Vasaloppet 90km (SWE) Fis-Marathon-Weltcup 16400 Teilnehmer, der größte Vasa aller Zeiten
Sieger: Jörgen Brink
Platz: 65
Der Vasa ist genau so gelaufen wie er nicht laufen sollte, ich hatte einfach kein Glück gehabt, 500m nach dem Start ist der erste Straßenübergang (von gesamt 2 auf den ganzen 90km) und ich hab “einen Stein erwuschen” der meinen Schi komplett zerstörte. Es riß mir einen riesigen Fetzen aus dem Belag und sogar die Seitenwanne wurde beschädigt, zwar nur leicht, aber genug, dass es richtig schön surrte und bremste. Die restlichen 89.5 km waren dann nicht mehr so lustig, da der Schi natürlich überhaupt nicht mehr gelaufen ist und ich ihm daher auch öfters liebevolle Worte zugeflüstert habe. Ich versuchte noch mein Bestes zu geben und schaffte es noch relativ lange an der Spitzengruppe dran zu beiben, aber als sie nach 30km richtig Druck gemacht haben, hatte ich keine Chance, sie fuhren mir einfach in einer Abfahrt davon. Eigentlich hätte ich das Handtuch werfen sollen, aber meinen Betreuern zuliebe, die sich im warsten Sinne des Wortes den A.. aufgerissen haben und einen super Job gemacht haben – DANKE -, und auch meiner Form wegen, die perfekt war, bin ich doch durchgelaufen und hab probiert noch zu retten was zu retten ist.
Ich bin zwar ziemlich frustriert – denke auch normal wenn man ein Jahr auf ein Rennen hin arbeitet und dann das durch so einen Sch.. in die Hose geht, aber ich weiß, dass mein Training und meine Betreuung perfekt funktioniert und genau auf dem Tag X am Höhepunkt ist – das gibt mir Mut fürs nächste Jahr und Kraft für die Vorbereitung auf die nächste Hirscherei durch die schwedischen Wälder – den Vasa 2011
Quelle: Thomas Steurer – http://www.thomas-steurer.at/?News