Archiv für den Monat: Oktober 2011

Alles richtig gemacht… – Paul Schmidt mit 2. Platz beim Dresden Marathon erfolgreich

Mein heutiger 2. Marathonlauf macht mich trotz der „schlechteren“ Plazierung als bei meinem Sie vor 2 Jahren, viel glücklicher. Ich habe mir insgeheim hohe Erwartungen gesetzt und diese dann auch noch übertroffen.

Vitargo Sportler Paul Schmidt 2. Platz beim Dresden Marathon

Am Samstagabend haben wir in der „runningpower“- Trainingsgruppe und mit engen Freunden eine gemütliche Nudelparty gemacht und über die geplanten Zeiten und Taktiken gesprochen. Die Marschtabelle, welche ich mir schon am Freitag ausgedacht hatte, war natürlich weit unter dem, was ich in der Presse als Zielzeit angegeben hatte. So hatte ich mir die Sicherheit aufgehoben, auch bei einem Einbruch die Erwartungen der Dresdner zu erfüllen. Auf der Tabelle stand als erster Kilometer 3:23-3:26min. Auf 10km 33:53-34:20. Auf Halbmarathon 71:30 bis 72:30 bei Marathon 2:21:59-2:24:59. Also entweder am Ende eingehen oder richtig was draufpacken. Erik Hass (PB 2:21:39 Berlin 2009 marathonscene.com) gab mir gestern abend den entscheidenden Tipp auf jeden Fall langsamer anzugehen. Alle großen Marathonläufe werden mit einem leichten Negativ-Split gewonnen. Also setzte ich mich im Kopf auf die 72:30 fest.

Für die Ernährung war ich der Experte. Von letztem Sonntag bis Dienstag wendete ich die Saltin-Diät an und leidete mental unter dem Kohlehdratmangel. Wie ein Süchtiger stürzte ich mich dann am Mittwoch auf den All-you-can Nudel-Teller in der Alten Mensa. Die Wettkampfernährung für Sonntag war wetterabhängig geplant. Durch die kühlen Temperaturen würde ich nicht so viel Schweiß verlieren wie sonst, weshalb ich meine Vitargo-Getränke etwas konzentrierter anmischte. Angewärmt natürlich…Kaltes auf kühlen Magen ist nur suboptimal. Insgesamt hatte ich 2,5 Liter für Christians Halbmarathon und meinen Marathon angemischt. Dazu hatte ich Marc in seinen Radrucksack noch 5 Gels gesteckt. Die sollte es ab Kilometer 25 geben und mit Wasserbechern runtergespült werden. Letztendlich haben mich die Getränke und Gels neben den Zuschauern über die Strecke gebracht. Zirka 1-2 Minuten nach jeder „Mahlzeit“ spürte ich den deutlichen Temposchub in den Beinen. Das war auch der Grundstein, mein Tempo bis zum Ende zu halten und noch zu beschleunigen.

Der Wettkampftag: Gegen 24 Uhr konnte ich langsam aber relativ konstant durchschlafen, die große Aufregung, wie vor der 2009er Premiere kam erst am Morgen. 7:15 weckte mich meine innere Uhr. 2,5h Stunden vorm Start gab es dann 2 leckere Nudossi-Brötchen (schon oft getestet und als wettkampftauglich eingeschätzt) und Tee. Mit Ankleiden, Dehnung, Rumpfkrafttraining, Getränkemischen und letzten Infos im Internet sowie mit Marc checken, verging die Zeit bis 9:15 wie im Flug. Nur in Wettkampfkleidung und Wärmeüberzieher ging es mit der Strassenbahn bis kurz vor Start. Ich wollte bewußt knapp losfahren, um nicht unnötig herumzustehen. 9:45 war dann Treff mit den Begleiträdern. Vielen Dank hier an Marc und Gunter….ihr habt einen super Job gemacht!!! Nach gefühlten 100 Handschlägen mit Laufkollegen hieß es schon „zehn…neun….“

