Archiv der Kategorie: Marathon

Silvia Rusche und Karl Berndstrotmann beim 6 Stunden Lauf in Münster

Silvia Rusche und Karl Berndstrotmann waren mit Vitargo-Produkten beim 6 Stunden Lauf in Münster am Start Das Wetter war ok, wobei die Strecke leider nicht so gut war. Es ging um viele Ecken, bei ständig wechselnde Belägen (Kopfsteinpflaster, Bodenwellen, Sand, Schlamm, Asphalt mit Schlaglöchern).

Vitargoo Sportler Karl und Silvia erfolgreich beim 6 Stunden Lauf in Münster

Trotzdem konnten Karl und Silvia ihre Ziele erreichen und sich auch noch gut platzieren. Karl schaffte in den 6 Stunden 47 Runden, das entspricht 70,97 km und belegte damit den 2. Platz bei den Männern, Silvia machte 40. Runden mit 60,4 km und platzierte sich auch auf dem 2. Platz bei den Frauen.

Bild- und Textquelle: Silvia Rusche per E-Mail

Auf dem beschwerlichen Weg zum Rennsteig, Teil 1

Auf dem beschwerlichen Weg zum Rennsteig, Teil 1

Nach einem „Seuchenjahr“ 2012 (u.a. Bruch der rechten Kniescheibe infolge eines Radunfalls) bin ich mittlerweile wieder so weit, dass ich mir für die Saison 2013 bescheidene Ziele setzen kann, wobei die Tatsache, dass ich überhaupt wieder längere Strecken laufen kann angesichts der Schwere der Verletzung mehr als bemerkenswert ist – das erst einmal vorweg. Nach einem motivierenden Debut 2011 über die 100 km-Distanz lassen mich die Ultradistanzen nicht mehr los. Eigentlich war die Planung, Mitte August dieses Jahres die 100 Meilen beim Mauerlauf in Berlin zu laufen (mit Zieleinlauf an meinem Geburtstag), aber da muss ich wegen der komplett fehlenden letzten Saison später noch mal ran. So also der Rennsteiglauf Ende Mai, ein Klassiker, den man als Läufer ja auch mal gelaufen sein muss. Und der Supermarathon hat mit seinen knapp 73 km und nicht zu wenig Höhenmetern auch ausreichend Ultra-Charakter. Teile des Rennsteigs bin ich schon bei meinem Hunderter, „Thüringen Ultra“, gelaufen, der in Fröttstädt gestartet wurde und immer wieder Streckenabschnitte des Rennsteigwegs aufwies.

Mit von der Partie beim Rennsteiglauf wird dann auch meine Frau Christine sein, die hier ihren ersten Ultra laufen will und mit über 25 Laufjahren und 40 Marathonläufen ausreichend Erfahrung für dieses Unternehmen besitzt.

Eine erste Standortbestimmung soll der Halbmarathon in Vreden sein. Traditionell beginnen wir die Laufsaison auf den schnellen Wendepunktstrecken unweit der Grenze zu den niederländischen Nachbarn im Westmünsterland. Eine ganz familiäre Veranstaltung, von Läufern für Läufer. Allerdings entscheiden wir uns am Vorabend schweren Herzens dagegen in Vreden an den Start zu gehen. Die vorausgesagten deutlichen Minustemperaturen sowie der eisige Nordostwind lassen die Teilnahme an einem Wettkampf nicht als sinnvoll, vielleicht sogar als gesundheitsschädigend erscheinen. Also disponieren wir schnell um und buchen für den frühen Samstagmorgen 25 km auf unserer Hausrunde. Die sind angesichts der Bedingungen aber auch nicht das reine Vergnügen (wie das Bild von Christine zeigt), wir ziehen das aber durch und schaffen es sogar, jeden 5 km-Abschnitt insgesamt eine Minute schneller zurück zu legen. Am nächsten Wochenende steht dann der erste 30er an, bevor Mitte März mit dem Syltlauf über 33,333 km das erste Saison-Highlight folgt.

