Archiv der Kategorie: Duathlon

Duathlon-DM und Powerman Germany am 30.Mai 2010 – Bericht und Ergebnisse

DM-Duathlon Langdistanz und Powerman Germany 2010 in Falkenstein vom31.05.2010

(NB) Über das Wochenende waren insgesamt 340 Sportler in Falkenstein aktiv. 303 Duathleten und Duathletinnen waren am Sonntag bei recht wechselhaften Wetterbedingungen angetreten, denn es ging in Falkenstein (Vogtland/Sachsen) zum einen um die Deutschen Meistertitel der Duathlon-Langdistanz und gleichzeitig um die Platzierungen zum Powerman Germany 2010. Zusätzlich gab es noch Staffeln und eine Behördenwertung.

PowerKids-Duathlon

Am Samstag waren schon, bei noch sehr schönen sonnigem und warmen Wetter, 37 Powerkids unterwegs. Alleine aus einer Schule waren gleich 12 kleine Ausdauernachwuchskämpfer am Start. Nach dem Rennen waren alle PowerKids sichtlich erschöpft aber glücklich, denn jeder bekam als Belohnung natürlich ein schönes PowerMan Finischer-Shirt.

Powerkides Duathlon

Powerman Deutschland

Wie schon der Wetterbericht voraussagte, sollte es am Sonnag ganz anders werden. Schon vor dem Start zum PowermanLight um 9:30 Uhr und dem Start der Duathlon-DM / Powerman fing es an zu regnen. Glücklicherweise stelle sich zwischendurch auch etwas trockeneres Wetter ein, als die meisten der Langdistanzathleten (DM-Wertung und Powerman) schon auf dem Rad waren, aber immer wieder kamen Schauer dazu, und ein starker und kalter Wind machte den Falkensteiner Duathlon zum härtesten, was es derzeit in Deutschland im Duathlon gibt. Schon von Anfang an waren der Schweizer Andy Sutz und der Brite Matt Moorhouse an der Spitze der Männerwertung, bei den Frauen lief es auf einen Vier-Kampf zwischen der Favoritin und Lokalmatadorin Uli Schwalbe (Plauen), der Dänin Susanne Svendsen, Jaqueline Uebelhart und der Münchnerin Katrin Esefeld hinaus. Letztendlich gewann die Powerman Gesamtwertung Uli Schwalbe (GER) souverän mit 2 Minuten Anstand vor Jaqueline Uebelhart (SUI), der Dänin Susanne Svendson und Katrin Esefeld (GER). Bei den Männern setzte sich der Schweizer Andy Sutz gegen den Briten Matt Moorhouse durch, überraschender Dritter wurde Boris Stein (GER) vor dem ?sterreicher Karl Prungraber. Andy Sutz galt schon vor dem Start als Favorit, denn er war 2008 Sieger des Powerman Zofingen (Powerman-WM), 2009 WM-Zweiter beim Schweizer Powerman und ETU-Europameister (Kurzdistanz) in Budapest geworden.

Der Powerman Germany war nun schon zum Zweiten mal in Falkenstein und wird auch 2011 Ende Mai im schönen Vogtland sein. Die Deutsche Meisterschaft der Langdistanz wurde heuer zum vierten Mal in Folge erfolgreich in Falkenstein ausgerichtet.

Duathlon Deutsche Meisterschaft

Deutsche Meisterschaft der Duathlon Langdistanz 2010

Uli Schwalbe und Boris Stein sind die Neuen Deutschen Duathlonmeister auf der Langdistanz (16 Km – 64 Km – 8 Km)

Boris Stein siegte in 3:12,50 Std vor Sebastian Retzlaff (3:18,43 Std) und Michael Wetzel (3:20,20 Std). Bei den Frauen konnte sich Ulrike Schwalbe in 3:48,57 Std gegen die Münchnerin Katrin Esefeld (3:56,59 Std) und Christine Rausch (4:02,49 Std) durchsetzen

Deutsche Meisterschaften Duathlon

Die Deutschen Meister der Altersklassen:

W 20 Hedwig Lilian
W 25 Katrin Esefeld
W 30 Uli Schwalbe
W 35 Marina Klemm
W 40 Christine Rausch
W 45 Claudia Hille
W 50 Marion Hoffmann
W 55 Edith Kowalski
W 65 Elisabeth Onieit

