Archiv der Kategorie: Laufen

Florian Reus 24h-Lauf in Taipeh (Taiwan) am 2.-3.12.17 – Rennbericht

Hallo zusammen,

der 24-Stundenlauf an der Soochow University in Taipeh ist Geschichte. Es war wieder eine bereichernde und inspierende Erfahrung. 

Vitargo Sportler Florian Reus

„Boah was für ein Tag, was für ein Rennen! Vor dem Abflug habe ich geschrieben, dass ich mir sicher bin ein „gutes“ Rennen laufen zu können. Ok, meine Definition für „gut“ liegt eigentlich schon im Bereich von 250 Kilometer, wofür es letztendlich ja nicht gelangt hat. Von „sehr gut“ oder gar „Topergebnis“ wollte ich im Vorfeld nicht reden. Ich habe in Taipeh die letzten Jahren oft dermaßen auf die Rübe bekommen, wie bei keinem anderen Lauf. Dementsprechend bin ich mit gedämpft…en Erwartungen, so konservativ angelaufen, wie ich das bei internationalen Rennen schon seit 4,5 Jahren nicht mehr getan habe. Nach 6 Stunden war ich mit 70 gelaufenen Kilometern noch im Plan und dann gingen die Probleme schon los. Auch wenn ich die Veranstaltung hier liebe, muss ich mir ein Stück weit eingestehen, dass ich mit den klimatischen Bedingungen nicht zurechtkomme und jedesmal mit massiven muskulären Problemen zu kämpfen habe.

Du hast hier natürlich schon eine sehr hohe Luftfeuchte und dementsprechend ist die Kleidung eigentlich 24 Stunden lang immer feucht. Keine Ahnung, ob mir das einfach nicht bekommt oder die Beanspruchung bei gleicher Belastung einfach höher ist unter den Bedingungen. Nach meinem Verletzungsjahr 2016 hat es lange gedauert bis ich wieder die Sicherheit zurückbekommen habe, was sich auch ein Stück weit in der mentalen Stärke im Wettkampf abgebildet hat. Belfast war zwar mit 259 Kilometern mein Comeback, aber so richtig zurück habe ich mich auch danach nicht gefühlt, denn das war alles noch nicht wieder so wie vorher und diese „scheißegal was kommt – Mentalität“, die im Ultra wichtig ist, hat dort noch gefehlt. Auch wenn ich mit dem Ergebnis natürlich nicht all zu viel anfangen kann, freut es mich, dass es vom Spirit wieder der alte Florian Reus heute war – was ich auch schon seit einigen Wochen gespürt habe.

Florian Reus Ultramarthon Taipeh 24 Stunden Lauf

So ist es heute gelungen zu jeder Minute die Situation so anzunehmen wie sie eben gerade ist und das beste draus zu machen, auch wenn man ganz weit von der persönlichen Bestleistung weg war. Ich wollte unbedingt finishen, nein ich musste heute finishen. Nicht nur für mich, sondern auch für die Leute hier. So einen Support wie hier von den unzähligen Volunteers und Organisatoren, bekomme ich – abgesehen vom eigenen Team natürlich – nirgends! Alle trugen sie die blauen Shirts, welche mit dem diesjährigen Motto „I complete – Never give up!“ der Veranstaltung bedruckt waren. Genau das ist es, der Spirit des Ultramarathons – und auch das was mich jahrelang ausgezeichnet hat. Heute war diese „Niemals-Aufgeben-Mentalität“ wieder da. In Belfast war ich mit dem Ergebnis zufrieden, mit der Art und Weise jedoch nicht wirklich.

Vitargo Sportler Florian Reus

Heute war es genau umgekehrt. So habe ich mich 18 Stunden lang irgendwie durchgeschleppt und nach einem kleinen Endspurt kamen wenigstens 228 Kilometer (Platz 8) am Ende raus. Jetzt freue ich mich auf die Saisonpause und kann für mich sagen, dass das Jahr 2017 in der Summe ein tolles verletzungsfreies Comeback war!“

Sportliche Grüße aus Taiwan
Florian Reus

TG Pollmächer goes Monte Gordo

Wir befinden uns gerade im beschaulichen Monte Gordo an der Algarveküste Portugals. Damit entfliehen wir dem winterlichen Wetter in Deutschland und trainieren hier unter optimalen klimatischen Bedingungen. Die Temperaturen bewegen sich meist so um die 20 Grad und es scheint ununterbrochen die Sonne. Da wir alle schon mindestens einmal (und höchstens 14 mal) vorher hier waren, kennen wir uns bereits bestens aus. Die Laufstrecken sind vielfältig: von nahezu endlosen und wenig befahrenen Straßenrunden über teils hügelige Waldstrecken bis hin zu extra angelegten Crossrunden findet man hier alles was das Läuferherz begehrt. Auch ein Stadion mit Tartanbahn, Krafträumen, Rasenplätzen, angrenzender Schwimmhalle und Physiotherapie ist vorhanden.

Vitargo Sportler Toni im Trainingslager in Portugal

Unser Trainingsalltag beginnt mitunter schon vor dem Frühstück. Wir gehen dann meist eine lockere, kurze Runde joggen und aktivieren unseren Körper mit Präventivmaßnahmen am Strand. Nach ausgiebigem Frühstück lassen wir uns noch eine Weile Zeit zum Verdauen und bereiten uns auf das Training vor. Je nach Einheit nutzen wir vor dem Training L-Carnitin oder BCAA´s , die wir je 30-60min davor einnehmen.

