Archiv der Kategorie: Marathon

Mit VITARGO beim Marathon im Elbtunnel

Ein Erlebnis der besonderen Art war für den Nordkirchener Langstreckenläufer Holger Deifuß aus dem VITARGO-Team die Teilnahme am Hamburger Elbtunnelmarathon. Am vergangenen Wochenende galt es, die klassische Distanz von 42,195 km auf insgesamt 48 Runden plus 396,6 Meter im alten Elbtunnel direkt an den Landungsbrücken im Hamburger Hafen zurückzulegen.

Holger DeifuÄ beim Elbtunnelmarathon

Dabei wird in 24 Meter Tiefe direkt unter der Elbe in den 1911 fertig gestellten Elbtunnelröhren gelaufen, die heute fast nur noch von Fußgängern genutzt werden. Als der Elbtunnel 1911 eröffnet wurde, war er eine technische Sensation. Seit dem Bau des neuen Tunnels 1975 ist der 426,5 Meter lange alte Elbtunnel ein nostalgisches Relikt der Hamburger Geschichte und seit nunmehr neun Jahren auch ein Anziehungspunkt für Marathonläufer aus ganz Europa. Bereits mehrere Wochen vor dem Start waren alle der wegen nur knapp 2 Meter breiten Laufstrecke auf 280 Teilnehmer begrenzten Startplätze an Ausdauersportler aus Dänemark, Großbritannien, Frankreich und Deutschland vergeben. Da der Lauf , der von einer Laufzeit-schrift als einsamster Lauf über die Marathon-Distanz eingestuft wurde, wegen der nicht gerade abwechslungsreichen Umgebung die ohnehin während eines Marathonlaufs beanspruchte mentale Kondition strapaziert, sollten sich nur erfahrene Athleten dieser Herausforderung stellen.

Wenn sie dann aber die 48 Runden absolviert haben, haben sie die Gewissheit, ihren inneren Schweinehund für immer und ewig besiegt zu haben so beschreibt zumindest ein mehrmaliger Finisher den besonderen Reiz des Rennens. Der für das VITARGO-Team startende Holger Deifuß kam mit den ungewohnten Bedingungen gut zurecht und war angesichts des Hamburger Schietwetters froh, unter Tage halbwegs trocken und ohne Gegenwind seine Runden drehen zu können.

Nach vorsichtigem Beginn steigerte Deifuß sich von Runde zu Runde und konnte die zweite Hälfte fast 10 Minuten schneller als die erste zurücklegen, was wohl auch daran lag, dass es dank VITARGO-RTD zu keinem Einbruch kam. Nach 3:32:16 Stunden hatte Deifuß dann als 47. im Einlauf und auf Platz 14 der Altersklasse M40 seinen insgesamt 47. Marathon hinter sich gebracht.

Ford-Köln-Marathon Finisher

Alle Finisher des Ford-Köln Marathons erhalten mit dem aktuellen Ergebnisheft „Köln Läuft“ Marathon op Kölsch einen Rabattcoupon, den ihr bei uns per Mail, Post, Fax oder Telefon einlösen könnt. Mehr Informationen findet ihr auf der vorletzten Seite im Ergebnisheft! Wenn ihr oder eure Laufpartner in Köln dabei gewesen seit, nutzt diesen Rabatt um Vitargo kennen zu lernen.

Da aufgrund der verspäteten Zusendung des Ergebnisheftes erst ab Mitte Dezember 2007 Bestellungen eingegangen sind, möchten wir darauf aufmerksam machen, dass die aktuelle Charge, des in dem Rabattangebot enthaltene Vitargo ReadyToDrink ein MHD* bis Ende Februar 2008 besitzt. Aus diesem Grund wird der RTD seit Dezember für alle Kunden für 9,95 Euro statt 17,95 Euro angeboten. Sollten Sie als Köln-Finisher bis Ende Februar keine Verwendung für das Getränk haben, bieten wir allen Sportlern, die am Ford-Köln-Marathon teilgenommen haben, das Starterpaket statt EUR 24,95 zu einem vergünstigten Preis von EUR 19,95 inkl. Porto + Versand an. Wenn Sie das Starterpaket per Nachnahme bestellen, kommen zusätzliche Kosten der Deutschen Post (DHL) dazu.

