Archiv der Kategorie: Leichtathletik

Zum ersten Mal unter 15 min

Detlef Knall ist ein ambitionierter Nachwuchsläufer. In den letzten Wochen hat er auf die Empfehlung eines Laufkollegen zum ersten Mal MyVitargo getestet und ist im Anschluss direkt eine neue Bestleistung über 5000m gelaufen. 

Da ich letztes Jahr leider so knapp an der 15 min Schwelle mit 15:03 vorbeigeschrammt bin, wollte ich es dieses Jahr besser machen. Mit dem festen Ziel vor Augen endlich die magische 15 min Schallmauer zu durchbrechen, reiste ich also nach Karlsruhe. Nach dem Einlaufen wusste ich, dass einiges möglich ist und lief nach Plan den 1. Km in 2:57 an. Das Tempo war eigentlich während des gesamten Rennens konstant und ich spulte auch die nächsten Kilometer ähnlich schnell ab. Die letzten 600m waren dann nochmal hart. Am Ende stand dann eine 14:53 auf der Anzeigetafel und ich war heilfroh und zufrieden.

Vor dem Rennen habe ich Vitargo Pro Kick genommen. Dies liefert mir die nötigen Kohlenhydrate und Mineralien und macht mich dank des Koffeinkicks richtig wach für das Rennen. Bei einem späten Start (22 Uhr) an warmen Tagen ist das für mich die optimale Mischung, die sich auch im Training schon mehrfach bewehrt hat. 

TG Pollmächer goes Monte Gordo

Wir befinden uns gerade im beschaulichen Monte Gordo an der Algarveküste Portugals. Damit entfliehen wir dem winterlichen Wetter in Deutschland und trainieren hier unter optimalen klimatischen Bedingungen. Die Temperaturen bewegen sich meist so um die 20 Grad und es scheint ununterbrochen die Sonne. Da wir alle schon mindestens einmal (und höchstens 14 mal) vorher hier waren, kennen wir uns bereits bestens aus. Die Laufstrecken sind vielfältig: von nahezu endlosen und wenig befahrenen Straßenrunden über teils hügelige Waldstrecken bis hin zu extra angelegten Crossrunden findet man hier alles was das Läuferherz begehrt. Auch ein Stadion mit Tartanbahn, Krafträumen, Rasenplätzen, angrenzender Schwimmhalle und Physiotherapie ist vorhanden.

Vitargo Sportler Toni im Trainingslager in Portugal

Unser Trainingsalltag beginnt mitunter schon vor dem Frühstück. Wir gehen dann meist eine lockere, kurze Runde joggen und aktivieren unseren Körper mit Präventivmaßnahmen am Strand. Nach ausgiebigem Frühstück lassen wir uns noch eine Weile Zeit zum Verdauen und bereiten uns auf das Training vor. Je nach Einheit nutzen wir vor dem Training L-Carnitin oder BCAA´s , die wir je 30-60min davor einnehmen.

Gegen 10 Uhr folgt dann die Haupteinheit des Tages. Aktuell sind das bei uns Mittelstrecklern vier mal pro Woche Tempoläufe in unterschiedlicher Form. Das können zum Beispiel extensive 400er im Wald, intensive 500er in Richtung Wettkampftempo oder schnelle 100er mit Zugwiderstand (Reifen) sein. Als Teil der Erwärmung absolvieren wir dazu noch verschiedene Koordinations- und Sprungformen, sowie Schnelligkeitstraining. Zum Cool-Down gehen wir im Anschluss noch an den Strand, halten die strapazierten Füße ins Wasser und kräftigen sie barfuß im Sand. Dabei füllen wir mit dem Vitargo-Carboloader unsere Kohlenhydratspeicher optimal und schnellstmöglich auf. An den anderen Tagen finden Dauerläufe in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Umfängen statt. Je nach Bedarf und Trainingsziel supplementieren wir da im Anschluß mit Pro 80 Eiweißshakes oder dem Vitargo Pro Muscle Gainer.

In der Mittagspause bleibt dann Zeit für Uniarbeiten, Home Office oder auch mal einem ausgiebigen Mittagsschlaf, bevor es dann gegen 15:30 Uhr zur zweiten Einheit geht. Diese beinhaltet zumeist kürzere Dauerläufe mit anschließendem Athletiktraining, Kräftigung, Dehnung oder anderen Präventionsmaßnahmen.

