Archiv der Kategorie: Radsport

Sportgeschichten, News und Events aus dem Radsport

FINISHED – A HANDICAPPED EPIC

Das Video vom Cape Epic ist jetzt Online.

This is the story of a very special mountainbike challenge. South Africa – one team – two riders – three legs – eight days – 739 kilometres – 16,000 m altitude gain – the toughest mountain bike race in the world: the Cape Epic!

The unequal team:
Tino Käßner is a race cyclist who has lost his right leg in a suicide bomber attack, when he was a soldier in Afghanistan, nine years ago Jan Sallawitz is marketing manager and a passionate mountain biker – but never participated in a mountainbike race. Together they form a very unlike team to challenge the ultimate mountain bike race challenge: They want to cross the finish line of the Cape Epic – the toughest mountain bike stage race in the world!

FINISHED – A HANDICAPPED EPIC from EVOC on Vimeo.

Quelle: https://vimeo.com/175828705

Cape Epic – Ziemlich bestes Team (Bikesport Magazin)

In der Ausgabe 5/6 des Bikesport-Magazins gab es ein beeindruckendes Interview mit Tino Käßner & Jan Sallawitz. Sie waren mit Vitargo Produkten beim legendären Cape Epic Rennen 2015.

Mit Vitargo beim Road to Cape Epic Mit Viatrgo beim Cape Epic

Hier gibt es das PDF zum Download:
>> PDF-Download

Text: Isabell Ridder, Fotos: Baschi Bender
Mehr Informationen zum Magazin gibt es hier: http://www.bikesport-magazin.de

50 Jahre Trondheim Oslo (Styrkeproven) – Vitargo Team Germany 2016

 

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In diesem Jahr findet die 50. Ausgabe des bekannten Radmarathon Klassikers Trondheim-Oslo statt – besser bekannt auch als die große Kraftprobe oder Styrkeproven. Unter Betreuung von Axel Fehlau geht es wieder für viele begeiterte Radsportler auf die 550 KM.

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Das Vitargo Germany Team  hat eine Zielzeit von < 18 Stunden (32 km/h). Es gab bereits einige Teamtreffen und Vorbereitungen. Alle Teilnehmer erhalten von die Vitargo-Produkte zu vergünstigten Konditionen. Wir wünschen allen Sportlern eine gute Vorbereitung, viel Erfolg, tolle Erlebnisse und gute Beine für das Rennen.

Hier einige Impressionen/Bilder:

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Bildquelle und Copyright: Kay Tkatzik

Mehr Informationen zum Rennen gibt es hier:

http://www.styrkeproven.net
http://styrkeproven.no/

Vitargo Sportler Tino Kässner im Portrait

Über unseren Vitargo Sportler Tino Kässner wurde auf Sport 1 ein tolles Film-Portrait ausgestrahlt.

Tino Käassner Vitargo

15.06.2015 – Ein Selbstmordattentäter zündet zwölf Kilo Sprengstoff in seiner unmittelbaren Nähe. Es ist der 14. November 2005. Tino Käßner ist als Berufssoldat bei seinem dritten Auslandseinsatz in Afghanistan. Er überlebt diesen Anschlag knapp, sein rechter Unterschenkel muss amputiert werden. Tino lässt sich davon nicht unterkriegen….

Hier geht es zum Video-Link:
http://video.sport1.de/video/normal-vom-20-06-2015__0_muf7wu8z

Vitargo Verpflegung beim Cape-Epic 2015 – Interview mit Tino Kässner und Jan Sallawitz

Hallo Tino & Jan,

es sind jetzt einige Tage seit ihr das legendäre und schwerste Mountain-Bike Rennen der Welt das „Cape Epic“ in Südafrika erfolgreich beendet habt.

Mit Vitargo beim Road to Cape Epic

Da wir ja immer wieder Sportler haben, die extreme sportliche Herausforderungen bewältigen  oder noch bewältigen wollen, möchten wir die Gelegenheit nutzen euch einige Fragen zum Thema Ernährung und Vitargo zu stellen?

Wie geht es euch aktuell und seid ihr schon wieder mit dem Moutain-Bike/Fahrrad gefahren?