Ich wollte von Anfang an Ideallinie laufen. Also schön rechts halten und einordnen. Jeden Kilometer dünnte sich unsere Startgruppe immer mehr aus. Beim 10km Abzweig war es dann endlich übersichtlich. Die Kilometer waren konstant bei 3:23…und durch den doch schnelleren Anfang immer 10-15sek unter Marschtabelle. Die beiden angekündigten Kenianer schwankten mit ihren Kilometerzeiten so 5-7 Sekunden, sodass ich mal dran war und dann wieder abreißen ließ. Vor Kilometer 30 war rein rechnerisch jeder Kilometer unter 3:20 Gift für mich. Ich fühlte mich zwar nicht so, aber metabolisch liegt man da immer „Oberkante Unterlippe“ wenn man im Marathon die aerobe Schwelle überschreitet. Christian machte einen super Job im Windschatten geben, Tempo machen und Abbremsen. Das Rennen sollte erst bei Kilometer 30 losgehen. Wir teilten uns die Trinkflaschen und genossen den Lauf und die Anfeuerungen. Ab Kilometer 15 musste Christian dann schon mehr beissen und gab mir trotzdem einen guten Schritt vor. Wir waren mit den beiden Kenianern eine gutes Führungsquartett. Bei Kilometer 18 war ich durch meine gute Streckenkenntnis und Kurvenschneiderei sogar kurz 5m in Führung, stoppte mich aber sofort wieder. Als Christian abbog war ich auf dem längsten Gegenwindstück bis zur Goetheallee auf mich alleine gestellt.

Nachdem der Halbmarathon in 71:37 absolut auf der Marschtabelle lag, zogen die Kenianer an, wie es Jens Borrmann 2009 getan hatte. Ich wollte und konnte mich davon nicht beeindrucken lassen, musste meinen eigenen Stiefel rennen. Auf der Hausdauerlaufstrecke galt es nun die Waage zwischen Tempo und Lockerheit zu bewahren. Ab Kilometer 24 spürte ich jedoch schon feste Muskeln. Eher als 2009. Das Rennen sollte hier richtig beginnen. Ich sagte mir…“Ruhe bewahren“ zutschte ein Gel aus…und versuchte den Schritt zu halten. Die Kenianer in Sichtweite. Taktisch gesehen durfte ich aber nicht heranrennen, sonst würden die beiden noch mehr beschleunigen und mich kaputtlaufen. Am Fetscherplatz…Kilometer 29 war die Stimmung super….ich war wieder locker. Aber gleich bei Kilometer 30 war ich wieder fester…..weil ich 3:16 pro Kilometer lief…die Jagdsaison war eröffnet. Im Kopf spulte ich nun meine Tempodauerläufe im Großen Garten ab, welchen ich nun überrundete. Die motivierende Getränkestelle der befreundeten Triathleten vom TV Dresden war das nächste Highlight….erste Tränen flossen über mein Gesicht. Hier hatte ich 2009 die ersten Krämpfe bekommen. Diesmal war ich genauso fest…aber 15 sek schneller pro Kilometer und ZUM GLÜCK KEINE KRÄMPFE.

Die Hauptallee rollte es wieder und ich musste mich sogar bremsen. 7 Kilometer konnten sehr lang werden. Das 4. und letzte Mal am Fetscherplatz war die Stimmung am Überkochen. So kurz vorm Ziel hatte mich niemand so nah (ca 60-80 Meter ) hinter den Kenianern vermutet. Mir ronnen beim Abbiegen aus dem Platz die Tränen übers Gesicht. Solche Freudentränen hat man ganz selten (und sie beschreiben den Grund meiner Laufferei). Noch 5 Kilometer…ich rannte schnelle, aber auf dem Zahnfleisch. Die Kenianer drehten sich nun doch schonmal um. Ich wußte, einer rennt vieleicht am Limit, sonst wären sie schneller oder einer enteilt.

Dass ich auch am Limit war, merkte ich in den Kurven: Koordination ist etwas anderes. Und der technisch anspruchsvollste Teil der Strecke stand jetzt zum 2. Mal bevor: 2 Bücken mit Zu- und Abbringern sowie zu überholenden Halbmarathonies. Nun sah ich bei Kilometer 40, wie sich ein Kenianer absetzte. Der 2. war mein Ziel, wie der Löwe die schwächste Gazelle zum Jagen auswählt (das ist jetzt wirklich nur metamophorisch gemeint). Am Scheitelpunkt der Augustusbrücke hatte ich ihn mir zurechtgelegt und griff mit letzter Kraft an, um möglichst schnell sowie einschüchtern zu überholen. Ich war vorbei. Aber das Rennen war noch nicht zu Ende.

Der letzte Kilometer war wie im Tunnel Anfeuerungsrufe, Lautsprecherdurchsagen,Gekreisch.. überall PAUL. Und über uns die glänzend blendende Sonne. Eine theatralische Stimmung…und der 2. Rang zum greifen nah. Der Sieg war nie das Ziel…der 2. Platz um so überraschender. Bei 2:22:06 blieb die Uhr stehen.

