Archiv für den Monat: Oktober 2009

Powerman Zofingen – Rennbericht von Sebastian Grzecza

Sebastian Grzecza beim Powerman in Zofingen
Um nicht unvorbereitet an den Start zu gehen habe ich mir die 3 Wochen vor dem Start so trainingsintensiv wie nur möglich gestaltet. Eine Anreise mit dem Rad war da genau das Richtige. Von Berlin aus fuhr ich zum Gardasee und von dort quer durch die Alpen nach Zofingen. Am Ende standen 2098km, 108h im Sattel, etliche 1000Höhenmeter und dies verteilt auf 11Etappen zu Buche.

Sebastian Grzecza beim Powerman in Zofingen

Noch eine Woche blieb bis zum Start des härtesten Duathlon der Welt. Diese Woche nutzte ich zum Lauftraining und zur Erholung.

Am Morgen des 06.09.09 war es dann soweit. 8:48Uhr Start zur Powerman Duathlon Langstrecken WM. 10km Laufen- 150km Radfahren- 30km Laufen mit insgesamt 2380Höhenmetern. Mein Ziel war es so nahe wie möglich an die 7h heranzukommen. Ich hatte mir dafür extra ein neues Zeitfahrrad zusammengebaut und es mir von meiner Cousine Nancy, die auch an denn Start ging, mitbringen lassen. Leider hatte mir im Vorfeld die Zeit für ausgiebige Trainingsfahrten damit gefehlt. Dies sollte sich bemerkbar machen.

Ich bin schon sehr früh aufgestanden, um den Wechselgarten in ruhe einzurichten und mich vor den Start noch etwas entspannen zu können. Überraschender Weise war das Wetter gut und es blieb den ganzen Tag trocken und sogar relativ warm. Dabei hatte ich mich eigentlich auf eine Regenschlacht gefreut- so war es auch gut! Um nicht schon am Anfang alle Energie zu verpulvern startete ich ca. in der Mitte des Feldes. Hinten werden die Enten fett. War mein Motto. Also: Ruhe bewahren. Gleich von Start an ging es bergauf und es wurde zunehmend steiler. 170Höhenmeter auf 10km müssen ja irgendwo herkommen. Einige Starter rannten los als ob es kein Morgen gibt. Viele von ihnen überholte ich schon auf der 2. Laufrunde.

Sebastian Grzecza beim Powerman in Zofingen

Der erste Lauf ging mir erstaunlich leicht von den Beinen. 35 Minuten benötigte ich und mir ging es noch echt gut. Für den Wechsel ließ ich mir absichtlich etwas mehr Zeit- nur keinen zusätzlichen Stress! Nun ging es auf die Radstrecke. 3 Runden mit je 50km, 3 Anstiegen, Steigungen bis 16% und 550Höhenmetern. Die erste Runde lief relativ gut und sollte mir die Durchschnittsgeschwindigkeit für die kommenden 2 Runden liefern. 34,27km/h  war zwar nicht ganz was ich mir erhofft hatte aber besser als nichts. Irgendwie fand ich nicht die richtige Position auf dem Rad. Die Verpflegung lief gut. Ich hatte extra Jemanden der mir den VITARGO Endurance Riegel und eine frische Trinkflasche mit VITARGO Elektrolyt, die ich pro Runde benötigte, reichte. Auf Experimente bei der Ernährung lasse ich mich nicht ein! Auf der 2. Runde viel es mir schon etwas schwer die Geschwindigkeit zu halten. Unter meinem Zeitfahrhelm bekam ich die Motten und meine Brille war die meiste Zeit beschlagen. Augen zu und durch! Sagte ich mir.

Mit jedem Meter der 3. Runde freute ich mich mehr auf das Ende der Radstrecke. Die letzten 5km reduzierte ich absichtlich etwas das Tempo, um nicht mit festen Beinen in den 2. Lauf zu gehen. Am Ende benötigte ich 4:39h für die 150km mit 1650Höhenmetern und war über den gesamt Körper verspannt. Meine Position im Feld konnte ich trotzdem etwas verbessern.
Der 2 Wechsel ging schnell. Nach 1 Minute war ich dann auf der Laufstrecke. Nach dem nicht recht entspannten Rad fahren war ich froh, dass ich wieder laufen konnte. Allerdings hielt dies nicht lange an. Ich hatte mir die 2. Laufstrecke vorab nicht angesehenen und sollte eine böse Überraschung erleben. Wie mir ging es vielen. Es ging wieder direkt einen Hügel rauf. Dieser Hügel wollte nicht enden. Anfangs rannte man und als man sah, dass die Anderen zu gehen anfingen war man froh, dass man endlich auch gehen konnte- fast wie ein Steh- Geh- Spiel. Joerie Vansteelant zeigte eindrucksvoll, dass es auch anders ging und pulverisierte alles bisherigen Bestzeiten. Außenstehende berichteten, dass es bei ihm schien, als ob er den Berg schneller rauf als runter läuft. Wirklich beeindruckend! Meine Endzeit war mir schon auf der 1. von 2 Runden egal. Ich wollte nur noch heil ankommen.