Gegen 10 Uhr folgt dann die Haupteinheit des Tages. Aktuell sind das bei uns Mittelstrecklern vier mal pro Woche Tempoläufe in unterschiedlicher Form. Das können zum Beispiel extensive 400er im Wald, intensive 500er in Richtung Wettkampftempo oder schnelle 100er mit Zugwiderstand (Reifen) sein. Als Teil der Erwärmung absolvieren wir dazu noch verschiedene Koordinations- und Sprungformen, sowie Schnelligkeitstraining. Zum Cool-Down gehen wir im Anschluss noch an den Strand, halten die strapazierten Füße ins Wasser und kräftigen sie barfuß im Sand. Dabei füllen wir mit dem Vitargo-Carboloader unsere Kohlenhydratspeicher optimal und schnellstmöglich auf. An den anderen Tagen finden Dauerläufe in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Umfängen statt. Je nach Bedarf und Trainingsziel supplementieren wir da im Anschluß mit Pro 80 Eiweißshakes oder dem Vitargo Pro Muscle Gainer.

In der Mittagspause bleibt dann Zeit für Uniarbeiten, Home Office oder auch mal einem ausgiebigen Mittagsschlaf, bevor es dann gegen 15:30 Uhr zur zweiten Einheit geht. Diese beinhaltet zumeist kürzere Dauerläufe mit anschließendem Athletiktraining, Kräftigung, Dehnung oder anderen Präventionsmaßnahmen.

Trainingsgruppe Andre Pollmächer Vitargo Sportler

Bis zum 11. Dezember können wir diese super Bedingungen jetzt noch nutzen Dann geht es wieder ins nasskalte Deutschland, wo wir uns weiterhin zielstrebig auf die anstehende Hallensaison vorbereiten werden, bei der es unser Ziel ist, uns für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren und uns dort bestmöglich zu präsentieren.

Vielen Dank an dieser Stelle an MyVitargo für die super Unterstützung seit mittlerweile 6 Jahren.

Liebe Grüße aus Portugal,
Denise, Luisa und Toni von der TG Pollmächer

Vitargo Sportler Florian Reus bei der Weltmeisterschaft 1.7.17 in Belfast – Ergebnis

Hallo zusammen,

die 24h-Lauf Weltmeisterschaft in Belfast ist zu Ende. Mein Ergebnis 6. Platz mit 257,010 Kilometern! Um es vorwegzunehmen, ich bin ZUFRIEDEN! Klar, als Titelverteidiger spekuliert man natürlich darauf, das Ganze noch einmal zu wiederholen. Bis kurz vor Schluss war selbst dies kein absolutes Ding der Unmöglichkeit. Mein Hauptziel war es jedoch im Vorfeld eine grundsolide Leistung abzuliefern… und das ist mir gelungen. Das Rennen war wieder mal ein absolutes „Auf und Ab“. Schon nach dem ersten Viertel musste ich von meiner Marschroute abweichen, da ich Adduktorenprobleme bekam. Dies lies sich aber zum Glück, durch einen kurzen Stopp zur Behandlung ganz gut beheben. Ich war also weiterhin im Geschäft für den Kampf um den Titel. Leider wurde es jetzt sehr, sehr unübersichtlich.

Grund dafür war die Tatsache, dass der Veranstalter riesige Probleme mit der Bereitstellung der Zwischenergebnisse hatte. Dafür, dass das hier, wie im Vorfeld kommuniziert, die professionellste WM aller Zeiten werden soll, war das was hier abgelaufen ist ein ziemlich schlechter Scherz. In den letzten Jahren hat mich bei den Einsätzen im Nationalteam vor allem ausgezeichnet, dass ich mich an jeden noch so dünnen Platzierungs-Strohhalm extrem festgebissen und mich dann volle Kanne reingehauen hab. Hier in Belfast musste man mit den wenigen Infos umgehen und das Beste daraus machen. Auch wenn es wieder eine riesige Schinderei war, bin ich als es in das entscheidende letzte Viertel ging noch voll bei der Musik gewesen, was die Chancen auf den Titel und Medaillen anging. Fünf Stunden vor Schluss hatte ich dann einen kurzen aber sehr heftigen Durchhänger mentaler Art der mich fast aus dem Rennen geworfen hatte. Ich hab in der Phase einfach nicht gewusst für was ich das alles mache. Meine Gedanken waren „Mensch Du bist doch schon Weltmeister, was willst Du dich jetzt nochmal so quälen, es reicht doch auch so schon.“ Zum Glück hab ich mich aber mit Unterstützung unserer Crew recht schnell wieder gefangen, nachdem ich mit ordentlich Frust über das Informationsdefizit zwei schnelle Runden eingebaut hatte. 3,5 Stunden vor Schluss hat sich gezeigt, dass die beiden Führenden des Rennens taumeln wie angeschlagene Boxer. Für mich war, nachdem ich kurz vorher wieder eines der vielen kleinen Tiefs hatte, dass es jetzt an der Zeit ist alles in die Waagschale zu werfen, was noch irgendwie da ist. Jetzt war ich jedenfalls richtig „on fire“ und der typische Spirit war da.

Wenigstens gab es nun ein paar wenige Infos mit denen man arbeiten konnte. Die ersten Positionen des Rennens wurden nochmal ordentlich durcheinander gewürfelt und mit der Zeit wurde klar, dass die ersten beiden sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen. Allerdings sah es danach aus noch auf Platz 3 zu rutschen. Durch die spärlichen Infos ist uns jedoch noch ein Pole durch die Lappen gegangen, was sich erst 1:50 Stunden vor Schluss herausgestellt hat. In dem Moment war klar, dass es für eine Medaille diesmal nicht reichen wird. Jetzt galt es einfach nur noch das Rennen würdevoll zu beenden. Inklusive Restmeter lautet das Ergebnis 257,010 Kilometer und Platz 6.