Trainingsgruppe Andre Pollmächer Vitargo Sportler

Bis zum 11. Dezember können wir diese super Bedingungen jetzt noch nutzen Dann geht es wieder ins nasskalte Deutschland, wo wir uns weiterhin zielstrebig auf die anstehende Hallensaison vorbereiten werden, bei der es unser Ziel ist, uns für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren und uns dort bestmöglich zu präsentieren.

Vielen Dank an dieser Stelle an MyVitargo für die super Unterstützung seit mittlerweile 6 Jahren.

Liebe Grüße aus Portugal,
Denise, Luisa und Toni von der TG Pollmächer

Vitargo Sportler Florian Reus bei der Weltmeisterschaft 1.7.17 in Belfast – Ergebnis

Hallo zusammen,

die 24h-Lauf Weltmeisterschaft in Belfast ist zu Ende. Mein Ergebnis 6. Platz mit 257,010 Kilometern! Um es vorwegzunehmen, ich bin ZUFRIEDEN! Klar, als Titelverteidiger spekuliert man natürlich darauf, das Ganze noch einmal zu wiederholen. Bis kurz vor Schluss war selbst dies kein absolutes Ding der Unmöglichkeit. Mein Hauptziel war es jedoch im Vorfeld eine grundsolide Leistung abzuliefern… und das ist mir gelungen. Das Rennen war wieder mal ein absolutes „Auf und Ab“. Schon nach dem ersten Viertel musste ich von meiner Marschroute abweichen, da ich Adduktorenprobleme bekam. Dies lies sich aber zum Glück, durch einen kurzen Stopp zur Behandlung ganz gut beheben. Ich war also weiterhin im Geschäft für den Kampf um den Titel. Leider wurde es jetzt sehr, sehr unübersichtlich.

Grund dafür war die Tatsache, dass der Veranstalter riesige Probleme mit der Bereitstellung der Zwischenergebnisse hatte. Dafür, dass das hier, wie im Vorfeld kommuniziert, die professionellste WM aller Zeiten werden soll, war das was hier abgelaufen ist ein ziemlich schlechter Scherz. In den letzten Jahren hat mich bei den Einsätzen im Nationalteam vor allem ausgezeichnet, dass ich mich an jeden noch so dünnen Platzierungs-Strohhalm extrem festgebissen und mich dann volle Kanne reingehauen hab. Hier in Belfast musste man mit den wenigen Infos umgehen und das Beste daraus machen. Auch wenn es wieder eine riesige Schinderei war, bin ich als es in das entscheidende letzte Viertel ging noch voll bei der Musik gewesen, was die Chancen auf den Titel und Medaillen anging. Fünf Stunden vor Schluss hatte ich dann einen kurzen aber sehr heftigen Durchhänger mentaler Art der mich fast aus dem Rennen geworfen hatte. Ich hab in der Phase einfach nicht gewusst für was ich das alles mache. Meine Gedanken waren „Mensch Du bist doch schon Weltmeister, was willst Du dich jetzt nochmal so quälen, es reicht doch auch so schon.“ Zum Glück hab ich mich aber mit Unterstützung unserer Crew recht schnell wieder gefangen, nachdem ich mit ordentlich Frust über das Informationsdefizit zwei schnelle Runden eingebaut hatte. 3,5 Stunden vor Schluss hat sich gezeigt, dass die beiden Führenden des Rennens taumeln wie angeschlagene Boxer. Für mich war, nachdem ich kurz vorher wieder eines der vielen kleinen Tiefs hatte, dass es jetzt an der Zeit ist alles in die Waagschale zu werfen, was noch irgendwie da ist. Jetzt war ich jedenfalls richtig „on fire“ und der typische Spirit war da.

Wenigstens gab es nun ein paar wenige Infos mit denen man arbeiten konnte. Die ersten Positionen des Rennens wurden nochmal ordentlich durcheinander gewürfelt und mit der Zeit wurde klar, dass die ersten beiden sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen. Allerdings sah es danach aus noch auf Platz 3 zu rutschen. Durch die spärlichen Infos ist uns jedoch noch ein Pole durch die Lappen gegangen, was sich erst 1:50 Stunden vor Schluss herausgestellt hat. In dem Moment war klar, dass es für eine Medaille diesmal nicht reichen wird. Jetzt galt es einfach nur noch das Rennen würdevoll zu beenden. Inklusive Restmeter lautet das Ergebnis 257,010 Kilometer und Platz 6.