Die letzten 10 Kilometer war ich unter 33 Minuten gelaufen und hatte mich selbst und alle im Ziel überrascht. Alle überglücklich ….Asante sana …..Kiswahili für „Danke“ an die Kenianer und alle an und auf Strecke, die mich zu der Bestzeit, über 10 Minuten unter meiner alten, getrieben haben. Die Stimmung im Anschluss bei Interviews und Siegeehrung war der Wahnsinn. So viele Freunde und Bekannte…alle haben gefeiert…..Wir haben Dresden gerockt ?.

Hier der Link der GPS-Aufzeichnung von Marc als Radbegleiter: http://connect.garmin.com/activity/123679251

Ich leg jetzt die Beine hoch. (Endschuldigt etweilige Rechtschreibe- oder Grammatikfehler, das geht jetzt ohne Prüfung raus, direkt von der Seele geschrieben.

Vitargosportler Paul Schmidt erfolgreich beim Dresden Marathon

Pressemeldungen:

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2895458

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2894944

http://www.dnn-online.de/dresden/web/regional/sport/detail/-/specific/Der-Kenianer-Cheruiyot-gewinnt-den-13-Dresden-Marathon-2538625361

http://www.bild.de/regional/dresden/dresden-regional/kenianer-cheruiyot-gewinnt-dresdenmarathon-20603488.bild.html

Bild und Textquelle: http://www.runningpower.de/new/?p=580

GLÜCKWUNSCH UND DANKE FÜR DEN VITARGO EINSATZ!

Mit Vitargo-Power durchs Siebengebirge – Drachenlauf Rennbericht Martin Jansen

Der Drachenlauf ist zurück, d.h. 27km auf Waldwegen, 5 Gipfel und 1000 Höhenmeter. Soweit die Fakten, hinzu kommen aber auch noch fantastische Natur, tolles Oktoberwetter und alte Geschichte, wie die Seufzerbrücke, Ruinen und tolle Burgen hoch über dem Rhein.

Vitargo Sportler Martin Jansen beim Drachenlauf im Siebengebirge

Da ich den Berglauf aus dem vollen Training lief und nächste Woche noch ein Ultramarathon folgen soll, war mein Ziel den Lauf unter drei Stunden zu finishen.
Mit einem Vitargo-Carboloader-Drink und zwei Salt&More-Tabletten (für die Verpflegungsstellen 2 und 4) ging ich optimistisch auf die strecke. Als Flachländer sind die Anstiege für mich doch ungewohnt und besonders der

Petersberg forderte mit 20% Maximalsteigung bei km19-22 seinen Tribut. Letztlich kam ich ohne Krämpfe in sehr ordentlichen 2:58h überglücklich ins Ziel. Ein Vitargo-Recovery-Drink rundete den Wettkampf ab.
Fünf Stunden nach dem Zieleinlauf fühle ich mich angenehm erschöpft, aber dennoch erstaunlich frisch. Ich denke, dass ich meinen Trainingsplan in den kommenden Tagen trotz des harten Wettkampfs uneingeschränkt fortsetzen kann. Die Vitargo-Produkte haben mir sicher dabei geholfen!

Bild und Texquelle – Martin Jansen:  http://www.weitgereister.de/vitargo/drachenlauf/

Im Land der 1000 Hügel beim Rothaarsteig Marathon – Vitargo Team

Zum Abschluss der Saison gingen Christine Jücker-Deifuß und Holger Deifuß vom VITARGO Team an den Start des Rothaarsteig Marathons, der im Schmallenberger Ortsteil Fleckenberg gestartet wird. Der mit insgesamt 835 Höhenmetern anspruchsvolle Kurs durch das Schmallenberger Sauerland erfreut sich wachsender Beliebtheit, was nicht nur auf die perfekte Organisation der Veranstaltung zurückzuführen ist. Trotz seiner Schwierigkeiten bot der fast komplett im Wald verlaufende Rundkurs den rund 300 Teilnehmern immer wieder eindrucksvolle Ausblicke in das Land der 1000 Hügel. Die Trailpassagen über wurzelige Waldpfade sowie die koordinativ und muskulär anspruchsvollen Gefällstrecken verleihen den 42,195 km, die zum Teil auf dem Rothaarsteig gelaufen werden, eindeutig Crosscharakter.

