Archiv für den Monat: Februar 2012

Marathon Indien-Auroville 2012 – mit dem Multisport-Adventure-Team beim Marathon in Indien

Marathon Indien-Auroville 2012 – run for the joy of running -

Multisport Adventure Team mit Vitargo beim Maraton in Indien

Nach einem sehr anstrengenden und auszehrenden Rennen kam Tobias etwas enttäuscht und kurz vor dem Zusammenbruch als 2ter in 3:27 beim Auroville Marathon 2012 ins Ziel.

Der Wecker klingelte um 3.00 Uhr morgens. In tiefster Nacht wurde etwas gefrühstückt, das Geschäft auf der Toilette absolviert und die letzten Vorbereitungen für den Lauf getroffen. Kurz nach 4.00 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Start. Ein bisschen Warmlaufen, die allgemeine Erwärmung mitmachen, nochmal in sich gehen und dann war es auch schon kurz vor 5 Uhr und ich fand mich in der ersten Reihe der Startaufstellung wieder.
Die Strecke, eine 14km- Runde, die 3 mal zu absolvieren war, hatte ich schon einmal als Training absolviert. Unebener Boden, teilweise tiefer Sand, scharfe Kurven und enge Pfade mit tief hängenden Ästen, so wie Stolperfallen stellten eine besondere Herausforderung dar.
Dann fiel der Startschuss, das Thermometer zeigt 24°C und eine Luftfeuchtigkeit von mehr als 80%. Ich ordnete mich bei den vorderen Läufern ein, nach einem Kilometer lief ich zusammen mit Paul ( ein Briten, der am Ende dritter war ) ein gutes Tempo auf Position 4 und 5. Dabei merkte ich, dass ich die Batterien meiner Stirnlampe doch hätte wechseln sollen, da sie nicht mehr so stark leuchtete. Bei Kilometer 6 erhöhte ich etwas das Tempo, ließ Paul hinter mir und zog meine Bahnen alleine in der Dunkelheit. Glücklicherweise begleitete mich teilweise ein Fahrradfahrer, so dass ich nicht zu oft bei dem unebenen Boden ins Straucheln geriet. Nach 9 Kilometern überholte ich ein Duo, bestehend aus einem Inder und Simoen, einem weiteren Briten, und schob mich somit auf Platz 2 nach vorne. Der Rest der ersten Runde flog dahin. Es wurde langsam hell und ich gab Annette meine Stirnlampe bei Kilometer 15 und bekam die Information, dass ich 1:30 Minuten Rückstand auf den führenden Inder hatte. Ich steigerte mein Tempo nochmals und lief nun Zeiten zwischen 4:15 und 4:30. Nach 24 Kilometer sah ich den Führenden auf einer langen Geraden, 2 Kilometer später übernahm ich hochmotiviert die Führung. Kurz darauf war meine Motivation weg und als ich auf die letzte Runde ging, merkte ich, dass ich überpaced hatte.

Ich kämpfte um jeden Kilometer und lief immer noch etwa einen 5 Minuten- Schnitt. Die Sonne stand mittlerweile hoch genug, um über die Bäume auf die Strecke zu scheinen. Ich trank so viel, wie ich konnte an den Verpflegungsstationen, doch die Schmerzen in den Beinen wurden immer stärker. Ich fing an, die Umgebung nicht mehr richtig wahrzunehmen und konzentrierte mich nur noch darauf, das nächste Kilometerschild zu passieren. 6 Kilometer vor dem Ziel fing ich an, an den Verpflegungsstationen zu gehen und mein Tempo wurde immer langsamer. Bei 39 Kilometern wurde ich von dem mich begleitenden Fahrradfahrer informiert, dass der zweite direkt hinter mir ankommt. Bei der Verpflegungsstationen bei Kilometer 40 lief er (Simoen) an mir vorbei und ich hatte nichts entgegenzusetzen und ließ ihn ziehen. Mental brach ich zusammen und ich schob kurze Gehpausen ein. Dann nach 3:27 Stunden erreichte ich endlich das Ziel, nur 1 Minute hinter dem Sieger. Ich klappte fast zusammen, war kreidebleich, alles um mich herum schien ein wenig wie im Traum. Nach einiger Zeit weichte die Enttäuschung und ich kann mich langsam über meinen zweiten Platz freuen.