M 20 Sebastian Küfner
M 25 Boris Stein
M 30 Harald Harnisch
M 35 Sebastian Retzlaff
M 40 Dirk Strothmann
M 45 Erik Wartenberg
M 50 Ralf Laermann
M 55 Erhard Hofmann
M 60 Klaus Hoffmann
M 65 Theo Herberger

Alle Ergebnisse, Fotos etc auf der Veranstalterhomepage www.powerman-germany.org

Fotos und Bericht von

Norbert Braun

Norbert Braun (DTU) www.nb-sports.de

Berliner Meisterschaften Duathlon beim Airport Duathlon – Jan Nemitz

Zwei Tage nach dem Berliner Halbmarathon fing ich mit dem Training wieder an. Da dieses Jahr mein Saisonhöhepunkt der Ironman Regensburg sein wird, musste ich endlich die Grundlagenausdauer trainieren. Dazu hatte ich nun in einem zweiwöchigen Trainingslager Zeit genug. Nach ein paar Tagen war ich wieder voll dabei und der Halbmarathon schon wieder vergessen.
Dank der idealen Regenerationsprodukte von VITARGO konnte ich eine Woche später wieder einen langen Lauf wagen.

Einige Wochen später, am 08.Mai stand der nächste Wettkampf an. Beim Airport Duathon mit den kurzen Distanzen von 5km-18km-2,5km wurden die Berliner Meister im Duathlon gesucht. Auch dieses Mal trank ich am Morgen eine Flasche VITARGO Professional und zusätzlich noch einen Carboloader. Das Starterfeld war gut besetzt und einige Experten für die schnellen Laufzeiten waren dabei. Es war ein schnelles Rennen und die ersten 10 Plätze lagen im Ziel nur um Sekunden auseinander. Mit Platz 7 holte ich mir den Berliner Meistertitel in der Altersklasse. Vielen Dank an VITARGO für den Support!

Quelle: Jan Nemitz (Berlin), Per E-Mail

Powerman Zofingen – Rennbericht von Sebastian Grzecza

Sebastian Grzecza beim Powerman in Zofingen
Um nicht unvorbereitet an den Start zu gehen habe ich mir die 3 Wochen vor dem Start so trainingsintensiv wie nur möglich gestaltet. Eine Anreise mit dem Rad war da genau das Richtige. Von Berlin aus fuhr ich zum Gardasee und von dort quer durch die Alpen nach Zofingen. Am Ende standen 2098km, 108h im Sattel, etliche 1000Höhenmeter und dies verteilt auf 11Etappen zu Buche.

Sebastian Grzecza beim Powerman in Zofingen

Noch eine Woche blieb bis zum Start des härtesten Duathlon der Welt. Diese Woche nutzte ich zum Lauftraining und zur Erholung.

Am Morgen des 06.09.09 war es dann soweit. 8:48Uhr Start zur Powerman Duathlon Langstrecken WM. 10km Laufen- 150km Radfahren- 30km Laufen mit insgesamt 2380Höhenmetern. Mein Ziel war es so nahe wie möglich an die 7h heranzukommen. Ich hatte mir dafür extra ein neues Zeitfahrrad zusammengebaut und es mir von meiner Cousine Nancy, die auch an denn Start ging, mitbringen lassen. Leider hatte mir im Vorfeld die Zeit für ausgiebige Trainingsfahrten damit gefehlt. Dies sollte sich bemerkbar machen.

Ich bin schon sehr früh aufgestanden, um den Wechselgarten in ruhe einzurichten und mich vor den Start noch etwas entspannen zu können. Ãœberraschender Weise war das Wetter gut und es blieb den ganzen Tag trocken und sogar relativ warm. Dabei hatte ich mich eigentlich auf eine Regenschlacht gefreut- so war es auch gut! Um nicht schon am Anfang alle Energie zu verpulvern startete ich ca. in der Mitte des Feldes. Hinten werden die Enten fett. War mein Motto. Also: Ruhe bewahren. Gleich von Start an ging es bergauf und es wurde zunehmend steiler. 170Höhenmeter auf 10km müssen ja irgendwo herkommen. Einige Starter rannten los als ob es kein Morgen gibt. Viele von ihnen überholte ich schon auf der 2. Laufrunde.