Viele Grüße aus Belfast

Florian Reus

Bild- und Textquelle: Florian Reus

LIDOMA IX – Kumpel-Edition

LIDOMA IX – Kumpel-Edition

Der neunte Laufen-in-Dortmund-Marathon sollte mal wieder nicht in Dortmund stattfinden. Als besonderen Ort habe ich mir dieses Mal das Welterbe „Zeche und Kokerei Zollverein“ in Essen ausgesucht. Die 1986 bzw. 1993 stillgelegte Anlage ist heute das Prestigeobjekt Essens oder besser des gesamten Ruhrgebiets. Mehr Ruhrgebiet geht nicht.

Die Laufgäste und die Crew (catfun-foto.de)

Auf dem von alten, rostigen Industrieanlagen überzogenen Gelände sind wir am 2. Juli 2017 12-mal eine Runde von knapp 3,6 km gelaufen und kamen so auf ungefähr 43 km Gesamtlänge. Unseren Verpflegungspunkt haben wir im Kokereibereich an einer ehemaligen Tankstelle platziert. Von hier aus starteten dann pünktlich um 9:00 Uhr die 80 Laufgäste auf ihre Runden. Die Laufstrecke umrundete die alte Kokerei und die Zeche mit den beiden noch vorhandenen Fördertürmen. Auch eine Bergehalde war Bestandteil der Strecke. Hier mussten einige Treppenstufen und auf freiwilliger Basis ein steiles Kletterstück überwunden werden. So waren sich nachher alle Teilnehmer einig, dass die Laufrunde läuferisch sehr abwechslungsreich und kulturell sehr interessant war. Insgesamt 66 Gäste finishten den kompletten Marathon. 14 Läuferinnen und Läufer absolvierten einen Halbmarathon oder einen Dreiviertelmarathon.

Start des LIDOMA IX (catfun-foto.de)

Schnellster Marathoni war Jürgen Hemesath, der für die 43 km lange Strecke eine Zeit von 3:24:53 Stunden benötigte. Schnellste Frau wurde Anke Seebacher. Sie finishte ihren Marathon nach 4:07:49 Stunden. Da die Laufrunde nicht nur einige Treppenstufen aufwies sondern auch ein steiles Kletterstück, das man fast auf allen Vieren bewältigen musste, waren die gelaufenen Zeiten als sehr gut anzuerkennen. Aber… der LIDOMA ist kein Wettkampf, bei dem unsere Laufgäste nur auf die Uhr schauen, um irgendwelche Bestzeiten zu unterbieten. Alle, die den Marathon gefinisht haben, sind Sieger. Und alle, die ein Teilstück absolviert haben, sind es ebenfalls. Wir wollen euch einen besonderen Lauf in außergewöhnlicher Atmosphäre präsentieren. Einen Lauf zum Genießen und im gemeinsamen Miteinander. Nicht mehr… aber auch nicht weniger.

Die stolzen Siegerinnen und Sieger (catfun-foto.de)

Ich bedanke mich zuerst einmal bei meinem LIDOMA-Team. Tatjana und Monika haben wieder mit viel Herzblut und immer freundlichen Worten den Verpflegungsstand gemeistert. Lena und Marie haben fehlerfrei in hoher Konzentration die Runden gezählt (was eine Höchstleistung ist, wie ich aus eigener Erfahrung weiß). Angelika und Roger, die Medical Crew, haben auf uns aufgepasst und kleinere Wehwehchen versorgt (und ein größeres, das aber nicht zu unserer Veranstaltung gehörte). Vielen Dank für euren tollen Einsatz. Ich bereite alles vor und nach. Aber der Lauftag ist ohne euch nicht zu stemmen. Ohne euch gäbe es den LIDOMA nicht. DANKE!!!

Bis zum LIDOMA X (catfun-foto.de)

Vielen Dank für die tollen Fotos an Wolfgang Steeg, der sich den ganzen Sonntag für uns „um die Ohren gehauen“ hat. Außerdem bedanke ich mich bei Jörg Pott von der Pott’s Brauerei in Oelde für unser köstliches Finisherbier, das inzwischen schon Tradition geworden ist. Ebenfalls ein herzliches Dankeschön an Susanne Bodingbauer von VITARGO, die uns mit dem leckeren Energy-Getränk versorgt hat. Den Transport der gesamten Ausrüstung hat das Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Hamm ermöglicht. Auch dafür vielen Dank. Und nicht zuletzt ein besonderes Dankeschön an Viola Schimmöller vom Veranstaltungsmanagement der Stiftung Zollverein. Sie hat es uns überhaupt erst ermöglicht, auf dem Gelände eines Weltkulturerbes zu laufen. DANKE SEHR!

Wir freuen uns auf den LIDOMA X in 2018. Lasst euch überraschen. ?

Bild und Textquelle: http://www.lidoma.de/

Vitargo Sportler Toni Riediger mit neuer 1500m-Bestzeit

MyVItargo Sportler Toni Riediger mit neuer Bestzeit

Yes! 3:44,77 – Neue 1500m-Bestzeit gestern in Pfungstadt!

Hätte mir 2013 jemand gesagt, dass es 4 Jahre dauert bis die Zeit fällt, hätte ich es wohl nicht geglaubt. Umso mehr freue ich mich jetzt wieder meine persönlichen Grenzen verschieben zu können! Schritt für Schritt!

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an Maximilian Thorwirth zu einem unglaublichen Rennen und zur U23 EM-Norm!!