Viele Grüße aus Belfast

Florian Reus

Bild- und Textquelle: Florian Reus

Vitargo Sportler Toni Riediger mit neuer 1500m-Bestzeit

MyVItargo Sportler Toni Riediger mit neuer Bestzeit

Yes! 3:44,77 – Neue 1500m-Bestzeit gestern in Pfungstadt!

Hätte mir 2013 jemand gesagt, dass es 4 Jahre dauert bis die Zeit fällt, hätte ich es wohl nicht geglaubt. Umso mehr freue ich mich jetzt wieder meine persönlichen Grenzen verschieben zu können! Schritt für Schritt!

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an Maximilian Thorwirth zu einem unglaublichen Rennen und zur U23 EM-Norm!!

Quelle: https://www.facebook.com/toni.riediger.DUS/

Statements Trainingsgruppe Andre Pollmächer

Andre Pollmächer, Trainer FC Schalke 04
Bildquelle: http://leichtathletik.schalke04.de/de/training/mitarbeiter/-betreuer/trainer/page/52—-.html

Wir hatten im Vorfeld des Trainingslager von Andre Pollmächer einige Produkte zum Test zur Verfügung gestellt und freuen uns über die positive Einschätzung.
„Ich nutze jetzt seit knapp 2 Wochen Nahrungsergänzungsmittel von Vitargo. Konsumiert habe ich dabei das Kohlenhydrat- bzw. Eiweisspulver nach beispielsweise einer Laufeinheit,
in Form von Tempoläufen oder nach  Sprung- bzw. Krafteinheiten und fühlte mich direkt wieder rund um versorgt. Die Energieriegel gab es ab und an als Zwischenmahlzeit am Mittag und baten mir für  das Training eine gute Voraussetzung. Ich konnte besser trainieren, wobei ich vor allem ein Schweregefühl im Magen vermied und ohne Probleme meine Leistungen abrufen konnte.
Im Gesamten ziehe Ich eine positive Bilanz, denn zusätzlich waren die Geschmacksrichtungen sehr lecker und alle Nahrungsergänzungmittel haben eine sehr gute Magenverträglichkeit,
wodurch ich gerne weiterhin mit den Produkten arbeiten würde.“
 
Isabell Winter (100 Meter in 12,58 Sekunden)
 

„Während der zwei Wochen Trainingslager mit meistens zwei Trainingseinheiten pro Tag trank ich direkt nach Tempoläufen das Kohlenhydratpulver mit Orangengeschmack. Für mich war das Getränk etwas süß, aber durch andere Konzentrationen konnte ich die Süße regulieren.
Nach Dauerläufen verwendete ich das Eiweißpulver mit Schokoladengeschmack (Vitargo Pro Oat Gainer) . Beide Pulver wirkten sättigend, der Geschmack war sehr gut und ich ging ausgeruht ins Training.  Die Energieriegel „Crunchy Caramel“ und „Apricot & Vanilla“ nahm ich abweichend mittags zu mir und Sie ersetzen das Mittagsessen sehr gut. „

Lea Kruse (Deutsche 800-Meter-Meisterin der U16)

 „Liebes Vitargo Team,

ich habe im Trainingslager in Monte Gordo 2017 zum ersten Mal Gebrauch von Ihren Produkten gemacht und möchte mich dafür bei Ihnen bedanken.  Zum einem hat mich der Geschmack Ihrer Nahrungsergänzungsmittel, explizit vom Kohlenhydrat Shake positiv überrascht.
Das Pulver ist leicht auflösbar gewesen und es hat mich regelrecht gewundert, dass es nach dem Sport so leicht und angenehm auf den Magen gewirkt hat.  Hoffentlich werde ich noch häufiger von Ihren Produkten profitieren können. “  

Clara Braun (Westfalenmeisterin U16 800m)

„Vor dem Trainingslager bekam ich Energieriegel, Kohlenhydratpulver und Eiweißpulver. Die Produkte waren leicht und praktisch mitzunehmen und ich habe alle Produkte ausprobiert. Einen Riegel hatte ich oft als Teil von meinem Mittagessen und die zwei Pulver habe ich direkt nach dem Training verwendet. Ich habe meine Flasche mit Kohlenhydratpulver bei den Tempoläufen mitgenommen und die Eiweißpulver hatte ich für das Krafttraining dabei. Die Riegel haben geschmeckt und satt gemacht. Auch die Pulver fand ich gut. Es war schön direkt nach dem Training die Verstärkung zu haben, denn dann hatte ich nicht so schnell wie sonst Hunger. Außerdem habe ich am Tag nach den Tempoläufen gemerkt, dass ich mich besser als sonst erholt habe. Ich fand den Eiweißshake lecker und meine, dass er mir geholfen hat schneller Muskeln aufzubauen.“
 