Vitargo Christine Winterlauf

(Fortsetzung folgt)

Vielen Dank für diesen Bericht und vor allem ein wieder guten Einstieg in die langen Distanten für die Laufsaison 2013 wünscht das MyVitargo-Team!

Bild- und Textquelle: Holger Deifuß per E-Mail

Berliner Mauerweg Tour 2012 – Laufbericht von Karl Berndstrotmann

In drei Tagen über 170 km

Sportler gedenken der Maueropfer in Berlin

“Dieser Lauf ist und bleibt eine Besonderheit, da man an die Opfer des Grenzstreifens gedenken möchte und die Zusammenführung einer Stadt, welche durch widere Umstände über Jahrezehnte lang geteilt war. Entlang der Strecke erinnern zahlreiche Gedenk- und Info-Tafeln sowie vereinzelt auch noch Mauer- und Zaunreste an diese menschenunwürdige Grenze. Der diesjährige Mauerweglauf ist ein Etappenlauf, der sich über drei Tage erstreckt und die Teilnehmer bei einer Gesamtlänge von insgesamt 174 km (1. Tag 63 km, 2. Tag 66 km und am 3. Tag nur noch 45 km) vor eine große Herausforderung stellt”, heißt es bei den Veranstaltern.

Vitargo Sportler Karl Bernd Strotmann und Silvia Rusche

Am 09.11.2012 starteten neben Silvia Rusche und Karl Berndstrotmann rund 70 weitere UltraläuferInnen um 8: 00 Uhr zur 2. MauerwegTour.

1. Etappe

Die 1. Etappe über 63 km startete in Kreuzberg und verlief südlich durch Berlin bis zum Wannsee. “Die Strecke war nicht einfach zu laufen, denn es ging oft über lange, einsame und schnurgerade Wege. Highlights waren die großzügig ausgestatteten Verpflegungsstellen,” berichtet Karl Berndstrotmann, der diese Strecke zum zweiten Mal absolvierte (Sieger in 2010).

2. Etappe

“Die Beine sind noch schwer und die Körper müde… und doch geht es, für nun mehr noch 60 Teilnehmer auf die “Königsetappe” über 66 km. Heute spielte das Wetter auch mit, und so wurde die Etappe ein wahrer Genußlauf. Die Strecke velief durch Potsdam, über die Glienicker Brücke, am Schloß Cecilienhof vorbei, durch Staaken bis in den Norden von Berlin. Etappenziel war Hennigsdorf”, so Karl in seiner Berichterstattung.

3. Etappe

Die 3. Etappe versprach, bei tollem Wetter und großartigen Ausblicken auf Berlin- Mitte der schönste Abschnitt des Laufes zu werden. Mit 45 km war es natürlich auch die kürzeste Etappe. Mit jedem Schritt kamen Silvia und Karl der hektischen Metropole näher. Vorbei am neuen Hauptbahnhof, dem Reichstag, dem Brandenburger Tor, dem Potsdamer Platz und dem Check Point Charly zum Ziel in Kreuzberg. Berlin geizt nicht mit seinen Sehenswürdigkeiten.

Von den gestarteten 70 Ultras kamen nur 51 am Ziel an. Silvia belegte in der Gesamtwertung der Frauen den 2. Platz. Sie benötigte für die 174 km insgesamt 18:58 Stunden. Karl wurde in der Gesamtwertung 4. Seine Gesamtzeit betrug 15:58 Stunden. Für alle, die schon einmal die Sprintstrecke über 42,2 km gelaufen sind: Rechnerisch hatte Karl einen Km-Schnitt von 5:30 Minuten. Das entspricht einer Marathonzielzeit von 3 Std. 52 Min.! Silvia hatte es nicht ganz so eilig, sie war im Schnitt mit 6:32 pro Km unterwegs. Da hat man etwas mehr zu sehen!