Wir haben uns mittlerweile gut erholt und waren auch schon ein paar Mal mit dem Rad unterwegs. Wobei wir sagen können, dass wir schon während des Rennens ab der zweiten Hälfte immer besser in Fahrt gekommen sind und uns von Tag zu Tag besser erholt haben.

Vitargo Cape Epic

Was war die schwierigste Etappe beim Cape Epic?

Definitiv die 3. Etappe, die auch die längste war. 128 km mit 2800 Höhenmetern. Tino hat in der Nacht zuvor Magenprobleme bekommen, konnte am Morgen nicht frühstücken, so dass wir uns durch den Tag kämpfen mussten. Das war echt der Knackpunkt und wir waren sehr froh, an diesem Tag nicht aus dem Rennen zu fallen.

Wie hoch schätzt ihr den Faktor Ernährung beim Cape-Epic ein? Welche Rolle hat Vitargo dabei für euch gespielt? Wieviel Kalorien verliert ihr bei einem solchen Rennen?

Die Ernährung ist speziell bei diesem Rennen essentiell. Der Energiebedarf ist immens (6000 – 7000 kcal). Die große Schwierigkeit ist der grundsätzliche klimatische Unterschied zu Europa – man hat eine andere Art von Appetit. Wir hatten im Vorfeld zum Glück schon alle Vitargo Produkte ausprobiert, und wussten genau, was zu welchen Zeitpunkten am besten für uns funktioniert

Mit Viatrgo beim Cape EpicMit Vitargo Beim Cape Epeic

Welche Vitargo Produkte habt ihr eingesetzt?  Habt ihr Ernährungs-Tipps bzw. Tricks an Sportler die sich ebenfalls einer solchen Herausforderung stellen wollen? (Anmerkung: Tino ist schon sehr lange Vitargo-Sportler und Kenner, Jan hat in Vorbereitung auf das Rennen, Vitargo kennengelernt und eingesetzt)

Wir haben von Vitargo die Endurance und Protein Riegel eingesetzt, wie auch die Gels und Salt & More Tabletten. Wir hatten auch immer eine Trinkflasche mit Vitargo + Electrolyte Citrus am Rad.  Grundsätzlich sollte man eine gute Basis Ernährung finden, die individuell am besten funktioniert und möglichst lange im Vorfeld ausprobieren, welche Produkte zu welchen Zeitpunkten im Rennen am besten funktionieren. Ganz wichtig im Rennen ist, bereits zu essen, bevor der Hunger kommt – und vor allem ausreichend zu trinken!!

Welche Bedeutung haben aus eurer Sicht Mineralstoffe und habt ihr eine Trink/Ernährungs-Strategie für entwickelt, Habt ihr Salt&More genutzt und wenn ja, wie?

Die Mineralstoffe waren in Afrika essentiell für uns. Mit Temperaturen von an die 41° C haben wir täglich ca. 7-8l getrunken, in einer Kombination von ca. 6l Wasser mit Salt & More Tabletten aus der Trinkblase und bis zu 2 Trinkflaschen mit Electrolyte, immer zwischendurch.

Cape Epic 2015 Vitargo

Wie geht es euch im Moment, was macht die Regeneration?

Man kann sagen, dass das Rennen langfristig körperlich spurlos an uns vorbeigegangen ist. Die Regeneration war nach knapp einer Woche abgeschlossen und wir sitzen schon wieder begeistert auf dem Rad.

Was war das schönste Erlebnis beim Cape Epic?

Was das Rennen angeht, definitiv die Zieldurchfahrt am letzten Tag und dass wir es tatsächlich als doch sehr ungewöhnliches Team geschafft haben. Trotz Behinderung haben wir uns nicht in einer Sonderrolle gefühlt, sondern das Rennen als „echte“ Rennfahrer angenommen. Wir sind letztendlich als 278. in der Gesamtwertung ins Ziel gekommen, was sogar über unseren Erwartungen lag.

Wobei man sagen kann, dass jeder Tag für sich ein ganz besonderes Erlebnis war: Die Stimmung unter den Fahrern, die Strecken, die Landschaften – einfach einzigartig!