Team Vitargo erfolgreich beim Rothaarsteig Marathon

Dass diese anspruchsvollen Trailstrecken ihm liegen, weiß Holger Deifuß nicht erst seit dem „Thüringen Ultra“ im Juli, als er die 100 km mit 2.200 Höhenmetern quer durch den Thüringer Wald unter 10 Stunden zurücklegte. Auch im Sauerland kam Deifuß drei Wochen nach dem Berlin-Marathon gut mit den Bedingungen zurecht, wobei das herrliche Herbstwetter natürlich ein Übriges tat. Mit 3:27,39 Stunden war Deifuß in seinem 57. Marathon nur 12 Minuten langsamer unterwegs als auf dem topfebenen Hochgeschwindigkeitskurs in Berlin. Allerdings war die Altersklasse M40 so stark besetzt, dass es mit dem neunten Rang nur zu einer Topten-Platzierung reichte.

Auf den gleichen Platz kam seine Frau in der W40. Allerdings machten Christine Jücker-Deifuß bei ihrem vierten Start in dieser Saison über die klassische Distanz von 42,195 km mehr die ausgedehnten Abstiege im letzten Streckendrittel zu schaffen als die Anstiege hinauf auf den Rothaarsteigkamm zu Beginn des Rennens. Mit einer Verhärtung in der Wade nach der Hälfte des Rennens musste sie den Belastungen dieser Saison Tribut zollen und war froh das Ziel nach 4:18,45 Stunden überhaupt erreicht zu haben.

Text- und Bildquelle: Holger Deifuß

Hartes, aber geglücktes Marathondebüt – Jens Ziganke erfolgreich beim Drei-Länder-Marathon in Bregenz

Nun ist es geschafft! Nach 2;39,50std. überquerte ich die Ziellinie beim Drei-Länder-Marathon in Bregenz. Es war unglaublich hart auf den letzten 8 Kilometer und auf jeden Fall eine tolle Erfahrung, die ich ganz sicher wiederholen möchte. Anbei die Zeitungsberichte die den Rennverlauf ganz gut schildern:

http://www.suedkurier.de/sport/regionalsport/bodenseeost/Auf-Anhieb-eine-Spitzenzeit;art10611,5146778
http://www.suedkurier.de/sport/regionalsport/bodenseeost/Marathon-Debuet-fuer-Jens-Ziganke;art10611,5141341

Glückwunsch zu dieser tollen Leistung vom Vitargo Team!

Textquelle: Jens Ziganke per E-Mail

Vitargosportler Jörg Panter erfolgreich beim Ironman Hawaii 2011 – Rennbericht

It´s done. Der Wettkampf gestern war wohl der härtste, den ich je hinter mich gebracht habe. Beim Schwimmen gings mir richtig besch… Das Meer war tierisch unruhig und man wurde extren durchgeschaukelt. Das Ergebnis war, dass ich mich nach ca. 1000m erst einmal übergeben musste. Dass das Ganze nicht zu einem super Schwimmergebnis führen würde, war mir schon klar, aber als ich dann die unterirdische Zeit beim Schwimmausstieg sah, war ich schon mittelmäßig entsetzt!

Also hab ich versucht auf dem Rad etwas mehr Druck zu machen. Allerdings habe ich mich nach ca. 30 km in einer Gruppe wiedergfunden, in der sehr unfair gefahren wurde. Wer mich kennt weiß, dass ich das hasse. Also hab ich noch etwas mehr Druck gemacht und habe versucht von der Gruppe weg zu kommen. Danach habe ich recht gut meinen Rythmus gefunden, wobei der Wind auf dem Rückweg auch verhältnismäßig gnädig zu uns war. Mit einem Schnitt von über 34 km/h war ich sehr zufrieden, denn es war das Optimum war ich mir gegetraut hatte.

Der Lauf war einfach phänomenal. Ich hatte gleich meinen Rhytmus gefunden und konnte meinen Schnitt halten bis es ins Energy Lab ging. Dort hat es gestern vielen den Steckern gezogen, denn es war brutal heiß. Ich kannte das ja schon vom letzten Mal. Allerdings waren die Verhältnisse in diesem Jahr absolut unmenschlich, so dass ich mir an den beiden Verpflegungsstationen im Lab die Zeit genommen habe, meinen Körper mit Wasser und Eis herunter zu kühlen. Ich glaube, dass mir das “das Leben gerettet hat”, denn danach ging es relativ schnell wieder und ich konnte stabil weiterlaufen -mit einer Marathonzeit von 3:13h! Das hätte ich mir selbst allerdings nicht zugetraut. Vor allem nicht bei dieser Hitze.
Leider gab es auf der Strecke nur die übliche Verpflegung, die relativ wenig Energie liefert. Da lernt man die Electrolyte von Vitargo schon doppelt zu schätzen. Sicher würden die mir auf der Laufstrecke die notwendige Energie leifern. So aber galt es sich mit Cola, Wasser, Zuckergel und -getränken vom großen P über Wasser zu halten.