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*Zu den gesetzlichen Bestimmungen des Mindesthaltbarkeitsdatum in Deutschland nun folgender Hinweis. Generell lässt sich sagen, dass es ein MINDESThaltbarkeitsdatum ist. Ungeöffnet sind die Produkte mehrere Monate, teilweise sogar Jahre nach dem MHD noch ohne gesundheitliche Risiken zu verzehren. Einzig und allein der Gesetzgeber hat jedoch Vorschriften erlassen, an die sich die Hersteller natürlich halten müssen.

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Jörg Panter mit 2:54 beim Dresdner Kleinwort Maraton in Frankfurt am Main

Bei gefühlten 5° ging es am Sonntagmorgen los. Nach 12 sehr abwechslungsreichen Km durch die Frankfurter Innenstadt ging es raus aus der Mainmetropole. Aber auch in den Vororten war einiges los. Zahlreiche Bands und viele Zuschauer trugen einen förmlich über die Strecke. Nach 35 Km ging es dann wieder in die City, so dass man auf den letzten 7 Km genügend Abwechslung hatte. Von meiner Support Crew wurde ich auf der Strecke regelmäßig mit Vitargo + Electrolyte versorgt. Die schnelle Bereitstellung von Energie auch unter hoher Belastung ist wirklich unglaublich. Meine Beine wurden erst ab Km 38 schwer und der Mann mit dem Hammer war weit und breit nicht zu sehen.

Frankfurt stellte sich wirklich als sehr schnelles Pflaster heraus. Lediglich eine nennenswerte Steigung und relativ wenig Wind trugen dazu bei, dass ich trotz geringen Trainings eine gute Zeit laufen konnte. Jetzt ist die Saison erst einmal abgeschlossen und der Ruhemonat beginnt für uns Triathleten. Nach dieser langen Saison haben wir uns den auch verdient. Allerdings laufen auch schon wieder die Vorbereitungen. Neben den Wettkämpfen wird nämlich gerade wieder das Trainingslager auf Mallorca (wahrscheinlich Mitte März) geplant.

JÄrg Panter mit 2:54 beim Frankfurt Marathon - Glückwunsch und Danke!

Die Zeiten im Überblick
5km 00:20:29
10km 00:41:04
15km 01:01:38
20km 01:22:21
Halb 01:26:53
25km 01:43:02
30km 02:03:50
35km 02:24:42
40km 02:45:50
Platz (M/W) 316
Platz (AK) 69
Platz (Gesamt) 338
Zielzeit (Netto) 02:54:56

Vielen Dank an dieser Stelle nochmal für die tolle Organisation der Hawaii-Liveberichte.
Wieder ein Super Einsatz für Vitargo!

Danke!

Lauf gegen den Krebs Extremsportler rennen 250 Kilometer durchs Ruhrgebiet – Mallorca Maraton als Vorbereitung

Lauf gegen den Krebs Extremsportler rennen 250 Kilometer durchs Ruhrgebiet – Mallorca Maraton als Vorbereitung
Thomas Wenning und Claudia Weber – die zwei Weltrekord-Ultraläufer laufen mit Vitargo wieder für die gute Sache!

250 Kilometer Wegstrecke während Otto-Normal-Verbraucher bei derartigen Entfernungen auf ihre Autos zurückgreifen, verlassen sich die Extremsportler Claudia Weber und Thomas Wenning auf ihre Füße. Sie werden vom 1. bis zum 4. November 2007 in vier Tagesetappen mit je 58 bis 75 Kilometern das Ruhrgebiet zu Gunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe durchlaufen. Es ist nicht das erste derartige Projekt, das die beiden Extremsportler bestreiten. Schon zwei Mal haben sie in diesem Jahr für den guten Zweck sportliche Extremleistungen erbracht.

Thomas und Claudia in Mallorca
Thomas und Claudia in Mallorca beim TUI Marathon zur Vorbereitung zum Ruhrgebietslauf

Im April bestritten Weber und Wenning innerhalb von nur 16 Tagen in allen 16 Bundesländern je einen Marathon und sammelten über 20.000 Euro für Minenopfer im Kosovo. Im August umrundeten die beiden Ausnahmeläufer dann die Ferieninsel Mallorca, mit einer Gesamtstrecke von 420 Kilometern, in nur 6 Tagen und sammelten auch dort Spenden, die der balearischen Kinderkrebshilfe Aspanob zu Gute kamen. Bei dem Lauf im November wird das Spendengeld der Deutschen Kinderkrebshilfe, die sich unter anderem auf den Auf- und Ausbau von Kinderkrebs-Zentren, die Entwicklung von neuen Therapien sowie die Einrichtung von Elternhäusern und -wohnungen in Kliniknähe spezialisiert hat, zur Verfügung gestellt.