Mit Vitargo beim Cape Epic

Vielen Dank für das Interview und nochmal Glückwunsch zum erfolgreichen Finish beim Cape Epic 2015!

Mehr Informationen und Bildquelle: https://www.facebook.com/theroadtocapeepic?fref=ts

CAPE EPIC 2015 – eine ganz besondere Mountainbike Herausforderung

Südafrika – ein Team – zwei Fahrer – acht Tage – 739 Kilometer – 16.000 Höhenmeter – das härteste Mountainbike-Rennen der Welt: Cape Epic!

Tin Kässner Vitargo Sportler Cap Epic

Tino Käßner ist Afghanistan-Veteran und hat bei einem Bombenanschlag vor neun Jahren ein Bein verloren. Sein Ziel, eines Tages wieder Rad fahren zu können, war sein größter Antrieb während seiner langen, mühseligen Rehabilitation. Heute ist Tino erfolgreicher Behindertenradsportler und hat sogar schon an Weltmeisterschaften teilgenommen.

Cape Epic Evoc Jan

Jan Sallawitz ist Marketingmanager eines jungen Münchener Unternehmens für Sportrucksäcke und -taschen und hat Tino 2009 als einen der ersten Teamfahrer der damals ganz neu gegründeten Firma unter Vertrag genommen. Jan ist selbst begeisterter Mountainbiker, hat aber noch nie an einem Mountainbike- Rennen teilgenommen.

Tino und Jan wollen als Team diese ultimative Mountainbike-Herausforderung annehmen und nach acht Tagen gemeinsam das Ziel des Cape Epic erreichen.

Tino und Jan kommen aus zwei völlig unterschiedlichen Richtungen,aber die Begeisterung für
das Radfahren hat sie zusammengebracht:

Tino hat einen professionellen Sporthintergrund und viel Rennerfahrung. Die Teilnahme
am Cape Epic ist für ihn das Karriere-Highlight – und zugleich der Schlusspunkt seines aktiven
Rennfahrerlebens. Sein Handicap ist offensichtlich und die große Frage ist, ob er als erster
deutscher Behindertenradsportler dieses anspruchsvolle Rennen meistern kann.

Jan hat zwar großes Durchhaltevermögen, dafür keinerlei Rennerfahrung. Für ihn ist
alles, was mit Training oder Rennsport zu tun hat, Neuland – speziell die hohe Belastung
eines Etappenrennens stellen eine große Herausforderung für ihn dar. Die Frage ist, ob Jan in
der kurzen Zeit bis zum Rennen „Profi genug“ werden kann, um bei diesem harten Wettkampf zu bestehen.

Im Team wird es darum gehen, die jeweiligen Schwächen des anderen auszugleichen und in
den nächsten Monaten gemeinsam genug Motivation zu entwickeln, um über sich hinauswachsen zu können.

Denn das wird nötig sein, um beim härtesten Mountainbike-Etappenrennen der Welt
überhaupt ins Ziel zu kommen. Schließlich liegt die Ausfallquote bei Nichtbehinderten-Teams
schon bei knapp 35 Prozent!

Beide Sportler werden mit Vitargo Produkten unterstützt, um die große Herausforderung zu meistern. Wir wünschen beiden Sportlern viel Erfolg in Südafrika!

Vitargo Cape Epic

Bildquelle: https://scontent-fra.xx.fbcdn.net/hphotos-xpt1/t31.0-8/10996357_1600950456800736_349275923869238517_o.jpg

Quelle: Tino Kässner per E-Mail

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=e7A0zJ5MDEg&list=PLoScvY1u64alV9XeuFl_x1DuAuC8sybGC

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=jQL1dYeaBxw

Weiter Infos aus Facebook:
https://www.facebook.com/theroadtocapeepic?ref=br_rs

Einmal vom Atlantik zum Mittelmeer Trans Pyrenäen 2014 – David Jocham, Aleks T. und Bernd Z.

