Archiv für den Monat: April 2011

Problem gelöst Dank Vitargo – Bike Junior Team

Am 16./17. April war für die Mountainbiker der erste Saisonhöhepunkt des Jahres angesagt. Der Frühjahrsklassiker in Münsingen sorgte für Rekorde. Über 1400 Teilnehmer beim Marathon, Sprint und Cross Country Rennen sagen mehr als alle Kommentare über die Veranstaltung aus, einfach top.

Für Regina Genser vom BIKE Junior Team powered by milka eine ganz neue Herausforderung. Erster Start in der U23 zusammen mit den Elite Damen. Also im selben Rennen mit Olympiasiegerin Sabine Spitz oder Weltcupsiegerin Elisabeth Osl. Regina hatte schon immer Probleme gegen Ende des Rennens mit Krämpfen, die ein weiter fahren fast unmöglich machten. Da ab heuer die Renndistanz in der U 23 nochmal  um bis zu 15 Minuten länger ist ging sie mit gemischten Gefühlen an den Start.

Bike Junior Team erfolgreich mit Vitargo

Das was alle befürchtet hatten, traf auch ein. Regina bekam am Ende der dritten Runde wieder Muskelprobleme. Sie nahm in der Feedzone das ihr gereichte Vitargo Gel und ihre Aussage beim nächsten Durchfahren der Feedzone war: ” Mir geht es wieder super, keine Probleme mehr”. Regina fuhr ihr Rennen zu Ende und wurde als Jüngste zwölft beste Deutsche. Vitargo war für unser Team die einzig richtige Entscheidung.

Gratulation zu dieser tollen Leistung!

Quelle: BIKE Junior Team, Gerhard Döhl per E-Mail

Neue klinische Studie mit Vitargo und Carnitin

Wie das amerikanische Fachblatt “Journal of Physiology” berichtet, führt die regelmäßige Einnahme von L-Carnitin in Verbindung mit Kohlenhydraten zu einen höheren Carnitin-Gehalt in den Muskelzellen sowie zu einer Verbesserung der Energiebereitstellung während körperlicher Belastung.

Das Fachblatt beruft sich hierbei auf eine Studie, die zum ersten Mal zeigen konnte, dass eine externe Zufuhr von Carnitin zu höheren Carnitin-Werten innerhalb der Muskulatur führen kann. Zuvor konnte dies nicht nachgewiesen werden. Anzumerken ist hierbei, dass die Carnitin-Werte erst nach 24 Wochen der Supplementation messbar stiegen.

Der entscheidende Faktor war, dass das Carnitin mit einer ausreichend hohen Menge an Kohlenhydraten aufgenommen wurde, um eine Insulinreaktion zu erzeugen. Erst dadurch konnte das Carnitin in die Muskelzellen transportiert werden.

Als Kohlenhydrate nutzten die Autoren der Studie Vitagro. Dabei wurde den Probanden ein Getränk bestehend aus 80 g Vitargo und 2 g Carnitin-Tartrat verabreicht. Die Kontrollgruppe erhielt einen Vitargo-Drink ohne beigemischtes Carnitin.

Die teilnehmenden Probanden waren allesamt Triathleten, die über einen Zeitraum von 24 Wochen die jeweiligen Getränke zweimal am Tag zu sich nahmen. Jeweils zum Frühstück und 4 Stunden danach.

Jene Probanden, die Carnitin in Verbindung mit Vitargo zu sich geführt hatten, nahmen innerhalb der 24 Wochen nicht an Körpergewicht zu. Die reine Vitargo-Gruppe verzeichnete jedoch eine durchschnittliche Gewichtszunahme von 2,4 kg.

Die Athleten in der Carnitin-Vitargo-Gruppe steigerten ihre intramuskulären Carnitin-Werte um 30 Prozent. Ferner konnten sie einen Belastungstest (80% max. cap.) leichter bewältigen, als die Teilnehmer der reinen Vitargo-Gruppe.

Anhand von Bluttests stellte sich heraus, dass die Probanden der Carnitin-Vitargo-Gruppe während der körperlichen Belastung weniger Glykogen verstoffwechselten und dafür mehr Fettsäuren verbrannten. Dadurch bildete sich weit weniger Laktat in der Muskulatur.