Der Startschuss zum Ruhrgebietslauf wird zu Allerheiligen um 9.30 Uhr vor dem Rathaus in Waltrop fallen. Abgegeben wird er durch Bürgermeisterin Anne Heck-Guthe. Die erste Etappe führt die Sportler dann von Waltrop über Lünen, Bergkamen, Hamm und Unna bis nach Dortmund. Insgesamt 75 Kilometer müssen sie somit zum Auftakt zurücklegen. Im Rahmen der zweiten Etappe, die vor dem Dortmunder Rathaus durch Bürgermeister Adolf Miksch gestartet wird, passieren Weber und Wenning die Städte Hagen, Witten und Bochum. Ziel ist das 65 Kilometer entfernte Essen.

Claudia Weber in Mallorca - Platz 14 in 3:29 auf Mallorca
Claudia Weber 14. Platz bei den Frauen beim TUI-Mallorca Marathon

Die 58 Kilometer lange dritte Etappe findet am 3. November vor dem Rathaus in Essen ihren Anfang. Hier wird die 2. Bürgermeisterin Annette Jäger für das Startsignal verantwortlich sein. Die Etappe führt über Mühlheim, Duisburg, Bottrop und Gladbeck bis vor das Rathaus in Gelsenkirchen, von wo aus dann auch der vierte und letzte Durchgang des Ruhrgebietslaufs durch den Bürgermeister gestartet wird. Dorsten, Marl und Recklinghausen heißen die letzten Stationen des Laufs, der die beiden Extremsportler schließlich wieder zum Ausgangspunkt, nach Waltrop, führt.

Alle weiteren Informationen zum Ruhrgebietslauf unter http://www.laufengegenkrebs.de

Informationen zu Thomas Wenning und Clauda Weber findet ihr hier:
http://www.thomaswenning.de/
http://www.laufbandweltrekord.de/
http://www.irlandrun.de/
http://www.marathon-ohne-grenzen.de/

MyVitargo freut sich diese beiden Extremsportler bei diesem Lauf und weitern Aktionen unterstützen zu dürfen – Bitte spendet für die Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe

http://www.extrem-sportveranstaltungen.de/spenden.html

Vitargo Sportler beim Berlin-Maraton

Der 34. real,- BERLIN-MARATHON schrieb GeschichteBerlin Marathon

Berlin erlebte ein rauschendes Marathonfest! 40.215 Teilnehmer gingen bei optimalen Wetterbedingungen an den Start. Für den äthiopischen Wunderläufer Haile Gebrselassie erfüllte sich ein lang gehegter Traum. Er lief in 2:04:26 eine phänomenale Zeit und unterbot den vor vier Jahren ebenfalls in Berlin von Paul Tergat aufgestellten Weltrekord um 29 Sekunden. Über 70 Live-Bands, eine Million Zuschauer, Fanmeilen, Marathontore und viele weitere Attraktionen sorgten für eine bombastische Stimmung an der Strecke. Höhepunkt für alle Finisher war das Durchlaufen des Brandenburger Tores und die letzten 400 Meter vorbei an den Tribünen ins Ziel. Der krönende Abschluss des Marathon-Wochenendes war die ausgelassene Party mit der Siegerehrung des frisch gekrönten Weltrekordlers. Ihr ward mein Rückenwind und seid auch alles Rekordläufer! rief er all jenen zu, die dieselben 42 Kilometer wie er in den Beinen hatten. Am 28. September 2008 findet der 35. real,- BERLIN-MARATHON statt. Wir freuen uns sehr darauf!

Quelle: SCC-Event GmbH http://88.151.64.105/events/berlin_marathon/2007/
Zum ausführlichen Bericht: >> http://88.151.64.105/news/news005164.html
Zu den Ergebnislisten: >>http://88.151.64.105/results07/

MyVitargo gratuliert an dieser Stelle den Vitargo-Sportlern Holger Deifuß (3:19) und Martin Zang (3:13) für die tolle Laufleistung in Berlin.

