Archiv für den Monat: Februar 2011

miles – Institut für Leistungsdiagnostik in Schwerte

Miles - Leistungsdiagnostik neuer Partner von MyVitargo

Wir freuen uns zukünftig mit der Firma miles – Institut für Leistungsdiagnostik in Schwerte, Geschäftsführer Sven Schrul zusammen zu arbeiten. Seine Schwerpunkte sind: Leistungsdiagnostik mittels Ergospirometrie, Leistungssteigerung, schnelleres Abnehmen, Trainingsplanung, Gesundheitsoptimierung uvm.

miles germany Leistungsdiagnostik aus Schwerte Sven Schrul - neuer Vitargo Partner miles

Das Besondere der Miles: Mobile Ergospirometrie, Messung direkt vor Ort, im Verein etc. Sven Schrul ist Sportwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Trainingswissenschaft und Sportmedizin.

In unserem Blog haben wir extra eine Kategrie – Leistungsdiagnostik eingeführt wo Ihr interessante Beiträge von miles zur Leistungsdiagnostik mittels Ergospirometrie, Leistungssteigerung, schnelleres Abnehmen, Trainingsplanung, Gesundheitsoptimierung uvm. nachlesen könnt.

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Trailstory – Glückspilze im Spessart – Teil 4

Wir schreiben Februar 2011, circa 4 Monate vor der Premiere der Zugspitzumrundung.

Oliver Binz - Trailstory Glückspilze im Spessart

So langsam wird es ernst und nun fängt bald der Plan B an.

Ein deutscher 100km Bergultra mit 6000 Höhenmeter wirft seine Schatten voraus.

Nach Plan A, 4 Monaten entspanntem Laufen ohne Trainingszwang, aber mit einem Ultralaufabenteuer im Monat, fängt ab März der Plan B, die Trainingsphase auf die zwei Bergriesen an.
Ende Juni soll der größte Berg in Deutschland, die Zugspitze, umrundet werden und Ende August das komplette Mont-Blanc-Massiv. Es gibt viel zu tun, also packen wir es an.
Nun aber noch zum Abenteuer vom letzten Wochenende. Es war eigentlich ein Glückpilz-Lauf.

Oliver Binz - Trailstory Glückspilze im Spessart

Oliver Binz - Trailstory Glückspilze im Spessart

In allen Belangen hatten wir, Willi und ich heute Glück.Es begann schon um 5:45 Uhr am Samstagmorgen: strömender Regen. Was für ein Glück, konnte ich mein neues Weihnachtsgeschenk, die ultra-teure wasserdichte lange Laufhose endlich auspacken und auf Herz und Niere beim langen Lauf testen. Und zum Glück hatte ich, trotz den 10° warmen, sonnigen Werktagen meine Wintermütze noch nicht weggepackt. Wow; Regen, 2° im Spessart, nass-kalter Samstagmorgen und 50km to go zwangen mich mit Regenhose, Regenhut, Wintermütze und Regenjacke loszulaufen.

Oliver Binz - Trailstory Glückspilze im Spessart

Willi hatte heute die Strecke Hösbach-Eichenberg-Engländer-Eselsweg-Heigenbrücken/Pollasch-Weibersbrunn-Waldaschaff-Hösbach ausgearbeitet. 50km und 1050Höhenmeter. Vollkommen autonomes Gelände; das heißt zum Glück keinen Bäcker, kein Supermarkt oder Tankstelle in der Nähe. Wir durften alles im Rucksack mitnehmen. 1 Liter Wasser, 0,7 Liter Squezze, 0,7 Liter Vitargo, 0,7 Liter frische, selbstgekochte kalte Brokkolisuppe.

Bei Eichenberg geht’s unsere selbsternannte Bergtrainingsstrecke (ab Februar soll es hier 1x wöchentlich 1000Höhenmeter oder mehr öfters hoch und runter gehen) sehr steil bergauf.
Und dann finden wir doch wahrlich auch noch einen Glückpilz auf dem Weg. Das passt doch zum heutigen Tag.

Nach 2,5 Stunden erreichen wir den sagenhaften Aussichtpunkt am Pollasch bei Heigenbrücken. 21km Arbeit sind verrichtet.