Am Ende des 24-wöchigen Testzeitraumes zeigte die Carnitin-Vitargo-Gruppe in allen Belastungstests deutlich verbesserte Leistungen. Diese Tatsache lässt darauf schließen, dass diese Probanden ihre Energiebereitstellung optimieren konnten.

Wie sich also abschließend sagen lässt, führt die kombinierte Einnahme von Carnitin und Kohlenhydraten zu einer deutlichen Optimierung der Energiebereitstellung unter körperlicher Belastung. Dennoch muss berücksichtigt werden, dass dieser Effekt erst nach einer mehrwöchigen Einnahme eintritt.

Quelle (aus dem Englischen übersetzt): http://www.vitargo.com/

Tino Kässner bei den Bayerische Meisterschaft Einzelzeitfahren

Rennbericht Bayerische Meisterschaft Einzelzeitfahren

Vitargo Sportler Tino Kässner bei den Bayrischen Meiterschaften im Einzelzeitfahren erfolgreich

Am Samstag fanden wie in jedem Jahr, in Altenstadt die Bayerischen Meisterschaften im Zeitfahren statt. Bei trockenem, aber kühlem Wetter stand ich um 15:05 Uhr an der Startlinie. Die Strecke war die gleiche, wie in den letzten Jahren, angenehm zufahren. Lange Geraden, eine Spitzkehre und drei neunzig Grad Kurven. Für mich war es auch ein Materialtest unter Rennbedingungen. Ich habe die neue Elektronische Schaltung von Shimano montiert, hat fantastisch funktioniert. Für die 18,8km habe ich eine Zeit von 28:35min gebraucht. In meiner Klasse war es die schnellste Zeit, aber wir wurden wieder alle zusammen gewertet, Gesamtrang fünf. Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden, ich habe mich auf dem Zeitfahrrad wohl gefühlt und der Trainingszustand passt.

Viele Grüße
Tino

Bild uns Textquelle: Tino Kässner per E-Mail

VITARGO-Sportler beim Halbmarathon 2011 in Berlin

Nachdem der Halbmarathon bereits mehrere Male zum Wettkampfkalender des  VITARGO Teams gehörte, hielten in diesem Jahr mit Christine Jücker-Deifuß und Holger Deifuß nur zwei VITARGO Sportler dem mit Abstand größten deutschen Halbmarathon die Treue. Die rund 25.000 Läuferinnen und Läufer dokumentieren die nach wie vor anhaltende Beliebtheit der Halbmarathon-Distanz. Die aus dem gesamten Bundesgebiet sowie weltweit aus insgesamt 102 Nationen in die Running-Metropole an der Spree pilgernden Teilnehmer profitieren von der bewährten Organisation des „großen Bruders“, des Berlin-Marathons.

Team Vitargo Holger Deifuß

Auf ihrem Rundkurs durch die Bundeshauptstadt werden den  Ausdauersportlern viele touristische Highlights geboten, wenn es etwa kurz nach dem Start durch das Brandenburger Tor und an der Siegessäule vorbeigeht. Auch der Kudamm und der Potsdamer Platz zählen zum Besichtigungsprogramm in Laufschuhen, bevor es schließlich nach 21 ereignis-reichen  Kilometern auf die Zielgerade am Alexanderplatz in Sichtweite des Fernseh-turms geht. Nach dem Regen- und Kälte-Chaos beim Berlin-Marathon Ende September sahen sich die gerade erst aus dem Wintertraining kommenden Sportler nunmehr mit Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen konfrontiert.

Team Vitargo Christine Jücker Deifuß

Bei diesen zuschauerfreundlichen Bedingungen standen für Christine Jücker-Deifuß und ihren Mann Holger zwei Wochen nach dem Syltlauf über 33,333 km lediglich ein Trainingslauf auf dem Programm. Christine bereitet sich auf die deutschen Meisterschaften über die klassische Distanz von 42,195 km im Rahmen des Hamburg-Marathons Ende Mai vor, während Holger für einen 100 km-Lauf rund um den Kemnader-Stausee Anfang Juli trainiert. So absolvierten beide VITARGO Sportler den Halbmarathon aus dem vollen Training heraus – dementsprechend „dick“ waren die Beine, eher „mager“ hingegen die Ergebnisse. Christine legte die 21,097 km in 1:48,39 Stunden zurück und lief als 332. Frau über die Ziellinie. Rund 15 Minuten früher war ihr Mann Holger im Ziel (1:33,30 Stunden), der als 904. im Einlauf noch den Sprung unter die ersten 1.000 Läufer schaffte.