Die 2:29h für die 30km kamen mir wie eine Ewigkeit vor. Dies lag mit Sicherheit nicht nur an den vorangehenden Belastungen sondern auch an den 560Höhenmetern der 2. Laufstrecke. Meinen Platz im Starterfeld konnte ich halten. Ich war überglücklich nach 7.47h in Stadion einzulaufen und es überlebt zu haben. Platz 23 der Elite und der 71. Gesamtplatz waren der Lohn der Mühe. Mein Resümee: Härter als ein Ironman Triathlon und super organisiert. Da komme ich gern wieder! Danke and den Veranstalter, die Zuschauer, meine Betreuer, und natürlich VITARGO.

Glückwunsch zu dieser tollen Leistung in der Schweiz! Wäre beeindruckende Bilder von der Anreise sehen möchte empfehlen wir folgenden Link zu einer persönlichen Bildergallerie von Sebastian:
>> Bildergallerie Anreise zum Powerman in Zofingen

Text und Bildquelle: Sebastin Grzecza - www.3athlet.de

Videolink:
http://www.internettv.ch/sport/ssf-live/ssf-magazin-vom-07-09-09

Bilderlinks:
http://www.internettv.ch/sport/ssf-live/ssf-magazin-vom-07-09-09
http://picasaweb.google.com/powerman.zofingen

Paul Schmidt gewinnt Dresden Marathon bei seinem Marathondebüt

Heute konnte ich den Morgenpost Dresden-Marathon in meiner Heimatstadt gewinnen. In 2:32:45h konnte ich zwar die angepeilten 2:30h nicht unterbieten, was bei 3°C und Nieselregen jedoch auch nicht zur erwarten war.

Paul Schmidt Sieger des Dresden Marathon 2009 - MIt Vitargo unterwegs!

Auf den 2. Rang lief der Ex-Dresdner Karsten Kühne. Den 3. Platz konnte Kay Weber vom LAC Erdgas Chemnitz erlaufen. Rennverlauf und Gefühle: Im Pulk der Halbmarathonis liefen wir bis Kilometer 12 ein sehr ruhiges Tempo an und hatten schon über 2min Rückstand zur 2:30h Durchgangszeit. Bis zum Halbmarathon war dann eine Gruppe von ca. 6 Läufern übrig und wir hatten auch einen Ausreißer wieder eingesammelt. Ab dem Halbmarathon machte Jens Borrmann richtig Tempo, dem nur Kay Weber und ich folgen konnten. Sven ließ bei Kilometerzeiten von 3:25min dann auch bald abreißen. Bei Kilometer 25 beschleunigte Jens nochmal auf ein Tempo von ca. 3:18-3:20min/km. Da konnte und wollte ich nicht mitgehen und ließ eine Lücke von bis zu 50m.

Jedoch fühlte ich mich bei 3:30min/km wohl und der Schritt war rund. Die Oberschenkel waren zwar schon richtig fest, funktionierten aber noch gut. Ab Km 28 kam Jens mir wieder näher und meine Endorphine brodelten im Körper. Bei Km 30 hatte ich Jens wieder eingeholt. Nach 2 Kilometern Synchronlaufen ließ Jens dann abreißen. Mit der größer werdenden Lücke zu Jens begann jedoch meine Wade leicht zu zucken. Krämpfe kündigten sich an. Die Lücke zu Jens wurde immer größer und nun begann der Kampf gegen den eigenen Körper. Um den, den Krämpfen ursächlichen Protonenmangel im Muskel entgegen zu wirken, versuchte ich es nach einer kurzen Dehn-Standpause mit simplen Luftanhalten.

