftritt über die Langdistanz haben.
Am 11. September starte ich um 6.50 Uhr (13.50 Uhr MEZ) beim Ironman Wisconsin in Madison. Seit Samstagabend bin ich bereits vor Ort und jetzt heißt es warten auf den „ängsten Tag des Jahres.Die Vorbereitung auf dieses Rennen lief hervorragend. Insgesamt war ich 17 Tage (aufgeteilt auf mehrere Wochenenden) in Sütirol. Das Hotel Arndt in Tramin ist ein perfekter Ausgangspunkt für wunderschöne Radtouren mit vielen Höhenmetern. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Arno Dissertori, den Chef des Hauses, fü die tollen Radtourenvorschläge!“

Heute erreichte uns seine E-Mail:

Liebe Freunde und Sponsoren,

überglücklich melde ich mich aus dem Haus meiner Homestay-Familie aus  Middleton in den USA. Gestern startete ich das erste Mal als Profi bei einem Ironman. Hier in Wisconsin, wo ich 2007 meinen ersten Ironman überhaupt bestritt, belegte ich einen hervorragenden 2. Platz. Nun freue ich mich auf die heute Mittag stattfindende Siegerehrung,  sowie über 880 wertvolle Punkte für Hawaii 2012. Ein ausführlicher Bericht folgt am Donnerstag.

Hier noch ein LInk zu den Ergebnissen:

http://ironmanlive.com/tracking.php?race=wisconsin&year=2011

Und einige Bilder:

http://www.tjharronphotography.com/keyword/17#1474090611_zgsCTxw

http://images.scribblelive.com/2011/9/11/d9726bbd-6f96-4bcb-972e-693ebbc016c4.jpg

http://images.scribblelive.com/2011/9/11/8d271e4c-26ea-4b7c-850f-03a44cd1f643.jpg

Viele Grüße aus den USA

Euer
Stefan Schmid

GLÜCKWUNSCH STEFAN!

Daniel Stiewe finisht beim IRONMAN European Championship Germany

Vor fast genau einem Jahr meldete ich mich zum 10. Ironman European Championship Germany an. Zur meiner Überraschung spendierte mir die Startgebühr meine Firma die EURONICS XXL DÖBELN und LEXMARK. Das war für mich wie Geburtstag und Weihnachten zusammen. Frau Huber, Herr Morgenstern Ihr seit die Besten.

Von nun an, plante ich mein Training und wollte im November damit beginnen mich auf mein großes Ziel 2011 vorzubereiten. Eine neue pers. Bestzeit sollte her: „Ich will unter 11 Stunden ins Ziel kommen.“. Doch dann kam alles anders. Am 5. August 2010 verstarb vollkommen unerwartet mein Vater und für die Familie Stiewe kamen dunkle Zeiten. Ich stellte mir die Frage ob ich es wirklich mit dem Ironman durchziehen will oder doch lieber sein lassen soll.

Die Entscheidung war mit Absprache meiner Familie getroffen und ich trainierte mehr oder weniger wie geplant. Trotzdem konnte ich eine gewisse Motivationsschwäche  nur schwer überwinden, immer wieder reiste mich die Trauer und das Leid meiner Mutter aus dem Konzept und ich stellte mir oft die Frage: „Warum mach ich das und tu mir noch sowas an.“.
Zu dieser Zeit waren mir die Menschen sehr nahe auf die ich immer zählen konnte. DANKE Ihr Lieben.

Die Wochen vergingen und der ersten Tests wie einen Marathon, Radmarathon, einem olympischen und Halbdistanztriathlon standen an. Hier merkte ich zu oft, dass ich mental und von der Motivation nicht auf der Höhe war. Ich kam zwar jedes mal ins Ziel aber nicht zu den Zeiten um beim Ironman eine neue pers. Bestzeit aufzustellen und so orientierte ich mich den Ironman mit Würde zu finishen.

Der Tag der Wahrheit war gekommen.

22.07.: Ich fuhr bereits zwei Tage früher nach Frankfurt am Main um mir so wenig Stress wie möglich mit den organisatorischen Dingen zu machen.
15:00 Uhr Wettkampfbesprechung und 19:00 Uhr Nudelparty mit allen Teilnehmern aus 55 Nation. Es war ein unbeschreibliches Gefühl dabei zu sein. Jeder tickt gleich, jeder hatte das Glänzen in den Augen. Ich fühlte mich wohl in dieser Atmosphäre.