We did it! Trans Pyrenäen 2014. Mission accomplished! 11 Tage, ca. 17.500 Höhenmeter und 800 Kilometer.  Als ich im Frühjahr 2013 das Ziel fasste die Pyrenäen zu überqueren und zwar nicht von Nord nach Süd sondern von West nach Ost wusste ich noch nicht was mich erwartet. Schon die Vorbereitung hatte es  in sich. Aufgrund der Schneelage im Januar wurde fleißig auf dem Ergometer trainiert, um sich für die Tour fit zu machen. Doch dann erkrankte ich im März 2013 aufgrund des Epstein–Barr Virus am pfeifferschen Drüsenfieber und wer die Schicksale von Olaf Boden oder den Leidensweg von Rafael Nadal zurück zur Weltspitze kennt, weis, dass diese Erkrankung für viele Athleten zur Vermeidung von Folgeschäden vor allem eins bedeutet – absolute Sportpause. Somit rückte das Ziel einmal vom Atlantik zum Mittelmeer mit dem Mountainbike zu radeln in weite Ferne – zumindest vorerst. 2014 nach überstandener Erkrankung und Bescheinigung der Ärzte zur vollen Sporttauglichkeit verfolgte ich das Ziel mit noch mehr Ehrgeiz und Elan. In meinem Freundeskreis konnte ich zwei Mitstreiter gewinnen, so dass wir ab jetzt zu dritt für das Ziel schwitzten für die Trans Pyrenäen 2014 fit zu werden.

Mit Vitargo in den Pyrenäen

Unsere Anreise erfolgte mit einem 9-Sitzer über Frankreich entlang der Atlantikküste bis nach Saint-Jean-de Luz. 11 Tage später sollte uns das Mittelmeer erwarten. Der 1. Tag von Saint-Jean-de Luz nach St. Etiennne Byerro war geprägt von Tragepassagen (>28% Steigung) entlang des Jakobswegs GR11, bei denen sich die Frage stellte, ob der Jakobsweg aufgrund der Strapazen eher den Pilgerweg in die Hölle statt in den Himmel darstellt. Die lange Abfahrt auf die französische Seite entschädigte aber das „gemächliche Einrollen“ von 96 km und 1950 hm.

Um wieder auf den geplanten Track zu kommen mussten wir den Pyrenäen Hauptkamm kreuzen. Statt von Meer zu Meer überqueren wir die Pyrenäen nun auch von Nord nach Süd. Ein wahrer Pyrenäen Cross! 3,5 Stunden und 1500 Höhenmeter später erreichten auf der französischen Seite den Ort  Iraty. Die Möglichkeiten für die Weiterfahrt um 17:00 waren entweder den Pass heute noch anzugehen und um 21:00 ohne Hotelreservierung im nächsten Ort anzukommen oder in Larrau zu übernachten. Wir entschieden uns für das 4-Gänge Menü in Larrau. (1800 hm, 85 km)

Regeneriert und gut geschlafen wollten wir um 7:00 los. Doch Bernds Hinterteil verliert Luft, beim Reifenwechsel zieht Aleks die Bremse – sehr unvorteilhaft bei Scheibenbremsen. Doch Bernd – den Bike Doktor – hält auch eine verbogene Stellfeder nicht auf. Am Hauptkamm hat lediglich Schnee gefehlt um das perfekte Wetter bestehend aus 5 °C, Nebel, Wind und Regen zu komplettieren (1800 hm, 85km). Macht nichts. Am nächsten Tag geht es zum Highlight der Tour – den spanischen Grand Canyon.

Der 4. Tag von Torla entlang des spanischen Grand Canyons nach Plan war die geilste Etappe meines Lebens (2000 hm, 81 km). Unfassbare Landschaften (Mirador de la Brecha de Arazas), knackige Anstiege und herrliche Abfahrten entlang des Canyons. Und das bei perfekter körperlicher Verfassung und Wetter! Die nächsten Tage können kommen.

Von Plan aus geht es nach Bonansa (2145 hm, 68 km). Wir waren uns einig, der Jakobsweg ist eher was für Wanderer als für Mountainbiker. 30% Steigung über mehrere Kilometer strapaziert die Oberschenkel- und Wadenmuskulatur. Abends um 19:00  im Hotel und endlich ein mehr Gänge Menü auf dem Teller. Morgen gibt es einen Regenerationstag von Bonansa nach Espui (1100 hm, 59 km). Von Espui aus geht es über Espot nach Trivia (1662 hm, 70 km), das Wetter war naja. Am Gipfel erwarteten uns die Sonne, freilaufende Pferde, Ziegen, Schafe und Kühe. Auf dem Weg verspeisten Geier ein totes Lamm. Sehr krass.