Silvia´s Zeiten:

1. Etappe 63 km: 6:49 3. Platz
2. Etappe 66 km: 7:20 2. Platz
3. Etappe 45 km: 4:29 1. Platz

Karl´s Zeiten

1. Etappe 63 km: 5:38 3. Platz
2. Etappe 66 km: 6:20 4. Platz
3. Etappe 45 km: 3:57 4. Platz

Bei all den hervorragenden Ergebnissen und Erlebnissen sollte nicht vergessen werden, dass mit jedem gelaufenen Kilometer auf dem Mauerweg, der in einem großen Bogen um das westliche Berlin führt, auch an die zahlreichen Opfer der früheren Grenze erinnert wurde.

Texttquelle: http://www.lauftreff-luedinghausen.de/ (Karl Berndstrotmann per Mail)

Glückwunsch zu dieser tollen Laufleistung!

Vitargosportler Jens Ziganke mit Bestzeit beim Frankfurt Marathon 2012

Bestzeit in Frankfurt – 2:30:45std.

Am Sonntag ging ich nun nach einer langen Vorbereitungszeit, welche durch Höhen und Tiefen geprägt war, beim BMW Frankfurt Marathon an den Start.

Vom Start weg fand ich gut in das Rennen hinein und fand schnell  eine größere Gruppe, die bis zur Halbmarathonmarke sehr gut harmonierte und sich bei der Tempoarbeit  abwechselte. Von den Zuschauern getragen liefen wir sehr konstante Kilometerabschnitte, welche alle knapp unter 3:30min waren.

Die Halbmarathonmarke passierten wird dann bei exakt 73min, was mich noch einmal beflügelte, da ich eigentlich 1min langsamer angehen wollte.Leider bekam ich dann bei Kilometer 25 Probleme mit Seitenstechen und musste so das Tempo für einige Kilometer ganz rausnehmen und folglich die gute Gruppe ziehen lassen. Trotzdem versuchte ich alles aus meinem Körper herauszuholen, da alle Zwischenzeiten eine deutliche Bestzeit versprachen.

Nachdem das Seitenstechen dann nach einigen Kilometern wieder verschwand, begann dann wie bei jedem Marathon die harte Endphase. Hierbei zeichnete sich dann das typische Marathonbild ab. Teilweise standen die Läufer mit Krämpfen am Straßenrand oder „trabten“ nur noch ins Ziel und teilweise konnten die Läufer noch einmal richtig beschleunigen und noch viele Plätze gutmachen.

Bei mir war es wohl ein guter Mittelweg. Zwar wurden meine Kilometerabschnitte langsamer, doch konnte ich noch einige Läufer bis ins Ziel überholen. Am Ende lief ich dann nach 2:30:45min als neuntbester Deutscher überglücklich in die Messehalle in Frankfurt ein. Dabei konnte ich bei meinem erst zweiten Marathon meine Bestzeit um fast 10min steigern und einen neuen Vereinsrekord aufstellen.

Gerade in der Vorbereitungszeit, wie auch am Marathontag habe ich wie immer auf die Produkte von Vitargo vertraut. Da die Vorbereitungsphase mitten im Hochsommer begann, wo bei hohen Temperaturen der Flüssigkeitsverlust sowie der Salzverlust sehr groß ist, habe ich in dieser Phase sehr auf die Salt and More Tabletten und das Vitargo Elektrolyte  Getränk vertraut. Gerade an sehr langen Trainingstagen aß ich auch des häufigeren einen PEB 451 – Protein Riegel für eine schnellere Regeneration. Vor- und nach dem Marathon trank ich ebenfalls ein Elektrolyte Getränk. Zwar war meine zweite Marathonhälfte deutlich langsamer als die erste, aber ich hatte diesmal keinerlei Probleme mit Krämpfen wie bei meinem ersten Marathon.

Nun stehen erst einmal zwei Wochen Pause an, bevor dann langsam die Vorbereitungsphase für den Winter beginnt.

Vitargo Sportler Jens Ziganke erfolgreich beim frankfurt Marathon

Glückwunsch zur Bestzeit vom Vitargo-Team!