Mein heutiges 50k-Menü: fast tiefgefrorene Rosinen als Vorspeise (nach 1,5 Stunden), gab es nach 2,5 Stunden 0,5 Liter richtig leckere kalte Brokkolisuppe aus der Trinkflasche. Als Nachtisch, weil ich schon richtig Hunger hatte, schob ich ein Vitargoriegel nach. Mit der fein pürierten Brokkolisuppe hatte ich auch Neuland betreten. Man sagt ja immer solche langen Läufe sind auch zum Testen da. Also, Suppe kochen, kalt werden lassen und reinhauen. Und ich hatte Glück: sie bleib drinnen und nährte mich ausreichend. Auf jeden Fall ist sie eine Alternative zu allen anderen Pulvergetränken.
Weiter geht’s auf unserem Glücksweg.

Bei 31km gab es die restliche Suppe und es ging lange bergab mit der Laufstrecke zu den Anglerseen bei Waldaschaff. Nach ausreichender Bewunderung der neuen Autobahnbrücke, konnten wir es einfach nicht lassen.
An der Baustelle den Berg hoch und ab auf die „neue“ Autobahn. Unendliche Weiten begegneten uns. Neben dem freigesprengten Canyon gab es sehr viel Matsch, viel Schotterwege und am Ende feinster Asphalt auf einer Breite von 6 Fahrspuren. Zum Glück waren wir 5 Stunden lang alleine im Wald gewesen, um ausgeruht den Dauerlärm von der A3, ca 5 Meter neben uns, 2-3km ertragen zu können. Ständig hupten uns Autofahrer zu und winkten uns freudig zu. Wohl noch nie Läufer mit Rucksack und Regenklamotten im Februar gesehen? Aber anscheinend waren wir ein wahres Weltwunder für die Fahrer.
Kurz vor Ende, ca. 20min vor der wärmenden Dusche hat es mich doch noch erwischt.

Oliver Binz - Trailstory Glückspilze im Spessart
Ein Hungerast. Ich dachte, ich pack es noch, aber die Kräfte schwanden extrem schnell. Kurz Pause und zum Glück hatte ich noch Wasser und einen Vitargo-Gel im Rucksack. Das feuerte noch mal richtig rein und es ging zügig nach Hause. Das letzte Glück hatten wir, dass wir zur gleichen Zeit nicht am Brocken unterwegs waren, denn da erwischte es die Läufer noch richtig heftig: -6°, starker Orkan auf dem Brocken, kräftiger Schneefall und Probleme beim nächtlichen Heimtransport. Also, alles richtig gemacht. Ein schöner, glücklicher Spessartlauf über 6 Stunden, Regenhose sehr erfolgreich getestet und saftige 4200kcal verbrannt.

Ab nun geht’s dann los mit dem Wettkampftraining: Mitte März geht’s nach Frankreich zum Trail du Petit Ballon. 47km und 2100Höhenmeter sind zu Beginn mit exquisiter französischer Verpflegung sind angesagt. Wir freuen uns darauf.

Oliver Binz - Trailstory Glückspilze im Spessart

Keep on trail-running
Oliver

Qulle: Oliver Binz - http://www.binz-online.com/Weg_2011/Weg_2011.html

Tino Kässner – Grüße aus Mallorca

Liebe Freunde und Sponsoren,

ein paar Grüße aus dem heute leider verregneten Mallorca.

In der ersten Woche hatten wir mit dem Wetter richtig Glück, viel Sonnenschein und angenehme Temperaturen um die 16°. Nach meiner Krankheit direkt vor dem Trainingslager war ich wieder voll motiviert, aber ein leichte Erkältung macht mir wieder zu schaffen. Mein Training im Grundlagenbereich konnte doch gut absolvieren. Jetzt in der zweiten Woche steht viel Bahntraining auf dem Programm, nur noch knapp vier Wochen bis zur Weltmeisterschaft.

Tino Kässner Vitargo Sportler - Mallorca 2011

Viele Grüße
Tino Kässner

Quelle: Tino Kässner per E-Mail

News von Stefan Schmid

Vor kurzem erhielten wir eine E-Mail von unserem Vitargo Sportler Stefan Schmid. Ein sehr lesenwertes Interview von Paul Hopp vom Weilheimer Tagblatt findet ihr unter dem folgenden Link: http://schmid-stefan.de/presse/samstagsseite.pdf

Ansonsten konzentriert sich Stefan in naher Zukunft auf das Schwimmen. Hier ein Auszug seiner E-Mail:

Vom 04. bis 08. Februar war ich mit meinem Trainer im Skilanglauf- und Schwimmtrainingslager in Leutasch. Bei mehr als 10° C Lufttemperatur und Sonnenschein wurden täglich 5 Stunden trainiert.
Mein besonderes Hauptaugenmerk liegt momentan beim Schwimmen. Ich möchte sowohl Kraft, als auch meine Technik verbessern, um in dieser Saison den Anschluss an die Spitze schon in der ersten Disziplin zu halten.

