Archiv für den Monat: September 2008

Jan Diekow auf Platz 4 beim BerlinMan

BerlinMan 2008

Ein Ausflug in die alte Heimat sollte den versöhnlichen Abschluss einer durchwachsenen Triathlonsaison bilden. Aber es wurde vielmehr ein Spiegelbild des Regentages von Roth…

…aber diesmal mit einem, wenn auch hart erkämpften Finish.

Das Regen und Kälte bekanntlich nicht mein Wetter für Höchstleistungen sind, konnte ich auch am Wochenende in Berlin nicht wiederlegen, aber mit einem 4. Platz über die Mitteldistanz konnte ich zumindest mein Kämpferherz noch einmal auspacken.  Mit ständig drohenden Krämpfen in der Beinmuskulatur und sichtlichen Problemen beim Steuern und Bremsen meiner Rennmaschine war ich am Ende einfach nur froh, das Ziel erreicht zu haben.

Im parallel stattfindenden Jederman-Triathlon war auch Achim Achilles am Start, der die Bedingungen und Leistungen aller Athleten wohl unübertroffen beschrieben hat. Bitte Lesen!!!

Jetzt ist in Sachen Triathlon ersteinmal Pause angesagt. In zwei Wochen ruft die “Jungfrau” zum ersten Bergmarathon meiner Laufbahn und dann heißt es endgültig die Beine hochzulegen.

Quelle: http://www.laufstil.de/aktuelles/113.BerlinMan_.htmle

Naturerlebnislauf 2008 des TV Goldbach: Spessart-Einkehrtour

Am 15.08.08 trafen sich 18 wagemutige Läufer und Läuferinnen zum diesjährigen Naturerlebnislauf des TV Goldbach.
Naturerlebnislauf 2008 des TV Goldbach: Spessart-Einkehrtour

Nach der erfolgreichen Einführung der Naturlaufserie mit der Bewältigung des Eselsweges über 3 Tage im Jahr 2007, sollte nun ein Punkt-zu-Punkt-Lauf den Teilnehmern einiges abverlangen. Starke Regenfälle bis in die frühen Morgenstunden hatten doch einige Fragezeichen bei den Teilnehmern hervorgerufen; was ziehe ich oben herum an oder in welchen Zustand wird die Strecke sein.

Naturerlebnislauf 2008 des TV Goldbach: Spessart-Einkehrtour

Pünktlich um 10 Uhr ging es bei trockenem Wetter, bei Temperaturen um die 12-15 Grad am Eingang des Hafenlohrtales bei Weibersbrunn los. Neben den 8 TVG€™lern waren dieses Mal 10 so genannte externe Läufer dabei, welche sich perfekt in die Gruppe integrierten. Angereist waren sie aus Düsseldorf, Würzburg, Frankfurt und Bessenbach.

Naturerlebnislauf 2008 des TV Goldbach: Spessart-Einkehrtour

Naturerlebnislauf 2008 des TV Goldbach: Spessart-EinkehrtourUnendliche Lauferfahrung war im Feld auszumachen: Profiläufer, Ultramarathon-, mehrfache Marathonläufer, Ironman-Finisher und zwei Neulinge auf der Langdistanz. Die 18 Läufer waren hoch motiviert und legten bis zur ersten Getränkestation bei KM 10 ein rasantes Tempo vor. Den langen Anstieg zum Hohen Knuck erklomm man schon nach 55 min.

Nach einem kurzen Getränk ging es gleich weiter durch den Fürstliche Löwenstein€™sche Park zur Karlshöhe. In der Laufgruppe wurde eifrig geredet, diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Klasse, so sollte es sein.

Auf der Karlshöhe empfing uns ein grandioses Buffet mit Kuchen, belegten Käse- und Wurstbroten. Nach 20 min Pause musste man Alle schon wieder überzeugen weiterzugehen und nicht oben zu verbleiben. Rasant, mit zum Teil alpinen Charakter ging es, steil runter in den Weihersgrund, vorbei an der Einkehre Sylvan.

Naturerlebnislauf 2008 des TV Goldbach: Spessart-Einkehrtour
Der zweite knackige Anstieg verlangte den Läufern schon mehr ab. Hier stand man plötzlich vor einer Wand. Über sanften Waldboden und schmierigen Luftwurzeln ging es im Gehschritt zum Torhaus Aurora.

