Archiv der Kategorie: Triathlon

Sportgeschichten, News und Events aus dem Triathlon

Vitargo Sportler Klaus Link erfolgreich beim Münster Triathlon

Team Vitargo Sportler Klaus Link beim Triathlon in Münster

In einer Zeit von 1:24:43 war Klaus Link vom Team Vitargo bei seinem Triathlon-Debüt in Münster sehr zufrieden. Bei strömenden Regen mussten die knapp 1.000 Athleten an dem Triathlon Wochenende (Challenge Roth und Ironman Frankfurt fanden ebenfalls an diesem Wochenende statt) ihr ganzes Geschick unter Beweis stellen, um sicher im Ziel anzukommen.

Team Vitargo Sportler Klaus Link beim Triathlon in Münster

Bei der Volksdistanz mussten 500 m im Hafen von Münster gewschwommen, 20 KM mit dem Rad gefahren und 5KM gelaufen werden. Klaus Link der zum ersten Mal bei einem Triathlon am Start war, bewältigte diese Distanz wie folgt: 00:14:25 (Schwimmen)  00:38:24 (Rad), 00:26:59 (Laufen), 01:24:43 Total.

Team Vitargo Sportler Klaus Link beim Triathlon in Münster

Damit landete er auf dem 278 Platz und Platz 25 in der AK M50. Selbstverständlich hatte Klaus Link dabei die Vitargo Gels im Einsatz und früh morgens noch ein Vitargo + Carboloader getrunken, um optimal an der Startlinie zu stehen.

Team Vitargo Sportler Klaus Link beim Triathlon in Münster

Gratulation zu diesem Einstand!

Bild- und Textquelle: Klaus Link per E-Mail
Weitere Infos zum Münster-Triathlon gibt es hier: http://www.sparda-muenster-city-triathlon.de

Stefan Schmid – Rennbericht Ironman Germany Frankfurt 2012

Liebe Freunde und Sponsoren,

eins vorweg. Die gestrige Ironman Europameisterschaft in Frankfurt war für mich ein absolut brutaler Tag, eine mentale und körperliche Grenzerfahrung.Aber jetzt alles von vorne.
Mein Trainer Markus Kneip hat es wieder einmal geschafft, mich auf den Punkt genau in eine Top-Form zu bringen.Schon beim Schwimmen hatte ich ein gutes Gefühl und konnte nach 3,8 Kilometern in 50 Minuten und 37 Sekunden in einer neuen persönlichen Bestzeit den Langener Waldsee verlassen.Somit habe ich mich in der ersten Disziplin um 3 Minuten verbessert.

Auf dem Rad habe ich dann sofort ordentlich Druck gemacht und konnte die Lücke zur Gruppe um den Silbermedalliengewinner von den olympischen Spielen 2000 in Sydney, Stephan Vuckovic, nach 50 Kilometern schließen. Leider nicht auf der Athletenseite stand gestern der Wettergott. Nach 25 Kilometern auf dem Rad begann es leicht zu tröpfeln, 3 Minuten später schüttete es wie aus Eimern. Hinzu kam starker Wind, der alles noch viel schwerer machte.Am Ende der ersten der beiden Radrunden war ich so durchgefroren, dass ich mir ernsthaft überlegt habe das Rennen vorzeitig zu beenden. Ich zitterte am ganzen Körper und konnte kaum den Lenker festhalten.

Die letzten 20 Kilometer auf dem Rad war es dann Gott sei Dank wieder trocken und das Wetter wurde besser.Allerdings hatte mir die lange Fahrt in der Kälte und im Regen so viel Energie gekostet, dass ich zu diesem Zeitpunkt Schwierigkeiten mit meinem Magen bekam. Zu Beginn der Laufstrecke merkte ich schon, dass das ein verdammt unangenehmer Marathon werden könnte.

Stefan Schmid beim Ironman Frankfurt 2012

Bei Kilometer 7 musste ich einen ersten Zwischenstop einlegen und einige mehr sollten noch folgen.Der Lauf war ein einziger Kampf gegen meine Magenprobleme und Übelkeit.
Ich war heilfroh, als ich nach 8 Stunden, 44 Minuten und 49 Sekunden als 11ter das Ziel am Frankfurter Römer erreichte.