11. Internationaler Marathon auf der Chinesischen Mauer

11. Internationaler Marathonlauf an der Chinesischen Mauer
Jeder Lauf hat seine eigene Geschichte. Jeder Lauf hat seine Menschen und jeder Lauf schafft neue Freunde.

So kann man die Erlebnisse zusammenfassen, die ich im Zuge des 11. Internationalen Marathon auf der Chinesischen Mauer gemacht habe. Los ging es mit dem Flugzeug von München nach Peking. Die ersten Tage wurde erstmal genutzt, um den Jetlag zu überwinden, das Land China und die Stadt Peking kennen zu lernen, und vor allem sich und seinen Körper an das doch für uns nicht so gewohnte Klima zu gewöhnen.

Schon bei einigen kleinen Vorbereitungstrainingseinheiten wurde meiner Kameradin und mir klar, dass das kein Lauf mit gewohnten, eher milden Temperaturen und Verhältnissen werden würde.

Die doch mit 30 Grad sehr hohen Durchschnittstemperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit, sollte uns doch mehr zu schaffen machen, als wir es erwartet hatten.
Nach den ersten Tagen Anlauf, war es dann endlich soweit.

Die Anspannung war schon beim Frühstück im Hotel allen Teilnehmern deutlich ins Gesicht geschrieben. Keiner wusste so wirklich, was ihn auf der Mauer erwarten würde. Jeder kannte nur die Gerüchte, dass es viele Treppenstufen geben würde und das es ein ständiges auf und ab der Steigungen sein wird.

11. Internationaler Marathonlauf an der chinesichen Mauer

Aber umso näher wir uns, im frühen Morgengrauen, dem Mauerabschnitt bei Jinshanling näherten, desto mehr bekamen wir die Gewissheit, wie bergig es werden würde.
Nach 2 Stunden Busfahrt von Peking aus, endlich an der Mauer angekommen, gab es dann die Auflösung aller Geheimnisse.
Das 100 Mann und Frau starke Teilnehmerfeld erstreckte sich über zahlreiche Deutsche, über viele chinesische bis hin zu amerikanischen und österreichischen Startern.
Der Start, in der Morgensonne um 9:00 Uhr auf 900m über NN, ließ alle Anspannung vergehen und auf den ersten 100 Metern zeigte sich sofort das Bild, was uns die nächsten 42,195 km erwarten sollte. Steile Anstiege, gefolgt von zahlreichen Treppenstufen in allen Größen und Längen.

Die Wettkampfstrecke war in 4 Runden aufgeteilt. Jede Runde bestand aus 3 Abschnitten, welche in Form eines Y aufgeteilt waren. Somit musste man von einem zentralen Punkt ausgehend 3 Arme ablaufen. Am Ende eines Armes war ein Kontrollpunkt, welcher die Startnummer notierte und der einen Verpflegungspunkt enthielt. Somit war man gezwungen, jeden Arm sowohl hin, als auch zurück zu laufen und das Ganze dann 4 mal. Das Streckenprofil war sehr durchwachsen. Der größte Teil bestand aus ungleichmäßigen Treppenstufen, welche entweder rauf oder runter gelaufen werden mussten. Unebene Bodenverhältnisse, Löcher und jede Menge weitere Steigungen komplettierten die Strecke. Somit wohl eine der anspruchvollsten Marathonstrecken, die man sich vorstellen kann.

11. Internationaler Marathonlauf Chinesische Mauer Aber man darf nicht vergessen, dass sich die 42,195 km in einem traumhaften Landschaftsbild einbetteten. Das Gebirge der Pekinger Ebene im Hintergrund und das wunderschöne Bild der Chinesischen Mauer mit ihren Wachtürmen, werden für jeden Läufe unvergessen bleiben, auch wenn man während des Laufens keinen Blick dafür hatte.
Mir war von Anfang an klar, dass man sich auf so einer Strecke kleine Ziele setzten muss, sich über jedes Teilziel freuen, jeden Abschnitt feiern. Aber dafür hat sich die Strecke auch sehr gut angeboten. So habe ich für mich innerlich jeden Kontrollpunkt gefeiert, mich über jede absolvierte Runde gefreut und immer zu daran gedacht, wie ich das Ziel erreichen werde.
Aber trotzdem fängt der Kopf irgendwann an, nicht mehr mitzuspielen. Der Köper wird schwächer, die Muskeln werden hart und mit jeder Stufe mit jedem durchlaufenen Wachturm wird die Anstrengung innerlich, aber auch äußerlich stärker bemerkbar und sichtbar.