Multisport Adventure Team mit Vitargo beim Marathon in Indien

Beste Grüße
Tobias

Text- und Bildquelle: Nils Naudorf per E-Mail

Toller Start ins neue Jahr – Rennbericht Jens Ziganke

Vitargo Sportler Jens Ziganke startet erfolgreich ins neue Jahr 2012

Auch in diesem Winter setze ich bei meinen Wettkämpfen wieder überwiegend auf den Crosslauf. Bereits kurz vor Weihnachten stand mit dem ersten Lauf der oberschwäbischen Crosslaufserie ein erster Test auf dem Wettkampfplan. Hierbei wollte ich nach dem 2.Platz in letztem Jahr zeigen, dass ich dieses Jahr den Gesamtsieg erreichen kann. Auf der Crosslaufstrecke in Bad Waldsee konnte ich mich dann auf der ca. 7,8km langen Strecke am Ende im Schlussspurt durchsetzen. Auf diesen Sieg folgten dann zwei weitere Siege in Birkenhard und Blitzenreute, welche mir den vorzeitigen Sieg bei der diesjährigen Serie einbrachten. Am vergangenen Wochenende fanden dann die Baden-Württembergischen Crosslaufmeisterschaften statt. Hierbei ging ich auf der Männer-Langstrecke an den Start, welche sich aus 9 Runden á 1000m zusammensetzte. In einem harten Kampf während der ganzen neun Runden mit dem Marathonspezialist Martin Beckmann konnte ich am Ende die Vizemeisterschaft und den 3. Platz in der Gesamtwertung erlaufen.

3. Platz bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften

Trotz dieser Crosslaufsaison wagte ich einen Ausflug in die Halle. Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften ging ich in Frankfurt-Kalbach über die 3000m an den Start. Da ich in diesem Winter jedoch hohe Umfänge absolviere und weniger schnelle Tempoläufe, war es für mich sehr überraschend, dass ich dem hohen Tempo der Spitze gut folgen konnte. Am Ende konnte ich mich mit einer 8,23,65min über eine deutliche Bestzeit und den 3. Platz freuen.

Nun zielt meine Vorbereitung auf die deutschen Crosslaufmeisterschaften, welche am 11.3. in Ohrdruf stattfinden werden und einen Frühjahrjahrmarathon.

Zu Zeit setzte ich gerade bei den hohen Kilometerumfängen auf den Vitargo Gainers Gold mit Schokogeschmack, da es mit fettarmer Milch nicht nur lecker schmeckt, sondern auch etwas für die Regeneration nach einer harten Einheit bringt.

Bild und Textquelle: Jens Ziganke, per E-Mail – mehr Informationen zu Jens gibt es hier: http://jensziganke.jimdo.com/

Neues Trail Magazin jetzt am Kiosk!

Trail Magazin Cover 2012

Liebe Partner, Freunde und Trail-Runner,

seit heute liegt TRAIL am Kiosk und unsere Abonennten ziehen die neue Ausgabe aus ihrem Briefkasten.
Das 100 Seiten Magazin kostet 4,50 Euro und hat folgende Themen zum Inhalt:

-CITY TRAIL Berlin Report
-BESSER LAUFEN: Vizeweltmeister TOM OWENS gibt Tipps!
-REVIERGUIDE: Trails im Taunus
-MARATHON auf TRAILS: 42,195 km gehören in die Wildnis
-Neue TRAILSCHUHE entdeckt
-Ratgeber: Das Motivationsloch verlassen
-TEST: Westen & 1st Layer Unterwäsche

TRAIL Magazin – das neue Laufsport Magazin für alle Trail-Runner!