Jörg Panter Vitargo Sportler erfolgreich beim Ironamn Hawaii 2011 in Kona

Euch allen zuhause einen Riesendank für den Support, Vitargo für den besten Energielieferanten auf dem Markt und an meinen Trainer – Wolfgang Paulus – für die besten Trainingspläne der Welt. Mit alledem konnte ich sogar schneller laufen als mnein großes Vorbild Petr Vabrousek!!! Aloha und Mahalo, Jörg

Bild und Textquelle: http://www.facebook.com/vitargo

Aktuelle Reportage Paris-Brest-Paris in der Tour 10/2011

In der aktuellen Ausgabe der Tour gibt es einen schönen Bericht zu Paris-Brest-Paris und dem PBP-Heinmann Team, welches wir mit Vitargo unterstützt haben. Die Reportage Paris-Brest-Paris geht über sechs Seiten, hat tolle Bilder und beschreibt das Gefühl des 1.200-Kilometer Radmarathon Paris-Brest-Paris aus der Perspektive des TOUR-Redakteur Manuel Jekel. Absolut lesenswert!

Mehr Informationen gibt es hier: http://www.tour-magazin.de/service/heft_info/tour-102011/a14319/fotostrecke/629211/629109.html

Adventure Racing Team gewinnt die German Series

Das Multisport Adventure Team gewinnt mit Vitargo die German Series

Zum letzten Rennen der Saison in Jena stand am 25. September das von der Teilnehmeranzahl größte deutsche Adventure Race des Jahres auf dem Programm. Das Multisport-Adventure-Team (MAT) ging zu diesem Höhepunkt in kompletter Besetzung, in der Herrenkonkurrenz mit Tobias/Robert und Nils/Hannes (beide Challenger Klasse) und bei den Damen mit Annette/Kristina (Einsteiger Klasse) an den Start. Insgesamt nahmen 140 Teilnehmer an der Herausforderung teil.

Für 9:00 Uhr war der Start geplant. In den verschiedensten Disziplinen standen dem Team 8-12 Stunden pures Adventure Racing bevor. Die Strecke sollte es in sich haben: Aufgeteilt in neun Etappen mussten etwa 90 km und etwa 1800 Höhenmeter zurückgelegt werden, davon etwas mehr als 30 km zu Fuß und 6 km per Kanu. Bei schönstem Wetter wurden die Teilnehmer auf den erklommenen Bergen dafür mit herrlichen Aussichten über das Jenatal und den Landschaften im Thüringer Wald belohnt.

Am Ende konnte sich das Herrenteam, als auch das Damenteam mit einer starken Leistung durchsetzen und sich so nicht nur den Einzelsieg, sondern auch den Gesamtsieg über die German Series 2011 in Ihrer Kategorie sichern.

Bericht unseres Herren-Challenger-Sieger-Teams:

Die Teams gingen in Abständen von 90 Sekunden auf die Strecke und um 9:27 h hieß es für uns (Tobias & Robert) noch einmal Gas geben im letzten Rennen der Saison. Schon auf der ersten kleinen Laufetappe (3 km) und der anschließenden MTB-Überführung (5 km) zeichnete sich ein Zweikampf mit dem hinter uns gestarteten Team (220) ab, die sich einfach nicht abschütteln ließen. Auf dem folgenden Orientierungslauf (8 km) fanden wir die Checkpoints (CPs) sehr zügig, wählten aber eine andere Route, die sich als länger herausstellte, sodass wir die 220 zunächst ziehen lassen mussten. Nach nun mehr als 2,5 Rennstunden ging es auf die erste große MTB-Etappe (30 km). Wichtig war nun: grobe Navigationsfehler vermeiden und auf den Strecken das Tempo hochhalten. Das erste gelang gewohnt sicher, beim Tempo musste Robert jedoch der harten Saison etwas Tribut zollen, sodass wir weitere Minuten auf die Spitze verloren. Auf der nächsten Laufstrecke (7 km) hatten wir unsere erste und einzige Schwierigkeit mit dem Finden eines CPs, die uns weitere 15 Minuten hinter die Spitze warf.
Auf der nun folgenden Kanustrecke holten wir durch geübte Technik und geschicktes Steuern in strömungsfreien Stellen (flussaufwärts) viel von unserem Rückstand auf und lagen wieder auf Schlagdistanz zum Sieg. Euphorisiert machten wir auf der nächsten MTB-Etappe (15 km) viel Tempo und kamen tatsächlich gemeinsam mit Team 220 zum Laserschießen. Nach insgesamt sieben Treffern hieß die Aufgabe im Anschluss: 11 km Berglauf zur Kletterstation. Auf dieser Strecke war es nun Tobias, der dem Tempo von Team 220 nicht folgen konnte und so mussten wir sie erneut ziehen lassen. Beim Klettern jedoch versagte unsere Konkurrenz und stürzte ab, während wir uns insgesamt 28 Bonusminuten sicherten. Dieses Polster ließen wir uns auf der abschließenden Laufetappe (4 km) nicht nehmen und kamen erschöpft, aber glücklich als Sieger auf der Wilhemshöhe über Jena ins Ziel.

Grüße Tobias

Bericht unseres Damen-Einsteiger-Sieger-Teams:

Bevor für uns (Kristina & Annette, unser Damenteam) Einsteiger der Startschuss fiel, hieß es erst einmal knapp 10 km locker mit dem Rad zum Start zu radeln, Aufwärmung sozusagen. Bei strahlendem Sonnenschein ging es dann zu Fuß los und wir machten uns über mehrere Checkpoints und einige Höhenmeter auf den Weg zur Kanu- Station. Als wir dort schon fast angekommen waren, kamen uns mehrere Polizisten entgegen, auch ein Rettungshubschrauber war zu sehen und wir hatten Angst, dass einem der Teilnehmer etwas zugestoßen war. An der Station angekommen erfuhren wir dann, dass eines der Teams eine Leiche im Wald entdeckt hatte, nicht unweit von der Strecke, die wir gelaufen waren. Etwas schockiert und gleichzeitig froh, dass uns dieser Anblick erspart geblieben war, schnappten wir uns unser Kanu und paddelten zu den beiden Checkpoints, was uns bei teils stärkerem Strom einige Kraft in den Armen und Schultern kostete. Wieder an Land ging es dann weiter auf die knapp 20 km lange Mountainbike-Strecke, die uns über teils starke Anstiege führte und uns definitiv unsere Trainingsdefizite aufzeigte. Leider leisteten wir uns auch einen Orientierungsfehler, der uns zwar in Sichtweite des Checkpoints ankommen ließ, jedoch ein Fluss bzw. Bach mit zwei steilen und stark bewachsenen Böschungen zwischen uns und dem Checkpoint lag. Adventure wäre nun wohl gewesen wenn wir uns, wie auch einige andere Teams, auf dem direkten Weg durch den Fluss zum Checkpoint gekämpft hätten. Wir entschieden uns jedoch gegen die nassen Füße und die Kratzer und für den trockenen Umweg, der uns wahrscheinlich im Endeffekt mit knapp 10 min auch nicht viel mehr Zeit und weniger Kraft kostete. Der anschließende Orientierungslauf lief für uns wieder sehr gut und auch an der Schießstation konnten wir uns mit immerhin 4 Treffern einige Minuten Zeitgutschrift sichern. Weiter ging es dann mit dem Rad in Richtung Kletterstation, wo wir uns beide für die einfachste Kletterroute entschieden, diese jedoch schnell und souverän meisterten und somit erneut ein paar Minuten Zeitgutschrift sicherten. Von der Kletterstation aus ging es dann über einen weiteren Checkpoint mit unseren Rädern in Richtung Ziel, vor welchem der letzte starke Anstieg auf uns wartete. Erschöpft und glücklich kamen wir nach einer Rennzeit von 6:43 h endlich im Ziel an, haben uns so den Sieg erkämpft, und konnten in der Abendsonne auf unsere Männer warten.