Maria Bunyan (5.Platz U16 DM 3000m)

Mehr Informationen zu der Leichtathletik-Abteilung vom FC Schalke 04 finden Sie hier:
http://leichtathletik.schalke04.de/
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ilder: Andre Pollmächer

Toni Riediger mit Vitargo beim The Great 10k Berlin

The Great 10k Berlin – Trainingslauf mit überraschendem Ergebnis

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Am 9.10. fand wieder der größte und schnellste „10er“ Deutschlands an. Im letzten Jahr noch unter dem Namen „Asics Grand Ten“ bekannt, gingen in diesem Jahr über 7200 Läufer bei „The Great 10k Berlin“ an den Start. Unter Ihnen waren auch viele nationale und internationale Topstars.

Schon am Vortag angereist, begann der Wettkampftag wie üblich mit einem Auftakt vor dem Frühstück. 7:00 Uhr schnürte ich meine Laufschuhe und lief mich gute 15min locker. Anschließende Gymnastik, sowie ein leichtes Lauf-ABC mit anschließenden Steigerungen schlossen die Vorbereitung ab.

Um 8:00 Uhr folgte dann ein reichhaltiges Frühstück im Hotel. Nichts besonderes, nur Brötchen mit Wurst und Käse, ein bisschen Obst und einen grünen Tee. 2,5h vor dem Start esse ich immer noch einen Eiweißriegel (Vitargo Performance Bar). Damit habe ich in der Vergangenheit die besten Erfahrungen gemacht, da der Magen kaum belastet wird, man aber am Start auch kein Hungergefühl verspürt.

10:30 Uhr traf ich dann am Start-/Zielbereich nahe dem Schloss Charlottenburg ein und hatte noch etwas Zeit für den ein oder anderen Small-Talk mit der Konkurrenz, die zumindest aus deutscher Sicht ohnehin zu meinem Freundeskreis zählt. Als Läufer kennt und schätzt man sich halt gegenseitig und läuft ebenso miteinander wie gegeneinander. Das ist im Spitzensport genau wie im Breitensport.

11:15 Uhr ging es dann zur Erwärmung. Wieder ein paar Minuten einlaufen, Gymnastik, Lauf-ABC, Steigerungen und schon ist es kurz vor 12 und der Starter ruft an die Linie. Das Elitefeld reiht sich ganz vorn ein, also musste ich nicht schon ewig vorher einen guten Platz reservieren.

Das Wetter war zwar etwas unbequem, aber immerhin ging kein all zu starker Wind. Ich reihte mich trotzdem in einer großen Gruppe ein und lief erstmal nur hinterher. Ich fühlte mich gut und merkte schon, dass das Tempo nicht so hoch sein kann. Das bestätigte sich beim Blick auf die Uhr nach 5km – 15:31min. Davon ausgehend, dass viele aus der Gruppe Richtung 30min laufen können, war also klar, dass es noch schneller werden würde – und das geschah auch prompt nach der Berliner Zoo-Passage, also in etwa bei 5,5km.

Es wurde schneller, die Gruppe zerfiel nach und nach. Ich hielt einigermaßen die Rolle, lies aber auch ein paar Leute ziehen. Da auf der zweiten Hälfte etwas Wind entgegen kam, versuchte ich weiterhin eine Gruppe zu finden, auch wenn diese deutlich kleiner war. So konnte ich noch etwas Kraft sparen und den letzten Kilometer deutlich zulegen und den ein oder anderen Konkurrenten einsammeln. 30:38 min zeigte die Uhr für mich im Ziel an, die zweite Hälfte war also deutlich schneller als die erste und der letzte Kilometer sogar in ca. 2.51min.

Zwar fehlen noch rund 20 Sekunden zu meiner absoluten Bestzeit, aber die war auch gar nicht das Ziel. Eigentlich wollte ich den Lauf nur als Überprüfung und gutes Training nutzen und bin deshalb sehr froh über das unerwartete Ergebnis.

Im Ziel zog ich mir schnell trockene Sachen an und trank anschließend wie üblich einen Carboloader-Shake von Vitargo um die Regeneration möglichst schnell einzuleiten. Direkt danach stand auch schon wieder die Heimreise an und ein spannendes Wochenende ging zu Ende. Ein Wochenende mit gutem Ergebnis, gutem Training und einer Menge Spaß mit den Lauffreunden ging zu Ende – so muss es sein.