Quelle: https://www.facebook.com/toni.riediger.DUS/

Statements Trainingsgruppe Andre Pollmächer

Andre Pollmächer, Trainer FC Schalke 04
Bildquelle: http://leichtathletik.schalke04.de/de/training/mitarbeiter/-betreuer/trainer/page/52—-.html

Wir hatten im Vorfeld des Trainingslager von Andre Pollmächer einige Produkte zum Test zur Verfügung gestellt und freuen uns über die positive Einschätzung.
„Ich nutze jetzt seit knapp 2 Wochen Nahrungsergänzungsmittel von Vitargo. Konsumiert habe ich dabei das Kohlenhydrat- bzw. Eiweisspulver nach beispielsweise einer Laufeinheit,
in Form von Tempoläufen oder nach  Sprung- bzw. Krafteinheiten und fühlte mich direkt wieder rund um versorgt. Die Energieriegel gab es ab und an als Zwischenmahlzeit am Mittag und baten mir für  das Training eine gute Voraussetzung. Ich konnte besser trainieren, wobei ich vor allem ein Schweregefühl im Magen vermied und ohne Probleme meine Leistungen abrufen konnte.
Im Gesamten ziehe Ich eine positive Bilanz, denn zusätzlich waren die Geschmacksrichtungen sehr lecker und alle Nahrungsergänzungmittel haben eine sehr gute Magenverträglichkeit,
wodurch ich gerne weiterhin mit den Produkten arbeiten würde.“
 
Isabell Winter (100 Meter in 12,58 Sekunden)
 

„Während der zwei Wochen Trainingslager mit meistens zwei Trainingseinheiten pro Tag trank ich direkt nach Tempoläufen das Kohlenhydratpulver mit Orangengeschmack. Für mich war das Getränk etwas süß, aber durch andere Konzentrationen konnte ich die Süße regulieren.
Nach Dauerläufen verwendete ich das Eiweißpulver mit Schokoladengeschmack (Vitargo Pro Oat Gainer) . Beide Pulver wirkten sättigend, der Geschmack war sehr gut und ich ging ausgeruht ins Training.  Die Energieriegel „Crunchy Caramel“ und „Apricot & Vanilla“ nahm ich abweichend mittags zu mir und Sie ersetzen das Mittagsessen sehr gut. „

Lea Kruse (Deutsche 800-Meter-Meisterin der U16)

 „Liebes Vitargo Team,

ich habe im Trainingslager in Monte Gordo 2017 zum ersten Mal Gebrauch von Ihren Produkten gemacht und möchte mich dafür bei Ihnen bedanken.  Zum einem hat mich der Geschmack Ihrer Nahrungsergänzungsmittel, explizit vom Kohlenhydrat Shake positiv überrascht.
Das Pulver ist leicht auflösbar gewesen und es hat mich regelrecht gewundert, dass es nach dem Sport so leicht und angenehm auf den Magen gewirkt hat.  Hoffentlich werde ich noch häufiger von Ihren Produkten profitieren können. “  

Clara Braun (Westfalenmeisterin U16 800m)

„Vor dem Trainingslager bekam ich Energieriegel, Kohlenhydratpulver und Eiweißpulver. Die Produkte waren leicht und praktisch mitzunehmen und ich habe alle Produkte ausprobiert. Einen Riegel hatte ich oft als Teil von meinem Mittagessen und die zwei Pulver habe ich direkt nach dem Training verwendet. Ich habe meine Flasche mit Kohlenhydratpulver bei den Tempoläufen mitgenommen und die Eiweißpulver hatte ich für das Krafttraining dabei. Die Riegel haben geschmeckt und satt gemacht. Auch die Pulver fand ich gut. Es war schön direkt nach dem Training die Verstärkung zu haben, denn dann hatte ich nicht so schnell wie sonst Hunger. Außerdem habe ich am Tag nach den Tempoläufen gemerkt, dass ich mich besser als sonst erholt habe. Ich fand den Eiweißshake lecker und meine, dass er mir geholfen hat schneller Muskeln aufzubauen.“
 
Maria Bunyan (5.Platz U16 DM 3000m)

Mehr Informationen zu der Leichtathletik-Abteilung vom FC Schalke 04 finden Sie hier:
http://leichtathletik.schalke04.de/
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ilder: Andre Pollmächer

Toni Riediger mit Vitargo beim The Great 10k Berlin

The Great 10k Berlin – Trainingslauf mit überraschendem Ergebnis

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Am 9.10. fand wieder der größte und schnellste „10er“ Deutschlands an. Im letzten Jahr noch unter dem Namen „Asics Grand Ten“ bekannt, gingen in diesem Jahr über 7200 Läufer bei „The Great 10k Berlin“ an den Start. Unter Ihnen waren auch viele nationale und internationale Topstars.

Schon am Vortag angereist, begann der Wettkampftag wie üblich mit einem Auftakt vor dem Frühstück. 7:00 Uhr schnürte ich meine Laufschuhe und lief mich gute 15min locker. Anschließende Gymnastik, sowie ein leichtes Lauf-ABC mit anschließenden Steigerungen schlossen die Vorbereitung ab.

Um 8:00 Uhr folgte dann ein reichhaltiges Frühstück im Hotel. Nichts besonderes, nur Brötchen mit Wurst und Käse, ein bisschen Obst und einen grünen Tee. 2,5h vor dem Start esse ich immer noch einen Eiweißriegel (Vitargo Performance Bar). Damit habe ich in der Vergangenheit die besten Erfahrungen gemacht, da der Magen kaum belastet wird, man aber am Start auch kein Hungergefühl verspürt.

10:30 Uhr traf ich dann am Start-/Zielbereich nahe dem Schloss Charlottenburg ein und hatte noch etwas Zeit für den ein oder anderen Small-Talk mit der Konkurrenz, die zumindest aus deutscher Sicht ohnehin zu meinem Freundeskreis zählt. Als Läufer kennt und schätzt man sich halt gegenseitig und läuft ebenso miteinander wie gegeneinander. Das ist im Spitzensport genau wie im Breitensport.