Jedoch konnte man unter den Läufern eine gewisse Verbundenheit zur Laufgruppe feststellen. Immer wenn man sich auf der Mauer begegnete warf man sich ein schnelles Hallo oder Auf geht€™s, weiter so zu und feuerte bzw. motivierte sich gegenseitig. Hier zählte weniger das Konkurrenzdenken, sonder mehr das Durchhalten und finishen, welches sich jeder Läufer vorgenommen hatte.
Und so erstreckte sich die Mauer als unüberwindbares, nie endendes Etwas. Jede Stufe wird zur Qual und selbst die kleinen Abschnitte mit Gefällen oder flachen Stücke sind nicht mehr wirklich erleichternd. Man versucht das Tempo möglichst auf den Abschnitten mit Gefälle hoch zu halten und quält sich dafür umso langsamer die einzelnen Stufen hoch.

11. internationaler Marathonlauf an der chinesischen Mauer

Und irgendwann kommt der Punkt, an dem man sich fragt, wofür man diese Strapazen eigentlich macht. Bei mir kam dieser Tiefpunkt in der 3. Runde.
Da ist mir ein Zitat eingefallen, welches ich einer Freundin im Zuge eines Ironman Langdistanz – Triathlons gegeben hatte. Manchmal denkst du: Nur noch der eine Schritt geht, nur noch die eine Stufe. Wenn du das oft genug getan hast, bist du auf einmal oben.
In Gedanken an dieses Zitat flogen die Stufen dann nur noch so dahin und das Ziel wurde mit jeder genommenen Stufe sichtbarer, auch wenn ich sehr schnell anfangen musste, so manche Stufen auf allen vieren zu überwinden.

Aber umso näher das Ziel kam, umso besser liefe es wieder und nach 4h und 11min hatte ich das Ziel durchlaufen und konnte meine Leistung mit einem 3. Platz in der Frauenwertung krönen.
Und so ließ die Siegerehrung mit ihrem traumhaften Panorama alle Strapazen schnell wieder in den Hintergrund rücken. In einer sonnenerfüllten Kulisse der Stufen und Wachtürme war die Überreichung der Urkunde und des Pokals eine schöne Belohnung für die erbrachte Leistung und die aufgeopferten Strapazen und bildetet einen würdigen Abschluss.

Dieser Marathon-Lauf wird uns hoffentlich immer als das in Erinnerung bleiben, was er war. Ein Erlebnislauf der zwar fordernd ist und eine gewisse Zähigkeit des Sportlers erfordert, aber durchaus beeindruckend und vor allem einzigartig in seiner Art und Weise ist.

Ich möchte hiermit auch die Chance nutzen meiner Familie zu danken, welche mich, wenn auch nur in Gedanken und mit 6 Stunden Zeitunterschied, mental unterstützt hat, diesen Lauf zu bestehen.

Ein weiterer Dank gilt auch MyVitargo für die Unterstützung in Sachen Wettkampfverpflegung.

Quelle: Bericht von Cornelia Sander (Triathlon Team der Universität der Bundeswehr München) – Danke Cornelia für den tollen Bericht aus China – das MyVitargo-Team!

Weiterführende Links:
http://www.great-wall-marathon-finisher.de/index.html
http://www.unibw.de/triteam/

Mit Vitargo über die Alpen – 6. Etappe

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 6.Etappe Scuol  Mals

GORE-TEX Transalpine-Run: Unser Tagebuch – 6.Etappe Scuol Mals
Täglich berichten unsere TV Starter Oliver Binz und Martin Zang hier bei TVonline von ihren Etappen beim GORE-TEX Transalpine-

Run. 6.Etappe Scuol Mals
Wir haben es geschafft wir sind in Italien !!!

