Kategorie-Archiv: Trail

Hollenlauf – Sauerland – Auf dem beschwerlichen Weg zum Rennsteig, Teil 4

Nach dem Weiltalweg-Marathon Mitte April sollte nun die Teilnahme am Hollenlauf End- und Höhepunkt der Vorbereitung auf den Rennsteiglauf am 25. Mai sein – so war es zumindest geplant. Doch bei aller trainingsmethodisch sinnvollen Planung zeigt sich immer wieder, dass der menschliche Körper eben keine Maschine ist, die man nach Belieben tunen und programmieren kann.
Die Kunst der Vorbereitung auf einen Ultralauf besteht neben dem „Kilometerfressen“ eben auch darin, ganz genau in seinen Körper hineinzuhorchen und die Signale, die der Körper sendet, aufzunehmen, zu deuten und vor allem zu respektieren. Wenn man das beherzigt, dann muss man auch mal von seinem ursprüng-lichen Plan abrücken – so schwer das auch fallen mag. Das haben wir ja bereits im Zusammenhang mit dem Halbmarathon in Vreden Ende Februar getan, als arktische Witterungsbedingungen eine Teilnahme wenig sinnvoll erscheinen ließen.

Nun rebelliert also Christines Wadenmuskulatur gegen die seit Wochen hohen Umfänge und teilweise ungewohnten Belastungen (Laufen auf unebenem Untergrund), zwar keine eigentliche Verletzung wie eine Zerrung, aber unser Physio des Vertrauens ertastet eine Verhärtung und wertet diese als eindeutigen Hinweis darauf, dass der Muskel geschont werden und nicht – wie beim Hollenlauf im sauerländischen Bödefeld über die Marathondistanz erforderlich – knapp 1300 Höhenmeter auf holprigem Untergrund bewältigen will, wenn die Teilnahme am Rennsteiglauf nicht gefährdet werden soll. Bislang sind wir immer gut damit „gelaufen“, wenn wir auf „den Ulli“ gehört haben, also entscheidet sich Christine gegen einen Start im Sauerland.

Mit Vitargo beim Hollenlauf

Ich bin hin und hergerissen. Auf der einen Seite passt beim Hollenlauf wirklich alles: Strecke, Organisation, Atmosphäre … auch das ist einer der immer selteneren Läufe, die von Läufern organisiert werden. Auf der anderen Seite könnte der Wettkampf, der einen zu einem zu schnellen Tempo verleiten könnte, genau zwei Wochen vor dem Rennsteig zu hart sein, man könnte „sich einen reinlaufen“. Also gehe ich am Samstagmorgen ins heimische Gelände und lege bei optimalen äußeren Bedingungen rund 40 Kilometer in fast genau vier Stunden zurück. Dabei teste ich vor allem noch einmal Wettkampf-bekleidung sowie die Wettkampfverpflegung, die ich beim Rennsteig mit auf die Strecke nehmen möchte.

Wie bei allen längeren Läufen und vor allem auf den Ultra-Strecken bewähren sich bei mir drei VITARGO-Produkte: Ab Kilometer 15 nehme ich ca. alle 45 Minuten eine Salt & More- Tablette zu mir – von muskulären Problemen ist nichts zu spüren. Bei Kilometer 30 verleibe ich mir ein VITARGO-Gel mit Cola-Geschmack ein – keine Magenprobleme, obwohl ich das Gel ohne zusätzliche Flüssigkeit zu mir nehme. Zu guter Letzt trinke ich in regelmäßigen Abständen VITARGO-Elektrolyte, allerdings nicht in dem Mischungsverhältnis, das angegeben wird, sondern ein wenig dünner angemischt, da ich sonst leicht ein Völlegefühl entwickele.

Alles in allem kann also von einer gelungenen Generalprobe gesprochen werden – der Rennsteig kann nun kommen!

Für den Endspurt und den Rennsteiglauf drücken wir die Daumen!

Bild und Textquelle: Holger Deifuß per E-Mail

TRAIL 3/2013 am KIOSK!