Es kostete zwar Überwindung 10-15 Schritte nicht zu atmen, aber es funktionierte. Die Angst vorm Krampfbedingten Ausstieg zwang mich zu ständigen Atempausen. Die letzten 5 Kilometer, weit in Führung liegend, waren ein totales Gefühlchaos. Beängstigend eigenständig zuckende Muskeln, wahnsinnige Oberschenkelschmerzen bei jedem Auftritt auf der einen Seite und ein mit Tränen kombiniertes Grinsen im Gesicht, das mit jedem Namensruf breiter und auch fast krampfartig wurde. Den letzten Kilometer überwog dann das zweitgenannte und im Endspurt mußte ich meine Freude über den Sieg einfach nur herausschreien. Im Ziel dann Blitzlichtgewitter, Interviews sowie Handschläge,Umarmungen und Küsschen.

Paul Schmidt Sieger des Dresden Marathon 2009 - MIt Vitargo unterwegs!

Es war vollbracht. Jeder, der schon einmal Marathon gelaufen ist, wird dieses Gefühl kennen. Es ist einfach nur intensiv. Kleidung und Ernährung: Eine gute Kombination für 3°C und Regen zu finden war nicht einfach. Ich entschied mich für eine kurze Tight, Funktionshirt unter dem Vereinssinglet, sowie meine Sport-Kompressionstrümpfe vom Sponsor Bauerfeind und Ärmlinge. Alle anliegenden Kleidungsteile sowie freie Hautstellen wurden vor dem Lauf zum Nässeschutz dick mit Melkfett eingeschmiert. Dazu kamen Mütze und Handschuhe. Die Besohlung waren Nike Lunaracer mit Fritzschis Ferseneinlagen (Hier vielen Dank für das Testpaar). Ernährungstechnisch kann ich mich hier besonders bei meinem Sponsor Vitargo bedanken. Neben des Carboloadings an den Vortagen gab es im Wettkampf alle fünf Kilometer genügend Schlucke von Vitargo Elektrolyte. Dadurch habe ich zu keinem Zeitpunkt einen Zuckermangel verspürt. Die Wadenkrämpfe wären sonst vielleicht noch schlimmer gewesen. Als Ursache dafür sehe ich hauptsächlich die feuchte Kälte, die mich fast gestoppt hätte. Am Ende noch vielen Dank an alle, die mich auf der Strecke angefeuert und unterstützt haben.

Glückwunsch zu dieser tollen Leistung in Dresden!

>> Lesen Sie auch seinen Artikel: “Immer noch Magenprobleme?  Osmo -was? Die Vorteile einer geringen Osmolarität

Marc Schulze belegt den 2. Platz beim Halbmarathon im Rahmen des Dresden Marathons. Nach einer kleinen Erkältung letzte Woche war er froh beim Halbmarathon überhaupt starten zu können. Das dann ein 2. Platz mit einer Zeit unter 70min herausspringt war natürlich super. Eine tolle Leistung am Ende der Saison in meiner Wahlheimat Dresden. Nun heißt es für ihn nach einer langen glücklichen Saison in die Jahrepause zu gehen.

Paul Schmidt Sieger des Dresden Marathon 2009 - MIt Vitargo unterwegs!

Bildquelle: Paul Schmidt und www.laufszene-sachsen.de
Textquelle (Paul Schmidt): http://www.runningpower.de/news.php

Wer sich den Zieleinlauf von Paul und weitere Eindrücke vom Dresden Marathon ansehen möchte, sollte sich das Laufszene Sachsen Video ansehen:
http://laufszene-sachsen.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1525&Itemid=84

Vielen Dank auch nochmal an Silvio Maluschke von RunAndTri für seinen sehr kurzfristigen Vitargoeinsatz auf der Dresden Marathon Messe und Glückwunsch zum 16. Platz seines Sportlers Sebastian Guhr, der ebenfalls wie Paul Schmidt sein Debüt auf der Marathonstrecke gab.

Stand Foto Dresden Marathon

Silber und Bronze Medallie bei den deutschen Bahnmeisterschaften

Spät in der Radsaison fand in Büttgen die Deutsche Bahnmeisterschaft im Behindertenradsport statt. Als erstes Rennen standen die 1000m Zeitfahren auf dem Plan. Nach dem Start habe ich es zum ersten Mal geschafft, die erste Kurve im Stehen durch zu beschleunigen und dann hieß es, die Geschwindigkeit zu halten. Die  ersten zwei Runden waren auch sehr schnell, aber dann ab Mitte der dritten Runde dachte ich es geht nur noch bergauf und zwar immer steiler. Nach vier gefühlten sehr langen Runden, habe ich für die 1000m eine Zeit von 01:16:30min gebraucht. Für mich eine sehr gute Zeit.