11:15 Uhr ging es dann zur Erwärmung. Wieder ein paar Minuten einlaufen, Gymnastik, Lauf-ABC, Steigerungen und schon ist es kurz vor 12 und der Starter ruft an die Linie. Das Elitefeld reiht sich ganz vorn ein, also musste ich nicht schon ewig vorher einen guten Platz reservieren.

Das Wetter war zwar etwas unbequem, aber immerhin ging kein all zu starker Wind. Ich reihte mich trotzdem in einer großen Gruppe ein und lief erstmal nur hinterher. Ich fühlte mich gut und merkte schon, dass das Tempo nicht so hoch sein kann. Das bestätigte sich beim Blick auf die Uhr nach 5km – 15:31min. Davon ausgehend, dass viele aus der Gruppe Richtung 30min laufen können, war also klar, dass es noch schneller werden würde – und das geschah auch prompt nach der Berliner Zoo-Passage, also in etwa bei 5,5km.

Es wurde schneller, die Gruppe zerfiel nach und nach. Ich hielt einigermaßen die Rolle, lies aber auch ein paar Leute ziehen. Da auf der zweiten Hälfte etwas Wind entgegen kam, versuchte ich weiterhin eine Gruppe zu finden, auch wenn diese deutlich kleiner war. So konnte ich noch etwas Kraft sparen und den letzten Kilometer deutlich zulegen und den ein oder anderen Konkurrenten einsammeln. 30:38 min zeigte die Uhr für mich im Ziel an, die zweite Hälfte war also deutlich schneller als die erste und der letzte Kilometer sogar in ca. 2.51min.

Zwar fehlen noch rund 20 Sekunden zu meiner absoluten Bestzeit, aber die war auch gar nicht das Ziel. Eigentlich wollte ich den Lauf nur als Überprüfung und gutes Training nutzen und bin deshalb sehr froh über das unerwartete Ergebnis.

Im Ziel zog ich mir schnell trockene Sachen an und trank anschließend wie üblich einen Carboloader-Shake von Vitargo um die Regeneration möglichst schnell einzuleiten. Direkt danach stand auch schon wieder die Heimreise an und ein spannendes Wochenende ging zu Ende. Ein Wochenende mit gutem Ergebnis, gutem Training und einer Menge Spaß mit den Lauffreunden ging zu Ende – so muss es sein.

Kö-Lauf und DM mit Vitargo

Anfang September wird für viele Läufer traditionell die Straßenlaufsaison eingeläutet. So auch für mich, wenn auch nur eine recht kurze.

toni-dm-undkoelauf
Nachdem ich im Juli die Bahnsaison mit den Deutschen Meisterschaften in Ulm abgeschlossen hatte und im Anschluss eine kurze Saisonpause eingelegt habe, blieb nicht viel Zeit um sich auf die Straßenläufe Anfang September vorzubereiten. Ziel war ganz klar die Deutsche Meisterschaft über 10km am 11.9. in Hamburg. Da für mich als Bahnläufer der nächste Höhepunkt aber erst im Februar (Deutsche Hallenmeisterschaften) ansteht, darf man auch den langfristigen Aufbau nicht vergessen und muss an den absoluten Grundlagen arbeiten – back to basics.

So begann mein Training also mit viel Kraft-, Kraftausdauer- und Koordinationstraining und relativ wenigen Kilometern. In dieser Phase versuche ich weitestgehend auf Kohlenhydrate zu verzichten und greife fast täglich zum Pro 80 oder Pro 90 Shake. Dazu kommen noch Aminosäuren. Alles andere muss der Körper in dieser Phase, meiner Auffassung nach, allein schaffen.

Irgendwann musste ich aber natürlich trotzdem ins Laufen kommen, wenn ich bei der DM mitmischen will. 4 Wochen vorher startete ich also einen 3-wöchigen Trainingsblock, in dem ich mehr Kilometer machte und den Kraftanteil deutlich reduzierte. Neben 400ern und 1000ern standen auch längere Läufe bis 25km, sowie Dauerläufe im mittleren Tempobereich bis 15km an. Insgesamt verlief das für die Umstände zufriedenstellend, wenn auch noch nicht absolut perfekt.

Da die Qualität der einzelnen Einheiten zu dieser Zeit schon an Bedeutung gewann, habe ich 3x wöchentlich mit Carboloader-Shakes gearbeitet. Zudem habe ich bei langen Läufen immer ein Vitargo-Gel an Bord. Die neuen Geschmacksrichtungen Melone und Johannisbeere finde ich dabei sehr gelungen. Sie lassen sich ebenso leicht zu sich nehmen und sind sehr gut bekömmlich.

Das Ende des Belastungsblocks stellte dann der Düsseldorfer Kö-Lauf dar, den ich in 32.10min gewinnen konnte. Angesichts des Starkregens und der neuen, nicht so schnellen Strecke war ich damit zufrieden und konnte beruhigt in die letzte ruhige Woche vor der DM gehen.

In dieser Woche passiert im Training nicht mehr viel. Lockere Läufe, ein paar leichte Tempoläufe um den Rhythmus nicht zu verlieren und sonst einfach die Füße hochlegen. Die Ernährung ist in den Tagen vorm Wettkampf entscheidend. „Carboloading“ ist das Stichwort. Im altbewehrten Rhythmus nehme ich in der letzten Woche jeden Tag einen Carboloader-Shake zu mir und esse auch sonst kohlenhydratreich. Am Tag vorm Wettkampf darf dann die Pizza nicht fehlen.