::: TRAIL bei diesen HÄNDLERN
http://web.mac.com/trailmagazin/TRAIL_Magazin/Willkommen_files/PDF-TRAIL-Händlerverzeichniss.pdf

::: TRAIL im ABO
https://ssl.kundenserver.de/trail-magazin.de/abo/aboform.html

::: TRAIL als APP
http://itunes.apple.com/de/app/trail-magazin/id461418995?mt=8

::: TRAIL als PDF Download
http://directpaylink.com/?id=91UALSO

Textquelle: Trail-Redaktion per E-Mail

Mission Laufen – Mitteldeutsche Meisterschaften in Erfurt

Am Sonntag sollte die Reise von uns zu den mitteldeutschen Meisterschaften nach Erfurt gehen. 3000m waren geplant und wir hatten uns einiges vorgenommen.

Nachdem Toni sich in den Dienst von Arne gestellt hatte, sollte er sich nun revanchieren. Ein weitere guter Läufer von den Leichathletik Freunden aus Halle, John-Philipp Bartholomäi, war ein weitere Garant für eine schnelle Zeit.

Wir trainierten bis zum Donnerstag und unsere Abschlusseinheit bildete eine 8 × 200m Einheit, in dem jeder Lauf leicht gesteigert wurde. So fuhren wir Mittags frohen Mutes nach Erfurt.

Dann began langsam die Anspannung sich bei Toni und Arne breit zu machen. Nach ihrem normalen Einlauf? und Aufwärmprogramm zählte es. 16 : 25 sollte der Start sein. Für die Jugend B und die Jugend A. Was dann folgte, könnte man mit unter als “suboptimale Organsisation“ beschreiben. Sebastian Hendel und Fabian Gering starteten in der Jugend B und ich staunte nicht schlecht als Arne und Toni noch ihren Trainingsanzug an hatten. Zu der zusätzlichen Zeitverzögerung von ca. 20 Minuten kam auch noch zu allem Überfluss die Teilung der Läufe hinzu. Es war sehr schade , denn Sebastian Hendel , der mit 8 : 41 einen fabelhaften Sololauf absolvierte, hätte ideal in die schnelle Jugend A Troika gepasst.

Es war mal wieder alles andere als ideal. Trotzdem versuchten die Jungs die Spannung aufrecht zu halten und sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Es gelang ihnen perfekt.

Arne sollte die ersten 1000 knapp unter der 2 : 50 er Marke anlaufen. Er verrichtete seine Arbeit sehr gut und das Dreigespann kam bei 2 : 50 an der 1000m Marke vorbei. Arne musste nun dem hohen Anfangstempo und seiner Arbeit Tribut zollen. John ging vorbei und machte weiter Tempo. Toni folgte ihm auf Schritt und Tritt und konnte sichtlich locker dem angeschlagenen Tempo folgen. Arne versuchte krampfhaft nicht abreißen lassen zu müssen. Der Stadionsprecher verwechselte dann, aber die Namen :“John vor Arne „. John wollte eigentlich Toni unterstützen und drosselte sein Tempo etwas ,damit Toni wieder herankam. Somit wurde die 2. 1000 etwas langsamer. 5 : 47 standen auf der Uhr. Der nächste kleine Fehlerteufel schlich sich bei der Organisation ein: es fehlte einfach eine Runde : 5 : 12 hieß angeblich die 2000m Zwischenzeit. Das konnte nicht stimmen. John signalisierte es den Kampfrichtern mit Handzeichen. Auf den letzten 1000 ging Toni an John vorbei um auch etwas für das Tempo zu tun. Sie spulten weiter ihre 34 – 35 Runden ab.  Am Ende ging John auf den letzten 300m vorbei an Toni. Toni versuchte alles um dran zu bleiben ,schaffte es aber nicht ganz. Zu guter Letzt gewann John in 8 : 36,73 vor Toni mit 8 : 39,81 und Arne, der tapfer bis zum Schluss kämpfte und hintenraus nochmal alles mobilisieren konnte, in 8 : 54,67.
Das Niveau stimmt, es ist bis jetzt nur noch nicht auf den Punkt gebracht worden !