TRAIL AM KIOSK
das neue TRAIL Magazin ist raus! Es läutet endlich den Frühling ein, kratzt den letzten Schnee vom Trail und macht uns wieder zu Helden des Geländelaufs!
Die neue Ausgabe macht Lust auf eine Saison voller neuer Rennen, Strecken, Rekorde und Touren.
Wir zeigen euch 34 neue Trailschuhe, einen Bergtrail direkt an der Autobahn, Sommeroutfits, Typen die was drauf haben, Lizzy Hawker die um einen sehr hohen Gipfel rennt, einen Report über den Transgrancanaria, und vieles mehr …
Trail Magazin am Kiosk
Quelle: Dennis per E-Mail

Martin mit Vitargo bei den Salomon 4 Trails am Start!

Martin bei den Salomon 4 Trails

Drei Wochen nach meiner Radtour von Oslo nach Düsseldorf (945km) stand das nächste grosse Abenteuer an: die Salomon 4Trails. Die Salomon 4Trails sind das anspruchsvollste Etappenrennen für Einzelstarter in den Alpen und führen in vier Tagen von Garmisch nach Samnaun (157km mit 9800 Höhenmetern). Das heisst man läuft täglich etwa einen Bergmarathon mit reichlich Höhenmetern. Natürlich läuft man nicht auf asphaltierten Strassen, sondern auf schmalen Trails, Wurzelwegen, Geröll und Skipisten.

Martin Jansen mit Vitargo beim Salomon 4 Trails

350 Starter aus 18 Nationen stellten sich der Mammutaufgabe. Vorher war vorher schon etwas skeptisch, ob ich der Herausforderung gewachsen sein würden, um so schöner war es, dass ich zu den 282 Finishern gehöre. Die Zeitlimits waren nie ein Problem. Jeden Morgen nahm ich ein Vitargo Carboloader mit auf die Strecke. Unterwegs versorgte ich mich mit 6-8 Salt&more-Tabletten, so hatten Krämpfe keine Chance. Jeden Abend trank ich ich noch ein Vitargo Recovery zur besseren Erholung.

Martin Jansen mit Vitargo bei den 4 Salomon Trails
Auf der abschliessenden Königsetappe am letzen Tag (44,5km mit 2880 Höhenmetern) konnte ich mein bestes Tagesergebnis erzielen und auf den letzten Kilometern noch 10 Konkurrenten überholen. Im Endresultat erreichte ich einen tollen 62.Platz in der Männerwertung und fühle mich nun zwei Tage nach dem Wettkampf schon wieder gut erholt. Die gute Versorgung mit Vitargo-Produkten hat daran sicherlich einen grossen Anteil.

Ich bedanke mich ausdrücklich bei Vitargo für die Kooperation.

Bild- und Textquelle sowie weitere Bilder unter: http://www.weitgereister.de/sponsoren-medien/vitargo/salomon-4trails-2012/

6 The North Face Laveredo Ultra Trail – Oliver Binz Trailbericht

6a The North Face ® Laveredo Ultra Trail – Cortina d´Ampezzo (BL)
Dolomites – Italy – 118 km +/- 5.740 Höhenmeter

Ich habe es mal wieder gefunden;  eines der schönsten Freiluftstadien der Welt.

Des Trailrunner‘s  Zuhause, sein  Wohnzimmer, sein Ein und Alles. Die feinsten Trails, technisch anspruchsvoll, wild, nasty, steil bergauf, schlammig, feucht, staubig , rasend bergab, hart zu Dir. Aber bezaubernd.

Was wünscht sich ein Trailrunner mehr, als strahlend blauer Himmel, einen Sonnenaufgang an den Drei Zinnen, nächtliches Erklimmen der Skipisten am Monte Cristallo bei Cortina d’Ampezzo, Schluchten mit türkisfarbenem Wasser, ein knüppelhartes Torfanegebirge oder einen sagenhaften Sonnenuntergang am Forcella Giau auf 2300mtr mit Umrundung des Croda da Lago.

Zum Verweilen schön.

Cortina d’Ampezzo ruft mittlerweile die Trailszene zum 6.Mal in seine malerische Gegend und die Spezialisten kommen gerne. Zum allerersten Mal geht es auf der neuen Strecke über finale 118km und +/- 5.740 Höhenmeter.

Eingekleidet für die Nacht geht’s am Freitagabend um 22:oo Uhr los, doch mit einer erholsamen Nachtkühle kann man leider nicht rechnen. Wir erwischen das heißeste Juniwochenende in diesem Jahr. Mit Temperaturen um die 30° Grad im Tal und 22-24°Grad bei Sonnenschein im Hochgebirge kann man einen heißen Tanz vermuten.