Bild- und Textquelle: Jens Ziganke per E-Mail

Vitargo-Sportler Jens Ziganke mit Bestzeit in Karlsruhe – 69:09min

Im Rahmen des Baden-Marathons ging ich dieses Jahr über die Halbmarathondistanz an den Start. Be der 30. Auflage dieses Rennens gingen insgesamt an die 10000 Teilnehmer an den Start. Auch in diesem Jahr versprach die Meldeliste wieder ein schnelles Rennen. So waren mit Martin Beckmann und Tobias Sauter zwei der drei WM Teilnehmer von Berlin gemeldet, sowie zahlreiche Nachwuchsläufer, welche bereits eine Woche zuvor bei den deutschen Straßenlaufmeisterschaften über 10km sehr nahe an die 30min Grenze heran gelaufen waren.

Vitargo Sportler erfolgreich beim HM in Baden

Vom Start weg gaben die Kenianer, welche alle die Marathondistanz rannten die Pace vor und es kristallisierte sich gleich eine nationale Verfolgergruppe heraus, welche alle die 21,1km in Angriff nahmen. Leider konnte ich zu Beginn des Rennens nicht ganz dieser Gruppe folgen und lief zuerst zwischen der ersten und zweiten Gruppe, was bei dem aufkommenden Wind sicherlich ein bisschen mehr Kraft als gewünscht gekostet hat. Dadurch entschloss ich mich, etwas das Tempo herauszunehmen und mich in die zweite Gruppe einzuordnen. Zu viert ging es dann deutlich einfacher und ich konnte mich unter anderem mit dem drittplatzierten der deutschen Marathonmeisterschaften, Benedikt Hoffmann, gut mit der Tempoarbeit abwechseln.

Vitargo Sportler Jens Ziganke erfolgreich beim HM in Baden

Nachdem wir die ersten 10km in moderaten 32:54min angingen, konnten wir das Tempo auf der zweiten Streckenhälfte nochmal  deutlich erhöhen. Nach 69;09min überquerte ich dann als Gesamtelfter mit einer neuen Bestzeit die Ziellinie im Karlsruher Stadion. Nun geht es in die letzten Tage der Marathonvorbereitung, bis ich dann am 28.10. beim BMW Marathon in Frankfurt meinen zweiten Marathon in Angriff nehmen werde.

Auch dieses Vorbereitungsrennen hat gezeigt, dass ich in diesem Herbst deutlich stärker bin, als noch vor einem Jahr und ich bin gespannt, in wieweit ich meine Marathonbestzeit kommende Woche angreifen und verbessern  kann.

Bild- und Textquelle: Jens Ziganke per E-Mail

39. BMW Berlin Marathon – Vitargo Sportler Alex Noack Rennbericht

Lachen oder Weinen….

Das Jahr 2012 war aus sportlicher Sicht ab Oktober 2011 voll geplant.

Bis Ende Februar hab ich den Winterschlaf irgendwie von meinem Körper fern gehalten und ab März 2012 hab ich mich unter die Fittiche meines Coachs Jens Karass begeben. Die Aufgabe für Ihn war mich für den Berlin Marathon fit zu machen. Meine bescheidenen Grundlagen erwiesen sich als relative Startgrundlage. Zum Citylauf Dresden, noch im März, war ich mit 37:30 min auf der 10K Strecke unterwegs und im Anschluß aber körperlich sehr fertig.

Vitargo Sportler Alex Noack - Rennbericht Berlin Marathon

Das nächste Ziel hieß schon Oberelbe Marathon und war nur noch 6 Wochen entfernt. Von nun an bekam ich pro Woche noch einen freien Tag in den Plan. Tatsächlich war ich auf den Punkt fit für meinen ersten Marathon. Die Veranstaltung, das Wetter und der Speed, all das hat rießig Spaß gemacht bis zum verknicken an der Bordsteinkante kurz vor Halbzeit des Events. Muskelfaseran- und Bänderriss am linken Knie außen war am 02.05.2012 die Diagnose des MRT.

Das waren verdammt lange acht Wochen Ruhe!

Ende Juni begann ein 14tägiges Rehaaufbauprogramm und im Anschluß daran hat mein Coach so behutsam wie möglich die Führhand wieder übernommen. Wir hatten nun noch fast 12 Wochen Zeit und das Ziel war immernoch gleich.