Fazit: Toni konnte sehr gut mitlaufen, aber hintenraus fehlt noch ein kleiner Tick. Im Ziel war er kaum geschafft, was ein Indiz dafür ist das er nicht alles aus sich heraus holen kann was eigentlich da ist. Wir werden es versuchen in den letzten 2 Wochen vor den Meisterschaften ,diese kleine Schwäche ausmerzen zu können. Arne hat seine Kämpferqualitäten erneut unter beweis gestellt. Er ist nun schon etwas nach den 3 Wettkämpfen erschöpft und wir werden nun die Ausdauerfähigkeiten bei ihm etwas auffrischen in dieser letzten Phase.
Damit wir fit zu den Deutschen Meisterschaften in Sindelfingen anreißen können und das Optimum zeigen können.

Für Sindelfingen wünscht das MyVitargo-Team viel Erfolg!

Textquelle:  http://www.mission-laufen.de/allgemein/365/mitteldeutsche-meisterschaften-in-erfurt/

Vitargo Sportler Martin Jansen beim Indoor Trail 2012 in der Westenfalle Dortmund

Ecco Indoor Trail (05.02.2012, Dortmund)

Die grosse Dortmunder Westfallenhalle war am Wochenende Austragungsort des weltweit ersten Indoortrails. Streckenchef “Gripmaster” Repke hatte in zwei Hallen und dem Aussenbereich aus Geröll, Schnee, Wurzeln, Bäumen und Schlamm eine spektakuläre Strecke mit 15 Hindernissen gefertigt, die der deutschen Trailgemeinde alles abforderte. Die 1,2km lange Runde musste zehn Mal durchlaufen/-klettert/-sprungen werden.

Gestartet wurde immer im Viererblock alle 30 Sekunden. Das ist schon ein besonderes Gefühl, wenn die Startuhr runterklickt, was man sonst ja nur von der Tour de France oder dem Biathlon kennt. Ich wünsche meinen drei Mitstartern viel Glück und schon geht es los, wobei einer, mit einer Bestzeit von 34 Minuten auf 10 Km, abgeht wie eine Rakete. Neben den angesprochenen Hindernissen geht es auch unzählige Stufen in den Katakomben hoch und runter, aber nach einer Runde habe ich einen guten Rhythmus gefunden. Ich laufe konstante Rundenzeiten bzw. werde sogar etwas schneller. Das Schneefeld ist unangenehm zu laufen und einige Stellen sind etwas glatt, doch die anderen Hindernisse und der ganze Dreck machen richtig Spass.
In der achten Runde überholt mich die Damensiegerin Natascha Schmitt, die vor zwei Wochen noch zum Trainingslager auf Lanzarote war. Ich wünsche ihr “Viel Erfolg”, soviel Zeit muss sein.
Die letzten zwei Runden werden härter, aber die Kraft noch da, um das Rennen richtig durchzuziehen.

Vitargo Sportler Martin Jansen beim Indoor Trail 2012 in der Westfallenhalle

Für die 12km und 150 Hindernisse benötigte ich 1:08:10h und landete damit auf einem ausgezeichneten 95.Platz im ersten Fünftel der 500 gemeldeten Teilnehmer. Jörg Giesen, 13-facher Ironman-Finisher, überholte mich zwar in der ersten Runde, lief dann aber nur 150m vor mir ins Ziel, womit ich nicht gerechnet hätte. Erschöpft bin ich schon im Ziel, aber ich hätte sicher noch weiterlaufen können. Das stimmt mich zuversichtlich, denn damit habe ich den Härtetest vor dem Wüstenrennen erfolgreich bestanden! Hat Spass gemacht!

Bild und Textquelle sowie weitere tolle Bilder unter:http://www.weitgereister.de/sport/laufen/bericht-indoor-trail-2012/