Ein Gewitter im Nebental ist schuld an dieser schwül warmen Luft in der ganzen Nacht. Trinken, trinken, trinken und das Lauftempo ein wenig dosieren sind die verschreibungspflichtigen Rezepte, wenn man mit einer Laufzeit um die 24 Stunden für die Strecke rechnet.

Man kann den Lauf einfach nur empfehlen und kaum beschreiben. In den Dolomiten sprechen einfach die Bilder für sich. Vieles ist hier eindrucksvoll bis prägnant; aber sehr beeindruckend ist das geschichtsträchtige Tofanegebirge mit seinem langgezogenen

Val Travenanzes. Die knapp 3000er Gipfel links und rechts, der rauschende Bach, das breite Flußbett, diese unendliche Weite und Höhe, kein Ausgang aus diesem Anstieg, die Höhleneingänge aus dem 1.Weltkrieg , etc – sehr fordernd in allen Belangen.

So, liebe Freunde, mehr gibt es hier und heute nicht zu berichten, außer vielleicht dass wir es Alle geschafft haben die Ziellinie glücklich zu überqueren und nach 24:45 Std:min ein phänomenales, bestens nach italienischen Verhältnissen organisiertes Trailevent genossen haben.

Danke an meinen Bruder Alex, der für die meisten Bilder bei unserem LUT 2012 verantwortlich war.

Keep on trail-running
Oliver
29. Juni 2012

In einer E-Mail hat Olli uns nochmal seine Ernährung bei diesem UltraTrail geschickt. Da wir immer wieder Anfragen bekommen, wie man sich am besten bei einer solchen Belastung ernährt hier mal seine Zusammenstellung:

Wollte dir noch meine Ernährung dem Lauf mitteilen:
16 Liter Flüssigkeit (Wasser, Isogetränk) davon 6 Liter Cola
700ml Wasser mit 2x 75gr Vitargo Elektrolyt
38 Stück Vitargo Salztabletten
6 Riegel divereser Art
2 Vitargo Riegel
Ein paar Kekse
1 Zwieback mit Nutella
ca. 1,0 Liter Nudelsuppe
Nach dem Lauf: Vitargo Gainers Gold, darauf schwöre ich ja bekanntermaßen. :)

Bild- und Textquelle und weitere beeindruckende Bilder: http://www.binz-online.com/Lauferfahrung/Eintrage/2012/6/29_6a_The_North_Face_Laveredo_Ultra_TrailCortina_dAmpezzo_%28BL%29Dolomites_-_Italy118_km_%2B_-_5.740_Hohenmeter_1.html

Vitargo Sportler Daniel Stiewe finisht beim 2. Salomon Zugspitz Ultratrail – Rennbericht

“Deine Grenzen zeigt dir nur Dein Wille…”

In diesem Jahr wollte ich mal was anderes machen als Triathlon und ich entschloss mich schon im Herbst 2011 für einen Ultratrail. Gesagt getan und zum 2. Salomon Ultratrail angemeldet. Bei diesem Rennen geht es einmal komplett um das Zugspitz Massiv mit einer Streckenlänge von 100km und 5420hm. Das Training konnte beginnen und ich machte Anfang 2012 zwei mal ein kleines Trainingslager auf Mallorca um im Tramuntana Gebirge zu laufen. Schöne Trails sind dort garantiert. Das Training verlief die nächsten Monate ziemlich gut und ohne Verletzungen usw. Nun war er da, der Tag der Wahrheit.

Ann und ich fuhren bereits zwei Tage früher nach Grainau um uns an die Gegebenheiten zu gewöhnen.Zur obligatorische Nudelparty trafen wir auch unsere Sportfreunde, Annett, Dirk, Hans-Dieter und Ronald. Annett und Dirk nahmen am Supertrail teil um sich für Ihr großes Ziel dem Transalpinrun zu testen.Es war so weit, am 23.06. um 5 Uhr morgens klingelte der Wecker und nach einem Frühstück fuhren wir zur Startaufstellung in Grainau. Dort wurde genau kontrolliert ob jeder Teilnehmer die vorgeschriebene Ausrüstung am Mann hatte (Ich war froh das ich am Vortag alles in meinem Laufrucksack verstaut hatte und nun musste ich alles wieder auspacken….).