Tino Kässner erfolgreich bei den deutschen Bahnradmeisterschaften

Zwei Stunden später ging es dann mit der Einzelverfolgung über 4000m weiter. Mit einer neuen Übersetzung und einem vorderen Scheibenrad, war ich zuversichtlich eine gute Zeit zu fahren. Die Uhr blieb bei 05:28:00min stehen. Durch einen Umrechnungsfaktor zur nächsten Leistungsklasse, hatte ich dann eine Zeit von 05:21:80min und damit Platz drei gesichert. Es war sehr knapp zwischen den drei Platzierten, ich lag nur 03:05sek hinter dem Sieger Wolfgang Stöckl.

Eine knappe halbe Stunde später bin ich noch die Qualifikation im Team Sprint gefahren. Es waren drei Teams mit  je drei Fahrern am Start. Der klare Titelfaforit war das Weltmeister Team von 2006 mit dem amtierenden Deutschen Meister über 1000m. Ich war für ein Mixed Team eingeteilt und um so erstaunlicher war, das unser Team die zweit schnellste Zeit gefahren ist. Das Finale fand dann im Rahmen der SixDayNight statt. Vor den Radprofis und den vielen Zuschauern gaben wir nochmal alles. Mit einer sehr guten Zeit und auch wie erwartet haben wir Platz zwei belegt, hinter unserem Top Team.

Jetzt heißt es nochmal Kräfte sammeln und durchatmen, für den zweiten Saisonhöhepunkt, der Bahnweltmeisterschaft in Manchester.

Glückwunsch für diesen tollen Erfolg und alles gute für die Weltmeisterschaft wünscht MyVitargo!

Bild und Text: Tino Kässner

VITARGO beim Teutolauf in Lengerich

Jeder Starter beim Teuto-Lauf erhält unter Angabe seiner Startnummmer (bei den Anmerkungen zur Bestellung) 25% Rabatt auf eine Bestellung in unserem Onlineshop!

Großer Andrang herrschte bei ausdauersportfreundlichem Herbstwetter am VITARGO-Stand beim Teutolauf in Lengerich, der zum so genannten Trailrunning Cup gehört.

MyVitargo vor Ort - Teutolauf 2009

In dieser Veranstaltungsserie sind insgesamt fünf Lauf-Klassiker überwiegend aus dem Ostwest-fälischen zusammengefasst, deren Strecken reichlich Höhenmeter und Crosspassagen aufweisen. Vor allem Höhenmeter sind keine Mangelware beim Teutolauf, der sich seit Jahren stetig steigender Beliebtheit bei den heimischen Läufern erfreut. Zudem hat die umsichtig und mit viel Liebe zum Detail organisierte Veranstaltung einen festen Platz im Wettkampfkalender etlicher niederländischer Sportfreunde, von denen in diesem Jahr rund 200 den Weg nach Lengerich fanden.

Mehr als 600 Höhenmeter beanspruchen neben der Streckenlänge die Muskulatur der nicht so versierten Bergläufer aus dem Flachland. Die werden dann aber mit herrlichen Ausblicken vom Kamm des Teutoburger Waldes in das Osnabrücker Land entschädigt. Viele Ausdauersportler, die die 29,7 km lange Strecke über den Hermannsweg quer durch den Teutoburger Wald in Angriff nehmen wollten, deckten sich vor dem Start noch schnell mit Marschverpflegung ein. Besonders hoch im Kurs stand der VITARGO Endurance Bar, den die Sportler zur magenschonenden Energieversorgung auf der landschaftlich reizvollen, aber anspruchsvollen Strecke nutzten.

Betreut wurde der Stand von den beiden VITARGO Sportlern Christine Jücker-Deifuß sowie Holger Deifuß, die als erfahrene Berg- und auch Teutoläufer den Sportlern neben den VITARGO Produkten noch einige gute Tipps mit auf den Weg geben konnten. Holger Deifuß griff selbst noch ins Renngeschehen ein, allerdings nicht wie gewohnt auf der Langstrecke. Um die Teutoläufer nach dem Rennen mit Protein-Produkten zur schnellen Regeneration wie dem VITARGO Klassiker Gainers Gold versorgen zu können, musste Deifuß bei der 14. Auflage des Teutolaufs mit der kurzen Waldlaufstrecke über 12,3 km Vorlieb nehmen.