Ab 27. Februar bin ich fu?r zweieinhalb Wochen im Trainingslager auf Lanzarote. Hier werde ich den Grundstein fu?r
eine erfolgreiche Saison 2011 legen.

Bis demnächst
Euer Stefan

Quelle: Stefan Schmid per E-Mail

Dennis Wischniewski beim kältesten und härtesten Ultrarennen der Welt -Yukon Arctic Ultra

Kurz vor seiner Abreise erhielten wir vom Cef des Trail-Magazin noch folgende E-Mail, die wir euch nicht vorenthalten wollen:

…ich melde mich heute fuer eine Woche ab. Der Kontrast kann kaum groesser sein. In 24 Stunden bin ich am Ende der Welt, irgendwo in Kanada, nahe der Grenze zu Alaska. Dort laufe ich ab Sonntag den Yukon Arctic Ultra. 100 Meilen und 3 Tage Zeit.
Die Bedingungen sind dort Anfang Februar eher schwierig. Kalt. Mit der Guete der Natur minus 20 Grad. Ich rechne lieber mit mehr Kaelte.
Infos zum kaeltesten und haertesten Lauf der Welt
www.arcticultra.de

Bis bald
Denis

Von meinem iPad gesendet

Wir hoffen, dasssein IPAD nicht einfriert und er diesen wirklich extremen Lauf gut und gesund übersteht. Ihm und allen anderen Teilnehmern wünschen wir ein einmaliges Lauferlebnis der besonderen Art. Ein Blick auf die Website lohnt sich. Unglaubliche Distanzen und Bedingungen – Respekt.

Thomas Steurer in guter Vorbereitung auf den Vasaloppet Lauf in Schweden

Thomas Steurer präsentiert auf seiner Website interessante Rennberichte zu seiner aktuellen Form und Vorbereitung auf den Vasaloppet Lauf. Hier der aktuelle Bericht zum Rennen in  Marcialonga (ITA), dem 70km klasssisch Fi-Marathoncup  mit 6500 Startern.

Marcialonga (ITA) 70km klasssisch Fi-Marathoncup (6500 Starter)
Sieger: Jerry Ahrlin, Platzierung: 34

Meinen kurzen Bericht seht ihr beiliegend auf der Videobotschaft, nur kurz einige Grunddaten:

Die gesamten 70km waren ein reines Kunstschneerennen, es wurden 100.000 Kubikmeter Schnee verwendet und die Kosten beliefen sich, ohne Wasserkosten, auf 150.000 Euro, glaub für uns “mit Schnee Verwöhnten” unvorstellbar. Ein kleines Detail noch am Rande, der Großteil der Strecke wird nach dem Rennen nicht mehr präpariert.
Im Hintergrund des Videos könnt ihr ein Foto der Rennstrecke sehn.

Quelle: http://www.thomas-steurer.at/?News

Vitargo Team beim Halbmarathon in Egmond am Start

Am ersten Januar Wochenende waren Klaus Link und Karl Heinz Lindemann mit 14.000 Läufern beim Halbmarathom in Egmond am Start.  Der größte Halbmarathon in den Niederlanden begeisterte nicht nur durch die gut 50.000 Zuschauer, sondern auch durch eine beeindruckende und nicht immer leichte Strecke. Nach gut drei Kilometern die man aus Egmond herausläuft geht es dann 7 Kilometer gegen starken Gegenwind am Strand entlang.  Nach der Strandpassage geht es gut 10 Kilometer auf und ab in Dünen mit einem abschließenden Zieleinlauf in Egmond. Für das Carboloading wurde hier Vitargo Carboloader & Vitargo Quench eingesetzt. Auf der Strecke selbst halfen dann zwei Vitargo Gels, die Kohlehydratspeicher aufzufüllen. Mit 1:58 Minuten waren Klaus Link und Karl Heinz Lindemann aufgrund der anspruchsvollen Strecke sehr zufrieden.

Link zum Lauf: http://www.egmondhalvemarathon.nl/

Bild und Textquelle: Klaus Link