7:15 Uhr, der Startschuss fiel und 450 Läufer wurde auf den Ultratrail geschickt. Die Stimmung war gespannt und ausgelassen, alle wollten nur noch los. Die ersten Kilometer wurde neutralisiert durch den Ort gelaufen um bald in den ersten Anstieg zu laufen, begleitet von ein paar Kühen machten wir uns über ein Auf und Ab durch den ersten Waldtrail wo die ersten Höhenmeter gesammelt wurden. Der erste Verpflegungspunkt war am Eibsee, von dort an ging es über die Skipisten in Richtung der Talstation Ehrwald, wo der erste wirklich steile Anstieg Richtung Staatsgrenze folgte.

Spätestens jetzt wusste jeder Läufer was ihm die nächsten Stunden blühte. Ein ständiges Bergauf Bergab auf anspruchsvollen Waldtrails, steile Up/Downhills und sensationellen Aussichten. Nachdem die zweite Verpflegungsstelle passiert war, ging es steil in hochalpines Gebiet Richtung „Feldernjöchl“ um kurz darauf den höchsten Punkt der Tour auf 2200m/höhe zu erreichen. Es war nebelig, windig aber ein unbeschreibliches Gefühl dort oben zu stehen.Der Abstieg ging es eben so steil bergab. Auf schmalen Trails mussten Schneefelder, Schlammpassagen und andere Hinternisse überwunden werden. Über die „Rotmoosalm“und „Hämmersmoosalm“ ging es wieder auf über 2048m/höhe zum „Scharnitzjoch“. Das Wetter war an diesem Tag mehr als ideal und ich genoss den Lauf bis dahin in vollen Zügen. Die Bergwelt eröffnete seine ganze Schönheit, es war ein wahrer Genuss mit den anderen Läufern durch diese „Welt“ zu laufen.

Mit Vitargo beim Zugspitz-Ultra Trail

Vom „Scharnitzjoch“ ging es extrem steil bergab, es mussten innerhalb von knapp 10km ca. 1000hm bergab gelaufen werden. Was mir teilweise ziemlich zu schaffen machte. Vom „Huberushof Reindlau“ bis nach „Leutasch“ verlief die Strecke gemässigt bergab.Zu meiner Freude traf ich in Leutach am großen Checkpoint wo alle Sportler von einen Arzt untersucht wurden, meine Freundin. Die nächsten 10km begleitete sie mich mit dem MTB in Richtung Staatsgrenze zurück nach Deutschland.Bis dahin fühlte ich mich super und hatte mein Ziel in 20h, das Ziel zu erreichen vor Augen. Bis dato hatten wir 75km hinter uns und es ging zum nächsten Anstieg Richtung „Bahnholzerweg“. Dort angekommen wussten wir, das es jetzt noch einmal sehr sehr anstrengend werden wird. Nach einem Downhill von ca. 500hm auf 5km Länge kamen wir ins „Reintal“. Ab da ging es nur noch Bergauf. Die Stunden verflogen und die Nacht brach langsam aber sicher ein. Ich machte mich „Nachtfest“ – (Langarmtrikot, Stirnlampe….). Vom Ferchensee ging es einige Kilometer über Forstrassen stätig bergauf.

Bis wir in einen schmalen Waldtrail abbogen. Zu diesem Zeitpunkt wurde mir bewusst, dass ich alle Kraft abrufen musste um diesen letzten Berg hinauf zu kommen. Der Aufstieg begann auf 810m/Höhe, innerhalb von 10km musste eine Höhendifferenz von 1219hm überwunden werden. Mit dem Licht meiner Stirnlampe kämpfte/ quälte ich mich durch unwegsames Gelände. Es kamen zum ersten mal an diesem Tag Zweifel auf, ob ich es überhaupt noch ins Ziel schaffen würde. Ich brach mental ein und musste kurz inne halten um mich wieder zu sammeln, körperlich ging es mir auch nicht mehr wirklich gut. Ich glaube ich habe Stunden für diese Teil des Wegen gebraucht um erleichtert die „Talstation Längenfelder“ zu erreichen. Dort spielten sich teilweise „Dramen“ ab und einige Sportler gaben entkräftet auf. Ich überlegte auch auszusteigen. Diese „doofe Idee“ verflog aber ganz schnell wieder und ich machte mich nach einen kurzen Stop Richtung „Alpspitz Bergstation“ auf 2029m.