Kö-Lauf und DM mit Vitargo

Anfang September wird für viele Läufer traditionell die Straßenlaufsaison eingeläutet. So auch für mich, wenn auch nur eine recht kurze.

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Nachdem ich im Juli die Bahnsaison mit den Deutschen Meisterschaften in Ulm abgeschlossen hatte und im Anschluss eine kurze Saisonpause eingelegt habe, blieb nicht viel Zeit um sich auf die Straßenläufe Anfang September vorzubereiten. Ziel war ganz klar die Deutsche Meisterschaft über 10km am 11.9. in Hamburg. Da für mich als Bahnläufer der nächste Höhepunkt aber erst im Februar (Deutsche Hallenmeisterschaften) ansteht, darf man auch den langfristigen Aufbau nicht vergessen und muss an den absoluten Grundlagen arbeiten – back to basics.

So begann mein Training also mit viel Kraft-, Kraftausdauer- und Koordinationstraining und relativ wenigen Kilometern. In dieser Phase versuche ich weitestgehend auf Kohlenhydrate zu verzichten und greife fast täglich zum Pro 80 oder Pro 90 Shake. Dazu kommen noch Aminosäuren. Alles andere muss der Körper in dieser Phase, meiner Auffassung nach, allein schaffen.

Irgendwann musste ich aber natürlich trotzdem ins Laufen kommen, wenn ich bei der DM mitmischen will. 4 Wochen vorher startete ich also einen 3-wöchigen Trainingsblock, in dem ich mehr Kilometer machte und den Kraftanteil deutlich reduzierte. Neben 400ern und 1000ern standen auch längere Läufe bis 25km, sowie Dauerläufe im mittleren Tempobereich bis 15km an. Insgesamt verlief das für die Umstände zufriedenstellend, wenn auch noch nicht absolut perfekt.

Da die Qualität der einzelnen Einheiten zu dieser Zeit schon an Bedeutung gewann, habe ich 3x wöchentlich mit Carboloader-Shakes gearbeitet. Zudem habe ich bei langen Läufen immer ein Vitargo-Gel an Bord. Die neuen Geschmacksrichtungen Melone und Johannisbeere finde ich dabei sehr gelungen. Sie lassen sich ebenso leicht zu sich nehmen und sind sehr gut bekömmlich.

Das Ende des Belastungsblocks stellte dann der Düsseldorfer Kö-Lauf dar, den ich in 32.10min gewinnen konnte. Angesichts des Starkregens und der neuen, nicht so schnellen Strecke war ich damit zufrieden und konnte beruhigt in die letzte ruhige Woche vor der DM gehen.

In dieser Woche passiert im Training nicht mehr viel. Lockere Läufe, ein paar leichte Tempoläufe um den Rhythmus nicht zu verlieren und sonst einfach die Füße hochlegen. Die Ernährung ist in den Tagen vorm Wettkampf entscheidend. „Carboloading“ ist das Stichwort. Im altbewehrten Rhythmus nehme ich in der letzten Woche jeden Tag einen Carboloader-Shake zu mir und esse auch sonst kohlenhydratreich. Am Tag vorm Wettkampf darf dann die Pizza nicht fehlen.

Bei den Deutschen Meisterschaften kamen dann leider eine Reihe unglücklicher Umstände dazwischen. Nachdem wir bereits am Samstag Morgen in Düsseldorf aufgebrochen sind, kamen wir nach stundenlangem Stau erst 12h später in Hamburg an – suboptimal. Ein kurzer Auftakt, die übliche Pizza und dann ab ins Bett. Am nächsten Morgen mussten wir dann schon 6:00 Uhr aufstehen, frühstücken, uns die Beine vertreten und dann ab zum Start, der 10:00 Uhr stattfand.
Die ganze Hektik habe ich denke ich soweit ausblenden können, sodass ich zumindest nicht merklich beeinflusst war.