Den Zwergstaat Andorra erreichten wir am 8. Tag (Tirvia – Sant Julià de Lòria, 1500 hm, 45 km). Wir hatten wieder ein herrliches Wetter bestehend aus Wind, Regen und Hagel. Genießen durften wir dieses Naturschauspiel während einem Platten auf offenem Feld.
Am 9. Tag von Sant Julià de Lòria nach Planoles mussten wir Distanz machen, um im Zeitplan zu bleiben (1524 hm, 90 km). Belgischer Kreisel par excellence. Aleks war um 11:00 nach den ersten 30 km und 300 hm konditionell am Boden, hat sich aber bis zum Schluss durchgebissen. Es ging durch diverse menschenleere Skigebiete in Molina.

Nach einem schlechten Frühstück geht es von Planoles nach einem kurzen Stück auf der Bundesstraße auf einen Waldweg. Bergauf nicht fahrbar, heißt 1 stunde schieben – ein schönes Abschiedsgeschenk der Pyrenäen. Wir erreichen Olot, das Ziel unserer heutigen Etappe in den frühen Abendstunden (1390 hm, 76 km). Letztes Schaulaufen. Der 11. Tag der Tour ist angebrochen, voller Euphorie geht es von Olot nach Fuegeres und Sant Pere Pescador (440 hm, 66 km). Und nun heißt es – ab ins Mittelmeer an der Costa Brava!!!

Ein herzliches Dankeschön gebührt der Bürsten Baumgartner OHG für die finanzielle Unterstützung der Tour, sowie myVitargo für das Sponsoring in Form von Fitnessprodukten.

Bild und Textquelle: David Jocham

Tion Kässner beim Adelsberger Bike Marathon

Der Adelsberger Bike Marathon ist eigentlich immer mein Saisonabschluss, aber in diesem Jahr ist alles anders.

Tino Kässner mit Vitargo erfolgreich beim MTB

Bei schönstem Feiertagwetter am 03.10. viel um 10:00Uhr der Startschuss. Ich hatte mich in diesem Jahr für die lange Distanze über 60 km entschieden, da ich aufgrund meiner Arbeit als Bikeguide wenig Rennen gefahren bin, wollte ich die fantastische Srecke und Stimmung etwas länger geniessen. Für dieses Rennen habe ich von Meiksbikes ein Top Hardtail, welchen auch im Weltcup gefahren wird, geliehen bekommen und meine körperlich Verfassung war auch gut. Also gab ich von Anfang an Vollgas. Nach der ersten Runde von 20 km, lag ich von der Zeit her sehr gut. Gegen Ende der zweiten Runde bekamm ich Rückenschmerzen, da einige Streckenabschnitte sehr ruppig waren. Durch die Schmerzen zog es mir in der letzten Runde auch langsam, die Kraft aus den Beinen. Ziemlich erschöpft habe ich nach 03:03 Stunden die Ziellinie überquert, das bedeutete in meiner Altersklasse den 10 Platz. Mit dem Ergebniss bin ich ganz zufrieden und das Rennen hat wider sehr viel Spaß gemacht.

Am kommenden Sonntag findet noch ein Cross Country Rennen statt, welches ich für meinen Verein organisiere und natürlich werde ich auch mit fahren.

Danach beginnt die Vorbereitung, für meine größte Herausforderung, seit ich Rad fahre. Zusammen mit Jan Sallawitz von EVOCsports, werde ich am 15.März in Südafrika beim legendären Cape Epic an den Start gehen.