Vor dem Rennen war mir klar, dass eine Top 10 Platzierung wahrscheinlich nur mit einem perfekten Tag möglich wäre.Jetzt konnte ich beim Laufen meine gewohnte Leistung aufgrund der Probleme leider nicht abrufen und wurde trotzdem 11ter! Natürlich bin ich enttäuscht weil ich genau weiß was möglich gewesen wäre, aber ich bin auch froh und stolz, dass ich dieses Rennen bis zum Ende durchgezogen habe und nicht schon während dem Radfahren ausgestiegen bin. Im Hinblick auf die Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft habe ich jetzt 3.360 Punkte. Ob das für Hawaii reicht, weiß ich Ende Juli. Dann werde ich meine zweite Saisonhälfte 2012 planen.
Jetzt freue ich mich auf 2 Wochen ohne Sport, die habe ich mir nämlich verdient!

Vielen Dank für Eure Unterstützung und Eure zahlreichen Mails vor und nach dem Rennen.
Und ein rießengroßes DANKESCHÖN an alle, die mit in Frankfurt waren und am Streckenrand alles gegeben haben um mich nach vorne zu pushen. Ihr seit der Wahnsinn!

Viele Grüße,
Euer Stefan

Text und Bild: Stefan Schmid per E-Mail

Trotz dieser Magenprobleme – Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

Teamtriathlon A3K Berlin 2012 – Vitargo vor Ort

Wie schon 2011 haben wir auch dieses Jahr wieder den Teamtriathlon vom A3K Berlin mit unseren Vitargo Produkten unterstützt:

Mit Vitargo beim Teamtriathlon vom A3K Berlin 2012

Bildquelle und weitere Bilder und Informationen gibt es hier: http://www.a3k-berlin.de/Teamtriathlon/start_teamtri.htm

Hier noch der Rennbericht von Diana Weißbach:

Das war der 23. Teamtriathlon.

Nachdem unser Termin etwas eingekeilt war zwischen zwei weiteren Berliner Triathlons eine Woche vorher und eine Woche nach uns, kamen doch erstaunlich viele Mannschaften wieder nach Strausberg. Insgesamt 46 Staffeln und ein wagemutiger Einzelstarter mit einer kühnen Wette – dazu aber später. Petrus hatten wir auf jeden Fall schon mal auf unserer Seite – mit blauem Himmel und Sonnenschein startete der Tag. Auch die Wassertemperatur war im Vergleich zum Vorjahr (13°C) dieses Jahr nahezu gemütlich – 18°C wurden gemessen.

Als Erstes gingen die Volksdistanzler an den Start. Fast pünktlich mit akademischen Viertel erfolgte um 10.45 Uhr der Startschuss für die Startschwimmer. Das TriTeam Berlin 1 (Thieme/Schellenberg/Askar) konnte dabei mit der schnellsten Schwimmzeit als erstes Team auf das Rad steigen, musste jedoch im Laufe des Rennens ihren Vorsprung an die ersten drei Teams abgeben. So standen zum Schluss folgende Teams auf dem Siegerpodest:

1. Bekele Racing Team (Rosenheinrich/Schüler/Globisch)
2. BSV Friesen LOK (Laschinsky/Zachow/Weber)
3. RaMaRa (Sblewski/Kirchhoff/Wille)

Um 11 Uhr folgten die Staffeln über die Olympische Distanz. Und hier wurde es auch spannend. Denn es lief eine tollkühne Wette nebenher. Die Jungs des Tri Team FIKO aus Rostock (Weu/Reis/Winkelmann) wetteten mit ihrem Vereinskollegen Christian Nitschke (zweimaliger Gewinner auf der Langdistanz beim OstseeMan im Jahre 2010 und 2011), dass ihr Team schneller ist als er alleine auf der Olympischen Distanz. Die drei FIKO-Jungs gaben demnach auch gleich richtig Gas beim Schwimmen und kamen als erste Staffel nach 18:26min aus dem Wasser, dicht gefolgt von den Potsdamer Jungs (Höhlbaum/Niklas/Seufert), den FIKO-Jungs II (Holz/Schäfer/Behrens) und der Berliner Staffel des TVB 09 – den Panzerknackern (Seifert, Opitz, Riedrich). Aber schon als „5.Staffel“ nahte auch Christian Nitschke mit einem Rückstand von knapp 2 Minuten. Auf der Radstrecke wurde sich dann auch nichts geschenkt, sodass die ersten 3 Teams relativ dicht gefolgt aufeinander auf die Laufstrecke gingen. Christian Nitschke gelang es indessen zumindest auf das 2. Team der FIKO-Jungs aufzuschließen. Nun sollte also der Lauf entscheiden. Auf schattiger Strecke entlang des Strausberger Sees wurde geschoben, gekämpft und überholt. Besonders durch seine starke Laufleistung gelang es Christian Nitschke entscheidende Meter aufzuholen und zumindest seinen Wettpartner, die erste Staffel des FIKO-Teams zu überholen. Des einen Triumph ist des anderen Niederlage. Spannend war es aber bis zum Schluß. Daher vielen Dank für diese bezaubernde Einlage nach Rostock.