Jetzt kann ich sagen: Jens Karrass you dit it! In nicht ganz 12 Wochen von 0 Kilometern zu 42 km in 3h09.06min! Auch wenn ich im Training gelegendlich viel, viel schneller aussah reichten die 12 Wochen um mich sicher in ne Pace von 4.08min/km bis Kilometer 33,5 zu bringen.

Dieser 39. BMW Berlin Marathon wird mir als Spitzenevent der Superlative im Gedächtniss bleiben. Nicht nur weil der Jan Fitschen in seinem schnellsten Lauf bis dato einen 20sec Pitstop eingelegt hat sondern auch weil ich bis Kilometer 30 absolut nicht das Gefühl hatte in einem Wettkampf zu stecken. Das Laufen ging komplett ohne Uhr fast sekundengenau auf den 5 Kilometersplitt aus. Erst als ich die Matte bei KM 30 überlief und die 02h04,53s auf der Uhr hatte war ich kurz erschrocken. Das war neue Bestzeit für diese Distanz! 2 Kilometer später riss mir plötzlich und unerwartet der Zehennagel im rechten Fuß ein. Was ich aber da noch nicht wusste. Ich dachte nur „Mist, jetzt geht’s los mit den Phantomschmerzen“! Ich habs einfach ignoriert und bin weiter, aber es ging jetzt gefühlt schwer vorwärts. Noch vor der 35 hatte ich dann erste Krämpfe in den Beinbeugern dann in der Hüfte danach in den Waden und zu guterletzt in den Schienenbeinen. Rennen war schon lang nicht mehr, aber jeder gegangene Schritt brachte mich näher ans Ziel. Es tat weh, gehen, traben, gehen, traben und dann sah ich das Brandenburger Tor und ich begann zu laufen. Plötzlich wurde ich irgendwie wieder locker und schneller und kurz nach dem Tor stand sogar wieder 4.12min/km im Garmin. Ich blickte auf den Counter im Zielbogen und sah, das ich vorbei am Traum, aber noch unter 3h10min lag. Ich hob die Arme, atmete tief ein und begriff so langsam das ich soeben einen Marathon gelaufen bin. Das mit Abstand härteste Rennen was ich jemals lief.

Alexander Noack

Textequelle: http://www.alexnoack.de/blog/?p=7
Bildquelle; Facebook Seite Alex Noack

Mit Vitargo beim Münster Marathon

Bei Temperaturen um die 30 Grad finishen 4.345 Läufer bei der 10. Auflage des Münster Marathons.

Besonderen Glückwunsch an die Vitargo-Läufer des Münster Marathon 2012.

Team Vitargo beim Münster Marathon 2012

Jücker-Deifuß, Christine (3:56:54),
Berndstrotmann, Karl  3:00:04   (3:00:07)
Rusche, Silvia 4:10:47   (4:10:53)
Feik, Matthias  5:00:18   (5:02:21)

VITARGO-Läufer beim Münster-Marathon

Wie schon beim Jubiläumslauf im Vorjahr hatte auch bei der elften Auflage des Münster-Marathons der Wettergott kein Einsehen mit den rund 7500 Startern. Temperaturen jenseits der 30° Celsius-Marke erfreuten zwar die zahlreichen Zuschauer, beeinträchtigten jedoch die Leistungen der Einzel- sowie der zahlreichen Staffelläufer merklich. Zum wiederholten Male wurden gleichzeitig die Münsterland- und westdeutschen Meisterschaften über die klassische Distanz von 42,195 km ausgetragen.

Angesichts der sommerlichen Temperaturen mussten viele heimische Läufer schon früh von ihren ursprünglichen Zeitzielen Abstand nehmen und zum Teil beträchtliche Zeitaufschläge in Kauf nehmen. Dennoch waren die Marathonis bei Bedingungen, die eher zum Freibadbesuch als zu einem schweißtreibenden Dauerlauf über 42 km einluden, am Ende froh, das Ziel auf dem Prinzipalmarkt erreicht zu haben. Die gute Stimmung an der Strecke sowie die gewohnt tadellose Organisation entschädigten die von den Strapazen sichtlich gezeichneten Ausdauersportler.