Naturerlebnislauf 2008 des TV Goldbach: Spessart-Einkehrtour

Hier bei KM 24 erwarten uns die Eltern von Oliver Binz mit allem was ein Ultramarathonläufer oder ein TV Goldbacher gewohnt ist: Kaffee, 3 verschiedene Kuchen, trockenes Obst, Bananen, Nüsse, Wasser, isotonische Getränke etc. Top-Betreuung und Top-Verpflegung war angesagt.

Naturerlebnislauf 2008 des TV Goldbach: Spessart-Einkehrtour

Es ging in der Gruppe weiter durch den Bischbrunner Wald ins Tal der Mühlen.

Bei KM 34, Zwieselmühle, war eine weitere Binz€™sche Verpflegungsstation aufgebaut. Die Pausen waren doch immer mit ca. 10 min recht großzügig, so dass man sich genügend unterhalten und essen konnte. Manch einer hatte auch ein Stück Kuchen zuviel gegessen, aber der letzte Anstieg sollte auch noch kommen und die gerade aufgenommen Kalorien wieder verschwinden lassen.

Naturerlebnislauf 2008 des TV Goldbach: Spessart-Einkehrtour

Beim Anstieg nach Schollbrunn erwartete uns das Finale der Bergwertung. Der Anstieg war sehr steil, lang und zäh. Der Untergrund sehr uneben und weich vom vielen Regen. Das Rennen war eröffnet, die Teilnehmer durften im eigenen Tempo den Berg erklimmen.

Jungfrauen-Marathon-Starter (in 3 Wochen), Ironmänner und unsere schnellen Marathonläufer testen ihre Berggeschwindigkeit. Oben angekommen wurde jeder herzlichst begrüßt und gemeinsam ließ man es bis zur Kartause Grünau ausrollen.

Nach ca. 5 Std., 39 Kilometern, 755 Höhenmeter aufwärts, 680 Höhenmeter abwärts empfing uns die letzte Getränkestation mit fertigen Kohlenhydratgetränken von dem Sponsor Vitargo.

Naturerlebnislauf 2008 des TV Goldbach: Spessart-Einkehrtour

Jeder Teilnehmer erhielt zudem noch einen Shaker und 3 weitere Päckchen Gainers Gold zur Verkürzung der Regenerationszeit nach langen Läufen.

Naturerlebnislauf 2008 des TV Goldbach: Spessart-Einkehrtour

Nach einem kurzen Kleidungstausch in der Wechselzone Toilette wurde der tolle Lauf bei einem gemeinsamen Essen in der Kartause Grünau, wo die Chefin des Hauses alle Teilnehmern noch mit einer Freibierrunde belohnte, abgeschlossen.

Naturerlebnislauf 2008 des TV Goldbach: Spessart-Einkehrtour

Naturerlebnislauf 2008 des TV Goldbach: Spessart-Einkehrtour

Der Organisator u. Redakteur hat das Wort

” Ich denke Allen bleibt ein unvergessliches Abenteuer im Spessart in Erinnerung. Die positiven Rückmeldungen nehme ich gerne auf und kann auch schon versprechen dass der TV Goldbach auch 2009 einen weiteren Naturlauf anbieten wird.

Bedanken möchte ich mich persönlich noch:

  • für die tolle Disziplin der Teilnehmer einen Gruppenlauf vom Anfang bis zum Ende zu gestalten
  • für die sagenhaften Getränkestationen meiner Eltern
  • bei Andreas Hasenstab, für den Einsatz als Tempodrossler (Grüße an Herrn JJ )

Da der Lauf für alle Teilnehmer kostenfrei war und in der Anmeldung schon von einem Spendenlauf berichtet wurde, ist nach dem Lauf ein Klingelbeutel durch die Teilnehmer gereicht worden. Es sind doch sage und schreibe 210 Euro gespendet worden. Wahnsinn. Recht herzlichen Dank dafür.

Ich werde das Geld dem Förderzentrum für geistige und motorische Entwicklungsverzögerung in Aschaffenburg-Schweinheim nach den Schulferien übergeben. 1000 Dank.”