Am Ende sah es bei den Staffeln auf dem Siegerpodest wie folgt aus:

  1. Panzerknacker (Seifert, Opitz, Riedrich)
  2. Potsdamer Jungs (Höhlbaum/Niklas/Seufert)
  3. Tri Team FIKO Rostock (Weu/Reis/Winkelmann)

Auch bei den Mädels war es spannend bis zum Schluss. Das „Projekt Angriff“ (Oswald/Liebnitzky/Weißbach) machte seinem Namen zu Beginn alle Ehre und ging als erstes auf die Radstrecke. Mit einem guten Abstand von knapp 3 Minuten folgten die Verfolger-Mädels des SCC Berlin Triathlon (Wolpert/Thamms/Haas) und weitere 5 Minuten später die Damen des VfV Spandau (Schaefer/Doneit/Rülke). Auf der Radstrecke gelang es den SCC-Mädels allerdings schon 28 Sekunden aufzuholen, womit das Projekt Angriff eigentlich noch immer 2:30min Vorsprung beim Laufen hatte. Auch hier hieß es nun schieben, schieben, schieben. Da meistens die Laufleistung im Team etwas differgiert, wird der langsamste Läufer durch seine Teamkollegen geschoben. Eine üblich, regelkonforme aber qualvolle Methode für den Laufschwächeren im Team. Die SCC-Mädels erwiesen sich jedoch als deutlich laufstärker und überholten mit gutem Schwung das Projekt Angriff und konnten sogar nicht einholbaren Vorsprung herauslaufen.

So kamen folgende Teams am Ende auf das Podest:

  1. SCC Berlin Triathlon Mädels (Wolpert/Thamms/Haas)
  2. Projekt Angriff (Oswald/Liebnitzky/Weißbach)
  3. VfV Spandau Frauen (Schaefer/Doneit/Rülke)

Alle Siegerteams konnten sich neben Pokalen auch über Sachpreise von Vitargo (Sportlernahrung – „Das ultimative Kohlenhydrat aus Schweden“) und Holmes Place (Das Fitnessstudio am Ostkreuz in Berlin) freuen.

Außerdem gibt es hier noch ein Foto vom Trainingslager aus Mallorca 2012 – Vitargo im Eisbad 🙂

Vitargo im Eisbad Malle 2012 - A3K Berlin Triathlon

Bild: Patrcia Jaehnz per E-Mail

GEALAN Tri Team IfL Hof – 2. Triathlon Bundesliga Süd

Am 22. Juni fand im Fränkischen Roth der zweite Wettkampf zur 2. Triathlon Bundesliga Süd statt. Mit am Start waren für das GEALAN Tri Team IfL Hof Tobias Schmutzler, Andreas Lassauer, Marcus Wöllner, Maik Werner und Sebastian Koschel. Leider konnte das Team den hervorragenden 4. Platz beim Auftaktwettkampf in Darmstadt nicht wiederholen und musste sich mit dem achten Rang unter 12 gestarteten Mannschaften zufrieden geben. Bester des Teams war abermals Tobias Schmutzler auf Rang 20. Andreas Lassauer konnte erneut durch eine sehr gute Laufzeit überzeugen und lief auf Rang 24. vor. Durch den achten Rang ist das Team auf Tabellenplatz fünf abgerutscht und wird in den kommenden Wettkämpfen wieder zur Höchstform auflaufen müssen.

Die erfolgreiche Bundesligamannschaft des GEALAN Tri Team der IfL Hof mit stehend v.l. Maik Werner, Tobias Schmutzler und Sebastian Koschel sowie kniend v.l. Marcus Wöllner und Andreas Lassauer.