Die Erwärmung verlief dann auch bestens, der Druck war da, es konnte losgehen. Was dann folgte, konnte ich nicht beeinflussen. Gestartet wurde durch einen ca. 5m breiten Torbogen, gefolgt von einer 300m langen und engen Straße. Nachdem die vom Veranstalter eingekauften Kenianer (die DM fand im Rahmen des Alsterlaufes statt) vor allen Deutschen aufgestellt wurden, was ich im Übrigen für völlig unangemessen halte, reihten sich 700 Starter dahinter ein, die alle durch den Torbogen mussten. Das dauert wenn man in der 10. Reihe steht…

Die lange und enge Gerade bot auch keinen Platz zum überholen, sodass das Rennen eigentlich schon vorbei war bevor es richtig losging. Ich sah wie meine direkten Konkurrenten, die am Start weiter vorn standen, schon ca. 150m enteilt waren. Zwar holte ich sie ziemlich schnell wieder ein, aber ob das taktisch so klug war, weiß ich nicht. Bis Kilometer 7 ging das noch gut, danach war leider der Ofen aus. 31.05min und Platz 21 sind zwar angesichts der Umstände nicht schlecht, aber leider auch nicht das was ich mir vorgenommen habe.

Mit etwas Abstand betrachtet, kann ich den Lauf abhaken und schaue nach vorn. Der Carboloader-Shake nach Zieleinlauf sollte dann auch erstmal der letzte sein. Jetzt wird wieder gearbeitet und in der ersten Zeit auf Kohlenhydrate weitestgehend verzichtet – ich freue mich schon auf deren Rückkehr im November. 😉

Texte und Bilder: Toni Riediger

Vitargosportler Paul Schmidt mit deutschem Rekord über 50 KM

Paul Schmidt vom Asics Team Memmert läuft am 06. März mit 2:49:06 einen neuen deutschen Rekord über 50 Kilometer in Berlin.  Damit verbessert er den deutschen Rekord um fast drei Minuten. Beachtet man wie Pauls beruflicher Alltag aussieht, ist das eine absolute Top-Leistung.

Lesenswerter Beitrag findet ihr von dem Vitargo Sportler in seinem Blog unter
http://runningpowerberlin.blogspot.de/2016/03/einer-50er-am-wochenende-in-die.html

Quelle:https://www.youtube.com/watch?v=KT1t9Rj6tr4

Toni Riediger erfolgreich beim Neusser Sommernachtslauf

Toni Riediger Vitargo Neuss

Am Samstag startete ich beim Neusser Sommernachtslauf über 10km und konnte mich dort in 32:53 min gegen die Konkurrenz durchsetzen. Nach dem 10er entschied ich mich kurzfristig noch für einen weiteren Start über 5km, welcher 45 min nach Zieleinlauf stattfand. Auch hier konnte ich in 16:12 min gewinnen und habe so einen weiteren Trainingsreiz gesetzt. Die Zeiten sind in dem Fall eher zweitrangig, da Wind und die wellige, 1,1 km lange Runde durch unzählige Überrundungen und damit verbundenen Umwegen und Stop-and-Go’s ohnehin keine Bestzeiten zuließ.

Für einen guten Freund lief ich anschließend noch beim Staffellauf als Schlussläufer mit, den ich mit den Teamkollegen um Tim Stegemann ebenfalls gewinnen konnte, womit mein persönliches Tripple für den Tag vollständig war.

Diese Dreifachbelastung konnte ich mit Hilfe der Vitargo Gels zwischen den Rennen, sowie einem Gainers-Gold-Shake danach erfolgreich absolvieren und fühle mich auch heute – einen Tag nach der harten Belastung – wieder erholt und bereit für weitere Trainingseinheiten.

Toni Riediger Neusser Sommernachtslauf

Alles in allem war es also ein erfolgreicher Trainingstag unter Wettkampfbedingungen für mich, der auch dank der netten und professionellen Veranstalter riesigen Spaß gemacht hat.

Text und Bildquelle: Toni Riediger

Wir gratulieren Toni zum Tripple in Neuss 🙂

Andre Pollmächer und Toni Riediger erfolgreich beim Silvesterlauf in Neuss

Die beiden Vitargo-Sportler Andre Pollmächer und Toni Riediger waren sehr erfolgreich beim Silvesterlauf in Neuss. Andre belegte in 30:44 den 1. Platz, Toni wurde in einer Zeit von 31:12 Zweiter  – besser konnte das Jahr 2014 nicht ausklingen 🙂

Silvesterlauf Neuss 2014

Der Zeitungsausschnitt wurde uns von Toni Riediger zugeschickt.
Quelle: Bernard Franke, http://www.wz-newsline.de/lokales/duesseldorf/sport/doppelsieger-kommen-aus-duesseldorf-1.1827826

YouTube Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=lN7apxqofJg&feature=youtu.be

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