Grüße Kristina

Bericht unseres zweiten Herren-Challenger-Teams:

Als Segler freuten wir uns besonders auf die Kanustrecke, denn schnelle Bootfahrten, da waren wir uns sicher, das konnten wir. Als erste Sektion stand ein kurzer Orientierungslauf (OL) auf dem Programm. Nach 20 Minuten ging es dann auf unsere Bergamont Räder. Die nächsten CPs mussten mit dem Rad gefunden werden. Nils als unser Navigator gab die Richtung vor, ich war für das Renntempo und die Verpflegung zuständig.
So arbeiteten wir Punkt für Punkt auf der Karte ab, wobei immer wieder zwischen Radfahren und Laufen gewechselt wurde. Bei jedem Wechsel mussten wir überlegen wieviel Verpflegung und Equipment wir für die nächste Sektion brauchen würden. Aus den vergangenen Rennen hatten wir gelernt wie wichtig es ist das Gewicht unserer Ausrüstung auf ein Minimum zu reduzieren, dabei aber nicht das Wichtigste zu vergessen.
Nach zwei Dritteln des Rennens erreichten wir die Kanusektion. Das Boot wurde gewassert und los ging es. Mit vollem Einsatz fuhren wir stromaufwärts zu den Checkpoints. Immer möglichst nah an Land, da dort die Strömungsgeschwindigkeit geringer ist. Wenigstens etwas im Studium gelernt. Es ging gut voran. An manchen Stellen mussten wir dann aber doch aussteigen und das Boot durchs Wasser ziehen. Bei dem eiskalten Wasser kein Spaß. Nach gut einer Stunde hatten wir alle Punkte abgearbeitet und kehrten in die Wechselzone zurück.
Auf dem Rad ging es weiter. Der nächste Checkpoint lag an einem Fluss. Anders als erwartet stellte sich bei der Ankunft heraus, dass der Checkpoint auf der anderen Flussseite lag. Die Räder geschultert ging es durch den Fluss auf die andere Seite. Toll, Schuhe und Socken waren gerade getrocknet…
Zügig erreichten wir dann die nächste Wechselzone. Als nächstes Stand ein 11 Kilometer langer OL auf dem Programm. Anders als bei früheren Rennen konnten wir etwa 80 Prozent der Strecke laufen. Lediglich Bergauf-Passagen und mein schmerzendes Knie zwangen uns gelegentlich zum Gehen.
Kleinere Orientierungsfehler kosteten uns aber immer wieder kostbare Minuten.
Wie weit ist der nächste Checkpoint entfernt? Wie lange brauche ich bis zur nächsten Gabelung? Nehme ich den direkten Weg durch den Wald oder lieber den etwas längeren aber vielleicht schnelleren Weg? Komme ich durch den Fluss oder nehme ich die Brücke? All das sind Fragen die wir während des Rennens immer wieder durchgehen und auf die schnelle Antworten gefordert sind.

Nach 10 Rennstunden erreichten wir die letzte Sonderaufgabe. In einer Kletterhalle gab es verschiedene Kletterrouten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Je nach Schwierigkeitsgrad gab es eine Zeitgutschrift.

Wir entschieden uns beide für eine 4er Route. Mit Nils, der mich von unten leitete, absolvierte ich die etwa 15 Meter hohe Wand ohne Absturz.
Anders als ich, mit meinen langen Armen und somit großen Reichweite, konnte Nils nicht sofort jeden Griff erreichen. Mit guter Technik und viel Kraft in den Fingern meisterte aber auch er die Strecke ohne Abgang. Somit hatten wir 32 Bonusminuten gewonnen.
Abschließend hatten wir noch 4 Kilometer bis ins Ziel zu absolvieren. Nach gut 11 Stunden erreichten wir als 6. von 32 Teams das Ziel.
Auch wenn nur halb so lang wie das Rennen im Harz, so war es körperlich und mental wieder eine Grenzerfahrung. Eine Erfahrung nach der ich jedes Mal sage, nie wieder.
Aber das habe ich wie gesagt bisher jedes Mal gesagt…

Grüße Hannes

Dies war für die Saison 2011 leider unser letztes Adventure Race. Wir hoffen allen mit diesem letzten Bericht, aus drei verschiedenen Blickwinkeln, euch zum Abschluss noch einmal einen tollen Einblick ins Adventure Racing zu vermitteln und vielleicht möchte sich der ein oder andere im nächsten Jahr auch mal versuchen.