Gelan TriTeam IFL Hof erfolgreich mit Vitargo

Bild und Textquelle: http://www.triathlon-ifl-hof.de/index.php/news/125-rothsee

Mit Vitargo beim Kinzigman 2012

Durch den Vitargo Sportler Stefan Kandelhardt wurden wir angespochen, ob wir die Triathlonveranstaltung „Kinzigman 2012“ mit Vitargo unterstützen möchten. Dieses haben wir gemacht und bedanken uns beim Kinzigman-Team für die gelungene Veranstaltung und das fachgerechte Zubereiten von Vitargo + Elektrolyte 😉

Hier einige Impressionen vom Kinzigman

Mit Vitargo beim Kinzigman 2012

Video und Bildquelle und weitere Informationen unter: http://kinzigman.de/

Vitargo Sportler Stefan Schmid beim Ironman 70.3 in der Schweiz

Leider konnte ich am vergangenen Sonntag beim Ironman 70.3 in der Schweiz nicht meine beste Leistung zeigen. Ich war in sehr guter Form angereist. Das Training in den vergangenen Wochen lief sehr gut und schon auf Mallorca konnte ich ein respektables Ergebnis erzielen. Jedoch ist die sportliche Form das eine und die Tagesform das andere.
Gestern war ein Tag, an dem ich diese Form nicht abrufen konnte – und das bedauerlicherweise in allen drei Disziplinen.

Vitargo Sportler Stefan Schmid beim Ironman 70.3 in der Schweiz

Ich habe mich dennoch bis ins Ziel durchgekämpft und finishte auf Platz 12. Das Starterfeld war beachtlich. Der Veranstalter gab bekannt, dass es sich neben der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Las Vegas, hier in der Schweiz um das am besten besetzte Rennen dieser Serie handelt. Für die Qualifikation zur Ironman Weltmeisterschaft im Oktober auf Hawaii konnte ich noch wertvolle 240 Punkte sammeln.

Mein aktueller Punktestand beträgt nun 1920 Punkte. Voraussichtlich benötigt man für die Hawaii-Quali 3500 Punkte.

Sollte ich bei der Ironman Europameisterschaft am 8. Juli in Frankfurt einen Platz unter den ersten 10 erzielen, kann ich diesen Punktestand erreichen. Deshalb richte ich nun meine volle Konzentration auf die Vorbereitung für den 8. Juli.

Vitargo Sportler Stefan Schmid beim Ironman 70.3 in der Schweiz

Biöd und Textquelle: Stefan Schmid Website: http://www.schmid-stefan.de/Triathlet/News/Eintrage/2012/6/5_Rennbericht_Ironman_70.3_Schweiz.html

Erster Saisonsieg perfekt – Rennbericht von Kolja Milobinski

Irgendwie hab ich dieses Jahr wohl ein Händchen für „Kälterennen“. 😉 Am gestrigen Sonntag ging es über die Sprintdistanz von 500m zu Wasser, 21km auf dem Rad und 5,6k per pedes durch die Klever Innenstadt bei einstelligen Temperaturen und Dauerregen.

Um 10 Uhr fiel der Startschuss im Mobilen Schwimmbecken. Mein Bruder Simon und ich konnte jedoch auch in den Wellen des Beckens sofort ein hohes Tempo vorlegen und so stieg ich nach etwa 6:28 min als Zweiter aus dem Wasser. Der erste Wechsel lief nachezu perfekt, denn nach weiteren 45 Sekunden saß ich bereits auf meinem Rad. Eigentlich wollte ich nun mal Spitzengeschwindigkeiten fahren, doch die Kälte lähmte mir gewissermaßen die Beine. Ich habe noch nie so kalte Glieder gehabt! Trotzdem gelang mir die zweitschnellste Radzeit des Tages in 33:37min. Als Führender hieß es für mich nun: „ab in die Laufschuhe und Flamme“, doch das war mit den kalten Fingern und Beinen leichter gesagt als getan. Nach einem ewiglangen zweiten Wechsel ging ich als Zweiter auf die Laufstrecke, die zweimal durch die Klever Einkaufsmeile führte und neben je einer 500m langen Steigung auch 3 Wendepunkte pro Runde bereithielt. Ausserdem maß die Strecke etwas über 5,6k. Bestzeiten waren entsprechend nicht zu erwarten. Doch irgendwie gelang es mir, trotz eingefrorener Knochen und Muskeln ein gutes Grundtempo zu laufen und mich nach einer „Aufwärmphase“ von 3,5km mit Vorsprung an die Spitze des Rennens zusetzen. Die letzten Meter durch den Zielkanal konnte ich also wirklich genießen und überquerte mit der zweit schnellsten Laufzeit des Tages (19:43min) nach 1:01:44h als Gesamtsieger die Ziellinie des 2. Klever Sparkassen Triathlon. Der erste Saisonsieg ist im Kasten.

