Am 15.08.08 trafen sich 18 wagemutige Läufer und Läuferinnen zum diesjährigen Naturerlebnislauf des TV Goldbach.

Nach der erfolgreichen Einführung der Naturlaufserie mit der Bewältigung des Eselsweges über 3 Tage im Jahr 2007, sollte nun ein Punkt-zu-Punkt-Lauf den Teilnehmern einiges abverlangen. Starke Regenfälle bis in die frühen Morgenstunden hatten doch einige Fragezeichen bei den Teilnehmern hervorgerufen; was ziehe ich oben herum an oder in welchen Zustand wird die Strecke sein.

Pünktlich um 10 Uhr ging es bei trockenem Wetter, bei Temperaturen um die 12-15 Grad am Eingang des Hafenlohrtales bei Weibersbrunn los. Neben den 8 TVG€™lern waren dieses Mal 10 so genannte externe Läufer dabei, welche sich perfekt in die Gruppe integrierten. Angereist waren sie aus Düsseldorf, Würzburg, Frankfurt und Bessenbach.

Unendliche Lauferfahrung war im Feld auszumachen: Profiläufer, Ultramarathon-, mehrfache Marathonläufer, Ironman-Finisher und zwei Neulinge auf der Langdistanz. Die 18 Läufer waren hoch motiviert und legten bis zur ersten Getränkestation bei KM 10 ein rasantes Tempo vor. Den langen Anstieg zum Hohen Knuck erklomm man schon nach 55 min.
Nach einem kurzen Getränk ging es gleich weiter durch den Fürstliche Löwenstein€™sche Park zur Karlshöhe. In der Laufgruppe wurde eifrig geredet, diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Klasse, so sollte es sein.
Auf der Karlshöhe empfing uns ein grandioses Buffet mit Kuchen, belegten Käse- und Wurstbroten. Nach 20 min Pause musste man Alle schon wieder überzeugen weiterzugehen und nicht oben zu verbleiben. Rasant, mit zum Teil alpinen Charakter ging es, steil runter in den Weihersgrund, vorbei an der Einkehre Sylvan.

Der zweite knackige Anstieg verlangte den Läufern schon mehr ab. Hier stand man plötzlich vor einer Wand. Über sanften Waldboden und schmierigen Luftwurzeln ging es im Gehschritt zum Torhaus Aurora.

Hier bei KM 24 erwarten uns die Eltern von Oliver Binz mit allem was ein Ultramarathonläufer oder ein TV Goldbacher gewohnt ist: Kaffee, 3 verschiedene Kuchen, trockenes Obst, Bananen, Nüsse, Wasser, isotonische Getränke etc. Top-Betreuung und Top-Verpflegung war angesagt.

Es ging in der Gruppe weiter durch den Bischbrunner Wald ins Tal der Mühlen.
Bei KM 34, Zwieselmühle, war eine weitere Binz€™sche Verpflegungsstation aufgebaut. Die Pausen waren doch immer mit ca. 10 min recht großzügig, so dass man sich genügend unterhalten und essen konnte. Manch einer hatte auch ein Stück Kuchen zuviel gegessen, aber der letzte Anstieg sollte auch noch kommen und die gerade aufgenommen Kalorien wieder verschwinden lassen.

Beim Anstieg nach Schollbrunn erwartete uns das Finale der Bergwertung. Der Anstieg war sehr steil, lang und zäh. Der Untergrund sehr uneben und weich vom vielen Regen. Das Rennen war eröffnet, die Teilnehmer durften im eigenen Tempo den Berg erklimmen.
Jungfrauen-Marathon-Starter (in 3 Wochen), Ironmänner und unsere schnellen Marathonläufer testen ihre Berggeschwindigkeit. Oben angekommen wurde jeder herzlichst begrüßt und gemeinsam ließ man es bis zur Kartause Grünau ausrollen.
Nach ca. 5 Std., 39 Kilometern, 755 Höhenmeter aufwärts, 680 Höhenmeter abwärts empfing uns die letzte Getränkestation mit fertigen Kohlenhydratgetränken von dem Sponsor Vitargo.

Jeder Teilnehmer erhielt zudem noch einen Shaker und 3 weitere Päckchen Gainers Gold zur Verkürzung der Regenerationszeit nach langen Läufen.

Nach einem kurzen Kleidungstausch in der Wechselzone Toilette wurde der tolle Lauf bei einem gemeinsamen Essen in der Kartause Grünau, wo die Chefin des Hauses alle Teilnehmern noch mit einer Freibierrunde belohnte, abgeschlossen.


Der Organisator u. Redakteur hat das Wort
” Ich denke Allen bleibt ein unvergessliches Abenteuer im Spessart in Erinnerung. Die positiven Rückmeldungen nehme ich gerne auf und kann auch schon versprechen dass der TV Goldbach auch 2009 einen weiteren Naturlauf anbieten wird.
Bedanken möchte ich mich persönlich noch:
- für die tolle Disziplin der Teilnehmer einen Gruppenlauf vom Anfang bis zum Ende zu gestalten
- für die sagenhaften Getränkestationen meiner Eltern
- bei Andreas Hasenstab, für den Einsatz als Tempodrossler (Grüße an Herrn JJ )
Da der Lauf für alle Teilnehmer kostenfrei war und in der Anmeldung schon von einem Spendenlauf berichtet wurde, ist nach dem Lauf ein Klingelbeutel durch die Teilnehmer gereicht worden. Es sind doch sage und schreibe 210 Euro gespendet worden. Wahnsinn. Recht herzlichen Dank dafür.
Ich werde das Geld dem Förderzentrum für geistige und motorische Entwicklungsverzögerung in Aschaffenburg-Schweinheim nach den Schulferien übergeben. 1000 Dank.”
Keep on running
Euer
Oliver Binz


Vielen Dank an Olli das wir wieder dabei sein durften, ein einmaliges Lauferlebnis zu unterstützen!
Quelle: TV Goldbach http://www.tv-goldbach.de/tvgoldbach/index.php?category=abteilungen&subcategory=laufsport&topic=8497