Sebastian Grzecza beim Powerman in Zofingen

Der erste Lauf ging mir erstaunlich leicht von den Beinen. 35 Minuten benötigte ich und mir ging es noch echt gut. Für den Wechsel ließ ich mir absichtlich etwas mehr Zeit- nur keinen zusätzlichen Stress! Nun ging es auf die Radstrecke. 3 Runden mit je 50km, 3 Anstiegen, Steigungen bis 16% und 550Höhenmetern. Die erste Runde lief relativ gut und sollte mir die Durchschnittsgeschwindigkeit für die kommenden 2 Runden liefern. 34,27km/h  war zwar nicht ganz was ich mir erhofft hatte aber besser als nichts. Irgendwie fand ich nicht die richtige Position auf dem Rad. Die Verpflegung lief gut. Ich hatte extra Jemanden der mir den VITARGO Endurance Riegel und eine frische Trinkflasche mit VITARGO Elektrolyt, die ich pro Runde benötigte, reichte. Auf Experimente bei der Ernährung lasse ich mich nicht ein! Auf der 2. Runde viel es mir schon etwas schwer die Geschwindigkeit zu halten. Unter meinem Zeitfahrhelm bekam ich die Motten und meine Brille war die meiste Zeit beschlagen. Augen zu und durch! Sagte ich mir.

Mit jedem Meter der 3. Runde freute ich mich mehr auf das Ende der Radstrecke. Die letzten 5km reduzierte ich absichtlich etwas das Tempo, um nicht mit festen Beinen in den 2. Lauf zu gehen. Am Ende benötigte ich 4:39h für die 150km mit 1650Höhenmetern und war über den gesamt Körper verspannt. Meine Position im Feld konnte ich trotzdem etwas verbessern.
Der 2 Wechsel ging schnell. Nach 1 Minute war ich dann auf der Laufstrecke. Nach dem nicht recht entspannten Rad fahren war ich froh, dass ich wieder laufen konnte. Allerdings hielt dies nicht lange an. Ich hatte mir die 2. Laufstrecke vorab nicht angesehenen und sollte eine böse Ãœberraschung erleben. Wie mir ging es vielen. Es ging wieder direkt einen Hügel rauf. Dieser Hügel wollte nicht enden. Anfangs rannte man und als man sah, dass die Anderen zu gehen anfingen war man froh, dass man endlich auch gehen konnte- fast wie ein Steh- Geh- Spiel. Joerie Vansteelant zeigte eindrucksvoll, dass es auch anders ging und pulverisierte alles bisherigen Bestzeiten. Außenstehende berichteten, dass es bei ihm schien, als ob er den Berg schneller rauf als runter läuft. Wirklich beeindruckend! Meine Endzeit war mir schon auf der 1. von 2 Runden egal. Ich wollte nur noch heil ankommen.

Die 2:29h für die 30km kamen mir wie eine Ewigkeit vor. Dies lag mit Sicherheit nicht nur an den vorangehenden Belastungen sondern auch an den 560Höhenmetern der 2. Laufstrecke. Meinen Platz im Starterfeld konnte ich halten. Ich war überglücklich nach 7.47h in Stadion einzulaufen und es überlebt zu haben. Platz 23 der Elite und der 71. Gesamtplatz waren der Lohn der Mühe. Mein Resümee: Härter als ein Ironman Triathlon und super organisiert. Da komme ich gern wieder! Danke and den Veranstalter, die Zuschauer, meine Betreuer, und natürlich VITARGO.

Glückwunsch zu dieser tollen Leistung in der Schweiz! Wäre beeindruckende Bilder von der Anreise sehen möchte empfehlen wir folgenden Link zu einer persönlichen Bildergallerie von Sebastian:
>> Bildergallerie Anreise zum Powerman in Zofingen

Text und Bildquelle: Sebastin Grzecza – www.3athlet.de

Videolink:
http://www.internettv.ch/sport/ssf-live/ssf-magazin-vom-07-09-09

Bilderlinks:
http://www.internettv.ch/sport/ssf-live/ssf-magazin-vom-07-09-09
http://picasaweb.google.com/powerman.zofingen