Allerdings sei an dieser Stelle gesagt, dass die Zeitmessung, vor allem beim Schwimmen nicht sehr gelungen war. Auf allen Distanzen wurden, warum auch immer, 2 Minuten auf die realen Zeiten addiert und bei den Splitplatzierungen wurden Referenzen gesetzt. Viel Verbesserungsbedarf und –potential für die Zukunft also!

Material-Feedback:
Es ist jedes Mal und, auch bei jedem Wetter, ein Genuß das Viner Perfecta ins Rollen zu bringen. Dieses Rad ist einfach schnell und wendig und antrittsstark, kurzum genau das, was ich brauche. Ich möchte nie wieder ein anderes Rad im Renneinsatz haben. Zusammen mit den FFWD Laufräder F6R ist das Radmaterial sogar so stark, dass Zeitfahrmaschinen keine Chance haben. Ich kann mir also kein besseres Matrial vorstellen. Vielen Dank für die tolle Ausrüstung an Viner und FFWD.
Zudem war die Verpflegung im Vorfeld mit einem Energy Gel der Firma Vitargo mehr als klasse und hat wohl auch einen Anteil an meinem ersten Saisonsieg 2012. Vielen Dank dafür!

Textquelle: http://www.kolja-milobinski.de/home/newsblog/

Vitargo Sportler Stefan Schmid erfolgreich beim Mallorca Ironman 70.3 – Rennbericht

Am vergangenen Samstag startete ich beim Ironman 70.3 auf Mallorca in die Triathlon Saison 2012. Die Nervosität vor dem Rennen war wie immer groß! Ich habe bisher ein gutes Training absolviert und bin dementsprechend in Form. Dennoch stellt sich vor dem ersten Wettkampf der Saison die Frage:
Kann ich die Leistungen aus dem Training im Wettkampf umsetzen?

Schon auf den 1,9 Schwimmkilometern konnte ich mit den Favoriten Michael Göhner, Sven Sundberg, Andreas Dreitz und Lothar Leder mithalten. Enteilt war lediglich der zweifache Weltmeister über diese Distanz, Michael Raelert. Auf dem Rad lief es hervorragend. Gemeinsam mit Michael Göhner und einem anderen Athleten setzte ich mich an einem 18 Kilometer langen Anstieg von der großen Verfolgergruppe ab. Die anschließende Abfahrt war technisch sehr anspruchsvoll. Jedoch zehn Kilometer vor dem zweiten Wechsel kam der Schock! Ohne Vorwarnung bekam ich von einem Kampfrichter eine 4 Minuten Strafe, wegen zu geringem Abstand zu meinem Vordermann. In meinen Augen war diese Strafe nicht berechtigt, da für einen anderen Kamptfirchter, der permanent mit uns fuhr, der Abstand immer in Ordnung war. Ich persönlich finde es sehr schade, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wurde. So musste ich vor der zweiten Wechselzone 4 Minuten warten – damit war eine Top-Platzierung nicht mehr möglich!

Trotzdem konnte ich eine gute Leistung beim abschließenden Halbmarathon auf der Strandpromenade von Alcudia zeigen und kam als Achter ins Ziel. Nur 27 Sekunden vor mir finishte der Silbermedailliengewinner der olympischen Spiele in Sydney, Stephan Vockovic. Andere Top-Athleten wie Andreas Dreitz und Lothar Leder konnte ich hinter mir lassen. Besonders bitter ist der Blick auf die Ergebnisliste –  bei Abzug der 4 Minuten Strafe von meiner Zielzeit hätte ich den 3. Platz belegt.

Dennoch bin ich mit dem Rennen bzw. mit meiner Leistung sehr zufrieden. Die Form ist in allen drei Disziplinen sehr gut. Obendrein gab es noch wichtige 240 Punkte im Hinblick auf die Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft im Oktober auf Hawaii.