Viele Grüße

Tino

Team Heinemann XP stellt neuen Streckenrekord beim RAAM 2014 auf

RAAM 2014 - Team Heinemann XP

Bildquelle: https://www.facebook.com/HeinemannXP

Axel und Aders vom Team Heinemann XP stellen einenen neuen beeindruckenden Streckenrekord für 2er Teams beim Race Across America auf. Sehr tolle Berichte zum Rennen findet ihr vom Teammitglied Björn Geesmann unter:

http://bjoerngeesmann.wordpress.com/2014/06/21/was-fur-ein-verrucktes-radrennen/

Wir haben wären der gesamten Zeit die Facebookseite https://www.facebook.com/HeinemannXP bzw. raam2014.de verfolgt.

Wir Vitargos sind einfach nur stolz und sehr beeindruckt, was für eine Super Leistung das gesamte Team  rund um Axel und Aders abgerufen hat. Es war wirklich auch sehr spannnend, da es bis zum Schluss mit dem Team Flying Beasts um den Sieg bzw. Rekord gekämpft wurde.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser sehr sehr beeindruckenden Leistung!

Mein Projekt „Schlaflos im Sattel“ war ein Erfolg von Tino Kässner

24 Stunden im Sattel war das Ziel, ganz hat es nicht geklappt, aber der Reihe nach.
Am Freitag vor dem Rennen habe ich meine Startunterlagen in München abgeholt und mir schon einen guten Platz in der Nähe von Start und Ziel gesichert. Samstagmorgen, wegen der Aufregung habe ich nicht gut geschlafen und war noch etwas müde. Gegen 08:30 Uhr habe ich Thomas meinen Betreuer für die nächste Stunden abgeholt.

Um 09:30 Uhr haben wir unseren Platz erreicht und haben uns häuslich eingerichtet und natürlich als erstes die Kaffeemaschine in Betrieb genommen. Kurz vor Zwölf habe ich mich dann in der Startzone eingefunden und mit mir noch 120 Fahrer, die die 24 h alleine unter die Räder nehmen wollten. Um 12:02 Uhr wurden wir auf die Strecke geschickt. Schwierig für mich, war es erst mal langsam zufahren und mich nicht von den schnellen Teamfahrern mitreisen zu lassen, weil sie wechseln ja aller ein paar Runden.

Tino Schlaflos im Sattel

Eine Runde hatte ca. 7,2 km und 102 Höhenmeter. Es gab richtig giftige Anstiege, kurze technische Abfahrten und stellenweise war die Strecke sehr ruppig. Bei mir lief es sehr gut, aller drei bis vier Runden habe ich eine kurze Pause gemacht und etwas gegessen. Nach einer Fahrzeit von ca. 11 Stunden habe ich Probleme mit meinem Stumpf und meinem rechtem Knie bekommen, aufgrund der doch extremen Belastung, konditionell ging es mir sehr gut. Um halb eins habe ich dann eine längere Pause gemacht, um meinem Knie etwas Ruhe zu gönnen, ich habe mich bis kurz nach vier hingelegt, aber nicht geschlafen. Um viertel nach vier bin ich dann voll motiviert weiter gefahren, die Schmerzen im Knie waren noch da, aber es funktionierte. Ein unbeschreibliches Gefühl, war es, als es langsam hell wurde und die Sonne über München auf ging. Den Rhythmus aller drei vier Runden eine kurze Pause zu machen, habe ich beibehalten. Die Zeit verging dann auch ziemlich schnell und die Anzahl der gefahrenen Runden stieg.

Tino Käassner Vitargo

Körperlich ging es mir erstaunlicherweise gut, Müdigkeit war auch kein Thema, bis auf die Schmerzen im Knie war alles bestens. Und so habe ich in den letzten Stunden nochmal Gas gegeben. Im Ziel war ich dann auch überglücklich, diese Herausforderung gemeistert zu haben. Insgesamt bin ich auf 38 Runden gekommen, das sind 274km und knapp 3900 Höhenmeter.

Tino Kässner Schlafos im Sattel

Es war ein grandioses Erlebnis, mit vielen schönen Momenten, es gab sehr viel Zuspruch für mich und meinem Projekt. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich unterstützt haben, besonders bei meiner Frau Antje und meinem Betreuer Thomas und bei allen die sich an diesem Projekt mit einer Spende beteiligt haben.

Viele Grüße

Tino Käßner

Bild- und Textquelle: Tino Kässner

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