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 6.Etappe Scuol  Mals

Bei all der Anstrengung haben wir uns heute die Zeit genommen um gleich nach der Grenze an der Plantapatschhütte ( 2108 Hm ) uns den ersten Espresso zu gönnen. Göttlich.
Doch der Tag verlief anders als wir uns das vorgestellt haben.
Anstatt Bella Italia Sommer, Sonne, Wärme kam es nochmals knüppeldick.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 6.Etappe Scuol  MalsTransalpine-Run: Unser Tagebuch - 6.Etappe Scuol  Mals

Der Start in Scuol fand um 8Uhr bei 0° Grad statt ( zum Vergleich: letztes Jahr haben die Leute wegen der Hitze im Freien geschlafen! )
Nach einem relativen flachen 6 km-Stück ging es 1300 ansteigenden Höhenmetern hoch zum Schliningpass ( 2261 Hm ).
Die Uhr zeigte 2,5 Std für 18 km. Der Aufstieg zog sich lange hoch, aber dafür vorbei an impossanten Eiszapfen, Wege in den Fels gehauen und einem tossendem Gebirgsbach, bis zum Pass.

Der Schnee, die vereisten Wege und der eiskalte Wind nahmen immer mehr zu. Die Temperatur war weit unter 0°Grad und der sturmartige Wind verschärfte die Sache immer mehr.
Die Überquerung des Passes auf einer durchschnittlichen Höhe von 2200 Meter und ca. 8 km dauerte für uns ca. 1 Stunde.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 6.Etappe Scuol  MalsTransalpine-Run: Unser Tagebuch - 6.Etappe Scuol  Mals

Zu den schwierigen Bedingungen kam heute auch noch dass Martin nicht seinen Tag erwischt hatte. Starke muskuläre Probleme in beiden Waden zwangen uns das Tempo an Anstiegen und Ebenen zu reduzieren und des öfteren Gehpassagen einzulegen.
Der Höhepunkt seines Zustandes war auf einer Höhe von 2200 Meter, als er Oliver plötzlich mitteilte, dass er außenrum, die Berge und den Schnee nur noch in einer neongelben Farbe sah ! Upps !!!

Also, weiter Tempo raus nehmen. Wir versuchten gemeinsam die Plantapatschhütte zu erreichen, um eine Pause einzulegen, weil danach der ersehnte Abstieg erfolgte. Gesagt, getan. Nach dem leckeren Espresso sah die Welt schon ein wenig besser aus. Martin zeigte heute großes Kämpferherz und Stehvermögen bei der schweren Etappe.

Es muß vielleicht auch mal erwähnt werden, dass der heutige Tag extrem geprägt war, von Ausfällen bei den Spitzenleuten. Da wir unseren Bericht nach unserer Zielankunft relativ zügig im Hotel schreiben, bekommen wir auch nur mit, was sich so bei den ersten 100 Finishern (=Topläufern ) ereignet.

Das restlichen Feld kommt bis zu 7 Stunden nach uns ins Ziel. Die Ausfallquote unter den ersten Hundert war heute außergewöhnlich hoch. Viele hatten Magen-, gesundheitliche Probleme oder einen zu hohen Erschöpfungsgrad erreicht.
Umso mehr sind wir stolz, die Alpen überquert zu haben, das 4.Land Italien ist erreicht. Die Strecke von 37km mit +1332Hm und 1540Hm haben wir in 4:31 abgehakt (Tagesplatzierung Platz 17 in unserer Männerkategorie). Unsere beiden Aschaffenburger Kollegen Schneider und Finkelmann hatten heute ihren persönlichen Highlight-Tag. Fast mit Ansage heute morgen (wir rennen auf das Podest) schafften Sie in 3:38 Std den Sprung auf das Treppchen Nummer 3.
Glückwunsch an die Beiden, und das in diesem topbesetzten Feld.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 6.Etappe Scuol  Mals

Wenn das Wetter heute in dieser Region nicht zu viel Schnee gebracht hat, geht es morgen in 34,5 km auf die 3012 Meter hohe Rappen-
scharte. Unser höchster Gipfel auf unserer Tour. Und hoffentlich wird es dann in Schlanders mal ein wenig wärmer, denn, wir glauben, verdient hätten wir es mal nach 3 ( eventuell morgen 4 ) Schnee- und Eisetappen.