Mit Vitargo beim Teutolauf 2009

Vielen Dank an Holger und Christine für die gute Beratung vor Ort – Mehr Informationen und Bilder zum Lauf findet man hier: http://www.teutolauf.de

Bild und Textquelle: Holger Deifuß

News vom Team Running Power

WGP-Citylauf Pirna

Am gestrigen Freitag trafen sich wieder einmal einige Runningpowerläufer zum WGP-Citylauf in Pirna.
Um 19 Uhr war Startschuß zum Einzellauf über 8 Runden á 1,34km ( http://www.gmap-pedometer.com/?r=3235233). Marc und ich hatten einen schnellen Dauerlauf geplant und liefen konstant unsere Runden durch. Marc mit dem späteren Sieger Wolfram Müller, ich mit meinem alten Trainingskollegen Renè Müller. Im angepeilten Tempo von um 3:20/km war es eine gern gesehene Abwechslung zum Trainingsalltag. Im Ziel lief Marc als 2. und ich als 3. ein. Damit war die Vorgabe erfüllt, vom Tempo her nicht zu überziehen. Um 20 Uhr war dann Start zum Staffellauf. Diesmal über 10 Runden durch die Pirnaer Altstadt. Mit Christian, Jens, Lennart, Marc und mir starteten wir als Team Runningpower.de und konnten das Rennen am Ende auch für uns entscheiden.

Ergebnisse WGP-Citylauf Pirna

Asics Grand 10

Ein gutes Rennen bei bescheidenem Wetter. Bei diesem noch wachsenden 10km Lauf in der Hauptstadt, wollte ich meine Bestleistung aus Otterndorf (30:23min) bestätigen. Mit 30:51min gelang mir dies auf einem schwierigen Kurs doch ganz gut. Am Anfang setzten sich gleich zwei Läufer ab, die auch nicht mehr zu holen waren. Gemeinsam versuchte ich in einer Verfolgergruppe mit Falk Cierpinski, Wolfram Müller und Robert Krebs den Abstand nicht ganz so groß werden zu lassen. Mit einer Durchgangszeit von 15:14min auf 5km hatte ich auch dieses Mal genau die richtige Gruppe und Geschwindigkeit gefunden. Am Ende reichte es leider nur zu Platz 5, da ich einer Tempoverschärfung von Wolfram nicht folgen konnte.

Quelle: http://www.runningpower.de/news.php

Rennberichte von Jens Ziganke – Start in den Herbst

Solider 10er in Albstadt-Ebingen

Eine Woche nach dem Berglauf lief unsere Trainingsgruppe den Citylauf in Albstadt-Ebingen. Der Hauptlauf, welcher über exakt 10000m ging, versprach mit 6 männlichen Kenianer und einem Ukrainer, welche Zeiten um die 28min stehen haben, ein sehr schnelles zu werden. Vom Start weg versuchte ich das Tempo möglichst hoch zu halten, jedoch ohne Chance an dem Afrikanischen Express dran zu bleiben.

Danach lief ich das ganze Rennen mit meinem Teamkamerad Martin  und wechselte mich gut mit der Tempoarbeit mit ihm ab. Da mir an diesem Tag während dem Rennen etwas die Kraft fehlte,  konnte ich nicht wie eine Woche zuvor einen Angriff starten, und musste es so auf einen Schlussspurt ankommen lassen.  Da ich wusste, dass ich dort nur eine Außenseiterchance hatte,
schauten wir uns die letzten 1000m nur an. Als wir dann auf den letzten 200m spurteten,  musste ich mich so leider knapp geschlagen geben. Trotzdem kam ich als 10. und 3. bester Deutscher
in einer Zeit von 33;26 min (Brutto) ins Ziel und schaffte gerade so noch den Sprung auf das Siegerpodest (Top 10). Außerdem konnten wir uns noch über den Mannschaftssieg vor dem TV Wattenscheid freuen ! Nach dem Rennen konnten wir uns dann bei leckerem Essen im VIP Bus über das Rennen unterhalten.

Jens Ziganke beim Albstadt-Ebingen 10KM Rennen!

Übrigens hat der Kenianer Patrick Kimeli den Lauf in 28;54 min gewonnen !!! Absoluter Hammer….