Bei den Deutschen Meisterschaften kamen dann leider eine Reihe unglücklicher Umstände dazwischen. Nachdem wir bereits am Samstag Morgen in Düsseldorf aufgebrochen sind, kamen wir nach stundenlangem Stau erst 12h später in Hamburg an – suboptimal. Ein kurzer Auftakt, die übliche Pizza und dann ab ins Bett. Am nächsten Morgen mussten wir dann schon 6:00 Uhr aufstehen, frühstücken, uns die Beine vertreten und dann ab zum Start, der 10:00 Uhr stattfand.
Die ganze Hektik habe ich denke ich soweit ausblenden können, sodass ich zumindest nicht merklich beeinflusst war.

Die Erwärmung verlief dann auch bestens, der Druck war da, es konnte losgehen. Was dann folgte, konnte ich nicht beeinflussen. Gestartet wurde durch einen ca. 5m breiten Torbogen, gefolgt von einer 300m langen und engen Straße. Nachdem die vom Veranstalter eingekauften Kenianer (die DM fand im Rahmen des Alsterlaufes statt) vor allen Deutschen aufgestellt wurden, was ich im Übrigen für völlig unangemessen halte, reihten sich 700 Starter dahinter ein, die alle durch den Torbogen mussten. Das dauert wenn man in der 10. Reihe steht…

Die lange und enge Gerade bot auch keinen Platz zum überholen, sodass das Rennen eigentlich schon vorbei war bevor es richtig losging. Ich sah wie meine direkten Konkurrenten, die am Start weiter vorn standen, schon ca. 150m enteilt waren. Zwar holte ich sie ziemlich schnell wieder ein, aber ob das taktisch so klug war, weiß ich nicht. Bis Kilometer 7 ging das noch gut, danach war leider der Ofen aus. 31.05min und Platz 21 sind zwar angesichts der Umstände nicht schlecht, aber leider auch nicht das was ich mir vorgenommen habe.

Mit etwas Abstand betrachtet, kann ich den Lauf abhaken und schaue nach vorn. Der Carboloader-Shake nach Zieleinlauf sollte dann auch erstmal der letzte sein. Jetzt wird wieder gearbeitet und in der ersten Zeit auf Kohlenhydrate weitestgehend verzichtet – ich freue mich schon auf deren Rückkehr im November. 😉

Texte und Bilder: Toni Riediger

Mit Vitargo beim Trans-Alpine-Run

Die Vitargo Sportler Silvia Rusche und Karl Bernd Strotmann waren beim diesjährigen Trans-Alpine-Run 2016 am Start.  Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung und vielen dank für die Bilder und Texte.

1.Etappe: Garmisch-Partenkirchen – Lermoos

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler

Entfernung 36.5, Höhenmeter im Aufstieg 2088, im Abstieg 1791

Die Warm-up-Etappe: Dabei führen die schönsten Trails unter der Zugspitze in stetem Auf und Ab über die Landesgrenze nach Ehrwald und weiter bis ins Ziel nach Leermoos.

Bereits kurz nach dem Start in Garmisch führt der Lauf ins Herzen des Wettersteingebirges, bleibt aber mit einer Maximalhöhe von 1619 m noch im „Akklimatisations-Bereich.

Für Karl und für mich war die 1. Etappe noch ziemlich entspannt. Bergauf mussten wir bei den steilen Abschnitten wohl „wandern“, aber mit unserer Zielzeit von 5:35 Stunden sind wir gut zufrieden.

Das Wetter spielte auch mit, zwar bewölkt, aber nicht zu warm.

Wir freuen uns auf die morgige Etappe.

LG Silvia und Karl

Hallo zusammen,

die zweite Etappe ist Geschichte, hier ein Bericht:

Lermoos-Imst
Entfernung: 33,8
Höhenmeter im Aufstieg: 2023
Höhenmeter im Abstieg: 2237

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler Start 2. Etappe

Aufgrund des nächtlichen Dauerregens musste die Strecke kurzfristig geändert werden. Das Tegestal ist bei Starkregen aus Sicherheitsgründen allgemein gesperrt, so dass die Rennleitung kurzfristig auf eine Alternativ-Route ausweichen musste. Trotzdem waren einige Streckenabschnitte durch die Nässe sehr aufgeweicht und matschig. Volle Konzentration war da gefordert. Ein Sturz von Silvia blieb dank des an dieser Stelle weichen Bodens ohne Folgen. Trotzdem hatten wir noch Gelegenheit das tolle Panorama der österreichischen Bergwelt  zu genießen und zu bewundern.

Vor dem Start hatten wir Dauerregen, mit dem Startschuss um 8:00 Uhr hörte es schlagartig auf zu regnen. Das Wetter wurde im Laufe des Tages immer besser, so dass wir die letzten Kilometer bei angenehmen Temperaturen ablaufen konnten. Der Zieleinlauf in Imst bei strahlendem Sonnenschein krönte dann diese Etappe.

Mit einer Zeit von 5:08 Stunden beendeten wir diese zweite Etappe und belegten damit einen Platz im vorderen Drittel.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler 2. Etappe

Hallo zusammen,

die dritte sogenannte Königsetappe wäre auch geschafft.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler 3. Etappe

Imst – Mandarfen im Pitztal
Entfernung: 47,9
Höhenmeter im Aufstieg: 3037
Höhenmeter im Abstieg: 2144

Diese Etappe heißt Königsetappe, weil sie nicht nur die Längste des TAR ist, sondern auch die mit den meisten Höhenmetern und somit wohl die härteste. Der häufigste Spruch des Tages war wohl „die absolute Hölle“. Es war wieder einmal höchste Konzentration angesagt, sodass kaum Gelegenheit blieb, die herrliche Landschaft auf dem Weg vom Inn zu den Gletschern der Ötztaler Gipfel zu genießen.