23.07.: An diesem Tag stand nur das Bike Check In an, nun wurde es Ernst, nun gab es endgültig kein zurück mehr. Meine nette Helferin zeigte mir meinen Wechselplatz und alle Wege wo was ist.

24.07.: Es ist soweit, der „Längste Tag des Jahres.“ bricht an.

4:00 Uhr klingelte der Wecker und ich frühstückte mehr oder weniger ruhig.

5:00 Uhr fuhr ich zum Langener Waldsee wo das Schwimmen statt fand. Dort angekommen spürte ich sofort diese gewissen Spannung unter den Triathleten, hier merkte ich, warum ich für den Triathlon lebe. Ich bereitete meine Wechselplatz gewohnt  vor. Erst jetzt entschloss ich mich, die Wettkampfsachen erst nach dem schwimmen anzuziehen. Bei kalten 11Grad und den Wetterbedingungen die wir alle an diesem Tag erleben durften, war es die richtige Entscheidung.

6:45Uhr ging die erste Gruppe der 70 Profis und die 300 besten AK Triathleten gingen an den Start.

7:00Uhr  „Let´s get ready to rumble…..“

Die geballte Spannung, Vorfreude, Angst von 2000 Triathleten entlud sich endlich und es ging mit Massenstart auf die 3,8km lange Schwimmstrecke. Welche in zwei Runden mit kurzen Landgang bewältigt werden musste. Das Wasser kochte förmlich und es galt in einem Meer voller Armen und Beinen Ruhe zu bewahren und sich voll auf sein Ziel zu konzentrieren. Klar war, dass man kaum ungeschoren aus der Startphase rauskam und ich steckte auch ein paar Schläge ein. Das Schwimmen bei 21Grad Wassertemperatur war trotz all dem für mich recht angenehm. Ich hielt mich an meinen Plan und überzog nie das Tempo.

Nach 1:20.54h kam ich aus dem Wasser und rannte über den steilen Anstieg zur Wechselzone. Dort angekommen schnappte ich mir meine Beutel mit den Klamotten und zog mich um. Die Entscheidung trockene Sachen anzuziehen war schnell sinnlos, da es pünktlich zum Radsplitt anfing zu regnen.

Der Beginn eines unglaublichen Tages…

180km Radfahren auf komplett gesperrten Strassen. Die Raddistanz musste mit Anfahrt und zwei Runden durch das Frankfurter Umland gefahren werden. Schnell spürte ich, dass es heute ein harter langer Tag werden wird. Auf den ersten 10 Kilometern kamen wieder diese Schmerzen in den hinteren Oberschenkel wie schon vor vier Wochen auf der Halbdistanz. Ich biss die Zähne zusammen und spulte bei herbstlichen Wetterbedingungen die ersten 50 Kilometer runter. Die Strecke war gespickt von einigen Anstiegen und sehr schnellen Passagen wo man es laufen lassen konnte.
Namen wie „The Hell“, „Burgmeile“, „ Heart Break Hill“ ist jedem Ironman ein Begriff, dort waren die Stimmungsnester und es waren wieder tausende an der Rennstrecke. Es kam wahres „Tour de France“ Feeling auf. Die Zuschauen schrieen einem förmlich die Berge hoch.

Die Freude Stand allen von uns ins Gesicht geschrieben. Es wurden Partys mit Livemusik und DJ´s gefeiert. Am höchsten Punkt der Strecke waren die Jungs von Hannes Hawaii Tours am Start, die eigens eine Bus hatten und uns mit cooler Housemusik beschallten. All diese Eindrücke machten es einfacher die Kälte, den Regen und die erbarmungslosen Winde zu ertragen und Vollgas zu geben. Viele Athleten waren diese Bedingung trotzdem zu heftig und gaben unterkühlt oder mit Defekten auf. Einige stürzten und müssten medizinisch betreut werden. Profis gaben total entkräftet auf. All dies motivierte mich und ich spulte die Kilometer runter. Die Zeit verging wie im Flug, klar war mir auch kalt und ich konnte zeitweise meine Zehen nicht mehr spüren. Bei der Ernährung setzte ich wieder auf Vitargo Endurance Riegel. Aber es ging weiter und ich kam durchnässt und fröstelnd Richtung Ziel des Radsplitt´s.