Schnellste Läuferin aus dem VITARGO-Team war an diesem Tag Christine Jücker-Deifuß, die ihr Ergebnis aus dem Vorjahr an gleicher Stelle bei ganz ähnlichen klimatischen Bedingungen fast auf die Sekunde bestätigte. Mit 3:56,54 Stunden unterbot sie sicher die 4 Stunden-Marke und kam in der westdeutschen Wertung auf den achten Platz. Bei den Münsterlandmeisterschaften war Jücker-Deifuß in der W40 sogar noch drei Plätze besser.

Angesichts der Bedingungen zeigte Karl Berndstrotmann eine ganz starke Leistung. Die begehrte 3 Stunden-Marke verfehlte der für den SuS Olfen startende Altersklassenläufer nur um die Winzigkeit von fünf Sekunden (3:00,04 Stunden). In der stark besetzten Altersklasse M55 musste der auf Ultraläufe spezialisierte Berndstrotmann auch nur einem Konkurrenten den Vortritt lassen.

Bilder und Rennberichte gibt es hier: http://www.runnersworld.de/muenster-marathon-2012
Text und Bildquelle: Christina Jücker Deifuß & Holger Deifuß

Mit Bestzeit in die Marathonvorbereitung – MyVitargo Sportler Jens Ziganke

Am letzten Freitag ging ich beim traditionellen Abendsportfest in Fischbach über die 10000m an den Start. Meine Zielsetzung für dieses Rennen war es einen guten Trainingslauf zu absolvieren und eigentlich in die Regionen meines Halbmarathontempos zu laufen. Doch bereits nach 1000m zerschlug sich dieser Plan. Der Finne Pekka Roppo sorgte auf den ersten Metern für das Tempo und ich fühlte mich dabei so frisch, dass ich nach 1200m vorbeiging und dann selber für das Tempo sorgte. Die Kilometerabschnitte wurden dann von anfänglichen 3;14min zunehmend schneller und den letzten Kilometer legte ich dann in 2;56min zurück. Gleichzeitig sprang mit der Endzeit von 31;31,40min auch eine neue Bestzeit heraus, was zeigt, dass der erste Trainingsblock in der Marathonvorbereitung angeschlagen hat.

Gleichzeitig sicherte ich mir mit dem Sieg den Meistertitel der Internationalen Bodenseeleichtathletik (IBL). Nun folgen wieder einige Trainingswochen, bis ich Ende September beim Baden Marathon in Karlsruhe über die Halbmarathondistanz an den Start gehen werden.

Pressebericht:  http://www.suedkurier.de/sport/regionalsport/bodenseeost/Bestzeit-fuer-Jens-Ziganke;art10611,5639009

Textquelle: Jens Ziganke

Jochaim Krause beim LiDoMA III am Start

LiDoMa - Marathon in Dortmund

Vitargo Sportler Joachim Krause war am 01. Juli 2012 in Dortmund bei einem Marathon unterwegs. Die dritte Ausgabe des Marathon des „Laufen in Dortmund – Laufsportportal“ führte über 10 Runden am neuen Phönixsee in Dortmund. Mit weiteren 53 Marathonis ging es über die 34m hohe Aussichtsplatform, wobei Salt & more von Vitargo sowie Vitargo Gels wieder im Einsatz waren. In einer Zeit von 4:17 stand hier ganz klar das Erlebnis im Vordergrund.

Vitargo Sportler Joachim Krause beim LiDoMa - Marathon in Dortmund 2012

Bildquelle: Joachim Krause per E-Mail und http://www.laufen-in-dortmund.de/
Video, Bilder und mehr Informationen gibt es unter http://www.laufen-in-dortmund.de/

Marathon Indien-Auroville 2012 – mit dem Multisport-Adventure-Team beim Marathon in Indien

Marathon Indien-Auroville 2012 – run for the joy of running –

Multisport Adventure Team mit Vitargo beim Maraton in Indien

Nach einem sehr anstrengenden und auszehrenden Rennen kam Tobias etwas enttäuscht und kurz vor dem Zusammenbruch als 2ter in 3:27 beim Auroville Marathon 2012 ins Ziel.