Sieg auf dem Gehrenberg

Als Einstieg in die Herbst- und Wintersaison startete ich dieses Jahr beim Markdorfer Gehrenberglauf. Auf der 7,8km langen Strecke, welche durch steile An- und Abstiege gekennzeichnet war, stand zunächst einmal die Freude einen Wettkampf zu bestreiten im Vordergrund.  Zu Beginn lief ich die ersten 2 Kilometer in einer vierer Spitzengruppe mit. Als Martin und ich das Tempo am zweiten Anstieg konstant hoch hielten, riss schon die erste kleine Lücke zu den Verfolgern. Am dritten Anstieg zog Martin nochmals so stark an, dass wir nur noch zu zweit waren. Danach konnte ich mich langsam aber stetig von Martin absetzen und ungefährdet, in einer Zeit von 28;35min, den ersten Sieg am Gehrenberg einfahren. Somit kann ich natürlich völlig zufrieden in die nächsten Wochen blicken.

Bild und Text: Jens Ziganke

Its done – Hawaii Ironman 2009 Teil 6

Schwimstart Kona Hawaii Ironman 2009

Wenn euch jemand erzählt Hawaii sei hart, glaubt es nicht. Es ist viel härter.

Das musste ich gestern schmerzhaft erfahren. Für Hartmut kam´s ganz dicke. Er musste bei km 140 vom Rad und an den Tropf. Aufgrund seiner Erkrankug in der letzten Woche war ein finishen unter diesen Bedingungen wohl zu viel. Aber als erfahrener Hawaiifiniher hat er das ganz gut weggesteckt.

Zum Rennen:

Das Schwimmen schien uns beiden ewig lang. Der Wendepunkt kam einfach nicht näher. Beim Radfahren war ich ja aufgrund verschiedener Schilderungen auf das schlimmste gefasst. Allerdings waren die Bedingungen bis zum Wendepunkt nach Hawi einigermaßen erträglich. Auf dem Rückweg gings dafür ab Km 120 los: Wind von vorne, und das ohne Pause. Da konnte man nur noch versuchen, einigermaßen den Rythmus zu halten.

Beim Laufen machte sich das dann bemerkbar. Die ersten Meilen liefen noch ganz gut. Dann hab ich erstmal registriert, dass Hartmut wohl ausgestiegen ist und dann musste ich die Härte der Laufstrecke kennenlernen.

Ironman Hawaii 2009 - Laufen

Unglaubliche Hitze und auf den letzten 25 Km keiin einziges Fleckchen Schatten. Auf der Laufstrecke da draußen spielten sich waheren Dramen ab. Noch nie hab ich so viele Leute gehen sehen (abgesehen von den IVV Wanderungen, die ich in den 70igern unter die Hufe genommen habe.

Heute konnten wir beide dann zum ersten mal seit Monaten einfach so dahindümpeln, was richtig gut getan hat. Mehr wäre mit meinen Beinen auch nicht drin gewesen. Die Treppen gehe ich hier nämlich am Tag nach dem Rennen vorwiegend rückwärts runter. Ein Trost dabei, ist zu sehen, dass die Profis sich hier heute ähnlich unbeholfen fortbewegen.

Jetzt heißt es noch zwei Tage genießen, bevor dann ein 24 Stundentrip bevorsteht.

Grüße ins herbstliche Germany!

Jörg Panter und Hartmut Andres beim Iornman Hawaii 2009

Jörg & Hartmut

Glückwunsch und gute Regeneration wünscht MyVitargo!

Unterstützen die die Benefizaktion für Suchtkranke von Jörg Panter und der Caritas -
Mehr Informationen finden Sie hier: www.caritas-trier.de/ironman Bild und Textquelle: Jörg Panter und Hartmut Andres

Ergebnisse Hawaii Ironman 2009 Teil 5

Bei 35 Grad im Schatten und einem spannenden Rennen siegte bei den Männern mit der schnellsten Marathonzeit Vorjahressieger Craig Alexander und bei den Frauen Chrisi Wellington. Mehr Infos zum Rennen findet iher unter www.tri-mag.de und www.ironman.com.