Transalpine-Run: Unser Tagebuch - 6.Etappe Scuol  Mals

Trans Alpine Run Vitargo

6.9.2007 6. Etappe Scuol – Mals im Vinschgau: Offizielles Tagesergebnis
Auszug aus der Ergebnisliste

Oliver Binz / Martin Zang 18.Platz 4:40.03,4 Std. Top Teams

Offizielles Gesamtergebnis nach der 6. Etappe
Auszug aus der Ergebnisliste

Oliver Binz / Martin Zang 18.Platz 24:03.53,3 Std. Top Teams

Individualwertung: 6.Etappe
Auszug aus der Ergebnisliste

Binz, Oliver 85.Platz 4:40.03,2 Std.
Zang, Martin 86.Platz 4:40.03,4 Std.


Quelle des Artikels: TV Goldbach Website Abteilungen-Laufsport ( 06.09.2007)
Link: http://www.tv-goldbach.de/tvgoldbach/index.php?category=abteilungen&subcategory=laufsport&topic=7268

Vorbereitung zahlt sich aus – Münster Marathon

Nordkirchen – „Irgendwann musst du nach Münster …“ – Getreu diesem Motto starteten zehn Langstreckenläufer aus der vom FC Nordkirchen angebotenen Vorbereitungsgruppe bei der sechsten Auflage des Münster-Marathons.
Christine Jücker-Deifuss

Alle Nordkirchener Teilnehmer, von denen einige ihren ersten Lauf über die klassische Distanz von 42,195 km bestritten, finishten in Münsters „guter Stube“ auf dem Prinzipalmarkt und erzielten dabei teils beachtliche Resultate. So etwa Heide Glasow, die ihren ersten Marathon absolvierte, und bei im Vergleich zu den Vorjahren angenehmem Laufwetter mit der Endzeit von 3:49:39 gleich einen furiosen Einstand feierte. Aber auch gestandene Marathonläufer, die sich mit von Christine Jücker-Deifuß und Holger Deifuß individuell abgestimmten Trainingsplänen zwölf Wochen lang akribisch auf den Wettkampf in der Westfalenmetropole vorbereitet hatten, kamen zu teilweise beachtlichen Leistungssteigerungen.

So konnte Max East seine Bestzeit gegenüber dem Berlin-Marathon im Vorjahr um fulminante 14 Minuten auf die Endzeit von 3:28:38 steigern. Auch Thomas Aldenhövel, der nach 3:32:41 auf dem neu konzipierten Kurs durch verschiedene Münsteraner Stadtteile die Ziellinie überquerte, steigerte seine persönliche Bestleistung um mehr als zehn Minuten. Die Starter aus der Schlossgemeinde waren sich einig darüber, dass vor allem die gemeinsam absolvierten sechs langen Läufe jenseits der 30 km-Marke eine solide Basis für das Bewältigen der Distanz waren.

Drei Stunden unterboten

Davon profitierten auch die beiden Trainer mehr oder weniger. Während Holger Deifuß seine angestrebte Endzeit um rund zehn Minuten verfehlte, konnte seine Frau Christine Jücker-Deifuß ihre im letzten Jahr in Münster aufgestellte Bestzeit noch einmal um drei Minuten auf hervorragende 3:30:37 steigern, womit sie mit den besten der insgesamt 500 gestarteten Frauen mithalten konnte.

Der ebenfalls für den FC Nordkirchen startende Triathlet Norbert Hostermann unterbot erstmals die begehrte 3-Stunden-Marke und behauptete sich mit der Endzeit von 2:58:13 unter den Topläufern der insgesamt rund 6000 Starter (3500 Einzel- sowie 2400 Staffelläufer).

Holger Deifuss

Die Ergebnisse im Einzelnen: – 56. Gesamteinlauf Männer Norbert Hostermann (2:58:13), 296. Holger Deifuß (3:19:27), 502. Max East (3:28:38), 31. Christine Jücker-Deifuß (3:30:37), 603. Thomas Aldenhövel (3:32:41), 80. Heide Glasow (3:49:39), 1305. Ferdinand Weiß (3:54:08), 1448. Eddi Philips (3:57:02), 1777. Bernhard Lammers (4:09:01), 235. Hildegard Stratkemper (4:20:30), 303. Karin Nordhaus (4:32:29), 403. Jutta Braun (4:59:28).

12. September 2007

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