Der Wecker klingelte um 3.00 Uhr morgens. In tiefster Nacht wurde etwas gefrühstückt, das Geschäft auf der Toilette absolviert und die letzten Vorbereitungen für den Lauf getroffen. Kurz nach 4.00 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Start. Ein bisschen Warmlaufen, die allgemeine Erwärmung mitmachen, nochmal in sich gehen und dann war es auch schon kurz vor 5 Uhr und ich fand mich in der ersten Reihe der Startaufstellung wieder.
Die Strecke, eine 14km- Runde, die 3 mal zu absolvieren war, hatte ich schon einmal als Training absolviert. Unebener Boden, teilweise tiefer Sand, scharfe Kurven und enge Pfade mit tief hängenden Ästen, so wie Stolperfallen stellten eine besondere Herausforderung dar.
Dann fiel der Startschuss, das Thermometer zeigt 24°C und eine Luftfeuchtigkeit von mehr als 80%. Ich ordnete mich bei den vorderen Läufern ein, nach einem Kilometer lief ich zusammen mit Paul ( ein Briten, der am Ende dritter war ) ein gutes Tempo auf Position 4 und 5. Dabei merkte ich, dass ich die Batterien meiner Stirnlampe doch hätte wechseln sollen, da sie nicht mehr so stark leuchtete. Bei Kilometer 6 erhöhte ich etwas das Tempo, ließ Paul hinter mir und zog meine Bahnen alleine in der Dunkelheit. Glücklicherweise begleitete mich teilweise ein Fahrradfahrer, so dass ich nicht zu oft bei dem unebenen Boden ins Straucheln geriet. Nach 9 Kilometern überholte ich ein Duo, bestehend aus einem Inder und Simoen, einem weiteren Briten, und schob mich somit auf Platz 2 nach vorne. Der Rest der ersten Runde flog dahin. Es wurde langsam hell und ich gab Annette meine Stirnlampe bei Kilometer 15 und bekam die Information, dass ich 1:30 Minuten Rückstand auf den führenden Inder hatte. Ich steigerte mein Tempo nochmals und lief nun Zeiten zwischen 4:15 und 4:30. Nach 24 Kilometer sah ich den Führenden auf einer langen Geraden, 2 Kilometer später übernahm ich hochmotiviert die Führung. Kurz darauf war meine Motivation weg und als ich auf die letzte Runde ging, merkte ich, dass ich überpaced hatte.

Ich kämpfte um jeden Kilometer und lief immer noch etwa einen 5 Minuten- Schnitt. Die Sonne stand mittlerweile hoch genug, um über die Bäume auf die Strecke zu scheinen. Ich trank so viel, wie ich konnte an den Verpflegungsstationen, doch die Schmerzen in den Beinen wurden immer stärker. Ich fing an, die Umgebung nicht mehr richtig wahrzunehmen und konzentrierte mich nur noch darauf, das nächste Kilometerschild zu passieren. 6 Kilometer vor dem Ziel fing ich an, an den Verpflegungsstationen zu gehen und mein Tempo wurde immer langsamer. Bei 39 Kilometern wurde ich von dem mich begleitenden Fahrradfahrer informiert, dass der zweite direkt hinter mir ankommt. Bei der Verpflegungsstationen bei Kilometer 40 lief er (Simoen) an mir vorbei und ich hatte nichts entgegenzusetzen und ließ ihn ziehen. Mental brach ich zusammen und ich schob kurze Gehpausen ein. Dann nach 3:27 Stunden erreichte ich endlich das Ziel, nur 1 Minute hinter dem Sieger. Ich klappte fast zusammen, war kreidebleich, alles um mich herum schien ein wenig wie im Traum. Nach einiger Zeit weichte die Enttäuschung und ich kann mich langsam über meinen zweiten Platz freuen.

Multisport Adventure Team mit Vitargo beim Marathon in Indien

Beste Grüße
Tobias

Text- und Bildquelle: Nils Naudorf per E-Mail

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