Die 180km fuhr ich in einer Zeit von 6:08:04h. Mehr war für mich an diesem Tag nicht drin und ich musste schnell feststellen das ich meine Wunschzeit von max. 5:20h nie schaffen werde. Naja egal… In der 2. Wechselzone angekommen wurde mir das Rad abgenommen und ein anderer Helfer führte mich zu meinen Laufsachen.Der Wechsle war nach knapp 5min erledigt und es ging auf zur den letzten 42,195km laufen…

Der abschließende Marathon musste in vier Runden entlang des Mains an der Skyline Frankfurt´s gelaufen werden. Ein Atemberaubendes Gefühl machte sich in mir breit als ich auf die Laufstrecke ging, tausende Menschen feuerten uns an. Ich kann gar nicht sagen wie oft ich meinen Namen hörte. Die Wetterbedingung waren unverändert kühl und regnerisch.
Ich fühlte mich erstaunlicher Weise sehr gut und konnte ohne Mühen die erste Runde laufen. Keinerlei Krämpfe oder Magenprobleme. Die Ernährung ist in dieser Phase des Rennen äußerst wichtig und keinen Einbruch zu erleiden, also zog ich meine Ernährungsplan so durch wie ich es trainiert habe. Gel´s, Isogetränke, Cola, RedBull und ab und zu etwas Salz halfen mir die üblichen Verdauungsprobleme zu vermeiden.
Nach ca. 15km merkte ich allerdings, dass ich immer schwerer Beine bekam und ich kurze Gehpausen an den Verpflegungsstellen einlegen musste. Die zweite Runde war geschafft.
Immer mehr merkte ich, dass mich das Radfahren mehr Körner gekostet hat als mir lieb war. Es ging schon lange nicht mehr um eine gute Zeit sondern nur noch ums finishen.
30km waren geschafft, die dritte Runde zu Ende.

„Noch einmal, noch eine Runde und Du hast es geschafft. Daniel, quäl Dich Du Sau, LAUF MANN…“ Diese Worte werde ich nie vergessen die mir ein Zuschauer zurief.

Motiviert nahm ich noch mal alle Kraft und rannte die letzte Runde, es sollte meine schnellste Laufrunde werden. Wie in Trance lief ich und holte mir bei der Streckenkontrolle mein letztes Bändchen ab. Noch 3 Kilometer und ich bin zu Hause. Es schossen mir so viele Gedanken durch den Kopf, dass ich das Leben an der Strecke nicht mehr wahr nahm. Es war mir alles egal nur noch finishen. Der letzte Kilometer, ich war kurz vor den Zielkanal mit rot ausgelegtem Teppich und ich konnte die Tränen der Erleichterung nicht mehr verbergen. Ich bog in den Zielkanal ein und es war der reinste Wahnsinn dort zu laufen und sich feiern zu lassen. Völlig benommen lief ich Richtung Ziel. Hunderte auf den Tribünen feierten uns Ironman´s.

Es war geschafft und ich bin zum dritten mal Finisher einer Langdistanz. Dieses Rennen verlangte alles von mir ab und es entlud sich jeglicher Schmerz und Trauer.  Es war mit Abstand der emotionalste Triathlon den ich je gemacht habe. So viele Gedanken gingen mir durch den Kopf und ich spürte das mein Vater an diesem Tag ganz nah bei mir war.

Dieser Ironman ist für Dich….

Es war nicht meine Bestzeit aber ich habe alles gegeben, mehr war an diesem unglaublichen Tag mit Regen, extremen Winden und Temperaturen von knapp 13grad nicht drin.

P.S.: Ich möchte mich bei allen bedanken die mir geholfen haben, diesen vorerst letzten Ironman zu finishen. Es wird Zeit zur Ruhe zu kommen. Mutti du bist die Beste…. Achja und natürlich Ricki, mein lieber Hund hat immer fein auf meine Sachen aufgepasst wenn ich im Freiwasser schwimmen war. 🙂 Ganz besonderen Dank geht an meine Sponsoren, vor allem an die Euronics XXL Döbeln, Frau Huber, Herr Morgenstern ich bin Euch was schuldig, dass Ihr mir dies ermöglicht habt.

DANKE !!!!

Meine Wettkampfzeiten:
swim: 1:20:54h
bike: 6:08:04h
run: 4:34:54h

Gesamtzeit inkl. Wechsel: 12:21:06
AK (35-39): 272 (von 343 Finishern)
Gesamtplatz: 1541

Glückwunsch zu dieser Leistung!

Textquelle: Daniel Stiewe http://www.triafreak.de/index.php/berichte/items/id-10-ironman-european-championship-germany.html

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