Dort angekommen ging bereits wieder die Sonne auf und mir wurde da erst klar wie lange ich in diesem „verhexten“ Aufstieg unterwegs war.Der letzte lange Abstieg von 10km stand bevor. Es ging teilweise über Schneefelder, schlammigen schmalen Steigen von 2029m auf 800m ins Tal.Manchmal verzweifelte ich und redete mit mir selbst: „Daniel, wie sollst Du hier nur runterkommen….“. Mir ging es nach 20h laufen überhaupt nicht mehr gut und ich stolperte nur noch den Berg abwärts Richtung Ziel. Ich wusste gar nicht wo ich als erstes „aua“ sagen sollte….

Aber nach einer gefühlten Ewigkeit erreichte ich endlich das Tal und Grainau kam in Sicht.Und wer stand am Ende des Abstieges???? Die Ann meine Freundin, ich sah Ihr an, dass sie sich Sorgen machte, als sie mich sah. Wir zwei liefen die letzten 2km Richtung Ziel zusammen. Ich war von diesem, meiner bis dato extremsten Erfahrung wie benebelt und nahm es nur noch am Rande wahr wie ich ins Ziel kam und man mich feierte. Ich wollte einfach nur noch duschen, was essen und ins Bett. Es war ein extrem anstrengendes, in allen Richtungen intensives, super schönes, verhasstes Abendteuer.

Um 6:17Uhr erreichte ich das Ziel in 23:17h als 72er in meiner AK. Meine Gesamtplatzierung war zum Schluss der 223. Platz. Eins wurde mir an diesem Tag bewusst. Wir alle können über unsere Grenzen springen und mehr aushalten und bewältigen als wir denken. Es war mit Sicherheit nicht mein letzter UltraTrail. Sport frei…..

Vielen lieben Dank möchte ich noch an VITARGO aussprechen. Vielen Dank, dass Ihr mich so gut unterstützt habt und mir auch weiterhin treu bleibt.

Noch ein paar Zahlen:

Distanz: 100km
Höhenmeter Aufstieg: 5420hm
Höhenmeter Abstieg: 5420hm
Starter Ultratrail: 450
Finisher: weniger als 300

GLÜCKWUNSCH AN DANIEL FÜR DIESE TOLLE LEISTUNG!

Textquelle: http://www.triafreak.de/index.php/berichte/items/id-2-salomon-zugspitz-ultratrail.html

Oliver Binz und Willi Melcher – Laufbericht Mont Ventoux Le Grand Raid Dentelles

Vor kurzem schickten uns die Trail Sporler und Vitargo Fans Oliver Binz und Wilhelm Melcher einen beieindruckenden Trail-Laufbericht aus Südfrankreich. Am kommenden Samstag (29.06.12) sind bei Trailläufer in Italien beim Lavaredo Ultra Trail unterwegs – hierfür drücken wir beiden die Daumen. Hier jetzt aber ein kleiner Auszug aus dem Laufbericht zum Mont Ventoux :

Wir befinden uns am 18.05.2012 in der Süd-Provence / Frankreich, am Fuße des Berges vom Mont Ventoux. Das kleine Örtchen Malaucene ist der Ausgangspunkt eines 21km langen Aufstieges vom Westen auf den Mt Ventoux, +1535 Höhenmeter sind zu überwinden. Es regnet Bindfäden vom Himmel, 11° Grad zu Beginn des Aufstieges doch wir gewinnen rasch an Höhe. Einige Serpentinen vor dem Gipfel kommen wir ins Gespräch mit einem Radfahrer aus Iserlohn.

Völlig fertig verschnauft er ca. 1km unterhalb vom Gipfel;  er ist extra aus Nordrhein-Westfalen am Donnerstag angereist, um am Freitag einmal den Mt. Ventoux, eine Legende in der Tour de France

Radfahrgeschichte, zu erklimmen. Eine Gruppe von 8 Männern seien sie, gesprengt durch den zähen langen Anstieg, die kalte Nässe von mittlerweile 3°Grad auf ca 1800mtr ist zermürbend, aber es zählt nur eins: den Gipfel mit dem Rad zu erklimmen, als Held empfangen zu werden nd mit dem Auto Talwärts zu fahren.