Start war bereits um 7:00 Uhr bei erfrischenden 7° C und leichtem Nieselregen. Bis 8:00 Uhr hatte es sich ausgeregnet, später kam spärlich die Sonne raus. Der starke kalte Nordwind machte den Lauftag nicht angenehmer. Während die ersten 10 Kilometer an Laufen erinnerten, wurde es dann immer alpiner. Jetzt konnte hochalpine Erfahrung helfen, die unsere Flachlandtiroler Silvia und Karl jetzt garantiert haben. Schmale, nur durch Seile gesicherte und alles andere als einfach zu laufende Pfade, Geröllfelder, wasserführende Gebirgsbäche, aber auch im Weg stehende (gefährliche) Kühe ließen den Adrenalin-Spiegel steigen. Ja, auch für Silvia und Karl war es die Hölle, die sie aber unverletzt, abgesehen von einer kleinen Schnittwunde an Silvas Hand, gemeistert haben.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler 3. Etappe

Nach etwas über 10 Stunden war es für Silvia und Karl geschafft, was einen Platz im guten Mittelfeld und in der Mastermixed Kategorie den 28. Platz brachte.

Als krönenden Abschluss des Renntages fand die tägliche Pastaparty und das Briefing für morgen im Gletscherrestaurant statt, zu dem der Gletscherexpress den Transport übernahm.

Mensch und Ausrüstung sind für die nächste Etappe nach Sölden gerüstet.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler

Hallo zusammen,

heute stand die 4. Etappe des Transalpine Run 2016 auf dem Programm:

Mandarfen im Pitztal – Sölden
Entfernung: 26,9 km
Höhenmeter im Aufstieg: 2218 m
Höhenmeter im Abstieg: 1717 m

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler Ausrüstungskontrolle

Die erste Gletscher Etappe überhaupt in der 12 Jährigen Geschichte des TAR führte vom Pitztal ins Ötztal. Zwar war sie „nur“ 26,9 km Lang, dafür lag die Gipfelhöhe auf über 3000 Meter Höhe und die Trails berührten das ewige Eis des Rettenbachferners.

Nach der obligatorischen Kontrolle der Ausrüstung erfolgte der Start in drei Blöcken um 9:00, 9:10 und 9:20 Uhr noch bei knappen 4°C. Danach ging es unmittelbar über schmale Trails zum Rifflesee auf 1798 m. Nach dem anschließenden Abstieg ging es hoch auf den Gletscher. Der Weg dorthin war sehr anstrengend, zum Teil abenteuerlich, wieder mit gefährlichen Kletterpassagen. Belohnt wurde das Ganze dann mit einem fantastischen Blick über das Ötztal. Der Abstieg gestaltete sich schwierig, da alles schneebedeckt, sehr steil und rutschig war. Anschließend ging es sehr entspannt über wunderbare Trails runter ins Tal zum Ziel in Sölden. Inzwischen hatte die Sonne auch die Tiefen der Täler erreicht, sodass die Tagestemperatur zum Zieleinlauf im Zentrum von Sölden auf angenehme 24°C bei nur leichtem Wind kletterte.  Nach 5:45 Stunden kamen wir als 130. ins Ziel und wurden damit 24. in unserer Master-Mix Kategorie.

Im Ziel gab es noch als Überraschung, ein wohltuendes Fußbad, das von vielen Läufern, auch von uns, gerne in Anspruch genommen wurde.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler Fussbad

Gleich geht’s zur täglichen Pastaparty mit Ehrungen und anschließendem Briefing für den Folgetag. Wir verlassen morgen Österreich und machen uns auf nach St. Leonard in Passier in Italien.

Gruß Silvia und Karl

Hallo zusammen,

auch die 5. Etappe des Transalpine Run 2016 ist geschafft!

Sölden – St. Leonard in Passeier (Südtirol, Italien)
Entfernung: 33,3 km
Höhenmeter im Aufstieg: 1453 Hm
Höhenmeter im Abstieg: 2111 Hm

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler 5. Etappe

Start war um 8:00 Uhr bei 10°C und wolkenlosem Himmel in Sölden. Es ging über Trails hinauf aufs 2474 m hohe Timmelsjoch, der einzige ohne Alpinausrüstung zu begehende Übergang vom Ötztal nach Südtirol. Der Aufstieg war für uns nach den Strapazen der letzten Tage doch sehr anstrengend. Es folgte eine wahre Freude für Downhiller auf den Trails ins herrliche Passeiertal. Es ging durch eine wunderschöne Schlucht Richtung St. Leonard.  Da es immer wärmer wurde, waren wir froh  nach 5:10 Stunden endlich das Ziel St. Leonard in Passeier (Südtirol, Italien) bei immerhin 30°C erreicht zu haben. Wir beendeten dieses Rennen als 125. was für diese Etappe einen 18. Rang in unserer „Master Mixed“ Kategorie brachte.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler

Auch wenn es noch so anstrengend ist, wir machen weiter! Die vorletzte Etappe morgen geht nach Sarntheim.