Keep on running
Euer
Oliver Binz

Naturerlebnislauf 2008 des TV Goldbach: Spessart-Einkehrtour

Naturerlebnislauf 2008 des TV Goldbach: Spessart-Einkehrtour

Vielen Dank an Olli das wir wieder dabei sein durften, ein einmaliges Lauferlebnis zu unterstützen!
Quelle: TV Goldbach http://www.tv-goldbach.de/tvgoldbach/index.php?category=abteilungen&subcategory=laufsport&topic=8497

Ironman Klagenfurt und neue Ziele – Hermann Aschwer

Drensteinfurt, 14. August 2008. Dauerläufer Hermann Aschwer hat auch mit 61 Jahren noch einen langen Atem. Von seinen regelmäßigen Weltreisen nach Nordamerika oder nach Hawaii ins Ursprungsland des Triathlons hat der Ameker zwar vorübergehend Abstand genommen. Er fliege nicht mehr so gerne, sagt Aschwer. Aber von seiner Leidenschaft für den Ausdauersport im Allgemeinen und den Triathlon im Besonderen lässt sich der ehemalige Pädagoge nicht abbringen.
Sein letztes Meisterstück: Beim Kärnten Ironman Austria bringt Aschwer die Ur-Distanz des Triathlons in 10:57:45 Stunden hinter sich. Damit ist der Mehrkämpfer im Trikot des Tri-As Hamm nicht nur einer von zwei Athleten, die bis bei der zehnten Austragung des Ironman in Klagenfurt alle zehn Wettkämpfe erfolgreich absolviert hat, er verpasst quasi im Vorbeigehen die Qualifikation für die Ironman Hawaii nur knapp.

Ärgerlich deswegen war Aschwer aber nicht. Kein Problem, ich freue mich schon auf neue Wettkämpfe, so der 61-Jährige. In seiner langen Triathlon-Karriere hat er schon so gut wie alles erreicht. Er war einer der ersten deutschen Teilnehmer auf Hawaii, er gehört zu den Gründern des Triathlon-Sports in Deutschland und ist der wohl erfolgreichste Autor für Triathlon-Bücher im deutschsprachigen Raum. Genug Erfahrung, die 3,8 Kilometer Schwimmen im Wörthersee, die 180 Kilometer lange anspruchsvolle Radstrecke auf den zwei Runden durch Kärnten und die 42,195 Kilometer lange Laufstrecke am Wörthersee und durch Klagenfurt einfach zu genießen und die einmalige Stimmung des Wettkampfes tief aufzusaugen.

In der ersten Disziplin ist Aschwer 1:14:10 Stunden unterwegs, bis er aus dem Wasser klettert. Das Schwimmen war nie die beste Disziplin des Triathleten aus Ameke. Auf dem Rad kann er mit einer Zeit von 5:26:22 Stunden erneut seine Routine ausspielen, bevor er den Marathon bei Gewitterregen und Sturmböen, die ihn bereits auf dem Ende der Radstrecke erwischen, in 4:05:30 Stunden herunterspult. Damit fehlen nach fast elf Stunden Wettkampfdauer nur 42 Sekunden zum Treppchenplatz in der M60, aber Aschwer genießt lieber, als auf den letzten Kilometern nochmals das Tempo zu erhöhen. Auch so gehört Hermann Aschwer in einem Wettkampf der exklusiven Welt-Serie Ironman einmal mehr zu den Besten.

Statt über 42 Sekunden nachzudenken, plant Aschwer inzwischen längst die nächsten Projekte. Während er traditionell den Sommer am Faaker See nur wenige Kilometer vom Ironman-Austragungskort Klagenfurt entfernt verbringt, wo er nicht nur Ruhe sondern auch optimale Trainingsbedingungen findet, läuft längst die Vorbereitung für einen Wettkampf, der auch für Triathlon-Urgestein Hermann Aschwer neu ist. Vom 14. bis zum 20. September will der 61-Jährige mit seinem Freund Ludwig Amarell aus Thüringen bei der Tour-Trans-Austria starten. Dabei stehen in sieben Etappen zwischen Kirchberg in Tirol und Velden am Wörthersee 763,79 Kilometer mit insgesamt 15474 Höhenmetern im Rennprogramm. Allein die längste Etappe hat knapp 142 Kilometer und 3664 Höhenmeter. Ich bin mal sehr gespannt, wie das wird, aber ich freue mich drauf, sagt Aschwer. Den langen Atem auch für ein solches Projekt hat der Ameker nicht zuletzt beim Ironman bewiesen. Und mit dem Ziel der Kletterpartie in Kärnten wird es für Aschwer am Ende ja sogar ein Heimspiel.

Quelle: http://www.hermannaschwer.de/content/view/72/1/

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