Bild- und Textquelle: Holger Deifuß

Trailstory – Lauf in den Vogesen Teil 1 mit Oliver Binz – Teil 5

Courir en france – mein erster Lauf in den Vogesen Teil 1 – Trail du Petit Ballon (Sonntag 20. März 2011)

Es locken die südlichen Vogesen, Departement 68 in Frankreich, Region Haut-Rhin, oder besser gesagt das Elsass in der Nähe von Colmar. Zu Beginn der Wettkampfsaison soll es beim ersten Lauf noch gemächlich, aber konzentriert zur Sache gehen. 47km und 2100 Höhenmeter stehen auf dem Programm. Mein wichtigster Punkt ist, das Tempo gering halten und dieses Mal nicht zu „überpacen“ und die Kraft über den gesamten Lauf konstant zur Verfügung zu haben.

Willi und ich rauschen beim einem phantastischen Vollmond, früh morgens über die A5 über Strasbourg und Colmar nach Rouffach. Kurz vor 8Uhr haben wir es gepackt und stehen an der Startnummer-Ausgabe. Alles spricht französisch, cool, da kommt doch gleich eine ganz andere Laufstimmung auf. In Frankreich wird auch bei jedem Ultralauf nach dem persönlichen ärztlichen Attest gefragt und eingesammelt, erst dann ist man Startberechtigt und darf noch sein Willkommensgeschenk, eine Flasche Cremant abholen. Nach kurzen Duschen- und Start/Zielbereich-Check geht es in das warme Auto zurück. Recht kurzfristig gehen wir zum Start, treffen noch Gerhard Börner, dem Schwabacher Winterlauf-Organisator, und schon geht es los.

 

 

 

 

 

 

Leider stehen wir ziemlich weit hinten, so dass es doch sehr gemächlich zu Beginn, aufgrund der vielen Läufer, in die elsässischen Weinberge geht. Einige Staus sind auf dem Übergang zu den Singletrail auch noch zu überwinden, aber nach einer Stunde geht’s dann doch entspannter zu

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Irgendwo auf Platz 500 gestartet, ging es ab sofort nur noch voran und ich ließ keinen mehr vorbei. Stetig bergauf, von ca. 200 Höhenmeter auf ca. 1100 Höhenmeter.


Kurz vor dem Gipfel erwartet uns bei strahlend blauem Himmel ein sensationelles Bild. Alle Bäume sind wie mit Zucker überzogen, der Gipfel weiß gepudert, Winterlandschaft vom feinsten. Und wir sind gerade vor 2,5 Stunden mit Kirschblüten um uns herum gestartet. Super schön. Auf dem Gipfel des Petit Ballon gilt es kurz durchzuschnaufen und die Aussicht zu genießen. Im Norden die Züge der Vogesen, im Osten der Schwarzwald und im Süden die Spitzen der Alpen, was für ein Blick, und das bei bestem Wetter. Nun aber weiter bergab, und das geht nun rasant. Auf diesem Singletrail konnte man es aber auch richtig laufen lassen, erst gegen Ende wurden die Beine ein wenig dicker, aber da nahte auch schon die 5. Getränkestelle. Allgemein waren die Verpflegungsstellen im Schnitt für mich alle ca 45min auseinander. Getränke und Essen gab es ausreichend.

Mich überraschten nun doch die vielen Ausfällen links und rechts von Weg, aber ich konnte mein Tempo halten und weitere Läufer von hinten aufsammeln. Nach 5:29 Std:min ging es die letzten Weinberge hinunter nach Rouffach, kurz um die Ecke und schon war man im Ziel. Bravo, bon courage empfangen mich, im Zielkanal wurde auch gleich das Finisherpräsent ein Rucksack übergeben. Toll, merci beaucoup.

Mein Fazit: ein sehr schöner Lauf, mit viel Liebe und Engagement organisiert mit der passenden Länge für das Frühjahr.

Oliver Binz, März 2011

Bild- und Textquelle: http://binz-online.com/Weg_2011/Eintrage/2011/3/20_5_-_Courir_en_france_mein_erster_Lauf_in_den_Vogesen_Trail_du_Petit_Ballon.html