Eine Abfahrt ist heute wirklich extrem gefährlich, bei dem Wasser auf der Straße. Das Gespräch dauert ca. 3-4min, aber auch mir ist schon sehr kalt und nass zudem. Also zurück ins warme Auto, Sitzheizung an, und den frierenden Radfahrer stehen lassen. Was für ein Glück haben wir heute erst Freitag, einen Tag vor unserem Wettkampf und genießen das Hundswetter hinter der Windschutzscheibe. Haha, aber der Wettergott gibt uns morgen trotzdem Saures. Der Gipfel – etwas unglaubliches Mystisches. Völlig fertige Radfahrer,

nach 2-4 Stunden Aufstiegskampf kommen sie an, der Wind bläst extrem einem ins Gesicht, Kälte, Nässe. Die Betreuer werfen dem Ankömmling eine Decke über die Schulter, Kinder und Ehefrauen umarmen ihren Helden; die können kaum Laufen aber strahlen über alle Backen fürs Foto. Glückseligkeit pur. Holländer, Belgier, Deutsche, Wohnwägen, Campingbusse ohne Ende, verrückte Radfahrer – der Berg hat wirklich etwas Mystisches. Und genau deswegen sind wir hier. Außergewöhnliches Erfahren.

Willi und mich steht morgen allerdings der Trailrun über 100km und +/-5167 Höhenmeter an. Nun geht’s mit dem Auto erst mal die südliche Route nach Bedoin den Mt Ventoux hinab. Hier merken wir schon was es heißt am Mt Ventoux unterwegs zu sein. Ein kahler weißer Kalkberg, der Fuß liegt auf 400mtr, die Spitze auf ca. 1900mtr.

Es kann unten und oben heiß sein, die Sonne brät einen, weil kein Schatten vorhanden ist. Oder es ist unten heiß und oben kalt und schlechtes Wetter. Der gefürchtete Mistralwind kann bis zu 200km/h auffrischen! Und das ungeschützt und frontal. Ein wahres Monster an Berg, unscheinbar und mitten in der wunderschönen Landschaft der Südprovence. Nach der Abfahrt hatten wir schnell wieder 21°Grad und Sonnenschein.

 

Es folgen die üblichen Rituale: Hotel einchecken, Startort Gigondas aufsuchen und Nummernausgabe, Nudelparty, Läufer treffen, etc. Aber etwas ist doch anders: Mit meinem Bruder und treuer Begleiter Alexander sind Willi und ich die beiden einzigen Deutschen der 120 Starter. Den Titel „bester Deutscher“ kann uns schon mal keiner mehr nehmen, finden wir urkomisch. In Sachen Lockerheit und Pastaparty sind uns die Franzosen meilenweit voraus. Pünktlichkeit und Disziplin zählt erst mal nicht.

Gut versorgt durch die Sahara – Martin Jansen mit Vitargo in der Wüste

Mit Vitargo in der Wüste - Martin Jansen

Vom 04.-10.März 2012 war ich beim Wüstenrennen “100km del Sahara” aktiv. Grob gesagt: einmal Tunesien von Ost nach West. 70 Prozent durch Sand und 30 Prozent auf Trails. Neben guten Schuhen (Inov8) und Wüstengamaschen (Raidlight), die Sand von den Füssen fernhalten, sind eine gute Strategie und die richtige Energiezuführung von entscheidender Bedeutung für den Erfolg. Alles ging bei mir ausgezeichnet auf! Trotz widriger Wetterbedingungen mit Sandsturm, einstürzender Berberzelte und Minusgraden in der Nacht war die Woche ein toller Erfolg. Es galt fünf Etappen in vier Tagen mit insgesamt 108 km zurückzulegen.

Martin Jansen mit Vitargo in der Wüste

Lag ich am ersten Tag auf einem erfreulichen 79.Platz, konnte ich mich mit jeder Etappe noch weiter nach vorne arbeiten, um schliesslich als sechstbester Deutscher auf dem fantastischen 58.Platz in 11:44h anzukommen. Um täglich mit voller Energie starten zu können, habe ich Vitargo Carboloader vor den Läufen getrunken. Salt&more Salztabletten haben mich während des Rennens versorgt (10 Stück alleine beim Marathon) und ein Recovery-Drink Gainers Gold im Ziel zur schnelleren Regeneration um beim nächsten Lauf wieder angreifen zu können.

Rückblickend bleibt eine Woche in toller Natur, mit den Naturgewalten der Wüste und vielen unvergesslichen Eindrücken in Erinnerung. Mein Dank gilt Vitargo für die Unterstützung!

Mal sehen, was ich mit meinen beiden UTMB-Punkten mache.

Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

Text- undBildquelle sowie weitere tolle Fotos und Videos: http://www.weitgereister.de/sponsoren-medien/vitargo/100-km-del-sahara/

Neues Trail Magazin jetzt am Kiosk!

Trail Magazin Cover 2012

Liebe Partner, Freunde und Trail-Runner,

seit heute liegt TRAIL am Kiosk und unsere Abonennten ziehen die neue Ausgabe aus ihrem Briefkasten.
Das 100 Seiten Magazin kostet 4,50 Euro und hat folgende Themen zum Inhalt:

-CITY TRAIL Berlin Report
-BESSER LAUFEN: Vizeweltmeister TOM OWENS gibt Tipps!
-REVIERGUIDE: Trails im Taunus
-MARATHON auf TRAILS: 42,195 km gehören in die Wildnis
-Neue TRAILSCHUHE entdeckt
-Ratgeber: Das Motivationsloch verlassen
-TEST: Westen & 1st Layer Unterwäsche

TRAIL Magazin – das neue Laufsport Magazin für alle Trail-Runner!

::: TRAIL bei diesen HÄNDLERN
http://web.mac.com/trailmagazin/TRAIL_Magazin/Willkommen_files/PDF-TRAIL-Händlerverzeichniss.pdf

::: TRAIL im ABO
https://ssl.kundenserver.de/trail-magazin.de/abo/aboform.html

::: TRAIL als APP
http://itunes.apple.com/de/app/trail-magazin/id461418995?mt=8

::: TRAIL als PDF Download
http://directpaylink.com/?id=91UALSO

Textquelle: Trail-Redaktion per E-Mail

Vitargo Sportler Martin Jansen beim Indoor Trail 2012 in der Westenfalle Dortmund

Ecco Indoor Trail (05.02.2012, Dortmund)

Die grosse Dortmunder Westfallenhalle war am Wochenende Austragungsort des weltweit ersten Indoortrails. Streckenchef “Gripmaster” Repke hatte in zwei Hallen und dem Aussenbereich aus Geröll, Schnee, Wurzeln, Bäumen und Schlamm eine spektakuläre Strecke mit 15 Hindernissen gefertigt, die der deutschen Trailgemeinde alles abforderte. Die 1,2km lange Runde musste zehn Mal durchlaufen/-klettert/-sprungen werden.

Gestartet wurde immer im Viererblock alle 30 Sekunden. Das ist schon ein besonderes Gefühl, wenn die Startuhr runterklickt, was man sonst ja nur von der Tour de France oder dem Biathlon kennt. Ich wünsche meinen drei Mitstartern viel Glück und schon geht es los, wobei einer, mit einer Bestzeit von 34 Minuten auf 10 Km, abgeht wie eine Rakete. Neben den angesprochenen Hindernissen geht es auch unzählige Stufen in den Katakomben hoch und runter, aber nach einer Runde habe ich einen guten Rhythmus gefunden. Ich laufe konstante Rundenzeiten bzw. werde sogar etwas schneller. Das Schneefeld ist unangenehm zu laufen und einige Stellen sind etwas glatt, doch die anderen Hindernisse und der ganze Dreck machen richtig Spass.
In der achten Runde überholt mich die Damensiegerin Natascha Schmitt, die vor zwei Wochen noch zum Trainingslager auf Lanzarote war. Ich wünsche ihr “Viel Erfolg”, soviel Zeit muss sein.
Die letzten zwei Runden werden härter, aber die Kraft noch da, um das Rennen richtig durchzuziehen.

Vitargo Sportler Martin Jansen beim Indoor Trail 2012 in der Westfallenhalle

Für die 12km und 150 Hindernisse benötigte ich 1:08:10h und landete damit auf einem ausgezeichneten 95.Platz im ersten Fünftel der 500 gemeldeten Teilnehmer. Jörg Giesen, 13-facher Ironman-Finisher, überholte mich zwar in der ersten Runde, lief dann aber nur 150m vor mir ins Ziel, womit ich nicht gerechnet hätte. Erschöpft bin ich schon im Ziel, aber ich hätte sicher noch weiterlaufen können. Das stimmt mich zuversichtlich, denn damit habe ich den Härtetest vor dem Wüstenrennen erfolgreich bestanden! Hat Spass gemacht!

Bild und Textquelle sowie weitere tolle Bilder unter:http://www.weitgereister.de/sport/laufen/bericht-indoor-trail-2012/

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