Jörg Panter finishete mit einer hervorragenden Zeit von 10:22:26 – Glückwunsch zu dieser tollen Leistung! Hier seine Daten:

SWIM 1:14:00
BIKE 5:30:49
RUN 3:29:10
TOTAL 10:22:26
Pos 464
AK POS 70

Hartmut Andres der Europameister aus dem Saarland und mehrmalige Hawaii-Finisher musste anscheinend beim Radfahren aus dem Rennen ausscheiden. Genauere Infos folgen in Kürze! Jetzt heisst es geniessen und erholen!

Unterstützen die die Benefizaktion für Suchtkranke von Jörg Panter und der Caritas – Mehr Informationen finden Sie hier: www.caritas-trier.de/ironman

Bild und Textquelle: Jörg Panter und Hartmut Andres

Aloha kurz vor dem großen Tag – Hawaii Ironman 2009 – Teil 4

Parade der Nationen

So langsam ist jetzt hier auf Hawaii Schluss mit lustig. Nach der Parade der Nationen (übrigens, Deutschland ist mit weit über 200 Teilnehmern die zweitstärkste Nation hinter den USA) und dem Underwear Run, der wie immer hier in Kona ein Stimmungshöhepunkt war, müssen wir uns jetzt langsam aber sicher damit abfinden, dass morgen der Tag der Entscheidung ansteht.

Underpants Run

Nervosität und Zweifel (warum mach ich das hier überhaupt) wechslen sich mit Vorfreude und Zuversicht (so gut hab ich ja noch nie trainiert) im 5-Minutentakt ab. Für etwas Abwechslung sorgt da noch das Check-In am späten Nachmittag. Ansonsten muss man sich heute halt der recht ansehnlichen Schönheit dieser Insel hingeben.

Ausblick vom Balkon

Die Nacht wird dann wohl relativ kurz: 4.00 uhr aufstehen, frühstücken und gegen 5.30 Uhr werden wir dann wohl am Pier sein und uns langsam vorbereiten. Punkt 7.00 Uhr werden wir dann losgelassen und hoffentlich einige Stündchen später zufrieden die Finish-Line überqueren.

Jörg Panter Ironman Hawaii - Benfizaktion der Caritas

Danach wird ganz sicher gefeiert! (natürlich nachdem ihr eine Nachricht über unser Rennen bekommen habt).

Aloha und Mahalo für die Unterstützung von zuhause aus.
Jörg & Hartmut!

Unterstützen die die Benefizaktion für Suchtkranke von Jörg Panter und der Caritas – Mehr Informationen finden Sie hier: www.caritas-trier.de/ironman

Bild und Textquelle: Jörg Panter und Hartmut Andres

Countdown zum Underwear Run – Hawaii Ironman 2009 – Teil 3

Kurz vor dem Underwear Run waren wir noch mal bei Daniel unserem Reiseanbieter von der Triathlonschule, um die letzten Tage vor dem Rennen zu besprechen. Dabei ist auch unser Physio Jörg Hüther-Funk der mit seinen magischen Händen hier für eine optimale  Vorbereitung sorgt.

Daniel, Physio, Hartmut und Jörg bi der Triathlonschule Ocean and Sports - Ironman Hawaii 2009 Benefizaktion

In genau 10 Std. startet der legendäre Underwear Run. Ganz wichtig: für uns wird er in diesem Jahr noch spektakulärer, weil diesmal sogar ein deutscher Dolmetscher beim Underwear Run eine Morgengymnastik moderiert.

Falls möglich schaut euch das ganze Live an:

http://www.ironman.com
http://www.tri-mag.de
http://www.youtube.com/

grüsse aus Hawaii
Jörg, Hartmut und Daniel

Unterstützen die die Benefizaktion für Suchtkranke von Jörg Panter und der Caritas – Mehr Informationen finden Sie hier: www.caritas-trier.de/ironman

Bild und Textquelle: Jörg Panter und Hartmut Andres

Fotos und Bilder gibt es hier: http://www.tri2b.com/specials/560–ironman_hawaii.html und
hier: http://www.tri-mag.de/index.php?option=com_g2bridge&view=gallery&Itemid=173&g2_itemId=16835

Videoquelle:http://www.youtube.com/watch?v=dHJSPXbmquU

Videoquelle: http://www.youtube.com/watch?v=NdqDY4EdJ-8

Videoquelle:http://www.youtube.com/watch?v=5I4DCp84-LI

Hier noch ein Bild von der deutschen Teambesprechung -  Jörg und Hartmut in Action

Bildquelle:  http://www.tri-mag.de/index.php?option=com_g2bridge&view=gallery&Itemid=173&g2_itemId=16774

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