Viele Grüße
Euer MAT

Bilder

Bild und Textquelle: Nils Naudorf - http://www.multisport-adventure-team.de/Site/Home_/Entries/2011/10/4_ARGS_Jena_2011.html

Vitargo Sportler Jörg Panter beim Ironman in Hawaii 2011 – Teil 1

Hier berichten wir vom Vitargo Sportler Jörg Panter – die ersten Eindrücke aus dem Facebookprofil von Jörg bzw. von Vitargo Deutschland:

Vitargo Sportler Jörg Panter beim Ironman Hawaii 2011

So, das war´s erst einmal mit den längeren Einheiten. Bin heute mit dem Rad einmal nach Waikaloa und zurück. Wow, den Wind hatte ich nicht mehr so heftig in Erinnerung. Hoffe, euch da drüben auf der anderen Seite ist nicht zu kalt :-)

Vitargo Sportler Jörg Panter beim Ironman Hawaii 2011

Noch fünf Tage bis zum Race Day
So langsam steigt hier in Kona die Spannung. Beim allmorgendlichen Schwimmen steigt die Zahl der Athleten von Tag zu Tag und immer mehr Profis zeigen sich am Pier. Die Messe wird aufgebaut, überall wird man mit Ironman Merchandise Artikeln zugeschmissen und jeder Hersteller von Swimsuits präsentiert schon morgens um 6.30 Uhr sein neuestes Produkt. Sicher brauch ich auch noch irgendwas (Grüße an die Gadgetjäger zuhause)…

Vitargo Sportler Jörg Panter beim Ironman Hawaii 2011
Morgen früh werde ich schon mal die Anmeldung hinter mich bringen, dann folgen die Parade der Nationen und der Besuch der Expo!

Vitargo Sportler Jörg Panter beim Ironman Hawaii 2011

Aloha, Jörg

ISAAC MUON – Meine neue Waffe gegen den Wind (…oder mit dem Wind!).
Danke an Isaac (Lutz Neumann) und an das Puls Sport Team. Ohne euch wäre das mit der neuen Waffe für Hawaii nichts geworden. Ihr seid die Besten!!!

Vitargo Sportler Jörg Panter bei Iornman Hawaii 2011

Text und Bildquelle: http://www.facebook.com/profile.php?id=100000778835100 und http://www.facebook.com/vitargo

Mit Vitargo durch die Hohe Tatra

Mit Vitargo durch die Hohe Tatra

Unter der Leitung des DAV Duisburg führte die Reise im September 2011 ins kleinste Hochgebirge der Welt. Hochalpine Wanderungen und Gipfelbesteigungen standen auf dem Programm.
So konnte ich die polnischen Gipfel Giewont, Sarnia Skala, Try Korone und Swinica erfolgreich besteigen. Ob kettenversicherte Anstiege oder anspruchsvolles Gehen im unwegsamen Gelände, mit Vitargo Electrolyte im Camelbak hatte ich keine Probleme die Konzentration auch auf langen 10-Stunden-Touren aufrecht zu halten ohne in der Leistung einzubrechen.

Martin Jansen mit Vitargo in der Hohen Tatra

Text und Bildquelle sowie weitere  tolle Bilder, Informationen und Videos findet ihr bei Martin Jansen – http://www.weitgereister.de/vitargo/hohe-tatra/

Rennbericht Adelsberger Bike Marathon – Tino Kässner

Liebe Freunde und Sponsoren,

Heute bin ich mein letztes Rennen in dieser Saison gefahren. Mir ging es sehr gut und ich hatte mir richtig was für dieses Rennen vorgenommen. Der Adelsberger Bike Marathon ist auch ein Heimrennen von mir, hier in Adelsberg bin ich aufgewachsen und kenne diese Gegend und die Strecke sehr gut. Bei fantastischem Wetter erfolgte der Startschuss über die 40 km um 10:35 Uhr. Dieses Rennen war sehr stark besetzt, dadurch ging es auch gleich richtig schnell los. Mit dem ständigen Auf und Ab der Strecke kam ich gut zu recht, so ein Streckenprofil liegt mir. Ende der ersten Runde hat mich wieder ein Defekt gestoppt, der mich ca. 7 min gekostet hat. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch habe ich die zweite Runde in Angriff genommem. Meine Beine waren richtig gut, ich konnte viel attakieren. Nach einer Fahrzeit von 2:00:29 h habe ich die Ziellinie überquert. Mit meiner Leistung war ich sehr zufrieden und der Defekt war halt Pech.

Jetzt kommt eine Pause und danach beginnt die Vorbereitung auf die Saison 2012.

Viele Grüße
Tino

Textquelle: Tino Kässner per E-Mail