Jetzt stehen erst einmal zwei ruhigere Tage auf dem Programm, bevor es am Mittwoch wieder konzentriert an die Arbeit geht.
Mein nächstes Ziel ist der Ironman 70.3 in der Schweiz am 3. Juni.

Textquelle: Stefan Schmid per E-Mail

Stefan Schmid kurz im Triathlon Magazin Nr. 99 vorgestellt

Nervenstark und bissig

Der Sprung in die absolute Weltspitze ist langfristig das Ziel von Stefan Schmid. Mit seinem kühlen Kopf könnte er in Zukunft einige Topstars ins Schwitzen bringen.
Bei vielen seiner Kollegen ist Stefan Schmid noch ein unbeschriebenes Blatt. Das liegt vor allem daran, dass der 25-Jährige erst in der vergangenen Saison ins Profilager gewechselt hat. Ganz und gar nicht unbeschrieben ist nämlich das Blatt, auf dem seine bisherigen Erfolge stehen. Allen voran der Ironman-WM-Titel 2010 (M18–24) und sein zweiter Platz beim
Ironman Wisconsin 2011…

Vitargo Sportler Stefan Schmid im Triathlon Traininig Nr. 99

 

Den ganzen Artikel gibt es in der Triathlon-Magazin Ausgabe Nr.99

Textquelle: Triathlon Magazin Nr.99 – www.tri-mag.de
Fotos: Michael Rauschendorfer, privat

Zweibrücker Crossduathlon 2012

Ein Temperatursturz von zehn Grad und andauernder Regen hat die Erstauflage des Crossduathlons der Triathlon-Abteilung der Wassersportfreunde Zweibrücken am vergangenen Sonntag gestern zu einer wahren Schlammschlacht gemacht. Vor allem auf der Radstrecke war wegen nassem Untergrund aber erhöhte Vorsichtgeboten. Sieger der Debütveranstaltung wurde der Heltersberger Udo Bölts, der Ex-Profi-Radrennfahrer kam nach 1:29,33 Stunden ins Ziel. Olympia-Teilnehmer Carsten Bresser war Bölts auf der Zielgerade dicht auf den Fersen, Platz eins und zwei des Treppchens wurden folglich von den Favoriten belegt.

Carsten Bresser und Udo Bölts - Crossduathon 2012

Carsten Bresser und Udo Bölts

„Ich kenn‘ das Gelände hier, bin ja sozusagen aus der Gegend“, sagte der Erstplatzierte nach sechs Kilometern Laufen, 20 Kilometern Radfahren und noch einmal drei Kilometern Laufen. Die äußeren Bedingungen hätten seiner Auffassung besser sein können, die organisatorischen nicht. „Kompliment an die Triathleten der Zweibrücker Wassersportfreunde: Dafür, dass es die erste Austragung dieses Duathlons war, hat alles ausgesprochen gut geklappt“, erklärte Bölts.

Nicht viel weniger Schlamm als der Sieger trug Carsten Bresser im Gesicht, das Duell mit Udo Bölts habe Spaß gemacht, beim nächsten Mal stelle er sich ein umgekehrtes Ergebnis vor. „Das war ein harter Fight zwischen uns beiden, insgesamt kann ich diese Premiere nur als gelungen bezeichnen“, zog Bresser um kurz vor 12 Uhr Bilanz. Dass die Entscheidung um Platz eins zwischen ihm und Bölts fallen würde, zeichnete sich schon nach der ersten von zwei Zieldurchfahrten ab, denn nach Bölts und Bresser kam erstmal lange gar nichts. Den Mann, den man auf Grund seiner sportlichen Erfolge ebenfalls zum Favoritenkreis gezählt hätte, suchte man rund um die Fasanerie vergebens: Der erwartete Stuttgarter Triathlet Marc Dülsen musste wegen einer Erkrankung absagen.

Für die perfekte Energieversorgung während des Wettkampfes sorgten Gels und Elektrolyte von Vitargo, die die Athleten bei diesen Bedingungen und der durchaus anspruchsvollen Strecke sehr gut brauchen konnten.

Nach dieser gelungenen Premiere wird es sicher eine Fortsetzung geben, dann vielleicht auch mit etwas mehr Glück beim Wetter.

Text- und Bildquelle: Jörg Panter per E-Mail

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