Viele Grüße
Silvia und Karl

Hallo zusammen,

nach der 6. Etappe des Transalpine Run 2016 ein weiterer Bericht…

St. Leonard in Passeier (Südtirol, Italien) – Sarnthein (Sarentino)
Entfernung: 33,6 km
Höhenmeter im Aufstieg: 2440 Hm
Höhenmeter im Abstieg: 2153 Hm

Auf der 6. Etappe ist der TAR nun richtig auf der Alpensüdseite angekommen. Südtiroler Bilderbuchlandschaften säumen die Trails mit Almen, Gipfeln und Bergseen vor einem kompletten Dolomiten-Panorama.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler 6. Etappe

Start war um 8:00 Uhr bei 13 °C und wolkenlosem Himmel in St. Leonard in Passeier (Südtirol, Italien). Auch diese vorletzte Etappe verlangte von uns erneut alles ab. 2 Berggipfel mit einer Höhe von 2100 m und 2683m mussten von uns bewältigt werden. Die Anstiege waren wieder mal sehr steil und halsbrecherisch. Die An-und Abstiege waren  gespickt mit extrem gefährlichen Kletterpassagen, bei denen sich so  mancher Bergsteiger gesichert hätte. Wir empfanden diese Etappe sehr strapaziös, da wir kurz vor dem Ende des Trans-Alpine-Runs mit einer solchen hochalpinen Strecke nicht gerechnet haben und das auch irgendwie nicht aus dem Streckenprofil und der Beschreibung hervorging.

Wir freuen uns jetzt auf die morgige letzte Etappe, in der Hoffnung, dass sie nicht ganz so schwierig wird und wir sie heil überstehen.

Wir beendeten dieses Rennen als 125. was für diese Etappe einen 18. Rang in unserer „Master Mixed“ Kategorie brachte.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler

Viele Grüße von den erschöpften
Silvia und Karl

Hallo zusammen,

ES IST VOLLBRACHT … auch die 7. Etappe des Transalpine Run 2016 haben wir geschafft. Hier der Bericht.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler Letzte Etappe

Sarnthein (Sarentino) – Brixen
Entfernung: 36,4 km
Höhenmeter im Aufstieg: 1934 Hm
Höhenmeter im Abstieg: 2348 Hm

Die letzte Etappe des TAR 2016 präsentierte nochmals Trails und Höhenwege der Extraklasse. Nach einem 15 km langen Anstieg von Sarnthein wurden 2000 Hm erreicht und für die folgenden km nicht mehr unterschritten.  Vis a vis zu den Dolomiten-Gipfeln der Langkofel und Sellagruppe folgte der letzte Downhill ins Ziel nach Brixen.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler

Diese Etappe war im Vergleich zu den anderen etwas einfacher. Gefährliche Kletterpassagen blieben uns erspart. Den wunderbaren Blick ins Tal nach Brixen konnten wir auf dem 6 km ca. langen Abstieg nur bedingt genießen. Es ging brutal abwärts, so dass jeder Schritt gut platziert werden musste.

Damit ist es endlich geschafft – In 7 Tagen 251,3 km mit 15.135 Höhenmeter.

Wir beendeten dieses Rennen als 117. was für diese Etappe einen 20. Rang in unserer „Master Mixed“ Kategorie brachte.

Trans Alpine Run 2016 - Vitargo Sportler Finale

Viele Grüße von den überglücklichen
Silvia und Karl

Mit Vitargo beim Zugspitz-Marathon

Mit Vitargo zum Zugspitz Lauf

Am 23. Juli um 6 Uhr ging es los, über 300 Läufer wurden bei bestem Wetter auf die Strecke geschickt. Unter dem Motto „Rock the Top“ nahmen wir die 43,3 km lange Strecke in Angriff. Fast 4000 Meter rauf und 2000 Meter runter lagen vor uns.   Ganz harmlos fing es an, der 1. km war noch ganz eben, genau das Richtige um warm zu werden. Aber dann kam schon der erste Anstieg, bis auf 1852 ging es rauf.

Die Strecke war schön, es ging über Waldwege und schmale Trails zum 1. Verpflegungspunkt. Die nächsten 10 km waren sehr angenehm zu laufen,  fast nur bergab, wieder runter auf 979 m. Hier konnte man an der Versorgungsstelle Biberwier noch mal seine Trinkblase auffüllen. Schnell noch ein Gel eingeworfen und dann ging´s weiter.  Das war auch nötig, denn das schwerste Stück der Strecke stand uns jetzt bevor. Der Endurance Bar Riegel half dabei, auch das zu schaffen.  Es ging nur noch bergauf im hochalpinen Gelände. Die Wege wurden immer schmaler und wir mussten die ganze Zeit hoch konzentriert bleiben! Ein falscher Tritt und man wäre abgestürzt. Auch echte Kletterpassagen, nur mit einem Drahtseil gesichert, mussten wir bewältigen. Die Wege waren als solche kaum noch zu erkennen. Der Untergrund wurde immer gerölliger und rutschiger, so dass an ein Laufen nicht mehr zu denken war. Als wir dann auch noch durch Schnee stapfen mussten, waren wir froh, als plötzlich ein Schild auftauchte: Nur noch 4 Km.

Aber die hatten es dann noch in sich: über 900 Höhenmeter mussten wir noch bewältigen! Aber die Überraschung kam am Schluss, der letzte Kilometer wurde uns geschenkt. Es zog eine Gewitterfront heran, so dass der Veranstalter sich gezwungen sah, das Rennen kurz vor dem Zugspitzgipfel abzubrechen. Sicherheit geht vor!!

Karl und ich waren glücklich, diesen Lauf ohne Verletzungen überstanden zu haben. Wir finishten diesen  in 9:32 Stunden und belegten damit Plätze im vorderen Drittel, Karl wurde 13. in seiner AK und ich 7. Damit sind wir bestens zufrieden.

Insgesamt gesehen war dieser Lauf anstrengender als wir erwartet haben, doch wurden wir mit so manchen tollem Ausblick entschädigt.

Eins hab ich noch vergessen, es waren insgesamt 3965 Hm im Aufstieg und 1993 Hm im Abstieg.
Text und Bildquelle: Silvia Rusche per E-Mail

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